Band 
Erster Theil. A - Be.
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<vM?^Meges erfuhr / daß än Moulin wieder dahin kehrentM die er zu Straßburg, und lehrte daselbst ein gantzesMelbss zechte. Von dar gieng er nach Heidelberg, und gabbis jh» krokellorem.suris und Hiliorisrom fünf jähr ab,Mltza^ufveranlaffullg Antonii des Königs von Navarra, derieit Casimir und der Hertzog von Würtemberg um die^nittten ^oguü zu Poißi nach Franckreich schickten, daselbstte„„ in den religions - streitigkeiten zu treffen, wie erbiitbrciW euren dahin gehenden tractat Cassandri deswegenFriede», ausbreitete, womit aber die Hugenotten nichtivard "-^aren, deshalben er zu den conferenzen nicht gelassenHingegen gab ihm der König von Navarra ansehnlicheUns § und machte ihn zum Hofmeister seines natürlichenM'te ak"' Mit diesem untergebenen gieng er nach Trident,»v„j"oer wieder nach Franckreich , als er vernahm, daßMb«, an seiner wunde, die er vor Rouen empfangen, ge-traf daselbst seine güther und bibliotheck in üblemAcihtxEr gieng derhalben wieder in die Niederlande, die!vvh,Dvliay zu lehren, wurde auch vom Duc ä'Alba>» den, L, gen; doch, da er merckte, daß er einen RichterMte ^ - Gerichte mit abgeben sollte, wozu er keine tust>vese,/ weil er jederzeit in religions - fachen sehr gelinde ge->>e ehxf»"ahm er bald seinen abschied, unter dem vorwand, sei-hn. W holen, und seine bibliotheck herbringen zu lass

Uex kehrte er wieder nach Paris, und fieng daselbst an

s"ffe orter der Pandecten mit grossem zulauff zu lesen,auf nahm er den beruff zur krokelllons,smi8 auf der"NljljM Besancon an. Als er aber erfuhr, daß Kayser Ma-Mtix "sis der Universität diese IVoKMon aufzurichten verboten^r wieder nach Paris, und ließ sich daselbst bere-f>er ja,,» Rechte zu Angers zu lehren. Solches verrichtete erDer«-V; denn als der Hertzog von Anjou zum König in Po-M» ,äiAet wurde, wollte man ihn zum krokellor äurw in Cra-"wen , weswegen er nach Paris reisete, aber daselbstW» 157z. starb. Seine religion hat er zum öfternMb 6,,: .Er war in Flandern in der Catholischen auferzogen,7»i, !!,W aber zu Genf zu der Reformirten; als er nach ParisM siedete er sich wiederum zur Catholischen, und bald her-Me. , "sue zu Genf zur Resormirten; da er zu BourgesA L'at rr wieder zur Catholischen, zu Straßburg hinge-st er ,,ffejvrmirten, zu Heidelberg zu der Lutherischen, undK». dIdec i,ach Franckreich kam, abermals zu der Catholi-^drend^" erhellet aus seinem bezeigen / daß ihm keine vone- gehgxp "gwnen vor sich angestanden, sondern daß er unterI,' In,- che die religion zu vereinigen sich angelegen seyn las-MedsaffM'lgen war er ein mann von grosser gelehrsamkett undAsx der weit höherer würde werth war. Man hat von

b I ^ullies; diovellllmLooItiMtiooem äeÜLreäibus

-suitinillni, welche er im 2; .jähr seines alters auss; ki-^, "schen übersetzt, und mit kurtzen erläuterungen beglei-Mmeua äs.sure Livili; Lommeotsrio8 in 1ibro8 IV.ffizpx,, jwn,; luris LiviÜ8 Lsreebelili ; b'LLvolsm live äsMmisns; LommeMsrium in Lsge8 XII. tsbb.;vsM L^pinisness sä begem Veromsm , Julian, , ks-

upLLm, hboäism, itquilism; Laminentariurn säig EkLl'um krincixum Ilom. äe Lbrillisnis; Lonllsnti-^>e äs Lonllsntini Imper. 1egibu8 eLLlelislliLis

,8; l^otss sä libros sliguot ksnäeüsruin; <La.

Ä ' XXu?,, og. Lsläuini. elog. lib. II.

sc,, "t- LIII. bibl. , in elog. öelg. >L

XVI. 1.» c?i^or« ä« , bibl. krsog.

Libliotb. äe8 sutenrs äe llroit psr K-

^5duinus

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7 Z 5

lh?'S. , (Johann) war von Pradellein Vivarez ge-s.jj, hip.vchdem er in seiner jugend unterschiedene reisen ge-^ die übrige zeit seines lebens zu Parts auf, und' Konigin Margarethen. Er war auch mit in

Königin Margarethen. ErMchen Academie, und übersetzte

i»s Academie, und übersetzte unterschiedene bü-^v .'^lem ""zosische, als den Davila, Dionem Caßium, Taßis»r".w"ndere. Er starb, nachdem er sein leben über, um das jähr r6;o. oder ;i. M-//»-?, üill.

^"rd^kts, (Fridericus) ein berühmter Gottsgelehrter.ei-, ssM zu Drcßden gebohren, und wäre sein vat-i.!„,/"^fchncr daselbst. Die ersten ansänge seiner wis-die der schule daselbsten. Von dar käme er an.

schule nach Missen, und an. 1 >9;. zögeVnM u,w "^srtat nach Wittenberg, allwo er an. i;s 7 -doet, auch an. 1601. Läjunctus der»chcultat worden. In eben diesem jähr gtengeÄaM Neaenr« ^deoloZis Aegidio Hunnio und David Run-ana,M"ffg/ dem zwischen denen Päpstlichen und Pro-t>j> qsvvz » Achten Lolioauio zuzuhören. Darauf wurde erAevs'Mand^Lberg, einfolglich Superintendent zu OelsnitzAvr; wtzi-tz 1604. wurde er an Rungii platz krokslsor

auch den grsä,Georgio Mylw

ru Nr.'.V wuevc »«» ^""8"

^Ve^""ahme m"derg, deswegen er auch den grsäum vo-

An. 1607. folgte er Georgio Mylw rn derKyLurde ^eu-stelle zu Wittenberg nach , und im folgendenChrW?^r Lonläiorii. An. 1610. grenze er Mit

als Hof-Prediger nach Präge; es

, Ein!E.^"^ ^üthe kwredeu , dießs amt völlig an-" er wollte lieber auf der Universität, als bey

Hofe leben. Endlich nähme ihn der tod an. r6s?. hinweg.Unter seinen nachgelassenen schriften befinden sich (1) Hyxers-Ixills8 futüeri eontrs 8ersrium. (2) Oisiribe äe Lnticürilto.(?) Oomnientsriu8 in kropdel. Usg. 2seksr. öb Nsisck. (4)Lommemsr. in Lpillols8 ksuli. (;) HoiniÜL varise. (6) Lol-legium 88. 1rinitsti5. ( 7 ) Lslu8 Lonseientiöo. (8) Erklä-rungen der bücher Ruth, der Richter, Iosuä rc. Lonk.ineinor. Hieoxü. x. 2Ü9. L äisr. biogr. sä snn. 1627. 8xr2e,rrtemplum bonoris p. 77. *

* Balduinus, (Balthasar) ein söhn Friderici Balduini,

war an. 1604. zu Dreßden gebohren, und wurde, nachdem erzu Wittenberg studrret, auch daselbst den grsäum eines voeto-re8 Meologi-L angenommen, nach Chemnitz beruffen. Vondar E,^64-8. als^Slrperintendent / LLlioIarL^a undConsistorial-äälellor nach Regenspurg, allwoeran. 1652. den29. apr. gestorben. Er hat mirge theologische streit-schriften wi-der die Catholischen hinterlassen. tllesrr

* Balduinus, ein Ertz-Bischoff in seiner gebmts-stadt Pisa,war erst ein Clstercrenser - Mönch zu Clairvaux, daher ibn aucl!einige vor einen gebohrnen Franzosen ausgeben, wurde hernachals der erste seines ordens, der zu solcher ehre gelanget, vonInnocentio ll. an. ii;o. zum Cardinal-kresb^sr, zum obae-dachten Ertz-Bischoff, und zum krims8 von Sardinien und derinsul Corsica gemacht, auch mit dem ksllw nebst einem herrli-chen äiplomste, davon das original zu Rom in der Engels-burg liegt, im jähr n; 8. versehen. Er brachte auch vom Kay-ser Conrado II. ein nahmhafftes xriviwswm vor sich und seineNachfolger in eben dem jähre zuwege. Er starb den 6. octvbr.an. 1145. und wurde unter die zahl der Zeswrum gezehlet, un-geachtet ihn, schuld gegeben ward, daß er zu dem kriege, derzwischen denen von Pisa und Lucca an. 1145. in volle stammenausgebrochen, gelegenheit gegeben habe. Lvorck/'«M

111- 24. Sonsten gedencken seiner , i,s

msrc^rol. Lillere. Oraco««/, in ekron. Lsün. IV. II0.119. ki^e/L^ , Itsl. lscr. tom. III. x. ;89- Isgg.

* Balduinus, (Christ. Adolph.) ein Chur -'SächsischerAmtmann in Haynichen und Mitglied der Lcsä. Xsr. Ourios.mit dem beynahmen HLrme8, schrieb an. 1674. Oblervstwnescires Zenerstionem srgenti; ingleichen cires urnss LenriiinmLermsnorum ; Lurum Iuperin8 L inkeriu8 sur-e luperioris Linke»oris HermeÜLUin; äs Magnete univerlsli L sn.o sursexotsbili; küochtiorum Hermetienm und Hermeteni eurio-tum (Xc.

* Balduinus, (Martinus) aus Rythoven in Brabant

gebürtig, lehrte eine zeitlang die Philosophie auf der neuen Uni-versität Dillingen, wurde hernach kroleilor ideologi« undCantzler zu Löwen, und endlich an. 1562. vom Könige Phi-lippo II. zum ersten Bischofs zu Zpern in Flandern bestellet. Erwohnte dem Ooncüi« zu Trident und an. 1570. dem Convent zuWorms mit rühm bey, und starb an. iz8z. zu St.Omer anverpest. Seine schriften sind : Manuals Lsüorum; vecrers8>noäi I. Mecläinienlw; Oecrets 8)'noäi Vperenliz und Lom-ment. in Iibrv8 IV. 8ententisruin. /Vo»-. v«» ^ 77^. äe init.turnult. Lelg. I. 9. vs L?chir//o, lscr. Lelg. cüronel. Xiveert. Ltk.Lelg. 6a11. Lliriü. bibl. Zeig.

* Balduinus, ein Lsnonieus regulsris von Ninove, ausdem Prämonstratenser-orden in Flandern, wäre ein sehr ar-beitsamer mann, welcher in dem XIII. Lculo eine chronick seitder geburt Christi bis an. 129;. schriebe. Er besässe eine grossse wiffenschafft von den alten chronick - schreidern, so vor ihinegelebt hatten. Er nähme aber öfters, aus Mangel genauerUntersuchung, die allerunqewissesten Meynungen, und die fürdie ältesten zeiten unrichtigste zeit - rechnung an. Was die er-zehlungen von denen begcbenheiten seines lands anbetrift, sowäre er darinnen viel glücklicher, Mr. äu Chsne führet ihne auchan, und bedienet sich seiner sehr oft für einen geleitsmann inseinen Historien von den Häusern, von Gent, von Guisnesund von Flandern. Man hatte bisher nichts, als einige stü-cke von diesem smbore gedruckt, bis solche der k. Blanpainein Prämonstratenser von Estival in dem jähr 1729. nach demmanuscript von Ninove vollkommen hat drucken lassen , undselbige nur anmerckungen gezieret. Es ist dieses ein jungerPrämonstratenser , welcher denen von seinem verstorbenenjungen mit - bruder geschriebenen wercken sehr grosse ehre an-thut. Balduinus ist gestorben, da er nur 0isLonu8 wäre.7X//E , äe Hill. I.Ltwi8 lib. II. e. 60.

bibl. Lelg. welche alle von Baldmno mit lob reden.

* Balduinus von Paderborn, so unter dem nahmenBalduini ksroebi bekannt ist, weilen er ein Pfarrer von Pader-born wäre, lebte um das jähr 1418. und schriebe eine allgemei-ne Historie , so er annoch in gleichem jähr zu ende brachte. ^

äe Hill. Vst. lib. II. Sk/E. ?s/ssv.'». <Lc.

* Balduinus , ( Wilhelm) ein Jesuit aus Cornwall,war erst krokeiwr IbeologiL zu Löwen und VlLe.xxLkeÄusder Englischen Million in denen Niederlanden, hernach aberKeÄor des 8emwsrü derer Engellalider zu St. Omar. Erstarb an. 16^2. den 28. sept. in seinem 69 jähre , nachdemer äe Obligstionibm snimse rebgioL ergs Osum; äe Inoslfnstione, xsllions L relurrsälione Ho mini; äe Humilitsts,

pecesro

sMore , L timore Lei >Le.

Ätg g 4

geschrieben. >7/--BalduS