7v6 bac bad
Macedonier dafür gefürchtet. Etliche berichten auch, daßeinige unter ihnen eigene Hunde darauf gehalten, diejenigen,so zu einem hohen alter gekommen, oder durch kranckheitzu Verrichtungen untüchtig worden, zu verzehren; auch daßihre weider den fremden alle ungeziemende freyhert verstat-tet. Oroä-».. Äc«/. Ich. III. ,/«/?/«. üb. I. Ich. IV.
/>o , üb. XI. P/H. AL.
Bacu, Bakvic oder Bachu, ingleichen Albana, Stra-nu rmd Zambanach, eine Persische stadt an dem Caspischenmeer, in der provintz Servan. Sie ist gvoß, und wegenihres Handels berühmt. Bey dieser stadt Ist ein brunnenvon schwachem öl, dessen man sich fast in gantz Persien zumbrennen bedienet. Es wird auch von dieser stadt das Caspi-sehe meer in den neuen land - charten Rare äs Lacbu ge-nennet. VcEa, ich. i. o/E, Persif reise - beschr.
Z siehe LVLLHIU8.
Bacurius oder Baturius, ein König der Iberer, amCaspischen meer, trat um das jähr §27. mit seinen Unterthanenzur Christlichen religion, daher ihn Constantinus IVl. zum Lo-inire äomessicorum und Statthalter von Palästina verordne-te. Die gelegenheit zu seiner bekehrung soll diese gewesen seyn,daß eine Christliche sclavin stine gemahlin und söhn wunder-barer weise von einer kranckheit befreyet, und die geschencke,so ihr dafür angeboten worden, nicht annehmen wollen,auch den König, als er auf der jagd gewesen, und von, ei-nem grossen ungewitter überfallen worden, durch ihr gebat,um welches er sie ersucht, mit dein versprechen, im fall derhülffe, ihrem GOtt zu dienen, errettet. üb. II. c. ic>.
Iib. II. L. 6. La»-o». ä.L. ;2?.
* Baczko, oder Basco, Poseuscher küster, lebte um diemitte des iz. jahrhunderts, und wurde an. 126;. an den Papstgeschickt. Er satzte des Posenschen Bischoffs Bognphali II.Polnische chronick fort. Gedachte chronicke nebst Bafconis fort-setzung hat der Herr von Sommersberg unter seinen iLckpwri-bus rer. 8iIeliLL. an. I7;o. drucken lassen. Gelehrte Zeit.an. 17;«. xag. 442.
Badaghxan, Badaschian oder Busdasian, ein landes-strich in Asien, mit einer Haupt-stadt gleiches nahmens, gegendie gebürge und grentzen des Mogolischen gebieths. Etliche hal-ten die stadt vor das alte Bactra.
Badai, ein volck in der Tartarifchen wüste, bäten die sonnean, wie auch ein stücklein roth tuch, so sie in der luft aufhän-gen. t?/»». Iib. V.
Badajoz , lat. ?sx Lugulla, wiewolen einige Beja für derAlten kax Lugulia halten wollen, eine grosse und volckreichestadt in dem Spanischen Estremadura, an dem fluß Guadia-na, mit einem Bischoffthum unter Compostell gehörig, istwohl bevestigt, und dienet den Spaniern zur grentz - vestungwider die Portugiesen, von denen es an. is;8. und an.270;. vergeblich belagert worden. An der andern feite des ffus-ses hat die stadt ein starckes castell, genannt das korr St. Chri-stoph. Sie ist auf einer höhe erbauet, lieget 16. Teutsche wei-len nord-westlich von Sevilien, und ;6. weilen von Madridgegen süd-weften. üb. XV. c. ;2. in
cpill. p'a/lrr,-. Lc.
*Badakschi, ein Persischer Poet aus der provintz Badakh-schan gebürtig, lebte unter der regierung des Califs Moctafi.Es ist uns von ihme ein DlvZn oder auszua Persianischer Poesienübrig geblieben. Er schriebe auch verse über die in dem Hauseiniger Hof-Herren des Califs zugeflossenen Unglücks - fälle, inwelchem er sagt, man müsse sich über die abwechslung, so sichin den menschlichen fachen zutragen, nicht verwundern; weilensich das menschliche leben durch eine sand-uhr abmesse, allwo dieobere und untere stund einander allezeit nachfolgen,
/or, bibl. Orient.
Badalona, oder Badelone, eine kleine stadt in Catalonien,etwa anderthalbe weile ostwärts von Barcellona, an der see-kü-ste gelegen, und mit einer guten korterelle versehen, c'o/,». äe-
ÜL. äe l'Llp. 614. ,
Badara, ein Königreich in Indien, disseit des Ganges, imReiche Calicut. Die beste stadt dieses landes hat eben den nah-men , und liegt auf einer halb-insnl, etwas mehr als eine Teut-sche weile von Calicut.
Badaschian, siehe Badaghxan.
Badebu, eine kleine provintz der Schwachen in Africa, ammeer gelegen.
Badegtsle, Bifchoff zu Mans, war des Königs Childericiin Franckreich Groß-Hofmeister, der ihn um das jähr ;8i. mitausschliessung Theodulphi zum Bischoffin selbiger stadt machte,ungeachtet er sich bereits zuvor vorehelicher hatte, und seine ehe-frau nach wie vor bey sich behielt. Er wird von etlichen unter-schiedener laster besthuldiget, und starb an. ?86. nachdem er dasjähr vorhero dem Lonciüo zu Macon beygewohnet.
ckes üvsll. c!e Maus.
^ * Badehorn, (Leonhard) ein Mus, war zu Missen den6. nov. an. r 510. gebohren. Er studirte zu Leipzig, und erhieltnachgehens das Schul - Rectsrat zu Annaberg, danckte abernach 2. lahren freywillig ab, und zog wieder nach Leipzig, allwoer rn die philosophische Facultät aufgenommen, und darinnevecanus, auch an. I^Z7. ÜLÄor LesäsmiX worden. Hieraufrelfete er nach Italien, wurde an. 1544. zu Padua Lobtsr M
bad
N', lindiiach seiner zmückkimft zu Leipzig des
der Juristen - Facultät und des Ober-Hoi-GerM Hwie auch Bürgermeister, und an. 1^2. Chur-Vawi^^sandter auf das LonsiiiuM zu Trident, woselbst ^ ,„1
läuftige oration gehalten. Er starb an. iM-Leipzig, da ihm Dr. Selneccer eine leichen-prcVlglS^^nc»^innen er viele besondere dinge von ihm erzeiget. MM»söhnen sind die 2. altern als Chur-Sächsifche gehe"",storben. wcunsbuls LrmLberg. 8/cr«^
Badelone, siehe Badalona. ,... dck "L
Baden , lat. lüermX inksriorss , die haupt-st,,. stiilirtMarggrafthums Baden, an einem bergichten,av gsE „bergen angefülleten orte, ;. weilen von.^»avn,r w/Sie hat ihren nahmen von den warmen badern, . gMXs
in denen ältesten zeiten unter den Römern beruyinmassen nicht nur in dem viplomsts vsgobermsolche stadt, oder das dastge bad von den Kaystnl E^E^Antonino gedauet worden, sondern auch eine am-z ^scription noch allda befindlich, worinnen des ck".callä gedacht wird. An. i;;o. wurde sie vom ^stadt Straßburg vergebens belagert. An. .
sie die Franzosen in die asche gelegt. Von der rmckung des dasigen badcs, haben nebst verschiedene"
Heß undvr. Kieffer besondere tractaten geschrieben-malige Fürstliche residentz - schloß liegt etwas hdf^sgeb^-und ist vor diesem, ehe es von dem kriege so vielsehens-würdig gewesen. colmo§r. -
tüpogr. 8uev. p. 27. Leben der Marggrafen von "0Zönigshofen Elsaß, chron. x>. z 20. *
Baden, (Marggrafen von) den Ursprung diest^E^
Hauses führen die meisten aus Italien, von de^Hch .«,von Verona her, a) vielleicht deswegen,nus II. Marggraf zu Baden und Hochberg eim' -von Verona geschrieben, nachdeme ihmsa ü) wegen treu geleisteter dienste diese stadt geM § ist >dre, worunter vornemlich Franciscus GuiltMg"".»,M^siHsülpurgicis, (wiewol dieser nicht ohne eittlgett i tzzitster selbst wegen diesem allzu hohen alterthum vl. EMschen vorfahren hatte,, mercken zu lassen) sindes seye dieses uralte gefchlecht von einem TemiwHerrn Theodibaldo herzuführen, welcher644. berühmt gewesen, und die gegend innen gev" Mas-che die Römer Vindonissam, die Teutschen ao^ dsthernach die Grafschafft Altenburg, und cndM Bx fchschafft Habspurg genennet hätten. Er zehlet °^x ^^do bis auf Guntramum vivirem achtseine stamms-fortführer Ortobertus, Ampertus r.Rambertus, Guntramus I. Luitfridus I. Lu"pM,st^„el'Hunnefridus, der an. yi8. gestorben stv"/I Wst"qezeuget haben solle, die er alle Grafen zu AssAdck' aöE
.. ,
Noch andere aber, welche den grösten bey/ast Vssck,Mden Ursprung von Erchinoaldo, Groß - HokAClodoväi s) m Francken her. Dieses ErchM^,„p E E
war Major vomüs bey dem Komg Dagoberw gM
ä) und stammte von Königlichem FranckE,,xve. ^.M
welche eigenschafft zu dieser bedienung erfordertnv
mutier aber, so ebenfalls aus Königl. E^ben- .W Ä.
' bei'
entsprossen gewesen
Königl.solle Gerberga
gedächten Erchinoaldi söhn, Leudesius, §
nwn gewesen, icl und auf dem jehioyenachgehends von seiner tochter Ottilia, der eu ^ ha"febst, Ottilienburg genennet, seinen sitz OAfalls HEtichonis ältester söhn, Adalbertus, war gielch^pliw/^F'Allemanien und Elsaß, I) und hinterließder letzte Hertzog in Elsaß gewesen,lus,der mächtige Groß-Hofmeister,ferne nachko pe"und iiUrr Rucin ri« a-U-n nrnorbiaet i ^
und über Rhem zu gehen genothrget; a»'^jchts "''W zstand gefuhret, m) welches in den alten Me" " "" ggakK-
liches war. n) Er hatte seinensitzI" E«söhneA-Adem kloster Murbach begraben. Seme beyve'^,und Ruthardus,o) lebten zu den ZeckenMeisters in Franckreich, und hielten siS-^Ä,ichen bÄeSÄ,Boden-see. gelegenen/schlösse, und
pallast Bodmann auf. Von jenen stam»'Luneburg, Guelfischen stammes, "nd d'e F"
des klosters Schüttern Illultri« vux F"enn l ^von Kuburg, Thurgau und Wendelburg. Krafconrs anderer söhn, Hetto oder Ethico, w Aberssu^,,a ) und zerigete Albericum, von welchemdresem aber Eberhardus II. entsprösse"' tzgtter ^steck^,-'
Hugo, ist durch Mne drey söhne em MMM halisi^ck« ^
zischen, Dachsburgischen und HaMurE^E M„.
r) unter denen Eberhard GrafzwMetz den / § Epck.sses-
schen stamm solle fortgepffantzet baden. M ^ f',ys
Dachsdurg und Guntram Graf Z»
und ist dieser Guntram eben derMtge pvn
den Guilimannus in fernern stamM-reE^f " -
hergeleitet hat,, dessen söhn, Gontzelm, ^vul">"
unter andern kindern Ratbodum ""d