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^y. bidl. I^gbkin. äemiä.
H- p. 8- Lre^^er xiülos. üebrivor.
kleine stadt in Vor-Pommern an einem, Sgdafp» Utz "ud Königsberg gelegen, und den erben des^-2 Philipp Wilhelms zuständig,a!»' ' war ein ort in Palästina , im stamm Benja-
N, hohen berge, r. meilen von Jerusalem gele-
v,°»> Eg,,jW David auf der flucht vor seinem söhn Ab-) ^ ^ E ^ h^ute zu tage soll es Bacheri heissen. 2.
' die äusserste provintz in Norwegen gegen mittag,dlirck ^ ° der Cron Dänemarck, ward aber an die SchwerL Rothschildischen frieden an. 1658- abgetreten.
gelegenen städte sind Marestrand, so wegen desAliz/W sehr berühmt ist, Koengef, Congel, Odwal undA>n jz^er letzte ort ist eine vestung, das castell liegt aufAn, ./e» felstn, ist rings herum mit dem fluß Trolhete um-Weii i;oy. von Aquin II. erbauet. An. 1678. bela-
2 >>e die vestung Bahus, aber vergeblich, und mu-
»^Cron Schweden in dem an. 1679. zu Fontai-2 ^» vni- 5 'W"^ frieden lassen. An. 1711. machten fich dieAex ^sonunando des General Baron von Löwenthaldkn provintz, sie musten sich aber nach einigen
Annäherung der Schweden , welche an der zahlU -JMn weit überlegen waren, nach den grentzen wieder
stadt in der Neapolitanischen provintz Campa-berühmt, heutiges tages ist sie gantz ver-ihx°n aber noch viel herrliche antiquitäten. Man glaubt,^»hM" von Bajo,des Ulysses reise-gefehrten, habe,M begraben seyn. Es befinden sich daselbst warme>dec>s„' ch dre Romer zu bedienen pflegten; wie sie sich dennijAüqe "Mnehmlichkeil des orts hier öfters aufhielten, undl.Ä ki,i»?waude aufführen liessen. Sie ist von Pozzolo durch
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>li^eden ^weer-busen von 2.bis;.Italiänische merlen breit un-v^woraber der Kayser Caligula eine brücke bauen lassen,triumph darüber gezogen ; auch ist daselbstNe,, '^n Bischoffthum gewesen: doch dieses aüesisteinge-G?schr Mbm diese stadt durch erdbeben und ergiessung desz?» öfters ^ Zugerichtet worden. Es gedencken derselben dievs ^ ' als Lr'^La, ?oMp.
stehe Luba.
» sg'.?eer Laion, (Andreas) ein Portugiesischer Prie-diea>°agebürtig , lebte an. i6;o. und hernach zu Rom,L Lateisi-Aamatic lehrte. Er konnte ziemlich viel Griechischr 7V' wie er denn Virgilii Lneicls in jene, und destz^isch^auLäc in diese spräche übersetzt. Er machte auch Ma-^M»^,,"'ft,darinn eine beschreibung desCarnavals von ihmelk>s eben ä.-Er hat auch sonst viel verse gemacht, darinne manw sonderliches findet, ausser einer grossen leichtig-Si»- ^v„^w°hl an einander zu hengen. Seine ruhmräthig-so mehr getadelt, weil seine kunst und wissenschafft*.' iiia waren. , pinaL. ^l«es«rr<,, bibl. Ullx.
tz.Ew.sur1o8kEo8. ^
SdZchciu/^b, ( Hyacinthus Maria) ein Dominicaner-v», c^ortona, woselbst er auch den orden angenommen,--^"utte des XVII ÜLLuli, und gab einst einen Vi-^ der Inquisition zu Bergamo ab. Er hatflelebet, und geschrieben 8xirim-ilem OtKoinLin^shorisinoruin ex Hippoeratis 6c Oslsni corpornli ine-nnimnruni lalutem eonllruätnm. O/aor«.
nnimnruni ssintsm conti^lavi ' Lript. 0. k. tom. II. x. 658.^ lr,„a,, ein iilnS in N>no
stuß in Sicilien, sonst Amirati, und bey den
ÄUHL.'«-«' ."
ergeust sich in dase von Palermo gegen morgen.
ToscanischeLV«v. äe-
P der fünfte Türckische Kayser, folgte seinem vattervMg ii M- r;8y. und wurde wegen ftmer schnesien siege
blitz oder donner-keil zugenannt. Er stwg
^'nWtung seines ältesten bruders Jaeups oder^acodsond war der erste, so bey den Bardarn denb, um dadurch zur Crone zu gelangen, emftchrte.V und^'?wd yz. entzog er Macedomen, Bulgarien, Thes-schst d^ndcre örter den Armeniern und Griechen, und ver.
Asiatischen Fürsten von ihren landen. Dw.»iz'sivKw'Mdesglück jagteden Christlichen Furstm ftrchtle ider d,^wvg Konig Sigtsmunden in Ungarn, em verbünd-
^gemeinen feind zu suchen.Franckrelchchl^s»h^-w eommando Johanms, Grafen zu Revers,WÄl tj-k« des Hernoas von Burgund war , eine ziemliche
ghk'M thaten dem Türcken anfangs grossen adbruch ,
«j stm'sis -nd-«> »ÄMMvr , Wucherung, 20202°. ducaten ranjivn zu erle-
/.Theil.
geü. Nach diesem belagerte Bajazet Constantinopel, welchesaber von dem Marschall Boucicaut entsetzet ward, der daraufmit dem Kayser Emanuel II. nach Franckreich kehrte, umCarolo VI. vor den gesendeten succurs zu dancken, und fernerhulffe von ihm zu erbitten. Weil nun Bajazet in seiner grau-samreit fortfuhr, forüsten die Asiatischen Fürstenden Tarta-rischen Konig Tamerlanes um hülste an, welcher nach Überwin-dung der Parther gantz Morgenland in furcht gesetzt hatte. Die-ser lieferte dem Bajazet bey Angora in Galatien den 28.julii an. 1402. eine Wacht, bekam ihn gefangen, führte ihnrückwärts auf emem Maulesel durchs gantze lager, schloßihn in einen eisernen kafig ein, und' ließ ihn unter seinem tische,wenn er speisete, gleich den Hunden, die deine auflesen. Dochwollte dieser von semem übermäßigen Hochmuth nichts nach-geben. Endlich aber, als er sahe, wie man mit seiner gemah-lin schändlich umgrenz, als welche dem Tamerlan bey dertafel aufwarten muste, stieß er sich aus Verzweifelung den köpfan den eisernen stangen des kafigs entzwey, daß er an. 140z. im15. jähre seiner regierung, und 8. monat der gefangenschafft,seinen gerst aufgab. Andere irdoch und zwar die beste scri-benten der Türckischen gefchichten wollen, er seye eines natür-lichen todes, jedoch vor kummer gestorben. Von dieser zeit anhaben die Türckischen Kayser keine rechte eheliche gemahlinnenmehr gehabt ; damit ihnen in dero Person dergleichen schimpfnicht mehr widerfahren möchte, ich. 11.
vrr«, lib. VI. O'/ser-pe/or, hihi. Orient, p. 175. *
Bajazet, II. kam nach dem tode seines vatters Mahomets II.an. 1481. zur Crone. ZiziM, sein jüngerer bruder, machte ihmdie Cron-folge streitig, weil Bajazet eher gebohren gewesen, alsMahomet auf den thron gestiegen. Er ward aber in Asien ge-schlagen , als er auf hülste von Rhodis, Franckreich und Ita-lien wartete, und kam, wie man vermuthet, an. i49i. durchgift um, welches ihme Papst Alexander VI. solle haben beybrin-gen lassen, dene Bajazet dazu mit vielem gelb erkauft. Ba-jazet nahm hierauf den Venetianern Lepanto in Acarnanien,Modon in Morea, und Durazzo auf der Sclavonischen rüsteab; aber in Egypten lief alles krebsgängig, auch empörten sichdie Janitscharen gegen ihn, so, daß er beschloß, dieselbensämtlich niedermachen zu lassen, woferne es ihm nicht 2. Baßsen widerrathen hattm. Nachdem er ;i. jähr regiert hatte,wurde er durch eine starcke verrätherey genöthiget, die Croneseinem söhn Selym zu überlassen, der ihn folglich, als er sichzu Didymotheuchos in Thraeien aufhielt, an. 1512. den 2z.jun. im 74. jähre seines alters mit gift hinrichten ließ.lib. X. 6c XI. , en 1'invent. *
Bajazet, ein Türckischer Printz, war Solymanns II. söhn,und Selyms II. bruder. Dieser letzte, als rechtmäßiger Cron-erbe, hatte wenig gutes an sich , der vatter aber liebte ihn mehrals den Bajazet, welcher sonst ein braver Fürst, und vonjedermann, sonderlich von feiner Mutter Roxane, geliebet ward.Doch war er vorn ehrgeitz sehr eingenommen, und ersann aller-ley Mittel, zur Crone zu gelangen, wodurch Solymann widerihn erbittert, doch von seiner mutter bald wieder besänftigetward. Nach dem tode dieser Kayseritt stürtzte er sich selbst insein verderben. Er commandirte in der provintz Caramanien,davon Cogni, vor zeiten Jconium, die Haupt-stadt wäre, nahebey derjenigen provintz, worüber Selym das eommando führ-te, welche nachbarschafft ihren haß vermehrte. Diesem Wi-derwillen vorzubeugen, sonderte sie Solymann weiter ab, undgab ihnen andere Gouvernements. Bajazet legte dieses aus,als wenn man ihn dadurch ins gärn zu locken suchte, woll-te dahero nicht von dannen weichen, und machte allerhandaufschub, bis man entschloß, ihn mit gewalt aus seinem po-sto zu bringen. Er widersetzte sich aber mit gewafneterHand, und kam es an. 1559. zum treffen, worinnen er unter-lag. Er flöhe zwar zum Könige Tacmas in Persien, wardaber mit seinen 4. söhnen daselbst strangu liret. r'/na««,.lib. XXIV. , in epiii. *
* Baida, eine kleine landschafft der grossen Tartarey inAsien. Sre liegt an dem östlichen ufer des flusses Pisida, nichtweit von seinem ausfluß in die Nord-see. Die Moscowiten ha-ben solche in dem ansang dieses s-eculi entdecket, aber keineWohnungen allda angelegt, , viel. 6eoZr.
Baidavius, oder Albidawy, war ein sehr berühmterLominentAtor über den Alcoran, welcher die schwierigkeitendesselben mit kurtzen und verständigen noris zu Heden getrachtet.Du Rieur hat in seiner Französischen Übersetzung des Alco-rans sich dessen arbeit vielfältig bedienet, und seine ausle-gungen oft in den text sechsten, ohne den leser zu avertiren,hinein geflickt. Er pflegte ihme den nahmen Bedavi zu ge-ben ; allein sein völliger nähme heist: Naseroddin, Abdolla-hi, Edn Omar, Beidawy. Er hat sonst noch mehrere schrif-ten ausgearbeitet, als eine von den fundamenten der Religion,genannt Attawaleo. Er starb an. Heg. 692. d. i. an. Chr.1292. Lpit. ?scs^. in Hscim. *
* Batdu Man, oder Baidu Ogul, ein söhn deS Tar-gai,eines sohns Holagu,folgte m dem 694.iahr der Hegira, 1294.nach Christi geburt, dem aus dem, stammen GengWhan ent-sprossenen Mogolischen oder Tartarischen Kayser Gangiatu oderKaiksitu in der regierung nach. Nachdeme die anhanaere die-ses Fürsten seinen vorfahrn todten liessen, rüsten sie ebne inder stadt Hamadan zum Kayser aus, und liessen ein gleiches
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