Band 
Erster Theil. A - Be.
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»°>N!N5n^indem ansang des 1640. Zahrs aufge-sIc da er ohngefehr 15. jähr alt war. Den 27. april^toly s ^ er in das Wadham-LolIsZimn, und leistete Königdie Lä«^^lge dienste bey der garnison zu Oxford. Er erlangte^47 ,,„^00 ac! grsäum LaLLslrmrei »rtium den 10. decembr.verliesse hernach die Universität ohne diesen gracluinin Er ward hernach Prediger zu Bischoffs-Nymph-Ml hai^M^ire, allwo er ein sehr einsames leben führte, undM. isg."^ich auf die Mathematic legte. Er starb den 7.Pietät' "vd hatte kurtz vor seinem tod von der KöniglichenSen, ,„',">uge ihme vorgelegte matheinatische fragen einpfan^kk er auf eine so gründliche weise beantwortete, daMtist ,, (Gen mit einer Medaille beschencket ward, deren auf?»ch, ^. l'-uier grossen ehre gereichte. Man hat von ihme ein-No ,i."aunt: 0I:,V>8 Oeometrics, welches zu Londen 1684.e^vruckt worden, und davon in denen'IrLN83Äioni-^Uliicis num. i?4. den 20. mertz 168;. ein bericht an--ür. Englischer

NißEer, (Richardns) ein Engellander, ward gebohren zu^ in.7 En Kent, und da er ,6. jähr alt wäre, als 8wcllo-?iich /"sf-Hali zu Oxford an. 1584; aufgenommen, von darUd Ar hernach in eines der Königl. Lollegioruni begab,d» dx», > auch in fremde länder reisete. Jacobus I. machted» sij,, 7- Ulgy 160;. zum Ritter. Er ward von allen Gelehr-?kr^ sseit ungemein hoch geachtet, und hat eine chromckNr n-'/lgen von Engelland geschrieben, von den ZeitenMchdewp bis auf den tod Rönigs Jacob, rc.

für seinen schwieger-vatter, den Ritter Georg^teth.TssNg von Ightfield in Shropshire, dessen tochter Mar-lur ehe hatte, in schwere bürgschafft eingelassen,M^vme, daß er zu Londen in den schuld-thurn gelegtv er anch den 18. febr. an. 1644. oder 1645. mit todEr hat nebst seiner chronick, auch viele geistliche§ sieb-., ^en, über das gebat des HErrn Christi; über^'s die a^^'ps^men; über die sieben tröst - Psalmen;Nkgw,,?^en tage der wochen, rc. geschrieben. Seine'chch>n"3e,i über das gebät Christi sind insonderheit ge-. 'worden. Englischer

f)>7^,?Nus, (Petrus) ein Dominicaner, ward in dem jährwent gebohren, leistete den 18. hornung i-;;8. die or-1 'ü issch und nachdeme er zu Dilingen unter Petro äs Solo^ , kehrte er in sein vatterland zurück, allwo er den

? ders'?vuat I^üg. zum voÄors Ibeologise gemacht wurde.Ae xj!.ch sthr oft in unterschiedlichen klöstern seines ordens diei swwm, und brachte sich wegen seinen vortreflichcnwitssj. llr sehr grosses ansehen. Er hat ein buch geschrieben,,/ nlilolirurgos, /glich osore8, so er seit dem jähri b»t bekannt machte. Man hat annoch von ihme ei-zMHssüactat i Ös dbristiLNL militi-L ällsipIinL, welcherigln- in dein jähr 1562. und nachgehends zu Cöln invnter dem titul 8pSLu1um miliciss LbriiiigriDk>G' vii-^ben ferners predigten über die sonntägliche Evan-->«I.^uch über die Episteln, so man in der fasten liefet:Li ^spräche wider die Calvinisten. Bakere starbe den.^.7 Atz des jahrs 1601. in dem 84. jähr seines alters.

,'X' wlpd. orä. IwMl.

,Dde^Ulzen, (Ludolphus) ein berühmter mahler, war zue,?'. woielbst stin vatter b'ecremriu« war, den 18. dec. an.

und gjx^g an. 1650. nach Amsterdam, allwoMw agsfj muffmann die Handlung lernte. Nach diesem legte>»I, bra.if.^whler-kunst, wozu er von Natur grosse Neigungßsd es auch ohne einen lehrmeister in derselbigen som,,e stucke in einem hohen preis bezahlet wurden.V? w>s x/wh zum öfter«, wenn ein stürm war, in einer cha-, f sie, um die Veränderungen, die dabey im Wasserdc^.-eig (vorgehen, genau zu betrachten, und mahlte an.'Milchen P tilkisaa von einer menge schiffe, barquen undberg,,,'. w rhm von den Bürgermeistern zu Amsterdam sehri» 8ffiiii a-^find darauf dem Könige Ludovico XIV. in Franck-a, MEe übersendet worden, der es auch im Louvre^Vs^ttren Em lüß. Hjernächst besuchten ihn verschiedeneHeb. M)sei> ' i der Groß-Hertzog von Florentz, ChurfürstHh! s- be» i^'"g in Preussen, und der Czaar von Rußland,f lhrer anwesenheit auf seinem zimmer, undssahendli!ss.,.Ä")ledene der schönsten stücke von seinen gemahldenku«f-?n aber hat inan noch sehr viel von feinen zeich-M Ag>n -w er nach gestochen. Im übrigen hielt er auch zu^ n,"pichen ^?^b-fchule, da er sich denn einer besondernM Mäch .„gwthode gegen feine lehrlinge bediente, und übteOljsM w "z.dcr poche mit solchem fortgang, daß er unter-Ä. 1702 hündischen lichter mit gerechnet wurde. Erpchhvsi gstx' M 7 rsten jähre seines alters, nachdem er vor-

r alle (7'wn jähre seines atiers, nag?. nf anst-sten zu seiner leiche gemacht.

' zu leuitt

der Philippinischen insuln aufdem Chi-dein Knni!? ^fvlf oder fünfzehen Meilen im umkreisik^Eina^r, / y,^ " Spanien unterwürffig ist. 5^«.

sei^^m gchüÄ ^ wnre ein geschickter Historien - mahler^ über 5gemsibm-A' ^»1 hält insonderheit viel von dem-khsirK^U/ welches in dem Rathhaus zu Amster-audientz-saals stehet, und das jüngste ge-

bak bal 72^

richt vorstellet. Er starb 1686. Hsubrakens schilderb.;. äeel.Groß allgem. HoU. Lexicon.

* Bakker, (Jan van) zu Latein genannt Johannes klstorms,wäre von Woerden gebürtig, und der erste Holländer, welcherdie Meynungen Lutheri annähme. Da er dessen überzeuget wor-den , ward er zu Utrecht in des Bischoffs pallast gefangen gefe-tzet, hernach aber nach dem vertrag von Gent der haft wiederentlassen, und durch den Herrn von Warmont zum Pfarrer zuIakobswoude ernannt. Als er auf eine zeit gen Woerden käme,zeigte er seinen Mitbürgern die wundmahle, so ihm seine kettenund bände verursachet hatten. Unter der regierung Margarethavon Savoyen, ward er wiedrum gefangen gesetzet, und in demHaag lebendig verbrannt in dem äugst. an. 152?. da er noch nicht27. jähr alt wäre. , Er hat in feiner gesangenfchafft seinen Lxa-minwonbus freymuthig geantwortet, und die ihm gemachte ein-würfe gründlich widerleget. Man siehet zu Woerden in derLutherischen kirch sein bildnis, sowol als die Vorstellung feinestodes , mit dieser aufschrift: .sab.ümies kikorlusXVoeräeni na.W8 ; lestis veritiNis Uagke MrtsrMus , an. 1525. kft LXVI.v. 1;. Groß allgem. Holl. Lexicon.

Bakuic, siehe Bacu.

* Bakwell, ein marckt-fieckcn in der Grafschafft Derby inEngelland, in welchem insonderheit der bley-handel, wie auchder Handel von land-früchten blühet. Er ist 14?. Englische ma-len von Londen entlegen. Ei.

Balaam, stehe Bileam.

Balad, oder Baladan, ein Babylonischer König, der anHiskiam Gesandte schickte, wird von etlichen vor den Nabonasssar gehalten. Siehe Nabonassar und Babylon.

* Balaganskoy, eine Moscowitische inful und stadt inSiderien, an dem fluß Angara.

Balagna, ein landstrich in der insul Corsica, und zwar indem westlichen theile derselben, zwischen dem ffuffe Ostriconeund der stadt Calvi.

Balaguate, ein Königreich in Asien, in der Indianischenhalb-inful, diffeit des Ganges. Es ist ern theil des KönigreichsDecan, allwo man viel diamante und andre edelgesteine findet,und erstreckt sich zwischen den armen des geburges Gare, aufdessen anderer feite die Königreiche Gvlcvnda und Narsmga lie-gen. Die Haupt - stadt darinnen, Doltabad, ist wegen ihresHandels sehr berühmt.

Valaguer, lat. Lellsgarlurn, Valggimrm, auch nach etli-cher meynung LsrgullL, ist eine stadt in Spanien, am flusseSegre in Catalonien, ;. Meilen von Lerida gelegen. Der Grafvon Harcourt eroberte dieselbe an. 1645. nachdem er die Spa-nische armee , so den ort entsetzen wollen, hinweg geschlagen^In dem Spanischen succeßions-kriege wurde diese stadt an. 1709.von dem Könige Carolo III. erobert, und nachgehends starck be-vestiget, nachdem aber die fachen vor die Oesterreichische Par-tey an. 1711. schlimm liefen, wieder verlassen, und ist nun inPhilipps Händen.

Bella?, ist der Moabiter Konig, der bey ankunft der kinderIsrael aus Egypten regierte, und den Bileam antrieb, überdie armee des volcks GOttes den fluch auszuschütten.

XXII. XXIII. L XXIV.

Balalvano, ein berg in der mitte der insul Sumatra,welcher feuer speyetfund öfters sowol flammen als grosse stückefelsen ausstosset. , iss/l. 6eogr.

Balambuan, eine see-stadt mit einem bequemen Hafen aufder insul Java gegen morgen, davon die nächst anstoffendemeer-enge, Mreebo äs Lalambu-m, den nahmen hat.

Balamir, König der Hunnen, lebte gegen das jähr ,76.Nachdem er über den Cimmerischen Bvsphorum und Mäotischesie gesetzet, überfiel er dre Alaner, die er theils überwältigte,theils unter seme trouppen steckte,, und darauf einige Gothischevolcker durch etliche Niederlagen nöthigte, sich mit genehmhal-tung besRomlschen Kaysers m ein anderes land bey der Donauzu setzen. V020-». IM. VI. L. 27. lib.

XXXI. Lromz,. Ich. IV. äs deich doch. L. 14. 6cc.

* Balamius, (Ferdinandus) ein blsäicus aus Sicilien,im XVI. lleLulo, war in der poesie und Griechischen lleeergrurfehr wohl bewandert, und ward des Papsts Leonis X. Leib-Ne-älLU8. Er hat verschiedene schriften des Galeni, als äs Osschus;

äe opiimL nokri Oorxori8 conKltutlone; cls bori-i Urlbituclins,

und äs iliruichchchus, Le. aus dem Griechischen-

ins Lateinische übersetzt, welche anfänglich besonders herausgekommen, nachgehends aber der Venetianischen edition derOpp. dalslü von an. 1586. einverleibet worden. ^o»Zck->re,bibl. 8 chulrr, p. 194.

Balandes, ein Afrikanisches volck im lande der Schwär-tzm, - an der see wohnhafft.

Balangiar, die Haupt - stadt in der an der noch - feite desCaspischen meers gelegenen Tartarey.

Balanos, ein Fürst aus dem diffeit der Alpen liegenden Gal,Um, jedoch ohne daß man weiß, von welchem volck, lebte168. jähr vor Christi gebartä. Ä-I. t8-6. v. L. ;y6. OIvmp.LVIII. 1. Er schickte Abgejandten nach Rom, und erbot sich,starcke hülffs-völcker wider Perseum, den Konig in Macedonien,zu fchtcken, welches der Räch fo wohl aufnahm, daß er ihm zur

danckbar-