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Erster Theil. A - Be.
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dem berg zu bauen gestattet. An. r;6c>. kaufte die stadt So-lothurn den kirchensätz und zchenden zu Balm, vom klosterSt. Urban, um i6oo. pfund wieder an sich. Die von Balmwaren vor altem berühmte und am Kayserlichen Hof wol-angesehene, reiche Freyherren, als aber Ulrich an. izc>8. ge-holfen den Kayser Albert I. auf dem feld vor Windifch, danun das kloster Königsfelden steht, umbringen, hat er sich undsein gantzes Haus zu gründ gerichtet. Er flöhe nach verrich-teter that gen Bafel, und verbärge sich bey denen Reüwerin-nen zu St. Maria Magdalena, in der steinen - Vorstadt. Vonbannen begab er sich auf fein schloß Aitbüren, allwo er vor un-muth gestorben ist. Das schloß Balm aber wurde von den Oe-sterreichifchen zerstört. Siehe Albertus I. Kayser und Ertz-Hertzog aus dem Haufe Oesterreich cfir. Luk. lib. III.x. i;i. ÄAMF/i lib. VII. p. 228- b. Lla/lrer-. tbüLtr. 8oloä. *

Balm, wäre vor zeiten ein sthloß, in der Graffchafft Dün-gen, unter Schaffhaufen, gegen Rheynaw über, auf einemHügel gelegen, wormit die stadt Schaffhaufen viel zu schaffenhatte. Dann als der damaligen verwittibten Gräfin Ursula,welche Johann IV. letzten Grafens von Habfpurg-Lauffenburgeinige tochter wäre, diener, strassen-raubereyen aus diesem schloß,auf die von Schaffhaufen trieben, wollten diese solches nichtleyden, schickten derohalben eine anzahl ihrer bürgern dahin,welche das schloß bey nacht erstiegen, eingenommen, verbrannt,und die Gräfin mit ihren jungen söhnen , samt allen dienern,mit sich naher Schaffhausen geführet. Als nun die Gräfin sichdessen beym Kayser Friedrich III. hart erklaget, wurde die stadtSchaffhausen in die acht erklärt. Jedoch käme die fach baldzu einem vertrag , darinnen die stadt der Gräfin einen abtragan geld thun muste, und hingegen ward angedungen, daß daszerstörte schloß Balm nicht mehr sollte über das erdreich ge-vauet werden. Es hat zwar der junge Graf Rudolph zu «sultz,nach langen jähren wiederum angefangen das schloß zu bauen,die stadt Schaffhausen hat ihn auch den ort räumen und dasfundament machen lassen; als aber die mauren nun über daserdreich heraus gebauet wurden, hat sie sich dem neuen gebäu,in trafst des obgesagten Vertrags, starck widersetzet, und diefach dahin gebracht, daß das gebäu hat muffen unterlassenwerden. ÄA-n/s. lib. V. x. n6. *

*Balma, (Princevallus oder Percevallus äs) der 5- Bi-schofs zu Mondovi, aus einer adelichen familie in Savoyenentsprossen, wurde den 22. aug. an. 1429. erwehlr. Er kaman 14; 8. als Bischofs nach Bellay, und wohnte dem Baßler-Ooncilio mit bey, auf welchem der Gegen-Papst Felix V. erwehrlet worden. ItzA/Äc, Ic?.i. Ificr. tom. IV. x. 1089.

* Balmerinoch, oder Balmerino, eine Baroney in derGraffchafft Fife in Schottland. König Jacobus VI. machteJacobum Elphingston zum Lord Balmerinoch. Es war der-selbe von Roberto Elphingston und Eliiabetha, einer tochterJohannis Drummond und Joannettä, Jacobi IV. natürlichertochter,entsprossen,ein Lord von derSchatz-Cammer undStaats-8scre^riu8, wie auch ein berühmter ILtus. Jacobus VI. gabihm commißion , die Catholicken in Schottland seiner gnade zuversichern. Als der König Jacobus dergleichen declarationauch in einem schreiben an den Papst wiederholet hatte, undBellarminus, der Cardinal, dasselbe drucken ließ, suchte gedach-ter Lord Balmerinoch den König zu entschuldigen, unter demvorwand, er habe unter andern schritten dem Könige solcheszur Unterschrift vräsentiret; da dann derselbe aus versehen esunterzeichnet; hierüber wurde er zwar seines amtes entsetzt, undihm das leben abgesprochen, aber Jacobus begnadigte ihn,und erließ ihn auch kurtz darauf aus der gefanqenschafft. Erzeugte einen söhn, Johannem, mit Sara, des Ritters Johan-nis Menteith von Carse tochter, der nach seinem tobe dentltul eines Barons von Balmerinoch fortführte, und mit Mar-garethe einer tochter Hugonis Maxwel von Tyling, ein vatterwurde Johannis und Jacobi Lord Cowpar. Johannes hatteAnnam, eine tochter ThomäKerr und schwester Roberti, Gra-fens von Sommerset, zur gemahlin, mit welcher er Johannemzeugte. Dieser heurathete Margaretham, eine tochter Johan-nis East von Loudun, er starb an. 1704. und hinterließ Jo-hannem Balmerinoch, Scherif der Graffchafft Edinburg undeinen derer 16. Schottlandischen Pairs, die im EngelländischenParlement sitz und stimme haben. Er hatte 2. gemahlinnen,Chrtstianam, Hugonis, Grafen von Eglington, tochter, und An-nam, eine tochter Arthuri Ros,Ertz-Brschoffs von St.Andrews;mit der erster« zeugte er Jacobum, jetzigen Baron von Balme-rinoch , und 2. töchter, mit der andern 2. söhne und 2. töch-ter. 0/ Horrors vol. I. , histoirs äss äer-

uisre8 revolutions ä'üngleterrs tom. I. x. 4.

Balmis, (Abraham äs) ein Jüdischer lVIsäisus, wurde zuLezzi im Königreiche Neapolis gebohren, und lebte zu Vene-dig , soll auch zu Padua gelehrt haben. Er hat eine Hebräischegrammatick verfertiget, welche zu Venedig in Hebräischer undLateinischer spräche an. 152;. gedruckt worden. Er hat aucheturge Lommentsrios des Averroes über den Aristotelem, undetliche wercke des Avempace ins Lateinische übersetzt, darnebenem buch äs vsmonstrLtions, ingleichen ein anders äs 8ubiksri-tin oroi8 geschrieben. orcek. in grnmmstio. Llise. k-es

»e/. ö«^o>7. <L La^a/o^. sMI. Asbb. äs clsr. intsrpr.

Kwa«, mm criti<i. äu V. 1.

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Balneo, (Grafen äi) siehe Bagno und Guid0' M, Balone , eine stadt in Königreich Dalmatien ,

Mals die residentz der Jllyrischen Königen.

* Baloufeau, (Jacobus) so sich ein Freyherr vongel nennete, wäre ein söhn eines Advocats rn och ^ Azu Bourdeaux, und von St. Jean ä'Angely geduru»^prassete durch fein unordentliches leben all sein fälligde von seinen fchuld-gläubigern so gedrettget, daß V ^ All-werden muste. Er verfahe nachgehends die stelle eunvin dem bezirck der Graffchafft Auvergne wrder 0'' ^,»t>»und nächdeme er allda untersthiedliche Pressungen »> k

reyen begangen hatte, begäbe er sich in ChanwaMsich mit Anna Rolant verheurathete. Er verliey " ^ ^ 0)kurtz darauf, und begab sich naher Montpellier , an - Mnahmen eines Freyherrns von S. Angel m den ^ ^ >Herrn von Samte Foi veränderte: Dafelbsten m,,eine andere Heurath ein mit Francisca äu Porta», Zc»!!.gleichfalls verliesse. Von bannen begäbe er sich nah* zhi yssund verheurathete sich daselbst zum dritten mal.nach käme er naher Dijon, und nähme daselvm» ^ cr »weib. Endlich wurden feine betrügereyen bekannt,sanglich angehalten ; er entwifchte aber aus der 2,, Aschafft, und käme nach Paris, allwo er dem MA.er zu rede zu kommen Mittel fände, unter andern ves habe Jhro Majestät ein Genueser nach dem leve> ^ „MMan gäbe ihme 200. thaler zur belohnung, "ssBrüssel begleitet wurde, um denen ihme von dem MAgegebenen leuthen den Genueser zu zeigen, so flav^ -ogtter böswicht habe sich nach Engelland gemacht. äMkss.noch etwas geld famt einer goldenen ketten von omvon Spinola, ivelcher ihme die Hoffnung machte,- M zivon drey tausend francken von dem Kömg in

langen. Worauf sich Baloufeau in Engellandseinem vorgeben nach , den Genueser aufzusuchen / .

dann feiner gewöhnlichen list bey dem Groß - Britam" p ztAnig bediente, von deine er auch zwey tauseno s'As ,Nachgehends klagte er die Alfesions an, welche ,

' " aber stm LAi ^

trug endlich an den tag käme, machte man ^

m die bastille geworffen wurden.

,g endlich anceß, und muste er in dem jähr 1626.

Als

zu Paris M

dem galgen endigen.

* Balp, ein Burgstall, eine stunde oberhalb ^Küßnacht hinauf, ist in dem krieg zwischen

und dem Freyherr» von Regcnsperg von den chUAAB'zAanführung Graf Rudolffs von Habspurg, einE^r^zerstört worden. Es hatte sonst einen guten, langn .storbenen Adel. m-muiLripr.

Balsac, eine berühmte familie in Frankreich Z vo>>cher viel berühmte leuthe entfproffen sind. IoWer diesac, Herr von Entragues, diente Carolo VII.länder. Seine söhne waren (1) Robert von /Mfigsvon Entragues, rc. Rath und Cammer-Herr dev.'A, A'-fzauch Seneschall von Agenois. (2) Roffec von W'Mdas geschlecht fortgepflantzt, war auch SenesclM^ss 2,^,und Gouverneur zu Pisa, zu den zeiten Caron 2,^,

söhn, Petrus von Balsac, Herr von Entragueo I»

Ritter des ordens von St.Michael und GouvcrMm AMche, hinterließ unterschiedene kinder, unter we m §ho,MMund Thomas das geschlecht fortgepflantzt haben. .. solssAs,der jüngere, Herr von Montag» genannt, ssNM AMz. töchter, unter welchen die söhne, Petrus ss'sich zwar verheurathet, allein der erste nurandere aber gar keine kinder gezeuget, Caroiuv,^b<iN"M^dritte söhn, begab sich in den geistlichen stand- Aes MBalfac, der älteste söhn Petri, Herr von Entrag hattecoußis, rc. Commandeur von Havre äs Gra^Aandern bindern Franciscum von Balsac, Herr» ^78- A

Marcoußis und äu Loi8 äs Malherbes, welche n» pMNs

verneur von Orleans und Ritter des KomguM" Ar ^Er hatte 2. gemahlmnen, die erste war Jag» » ave^n»mit welcher er 2. söhne und eine tochter gezeW (Ap, s Mfonderlich merckwürdig. Von der andernTouchet, einer maitresse Caroli IX. mit wem) r pezeE F,rolum von Valois, Hertzog von Anqouleme, ^de gebohren Henrietta von Balfac, Margmjm ^„tter-Ai>c,welche eine maitresse Henrici IV. war, und em Mci, Hertzogs von Verneuil, ingleichen der Gao^^^hemer gemahlin des Hertzogs von Ewernon, wr AarU sFBalsac, welche mit Francisco von BassomM L "ZFranckreich, ausser der ehe einen soff" Balsac AMÄ-ustl von Balsac bruder, war Carolus von E > p, der A,ve>Clermont,Ritter des Königlichen ordensMd 01bey Jvri an. 159°. Er hinterließ unterMden^ aEzcsL

chen aber diefes geschlecht ausgegangen, sm«" tockss'^Mdessen söhn mit der Catharina Hennegurn nur^ArMNE/t-. inLis. äs VrLucs. , , Alsitr-

äs Lall. liv.VII. » ^our- ^

tM. Zeneal. Omc.^ i

* Balsac, (Robertus ) ein Engelländer,^ Mtt

1470. lebte , wäre ein kriegs-mann, undäs Xs Mliwri. äe illult. ängl-