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vicus vonLongtteville, welcher Iohannam, gedachten Marg-gras Philipps von Hochberg einzige tochter zur ehe hatte. Diefach wurde heftig bestritten, und kain es durch vergleich endlichdahin, daß Neufchatel, und der titul eines Marggrafen von Rö-teten denen von Longueville abgetreten wurde, das übrige abervon der Hochbcrgijchen verlassenschafft, worunter Badenwei-ler war, den Marggrafen von Baden verblieb, die es auch nochbesitzen,und in ihren tituln zu führen pflegen. Ludewig, Preus-sisches Neuburg. Gundling, von Neufchatel. äiss.
«isreb. Laä. p. 21. L p.Z4. *
Baderich, ein söhn Bahinii, Königs in Thüringen, wurdevon seinem bruder Hermanfrido umgebracht, damit dieser dasvatterliche erbe allein erlangen möchte. üb. IV.
üb. II. siehe Hermannfried.
* Baderin, (Christina Regina) war eines Predigers inSimmersfeld, im Würtembergischen, tochter, ein ertz-quäcke-risches und sectirifches weibsbild, so durch ihre vorgegebenenerscheinungen, gespräche mit den engeln, träumen, prophezeyun-gen, kämpf wwer den teufe!, und andere Vergebungen ein grossses aufsehen gemacht, endlich aber durch zureden eines Geistli-chen zu einem öffentlichen bekänntnis gebracht, daß sie es ledig-lich zu dem ende gethan hätte, sich in der welt groß und heiligzumachen, ihr vorgeben aber lauter betrug, Verstellung undLeichtfertigkeit gewesen sey. Es ward ihr auch deswegen eineharte strafe zuerkannt, jedoch aber auf vorbitte in eine öffent-liche kirchen-busse und wiederruf verwandelt.
p.i;8- Dr. äiüsrt. äs kugienä.
Xenopbia x. 14.
* Baderus , (Johannes) ließ an. i z s6. zu Straßburg eineschrift äe vero vominiLN UÜI, und an. 1527. eine andreäe ÜTäobaprifmo contra Hnabaptilla8 drucken. Er hat auchMit dem Wiedertäufer Johann Dencken selber ein colloguiumgehalten. OttE, in bist. stnsbaxt. p. 44.
* Baderus, (Match.) gab an. i zyz. eine Rhetorik, die eraus Melanchchone und Crusio zusammen getragen, wobey Erassmi büchlein äs Lopia verkomm nebst öpbtbvmi kroMmnassmatibus in tabellen: an. 1598. Opera L äie 8 creationib LUMvapitibns Lateebismi minoris sIÜ8 lacris carminibn8, in-gleichen Xomenclatorem Datino-Oermanicnm, der hernachzu Straßburg an. 1614. in Französischer spräche vermehrter auslicht getreten; und Lompenäium kroloäise, wie auch ülomen-«lswrem feaunäum X. kriLäicaments heraus.
Bades, (Ritter-orden des) oder vom Bade, rbe oräre ok rbsLatb. Die Ritter vom Bade in Engelland haben ihren Ursprungvon dem Könige Henrico IV. um das jähr izyo- und wurdenalso genennet, weil sie sich die nacht vor empfahung des ordensbadeten, welche gewohnheit auch vor diesem bey andern Rit-tern gehalten worden, wie Ashmole berichtet. Mendo führetbirst Ursache der benennung an, es sey der König , als ihn zweyWittwen um einen rechts-spruch gebären, aus dem bade gesprun-gen; und habe Hernach zum gedächtnis diesen orden gestiftet,es ist aber davon in den Englischen Uistorieis nichts zu finden.Das ordens-zeichen warengüldene cronen im blauen felde,.mit der Überschrift: Ina in nimm. Die ceremonien, so bey in-stallirung dieser Rittern vorgegangen, beschreibet Bissaus in sei-nen notis über den Uptonum, und Heath in seiner'an. 1662. zuLonden gedruckten erzehlung von der Wiedereinsetzung Caroli II.aufwas vor eine art die Ritter vom Bade bey dieses Königs crö-nung gemacht worden. Übrigens pflegten sie bey grossen solen-nitäten, und bey der geburt eines Printzen von Wallis geschla-gen zu werden, und trugen ein hell-rothes von der kucken schüt-ter gegen der rechten feiten zu Hangendes band mit einer gülde-nen Medaille, darauf abgedachtes ordens-zeichen zu sehen wä-re. Ashmole will sie mit den tzgmtälm8 Laccalaurei8 verglei-chen , und keinen besondern orden aus ihnen machen. An.1725. wurde dieser orden, der seit einiger zeit gantz in abganggekommen war, von dem König Georgio I. wieder erneuert,als in welchem jähr dieser König an seinem geburts-tag, so dawar der 7. jun. ;6. neue Ritter vom Bade, darunter auch seinenckel, Printz Wilhelm August, nebst unterschiedlichen Hertzogen,Grafen und Generalen waren, ernennte, den Hertzogen vonMontague aber zum Groß-Meister, und den Bischoss von Ro-chrster zum Dechanten dieses ordens erklärte, worauf auchwürcklich die Installation der neuen Rittern den 23. jun. mit un-gemeiner Pracht und Herrlichkeit erfolgte, also daß sie überzoüoo. pfund sterling gekostet haben solle. c. 1. leer.
9. äifg. I. gu. I. H. 12. s. y. bist. van alle
vrälS8. staat von Engelland, ?. H. c. 20. Ritter-orden. k/M». äestuäio miÜtari, üb. I. e.*
Badgiz, ein kleiner landes-strich in Persien, mit einerHaupt-stadt gleiches nahmens, ausser welcher noch die städte He-ra! und Merut in demselben liegen.
* Badt AI Samatt, ein söhn Hussain, eines sohns Man-sur, eines sohns Baicra, eines sohns Omar Scheikh, einessohns des Tamerlans, wäre der letzte dieses geschlechts, so inChorasan regierte. Er folgte seinem vatter in dem yn. jährder Hegira nach, und wurde von Schaibeg dem König der Uz-beken geschlagen, und in Persien zu entfliehen genothiget. Js-mael Soll, st dazumalen daselbst regierte, empfienge rhne sehewohl, und wiese ihme die stadt Taurls zu seiner bewohnung an.Als aber m dem 920. jähr der Hegira, der Türckische KaysteSeiim dem Schah-Jsmael diese stadt hinweg nähme, wurde
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er naher Constantinopel geführet; aMo er m deM yr^he.der Hegira, so auf das 1; 17. jähr nach Christi geburt ja»«
bibl. Orient. .Mjfi,
la Badia, eine kleine stadt in der Venetianischen Bil Polesine äi Rovigo, nahe bey den Veronesischendem fluß Adigetto gelegen. In dem Spanischenkriege haben beyde theile diesen ort als einen guten PUhen, daher er bald von den Franzosen, bald aber vonsehen mit garnison belegt worden. Mig,
* Badia, (Thomas) ein Cardinal, vonMutinvs^Mt»lehrte erstlich in unterschiedenen orten der Lombardey," ^
de nachmals von Elemente VII. nach Rom beruffen, °,gistro kalatii gemacht, und von Paulo III. nebst awAn M»an. 1540. auf das Loüoguium nach Worms geschm ^ tster sich viel mühe gab, die lehre Lutheri zu widerlegenaerechtsame des Papsts zu vertheidigen. Diese seine oc ^,i>.brachte ihm 2. jähre hernach den Cardinals-Hut untere»^8ilvestri äs Lampo Älartio, und die ehre zuwege , ä
den Cardinälen Parigi und Polo, von dem Papst """latere ernennet wurde. Er hat nebst andern Carvi»"Prälaten aufPauli III. befehl mit an dem Lonliüo äe ey fF-äa Lccleüa gearbeitet, welches an. I; z 7. zum vorW.Mlk»Er starb zu Rom an. 1547. Es werden ihm folgen^'beygeleget: Öua:stione8 stk^stexe äs anima K ^äs Intsnstnne stirmsrum, äs stnaloZia enti8 ^ äeintslügenciarum juxra ilrilkstelsm tractatub III. ä^ ^'täte anilÜK; äs Noäo, guo anima rationaüe wropu8 ; äe kroviäentia Divina; äe kngna äuorumnomini aälkantinm ; 1rackatu8 aäverüi8 DutberanaI-S8, wodurch aber vielleicht die aüa auf demWorms zu verstehen, davon das manuscript im Dauv^k. ^lich. , kihl. Oominic. ,
?. tom. II. p. i;z. leg. äe lcrixt. eccl. p- «xchE
* Badier, (Joh. Stephanus) von Dol in Ober^Egebürtig, allwo er an. i6;o. das licht der welt erblick^. Slehrter Benedictiner von der Conqregation St.
1668. wurde er in der Abtey äe St. Melaine äe ^»nommen, und lehrte auch zu St. Denis die Pb^Ä,.joc ze ^Theologie mit gutem beyfalle. Endlich wurde erhon Lr Rance, und nachgehends in der Abtey zu V7er auch an. 1719. den 6 . jul. starb. Er hinterließ e»la 8aintete äs l'Ltst Älonaliigue, WvriNNeN erund vortreflichkeit des kloster-lebens gegen einen, uavvaise, so vertheidigte, daß selbiges von allen garnommen wurde. Le Vers, bibl. äe 8. Älaur.
Badillon, Badillo, oder Bodtllon, einEdelmann, ward von dem Könige Childerich D/?.und auf dessen befehl mit ruthen gestrichen; welcherächen,er sich mit den Grossen des Reichs wider <hst st»ihn um das jähr 67;. auf der Wiederkehr von dersen söhn und schwängern gemahlin Bilechild, elge» ^mordete. bitt. Vranc. tom. I. jli>^
* Badio, eine kleine stadt im Fürstenthum Meck^cklseligen Arabien, 9. Meilen von der stadt Mecca»
Badius, (Jodocus)von Ashe oder Assen, einemist sowol wegen seiner gelehrsamkeit als burühmt. Er war 1462. gebohren, studirte amhernach in Italien, und brachte es insonderhm
mit dem zunahmen FcenTrtig ^m städtgen bey Brüssel, A^yDiit,
geteyriamreir ats ouu^-n.,, zll.Ivhö. gebohren, studirte anfanss":^hernaa- rn grauen, und brachte es insonderheit m -schon spräche zu Ferrara, unter anführung c« M
sehr weit. Er begab sich hierauf nach Lyon, mw ,Ae .5 Mbdie Lateinische und Griechische spräche; daraufnach Paris, legte eine vortrefliche buchdruckerey 'nF
gab die vornehmsten ambore8 clalüco8 mit ss ,manuw ü hst»auch einige von den neuern, als Petrarcham, - diese ^ ^rentium Vallam, Baptistam Mantuanum selbst^aus; wiewol er auch nicht ungeschickt war, für ''"Iltis,zu schreiben, wie solches seine 8v!vss lVlorals8 , .,4.
grammatum über unu8 ; Xavicula llultarum s . sls.
Tbom» a Lempi8, Lc. bezeugen. Er starb un^nderilss, A-stund hinterließ unterschiedene kinder, worunter Mradus Babius zu mercken, welcher zu Pür^L^ckstjrentsLno-nachmals nach Genf begeben, und zu der Pro^gilco^egion bekennet, wie aus dem sogenannten da» ',«^5
rum zu sehen, darinnen er das erste buch ubersty^aber selbst zusammen getragen, und beydes mü „ hnckübu8 erläutert, welche schier das beste uuUnter denen schriften, welche von ihnieden, sind auch insonderheit befindlich FranMwer einige wider Nostradamum verfertiget,stern waren an die berühmtesten buchdrucker stw ^ , ^
rathet, und zwar eine an den berühmten M ^ "
num, und die andere an Michael Vavosanum //in bibl. bibl. äe so k ^ ^ "
e!og. Lelg. < 7 ^vrL^, origine äe l imps^wbitt. äe üimprimsr. bibl-krs
vitis 8repk. La//e.
^ 'Sadm». <Ra»haM kM D«mcm»K?Mf Zdes XVII. Lcuü . war aus Florentz, und hatteden in dem. LoUe«!« St. Maria Novell« aus