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>»al ^!>bEich aufdie antiquitalm seines vütteeknndes, zu-
Kirchen-Historie betraf, daher auch HenscheniusHin s^eorochius bey Verfertigung ihrer LckL 88. fleißig mitMre«^pvndirten. An. 1682. war er bey der Universität zu- Er schrieb unter andern ililLorlo äew scgua
Az tz ^' ssltkretto clsllL vitL äel lllberto AI. Kiüretto rlellak lehrte äeUK 8. Oläima da AlaMoua Lc. lcrlpr.
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u^eist, eine stadt in der Persianischen landfchafft Ker-g„/erm 8;. gr. ;2. min.longiruäinis, und 45. gr. 15.min.M» gg/egen. Die luft ist allhter sehr veränderlich , Massenee>y in einem tage wind , frost und Hitze leiden muß,"tt sch»^Wet aber ist die luft gar gesund, und deswegen derr;. " vvlckreich. r «EE, Persische reise-beschreibung III.
4y.
s»l ' eine stadt in dem Königreich Candien auf der in-welche von den Portugiesen, als sie daselbst einge-«^''Meisten theils verwüstet worden.
!>eh>AAuarius, (Johannes) war aus der uralten und vor->»NgtMilie der ksrriciMi zu Venedig, und wurde gantzWhc,» '"nem vetter, Alberto Baduario, Bischoffen zu Crema,>°». chäw einer desto bessern auferziehung bey ihm,;u genies-^ erster nach diesem in den geistlichen stand getreten, ward,wcitSL0iiu8 zu Crema, und St. Petri cle LoIIe Lbbss,^«ys p. , hernach LanoniLUL zu Padua, und bald
Mer/, ,^"?^eriu8 zu St. Marci in Venedig. Bey welcherM» er so grosse frömmigkeit nebst einem exemplari-von sich blicken ließ, daß ihn der Rath allda den1688. zu ihrem Patriarchen ernennte, da er sichAtse>j"M wiederaufhelffung der kirchen-disciplin und andre^ch^Uiftungen überall in grosses ansehen setzte. DaheroUer hj wens XI. bewogen ward, ihn den 17. may an. 1706.I?sscia... Mnäle aufzunehmen, und in das Bißthum nach?»den j'M». Hier fand er sehr viel zu thun, stadt und landÄ; b^^wmern eines gewissen Beccarelli wieder zu säu-sMqnjMe ihn aber doch zu deren wiederruf, und zur ewigen^ Er starb den 17. may an. 1714. Iml.
s^iig^eüug ^ (Claudius) ein gelehrter mann in dem XVI.
b^ Protestantischen religion zugethan , wie solches^au^chung einiger predigten Calvini, und der martyr-aüo-d aastet. <xs scheinet, als wenn er zu Nismes die tlum»-Aiflgs^hret habe, wie denn sein Latein gar gut ist. Er hat
g ^LneriLsm sä kaulum klium de vsro pLtrimcmio. M, gnod Lkriltiani parsmes tuis liberis relwyusrs^cvss statione vitT ünäioL aa literat-e in matrimo-
ÄLdegendM geschrieben, welches letztere werck"Lersmann , kroiellor in Leipzig , nachdrucken lassen.
Badouari, eine von den allerältesten und»7 d^'M adellchen familien zu Venedig. Sie stammt herMt. , welche drey Dogen bald nach einander
iii ' erste, nahmens Angelus Partecipato oder Parti-dü^sehun??' 8«y. nach Obelerio Antenore erwehlt, und zwarder guten dienste, so er wider den König Pipinumgeleistet. Zu,seiner zeit soll zwischen dem Romi-veÄ^Carolo und dem Griechischen Kayser Nicepho-«vsM^vrgegangen, und dabey die freyheit der Vene-V'chen bestätigt worden seyn. Ihm wird auch zu-den Hertzoglichen pallast auf dem St. Marx-die stadt Venedig in gewisse theile unterschieden,
ven LisAzäi und die (iiiarancia criminale daselbst an-te? starb an. 827. und hatte zum Nachfolger seinen.W Partecipato, welcher schon bey seinen lebzei-^ bewilligung, sein Mit-Regent gewesen war.Vollen Orientalischen Kayser Michaeli II. wider diedihr°s ^ und weil unter seiner regierung die Venetianertttz,g^ Patrons, des heiligen Marci, von Alepan-dopten bekamen, so legte er demselben zu ehren den^Nvie" «vch heutiges tages stehenden St. Marcus-kirche.^s»^ayn°^?ch vor seinem an. 829. erfolgten tode seinen bru-^Mchj^Dartecipato zum collegen angenommen hatte;^ Tlückl,.-,. !? Such derselbe in der Hertzoglichen wurde. Erer die von Malamocco, ingleichen die Na-. ^be>- sühnen aufstand erregt hatten, völlig demüthigte.Ä jh,, "Porten sich die Venetianer selbst wider ihn, und^ sMten ^ ^ in ein kloster zu gehen. Dessen ungeach-hernach vier andre dieses geschlechts, welcheUrlliäiu der dignität eines Doge. Der erste,h'v sg'^-^aduero oder Partecipato I. wurde an. 864.Nii» Mey denWo darzu erhoben. Zu seiner zeit sielen die"e abex ,/usten von Dalmatien sehr beschwerlich ;
1"^ «upfieng^eslvegen von dem ^Griechischens??er .st würde eines krocossErü, welche die nach,glichen war Er gieng an. 881. mit tode ab,ss"ye?schv?beM^lser seinen söhn JvhannemBaduero,?l'qs h>Ne,i iaw/h innen, leben an dem regmient mit hatte^>,h^°„Cvn1!!ss Derselbe hatte viel streitigkeiten mtt dem' welcher seinen bruder gefangen genom-w stgte er an. 888. die regierung freywlllrg
Petrus Mm Petrus Candianus I. erhielt. An. 9-2.^eibunv oder Mcmmo gestorben, ward Ursus
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Baduero N. Hertzog. Dieser soll an. 920. von Rudolpho ausBurgundien, welcher in Italien einen Kayser agirte, die bestäti.gung der müntz-freyheit vor die stadt Venedig erlangt haben:auch empfieng er vor seine Person die oberwehnte ehren-stelle ei-nes llrorokpLr-lrü von dem damaligen Griechischen Kayser. End-lich begab er sich an. 952. in ein kloster. Sein nachsolger in demDogat war Petrus Candianus II. Als -aber derselbe an. 959.dieses zeitliche gesegnet, machte man seinen (Ursi II.) söhn, Pe-trum Baduero, zum Doge. Dieser hatte eine ruhige, aber dabeysehr kurtze regierung? indem er an. 942. starb, und Petrum Can-dianum III. zum kuccessor bekam. Nach einer so langen zeit istvon der Baduenschen famüie kein einziger wieder ausden Her-tzoglichen thron gestiegen. Hingegen sind sehr viel Procuratornvon Sr. Marco, Ambaffadorn, Senatorn und andre bey derRepublick Venedig in ansthnlichen ehren-ämtern gebrauchte Per-sonen aus diesem geschlecht entsprossen. Johannes Andreas Ba-duero,dessen grabmahl in der St.Johannis-kirche zu Venedig zusehen, hat am ersten angefangen, sich grosser schiffe in den see-gefechten zu bedienen. Albertus Baduero, welcher an. 1^90Ambassador zu Rom war, legte damit grosse ehre ein, daß er andem tage der cronung des Papsts Gregor» Xiv. mit grosserhertzhafftigkeit und erwünschtem succeß den rang der KöniglichenAmbaffadorn vor den Senatorn von Rom behauptet. Ludvvi-cus Baduero war an. 1540. Lsilo zu Constantinopel, und schloßdaselbst auf einen geheimen befehl des Lonsiglio äi Dieci mitdem Türckischen Kayser Solymanno II. einen frieden, worinnendemselben gantz Morea überlassen ward. Angelus Baduero,einer von den geschicktesten Senatorn seiner zeit, ward an.1607. angeklagt, daß er mit dem Spanischen Ambassador, Al-phonso cie I-r Cueva , eine verbotene correspondentz gepflogen.Ungeachtet er nun ein vortreflich manifest heraus gab, und dar-innen seine Unschuld zu erweisen sich bemühete, so fiel dennochdas urtheil dahinaus, daß er seines Adels und aller seiner gü-ther verlustig seyn, hingegen derjenige eine starcke belohnungempfangen sollte, welcher ihn umbringen, oder lebendig in derObrigkeit Hände liefern wurde, damit er in dem letzten fall öf-fentlich als ein verräther aufgehet,ckt werden könnte. Doch zu-letzt ist es bey einem jähr gefangnis, und bey einer immerwäh-renden ausschliessung von allen ehren-ämtern geblieben. Eshat auch das Baduerische geschlecht unterschiedene hervor ge-bracht, welche zu den höchsten geistlichen wurden gelanget, undan. 1706. den 17. may hat der Papst Clemens XI. JvhannemBaduero, so zu Florentz gebohren, und vorhero Patriarch vonVenedig und Primas von Dalmatien gewesen, mit dem Cardi-nals-hut beschenckt, woraufer den folgenden monat auch dasBißthum von Brescia bekommen. Er starb den 17. may an.1714. im 6;> jähre seines alters. llilk. Vener.
^jnre/sr kill. du douvsrn. äs Venis. p. 29. 94.
1;184. 470. 5»r. 520. /'a/aFrr Islti OuLsl. hill. Kein.Von. LeMö. Iiilk. Ven.
* Baduhenna , solle nach Cluverii meynung der nähme ei-ner abgöttin der alten Teutschen gewesen seyn, welche sie sonstauch Tanfana hiessen. (Siehe den art. Tanfana. Gewißist, daß Tacitus von gewissen Wäldern redet, welche dieser ab-göttin unter beyden nahmen gewiedmet waren. Der einte unterdem nahmen Tanfana wäre in dem land der Marsier, der an-dre aber an dem fluß Vlie in dem ländleinZevenwolden in Frieß-land; diesen letztem nennet Tacitus Baduhenna, und nochauf den heutigen tage heißen ihne die einwohner des landesHold Pade. Man findet in der umliegenden gegend verschie-dene fußstapfen des nahmens pada, als in dem nahmen pa-deslo, und Paderborn, deren das erste den Hügel der pada,das letztere aber einen brunn der Pada bedeutet. Es ist nundie frage, warum Tacitus anstatt Pada gesagt habe Baduhenna.Die verlästere des grossen allgemeinen historischen HolländischenLexici, bey welchen , gleichwie bey denen meisten ihrer landes-leuthen, eine blinde liebe zu ihrer mutter-sprache muß gewaltethaben, führen dessen folgende ursach an: Sie sagen, es habeTacitus an das wort Pada, die Holländische termiumion uweangehenget, daß also erstlich aus pada, paduwe wordenseye; für Paduwe habe er aber geschrieben Baduhenna, da-mit er der Römischen mund-art näher beykäme. Allein ein je-der der Teutschen spräche kundiger weiß, daß in derselben daswort Hain ein wald insgemein und auch sehr oft einen gewey-heten wald bedeute, und also ein der göttin pada gehemg-ter wald Pada-Hain müsse genannt worden seyn; Aus pada-Hain aber mag ein Römer durch Verwechslung der lütern p.und B. gar leicht Baduhenna gcmachet haben. Der Urheberdieser Muthmaßung ist einer der Verfassern dieses Supplements,welcher dieselbe auch bereits in der Baselischen ausgäbe desFranzösischen äloreii bekannt gemacht, und nunmehro das ver-gnügen gehabt zu sehen, daß die gelehrten Lclitores des an.1740. in Holland selbsten ausgegebenen llictionngire des VIo-reri, dieser seiner meynung beygepflichtet, und solche ihrem vor-treflichen wercke einverleibet haben.
* ZZaecks, (Theodorus) ein Jesuit, welcher an. 1599.Uberlingen das licht der welt erblickt, em vortreflicher Nmke-maricu8 gemessn, und an. l.676. den 9« mart. gestorben. Erhat geschrieben läbum OMLo-deomerricum novum und är-
cäitsLkoiiiLLM inililareni derenlivsm, opxuMsraw A äeken-Illm. , bibl. 80c.
*Baecx,