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Erster Theil. A - Be.
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haben, sich dietage des bairams über mit den Sultaninnenund Damen des grossen Serrails lustig zu machen. lrrca«^ äs

IPmpire Ottomsn.

Bais, ein kleiner ort in Dauphin«, an dem fluß Rhone , ge-gen Vivarets zu. An. i;?;. gab der Ligistifche Gouverneur da-selbst durch seine nachlaßigkeit anlas, daß die Reformirten sichdieses Platzes bemächtigten. Einen monat hernach belagerte ihnder Hertzog von Usez, und nahm ihn mit leichter mühe wiederein. Allein das schloß, worinnen einer , nahmens äu Pont,lag ) nebst den dabey aufgeführten schantzen, konnte er nicht er-obern , sondern muste, nachdem er ;oo. der seinigen verlohren,und noch darzu die pest unter seine leuthe gekommen war, diebelagerung wieder aufheben; vorher aber legte er den ort grostentheils in die asche. , Kilt. äs kranss tom. III. p. ; 78 -

* Bais, ist eine an dem Meer zwischen den städten Sofalaund Mombaze gelegene stadt in Zanguebar; sie wird für eine dervolckreichsten und grösten handels-stadten dieser gegend gehalten.

, bibüocb. Orient.

* Baisancor, ein söhn des Caidu Kaan, folgte seinem vatterin dem Mogolischen Reich nach, ehe sich diese volcker in der pro-vintz Itan, das ist, jenseit des flusses Gihon ausgebreitet hat-ten. Dieser Fürst hatte 2. brüder, nahmens Giucalengom undGiurmagm. Der erste wurde das Haupt des stammcns Tahiut,und der andre des stammens Sahiut, welche zwey stämme diefürnehmsten und edelsten der gantzen narion sind. Baisancorhinterliesse einen söhn Tumna Khan genannt, welcher ihmenachfolgte, von deme die Mogolier die OensLlogism von Gen-

' ghizkan in gerader linie herleiten.

* Baisancor Mirza , wäre ein söhn des Iacub Beg, undgroß-sohn des Hassan Beg, oder Usum Cassan. Einige haltenihn für den neunten Fürsten der Turcomannischen v^nsttis odervom weissen Widder, so man diese Vv^-Ms mit Thür Ali an-fangt ; oder für den vierten, und so gar den fünften, so mansolche mit Hassan Beg anfangt. Dieser Fürst wäre nicht überio. jähr alt, als er zum Sultan ausgeruffen wurde. Dazu-malen waren unter den Turcomannen zwey andre factionen, sosich sechsten Häupter cröneten und auf den thron setzten; die erste'den Maßid Beg, des Iacub bruder, und die andre den Ali Beg,einen söhn des Khalil. Es hatte aber keiner der dreyen eine ru-hige Legierung; dann sie wurden alle von Rostan Beg, einemsöhn des Massud, wie auch groß - söhn des Hassan Beg verja-get , welcher ihre lande einnahm. Baisancor, welcher unterder vormundschafft des Sofi Khalil Mosuli stund, regierte nichtlänger als ein jähr und acht monat, und wurde in dem 897.jähr der Hegira, 1491. nach Christi, geburt von Rostam ohnfernder stadt Berdaa geschlagen und gelobtet.

* Baisancor Mirza, ein söhn des Mahmud, eines sohnsAbusaid, ist einer der letzten Fürsten des geschlechts TamerlanSaus dem äst Miranschah, jo in Transoxana regieret haben.Sein vatter Mahmud starb zu Samarcand in dem 900. jähr derHegira, 1494. jähr nach Christi geburt, und hinterließ 4. söhne,als: Massud, Baisancor, von deme wir reden, Ali und Veisoder Avis. Baisancor, sd die beherrschung von Samarcandhatte, wurde von seinem bruder Massud angegriffen, und alser nicht macht genug halte ihme zu widerstehen, hielte er sichin dieser stadt, so er ihme eingeräumet hatte, einige zeitlangverborgen und verstellet, bis er eine günstige gelegenheit ersähe,sich daraus und in die stadt Conduz zu dem Khosru Schah zubegeben. Er wurde kurtz darauf in diesem ort von seinem bru-der angegriffen ; Khosru Schah aber gebrauchte sich so grosserlist, daß er den Baisancor aus den Händen seines bruders erle-digte. Es bediente sich zwar Khosru Schah, so ein grosser be-trüge« war, dieser kriegs - list nur allein aus dem absehen, da-mit er sie alle beyde zu gründ richten möchte. Dann als er sichvon Massud befreyet sahe, als dene er in Chorasan zu dem Sul-tan Hussain zu entfliehen nöthigte, strebte er dem Baisancornach dem leben, und machte sich durch seinen tod in dem 90;.jähr der Hegira, 1499. nach Christi geburt des lands von Con-du;, wie auch von Botlan, Hessar und Badokschiran meister.

Baise, ein fluß in der Französischen provintz Gascogne, wel-cher in der gegend Armagnac entspringet, Merindole, Condomund Nerac vorbey lauft, und in gesellschafft des zu sich genom-menen Losse-flusses sich in die Garone verstecket. *

* Baissen, ist der nähme einer kleinen ohnaefehr 16. meilen

weit von Tripoli in der Barbarey gelegenen stadt.. Sie wirdvon unterschiedlichen flüssen benetzet, und hat viele brunnen, also,daß diß land gleichsam der garten dieser gegend kan genannt wer-den. , bibüorü. Orient.

Baiva, ein abgott der Lapländer, so von ihnen als ein Herrdes lichts und der Hitze verehret wird. Einige halten ihn vordie sonne, andre vor das feuer; auch melden einige, daß diesevölcker ihren grossen vermeynten gott, Thor, wenn sie ihn ih-res lebms halber, oder um beschwmung vor dem teufet ange-rüstet, , Turmes oder Ayske genennet, sonsten aber denselbenBaiva geheißen, wann sie von ihm licht und warme erbittenwollen; gestalt sie denn auch beyderseits unter einerley gestaltund auf eben demselben altar verehret werden; daß also Thorund Baiva einerley abgott, welcher um unterschiedener Ursa-chen willen angerusten wird, bedeuten. Siehe Thor. Schef-fers beschr. von Lapland.

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* ist der nähme einer würde bch deM^dck

neige sich befindenden Röm. Reich gewesen., Als Thejüngere zu Constantinopel wäre, setzte er emen gew ' Mye»chum zum Ober-Ausseher und Groß-LsMo ein,auch nachgehends Äagistrats-personen dieses nahmden. Der Groß - ösjnlu8 wäre eigentlich, nach oc« ^ ^ Mdes Lateinischen rermini, derjenige, der den Kayi"" .-^„e Egleichsam auf feinen armen getragen hatte, oder vew «uerziehung anbefohlen worden wäre. Man deiner"Französischen Historie, daß Carolus N. seinem WI ^ MKonig von Aquitanien Arnoldum zum Lajulo, oa ^juiuMinister gäbe. Man haltet dafür, von diesem wore^ ^>>komme der nähme Lailü her, welchen man mLand - Richtern giebet. Die Venetianer hatten, eme»^r,iehchbey den Griechischen Kaysern. Man giebet auch Je" „E

sten bedienten des ordens St. Johannts zu Ieruialenr ^ Mmen öajuli oder L->ilü. Es sind auch Lsjuü oder 0 , ^ ss'liche bediente in den kirchen und Abteyen. I.. r- ^esslef. übemenf. üb. III. c. 24. 2-

gloüar. glossar. AlE

Bajus , (Michael) ein berühmter VbsoloZus i" sch-wär zu Melin in der HerrschaffrAeth an.iziz. gebovv,dem er an. 1549. Tüsologike siLemiütus, und 2.1 ^ cvoÄor geworden, hat man ihn zum Lrofellor derv-gemacht. An. iz;6. wurde er von dem König w -

das Ooncilium zu Trident geschickt, woselbst er seine s '^s 2^keit sehen lassen konnte; erhielt auch darauf an.canat zu St. Peter in Löven, und ;. jähr hernach vn ^ NAnes Lonlervswris privileZiorum llcsäemiL, ja er wler derselben Universität und in den Niederlanden-ter andern Augustini opem 9. mal durchgelesen, »n- ^ ^»ne schritten in der Theologie verfertigt haben, darw .§<0les, so mit der lehre Augustini , insonderheit von 0^,,,°wähl, übereinstimmet, mit einstießen lasten, und wAä jiB ^Lovenischen Facultät noch nicht geschehen war, E > M.jl,scholastischen schreib-art abgewichen, worüber ertungen bekoninren, daß auch Pius V. unterschied^H^ßi ^

denselben verdammt. Ob er sich nun gleich in einer ^theidigte, und alles läugnete, hatte er doch eine UMe»tigkeit gegen die Päpstliche censur, daß er seine <,jE^liwieder auflegen lassen wollte; wiewol man ihm E Ver sich-an den Jesuiten, welchen er die Ursache der 0censur bevmaß, zu rächen bemüht gewesen, das Mversitat Loven einige lehren Leonhardi Leßii censirt w" A s ^aus hernach noch grössere streitigkeiten erfolget ^den 16. sept. an. 1589. nachdem er alle seine guther'^ Mden armen vermacht. Selbst seine Widersacher mu> Er-zeugnis geben, daß er ein gelehrter, sehr angesehen^M'demüthige« mann gewesen. Er hat unterschiedeneaus gegeben, als äe Meritis Operum libr. II; -U"

nis äuiiiticl <L Virmtibus Imxiorum; äs 8oLrLM^g0»^ stlicontra Lalvinum; äs korma Laptillni; äs löbero gbitrio üb. 1 ; äs Lksritate, ßuüitia <L . zi> -

(?-IIL. T /,n. /

äs Lacriücio üb. I. Lc. Alle seine wercke sind an.'in 4 «o aufgelegt worden, L'«,r oxeribus k' . äebbibl. Lel§. inlltben. LeIZ. >,

cenüires äs üouvain L äs Douav. I>^ - ^

XVI. , bibl. äe 8 llnt. eccl. äu

Bajus , (Jacobus) des vorigen Vetter, Ulvs Egstf.voctor TüeoloZice zu Löven an. 1586. und nächsten LösS M»

... ' —-«Ev-n

Ei

UNd Königl. krofetlor inlliruuon . ^geschickter mann, den die LoveniiVA an-

zu St. Peterrsü^ionis , ein

in vielen Verrichtungen wohl gebrauchet hat. ^IHcrNden 5. oct. nachdem er nach dem exempel seines vcgüther zu errichtung eines LolleZü destiniret yanowvon ihm einen fanyMicum auf die ankunftbellä in die Niederlande; Inllimrionum Lkrll ^ §»

Üb. IV; äs Venerabiü Lncüariüise Lacrsme

Nül-L üb. III. n,ar^dli>!i

* Baize , ein grosser mit mauren umgebener ^nc^A, ^im Hertzogthnm Burgund, welcher eine BA.'auch ^ tsein castell, und Oberherrliche Herrschafft ^^ichen,vjcst"'selbst starcker Handel mit tüchern und hautenumliegende gegend hat fruchtbare äcker, wen>v

Bakanang, siehe Backnang. , ..

Bakar, eines von den kleinsten Königreich" ^jst Bam Ganges gelegen. Die Haupt-stadt darum ^

Bakay, siehe Bacay. ^ , »^nrst, st^"NÄ?

* Bake, (Laurentius) Herr von WulvoM^Men t KKAmsterdam, wäre einer der berühmtesten Ho«a als ^

seiner zeit. Man hat von ihme nichts ^^Amsterv^chol''' asehen lieber, welche an. 168;. in 4 w ^ ss^en E.druckt worden. Man findet in diesen. liedern ^^Bg^Kstgeist, daß sie nicht anders als mit großer ".^xischen S ^ ^ tgelesen werden. Es fände sich in semMauch ein ungemeines saltz, und die 1""^, > i"'

theilte, zogen ihme viel feinde und grossen v , U

allgem. Holländisches Lexicon. 5

* Baker, (Thomas) ein vortreflicherAbürtig von Ilton m Somersetshire, ward