Band 
Erster Theil. A - Be.
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war. Die übrige lebens-zeit hat er im pri--uA' üemlichcr arrnuth / doch guter ruhe und mit stu-gUAacht, »üb ist endlich zu Landen den y. april an.Dchx,, Mben. Bon der armuth dieses gewesenen vor-bei, ia^^ers zeiget der brief, den er an den König ab-wicht k darinnen er ihn um hülffe anspricht,. daßM kqmul seine alten tage den bettel-stab ergreiffen dorfe ,?^e>> sich nicht wünsche zu leben, als damit er

.^en»,Me, nicht genöthiget würde zu studiren, damitMag «.Achte. Ein anderer brief an den Printz Wallis klingtApfer gA"/ darinn er setzt; er hoffe, daß wie der vatter sein^papjexx Nm sey, also der söhn sein erlöser seyn werde. Sei-° Ms -7W er in seinem testamente Nr. Boswel hinterlaffen,Mr der einige Punct ist, den man executiren können,lsimi.AE er in selbigem testamente mehr als eine Million>Ai LviiA chimärische IsgLrs, und sonderlich dem eingebil-s.Ui, , davon er in seiner Urlsmis das project ge-

pft,nd hinterlassen, davon wegen seiner äus-«AS 'ucht ein Pfenning bezahlet worden. Über dieMchn schriften hat er noch ülttorism rsgni ösu-^ .^pientia Vereruni; äe LsIIo Lsro ; äs nsturali^ L A" lchilolcipdi-,; Hittorigm Venwrum ; Ilittoiismheraus gegeben, welche an. 166;. zu/^ck^AY/vl. zusammen gedruckt sind. o

bii^kea ^ dor feinen briefen. in k Kilos. äse. 2.

^^llvkz In ckestro. Lg)-/L. Tks Lrr,eF ok rke koräs

dvxs?dtt Bacondorp , (Johannes), gebürtig aus ei-sIllc,,/tz ^acondorp genannt, in der provintz Norfolck inUnk i L ein Carmeliter-Mönch, auch OoKor kkeo-^>d ^ll>i,,,!»chrte zu Paris mit so grossem rühm, daß er vo-ii», ^ißen? r benennet, und für den vornehmsten unter dencea>.galten wurde; derowegen man ihn zum Provin-^tter-ordens, nachdem er wieder nach Engelland

V ^°l>i , ^ ^ 29. erwehlte. Vier jähr darauf berief man ihn

V >vxj,'„.^sune meynungin gewissenehe-sachen zu verneh-E' aber der Päpstlichen dispensation gar zu viel bey-»k!> .llieyni,« er von vielen verworffen, und dadurch bewogen,Is?>elen M M wiederruffen. Er starb an. 1Z46. Unter sei-tz m - il sind Lomment^riu Leu skneüiones super IV.r, ^„^isrurn; Lonixenäiuln Kegi8 Lkritti; (^uoälike-

ivc>r n Robert) ein Engelländischer Priester im XIII. tte-0Ä0r und krokessor TKeologiX aus der Universität-schrieb Glossen über die gantze heilige Schrift,tzw Psalmen, 8srm0NL8 und das leben desili^rii b'Nadi von Cantelberg, welches sich mit in dem wer-v AvH Mbet. Weil er sich das aufnehmen der UniversitätEde» Drangelegen seyn ließ, verursachte er, daß ClemensE lvvrAbrbnungen , die auf dem Loneilio Vienueutt ge-eine vor die Lrokslloreb hinzufügte, welche"^genannten Llsmenrinis mit stehen,inokr. lik.III. äeantig. Oxon.

^ lsczä. KK. II. äe lkr. ttngl.

a,.Mrrius) ein Barfüsser - Mönch in Engelland,v V? u>,h he wlssenschafft, insonderheit in der Astrologie,hG ^ - >vjrn,„, ihrmatic, daher er Oockor mirakilis genennet?»ci, ?>»d yi?a./^i>ey einigen in verdacht der zauber-kunst ge-Ue,, ^halb>n ^lbst bey dem Papst Elemente IV. welcherMai. Dieg-äreseript an Rogerium soll haben ergehengewiß, daß Bacö an. 1267. seinen schüler,^ i^htheA^msnssm, mit einer schutz-schrift und aller-- 78 . >y,.P"schen instrumenten nach Rom geschickt. Abersie anklage wider ihn erneuert, dergestalt,> ^ Esculo, General .seines ordens, der sich

^k^cher„,',chrelch aufhielt, die lehre Baconis verdammt,ch befnV, verboten, und ihn selbst ins gefangnisL- Oh s. "s welches auf befehl Nicolai III. in der thatkayllt bis an seinen tod in verhafft geblieben,^s^cht'att- 'mb viel schriften von ihm vorhanden,Mich A gedruckt sind; unter den herausgegebenen

, älcs/EMlNt Lpesuls Narbemstisa L kerlxeÄivL;

te ; äs mirabili kowüats L.rris >L XaturX,

ii, ?i!gefehr ' ^piliolL noris illullratX. Er starb an.A>5kl vgß ^ i^^iahr seines alters. Franciscus Picus er-

b a c

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dn buche des Bacons gelesen habe, daß ein

hülff! ?^ben, und künftige dinge vorhersagen^Hb^ati^ective^-A spiegels Almuchesi, der nach den re-.bey d.^settiget wird, wenn er sich einer gutenAlffe den Wstallischen bediene, und zuvor seinenV°t hA>vvig Chymie in em gut temperament setze.

umery-w"^°sen geistern keine gemeinschafft«t! ' djx Aerdx« Abessen stecken seine fchrlsten voller aberglau-x batürii^" natürlichen dingen kräffte zugeschrie-deA'n Pg'Zcher weise nicht haben können. In seinem^Ä)st i,AU)wendwxA"?m IV. mehnet er, daß es von derÄ' kr/Lwibuz s^ , daß die gantze krche die heil.Vsch,derer welchem er eme Grammatrc ver-gg?d ArabiKu'!wenig tagen Hebräisch, Griechisch,kirN'er'wn könne, die der Papst confirnmen,eecommendiren solle.

äs script. ünglic. in llrken.s'rLnc. gpc>-

log. äe8 grnnäs komm. accul. äs msgie s. 17. äilguik

msgio. lik. I. c. ;.

Bacocz, (Thomas) Cardinal und Ertz-Bischoff zu Gran,auch L-taars-Mintster des Königreichs Ungarn, war zur zeitMatthia Cvrvini und Ladislai V. in grossem ansehen. Er waraus dem vornehmen geschlecht von Erdöd, wiewol einigemeynen, er sey in einem dorfe, Herdut genannt, von gerin-gen eitern gebobren. Durch seinen fleiß und geschicklichkeitbrachte er sich entzor, daß ihn Matthias zum Bischoffvon Raabernennte, auch zu fernem Staats-Rath und Cantzler machte.Hierauf bekam er das Brßthum Erla, und hernach das Ertz-Bißthum Gran. AIs Ladrslaus V. an. 1490. zum König er-wehlt wurde, machte sich dieser Ertz-Bischoff um denselbenso verdient, daß er ihm nicht allein einen theil seiner staats-geschäffte anvertrauete, sondern auch vor ihn den Cardinals-hut von Alerandrv VI. den 25. sept. an. 1500. erhielt. Hier-durch wuchs das ansehen desselben noch mehr, daß ihn der Kö-nig zu seinem Staats-Rath verordnete. An. i;i2. that er einereise nach Rom, und befand sich daselbst an. i;i;. bey dem to-de Juki II. und der wähl Leonis X. da denn der neue Papst ihnzum Patriarchen von Constantinopel und Legaten von Ungarnund Böhmen erklärte, in welchem Reiche er auch eine creutz-fahrt predigen ließ, in Ungarn aber sich denen tapfer widersetz-te , welche unter der regierung des jungem Ludovici unruhemachten. Er starb den 12. jun. an. izri. Kitt. Klung.

lik. V. AVI. lik. KII. A kill. Vm,/.

Ac. .VrcnAr'M. milcell.äsL.z, Hung.Iitter.

Baconer-wald, auf Ungrisch Bacony , ein grosser wald inNieder-Ungarn, welcher sich von Raab bis hinter Vesprin er-streckt , mit fruchtbaren eichen besetzt, und mit allerhand sortenvon wildpret und ffugeiwerck erfüllet ist,daher die alten Könige inUngarn ihn wegen der bequemen jagd fehr hoch geachtet. Kö-nig Andreas I. hat sich darinnen, nachdem er von feinem bru-der Beta an. io;8. überwunden worden, einige zeit aufgehalten,und ist als er daselbst auf der jagd auf einen stein gestürtzt, an.io;y. gestorben, äeo. 2. lik. II.

* Bacoti, ist der nähme der grossen zauberin, so die völcker

von Tonquin nebst den zwey zauberern, Tay-bu und Tay-phu-tuy rath fragen. Wann eine mutter nach absterben ihres kindeswissen will, in welchem stand feine seele sich befinde, begiebt siesich zu dieser Bacoti, welche alsobald ihre trommel rühret, umdes verstorbenen seele zu sich zu fordern. Da dann, mach ihreraussag, die seele sofort ihro erscheinet und zu erkennen giebt, obsie sich wohl oder übel befinde. Die Bacoti sagt aber gemeinig-lich zu der mutter, daß ihr kind glückselig sey. , vc>-

^Lgs äss Inäes.

Bacoue, (Leo) gebürtig von Casteljaloux in Nieder-Gmensne, verließ die Reformirte religion, und wurde ein Barfüsser-Mönch, endlich aber Bischofs zu Glandeve, wobey angemercktwird, daß er der einzige gewesen, welcher unter den Hugenot-ten , die sich zur Catholischcn kirche gewandt, unter der regie-rung Ludovici XIV. zur Bischofflichen würde gelanget. Um die-selbe zeit, da man beschafftigt war, gewisse Personen zu unter-richtung des Dauphins zu verordnen, gab er ein Lateinisches ze-ucht heraus von auferziehung eines Printzen, welches zu Parisan. 1685. Wieder aufgelegt ist. Koca/c, Kitt. äu LLlviiiilkis.

* Bacquet, (Johannes I ein Königlicher Advocat von Pa-

ris , der sich durch feine grosse erfahrenheit in den Rechten seinesvatterlands, wie auch durch die davon geschriebene viele büchereinen allgemeinen rühm bey seinen lands-leuthen erworben. Un-ter seinen schriften sind die fürnehmste; Du vrott äs LLwräils ;Du ürott äs veskerense; vs la Lkamkre äu Tresor; TuIImit äes kranss-ssieks As. Diese alle hat Claude äs Ferrieresan. 1688. zu Paris mit anmerckungen heraus gegeben. Er selbstaber starbe schon im apr. an. 1597. und zwar, wie man fagt,aus betrübnis, weil sein schwieger-sohn, Charpentier, das jährzuvor, zu Paris gerädert worden. L« ov-r k« kikl.

kräng. äe kLsi/e , jonrn. äs Henri IV.

Bacquian oder Bachian, LricKiLnum, eine von den Mo-luccischen insuln auf dem Indianischen meer. Sie ist sehr frucht-bar , vermöge vieler canäle, die sie durchschneiden, und ob siegleich ihren eigenen König hat, so ziehen doch die Holländer,welche das kort Barnefelt darauf haben, aus derselben son-derlich an gewürtze grossen nutzen.

Bactriana, eine alte provintz in Perflen, liegt zwischenMargiana, Scythien, Indien und dem lande der Massa-qeten; sie kömmt heutiges tages zum theil mit der land-schafft Chorasan überein, welches eine landschafft in Ber-sten , und zum theil mit Mawaralnahar, sonst auch Usbeck ge-nannt , in der Tartarey. Also wird sie heutiges tages durchden ffuß Albiamu oder Gehon , bey den alten Opus genannt,unterschieden, und liegt zwischen Pcrsien, dem Reiche des gros-sen Moqols, dem Königreiche Thibet und der grossen Tarta-rey , unter welcher sonst dieses land mit begriffen wird. Diestadt Bactra wird heutiges tages Termenl genannt, und istfast gantz verwüstet. Der fiuß Bactrus soll derselbige seyn ,welcher heutiges tages Buschian heißt, und ergreifet sich m denfluß Gehon. Von den einwohnern dieses landes berichtetCurtius, daß sie gute soldaten, doch fehr barbarisch gewesen,auch dabey von einer grossen statur, daß sich anfänglich dieOvv Macedo-