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rot i. als die kirche zu St. Georgen eingeweyhet wurde, eine ver-strmmlung von 46. Bischöffen allhier, auf welcher man Theodori-cum von Luxemburg, der Kayserin Kunigunde bruder, anklagte,daß er sich unrechtmäßiger weise des Bißthums angemasset hätte,und wurde ihm verboten, sein amt zu verwalten, bis er sich vondieser anklage los gemacht. Im übrigen gab der KayserHenrtcusII. seinem neuen Bischoffthum ungemeine freyheiten, woruntersonderlich war,daß derBischoffzu Bamberg der vornehmste unterallen Bischöffen in Teutschland,auch unmittelbar demRömischenstuhl unterworffen seyn sollte; welches von dem Papst BenedictoVIII. zu erhalten, der Kayser jährlich 100. marck silber und einweiß gesattelt pferd versprechen muste;so doch hernachLeo IX. wie-der fahren ließ, nachdem ihm der Kayser die stadt Benevento imKönigreich Neapolis an. 10;;. abgetreten. So hat auch eben die-ser Kayser Henrtcus verordnet, daß die 4. weltliche Churfürsten,als oberste Reichs-bcamten, dem Bischoff von Bamberg eben die-jenigen dienste leisten sollten, welche sie sonst dem Kayser zu lei-sten pflegten, auch daß sie deswegen einige örter von dem Bischoffvon Bamberg zu lehen empfangen sollten, als der König in Böh-men die alte stadt Präge, Chur-Pfaltz Auerbach oder Amberg,wieeinige wollen, Chur-SachsenWittenberg undTrebitz,Chur-Bran-denburg Cüstrin, nebst den zugehörigen, welches privileZium ins-gemein der rothe seidene faden der heiligen Kunegundis pflegt ge-nennet zu werden.Es ist aber zwischen diesen ämtern,und zwischendenen,die dem Kayser geleistet werden,gar ein grosser unterscheid,dahero die Reichs-ämter ertz-ämter, die andern aber des Stiftsober-ämter genennet werden; auch befinden sich in diesen gantzandere Viosrü als in jenen, sintemal des Königs in Böhmen, alsOber - Scheuchen, Vicariat die Fränkische familie derer vonAufsaß hat; des Churfürsten von Bayern, als Ober-Truch-scssen, die von pommersfeld, des Churfürsten vonSachsen,alsOber-Marschalls, die von Ebner; lind endlich des Churfür-sten von Brandenburg, als Ober-Cammerers, die von Röten-dem. Die lehen der Churfürsten pflegt vermittelst eines Hand-schlags von dem Bischoff zü Bamberg empfangen zu werden.Was die Herrschaften des Bischoffthums anlanget, so sind ihmnicht allein die städte Bamberg und Forchheim unterworffen,sondern er besitzet auch in Francken ;6. ämter, worzu noch inKärndten 1;. ämter kommen, darunter auch die städte Villach,Wolfsberg, St. Leonhard und Feldkirchen. Es haben zwardie Bischöffe wegen dieser ihrer Karndttschen Herrschafften mitdem Hause Oesterreich wegen der immedietät derselben streit ge-habt , sintemal sich die Bischöffe beschwerten, daß sie das ihri-ge sowol zum Reich beytragen, als auch dem Hause Oesterreichdie land-steuren entrichten sollten. Es wurde aber an. 1682.ein vergleich getroffen, in welchem der Bischoff und das Dom-Cavitul dem Hause Oesterreich die superiorität dieser örter über-ließ , dieses im gegentheil dem Bischoff 4000. gülden zu gebenversprach, und ihm deswegen den Taroischen zoll zum unter-pfande gab. Endlich ist der Bischoff von Bamberg auch vi-reÄor des Fränckischen kreises, und hat nebst den Marggra-sen von Brandenburg die macht, die Stände des Fränckischenkreises zu beruffen.
LLtaiogn» aller BiMöffe von Bamberg.
1. Eberhardus, des Kaysers Henrici ll. Cantzler, von an.1007. bis 1042.
2. Svidger, eben dieses Kaysers Cantzler, von an. 1042. bisan. 1046. da er unter dem nahmen Clemens II. Papstworden.
;. Hardovicus oderHezelinus, des Kaysers Henri« III. Cantz.ler, starb an. 10; 4.
4. Adelbertus, Graf von Pogen, ein enckel des Kaysers Con-radi II. st. an. 1060.
5. Günther, starb in der zurückkunft aus dem gelobten landean. ic>66.
6. Hermann oder Ricinian, ward um der simonie willenvon Gregorio VII. abgesetzt.
7. Rupertus, st. an. n;2.
8. St. Otto, Graf von Andechs, starb an. 1140.
9. Egilbertus, st. an. 1146.
10. Eberhard, Hertzog von Bayern, st. an. 1172.
i i. Hermann, Marggrafzu Meisten, st. an. 1177.
12. Poppo, Hertzog zu Meran, und Graf zu Andechs, st.an. ny2.
iz. Thimo, st. an. 1202.
14. Conrad, starb den andern tag nach der wähl.
1;. Eckenbert, ein bruder Stephani, Königs in Ungarn, st.
16. Poppo, Hertzog zu Meran, ward von dem Kayser Frt-derico II. abgesetzt, und starb an. 1242.
17. Heinrich von Catalonien, st. an. 1257.
18. Leopold, Graf von Leiningen, st. an. 128;.
19. Arnold, Grafvon Solms, st. an. 1295.
20. Leopold, Graf von Grundlach, st. an. i;c>4.
21. Wulfig, Freyherr von Stubenberg, ein Dominicaner,st. an. iziy.
22. Johannes, st. amizai.
2;. Heinrich, Hecrecsüum Dockar, ein Domtmcaner, st.an. i;29.
24. Wermho, Erbschenckvon Reicheneck, st. an. izzz.
25. Leopold von Egloffstein, st. an. i;4i.
26. Friedrich, Graf von Hohenlohe, st. an. i;;r.
27. Ludwig von Bebenburg., st. an. i;6z.
28. Friedrich, Graf von Dvuhedingen, st. an. i;66.
41 .
42.41.44.4Z.46.
bam
sy. Ludwig, Marggrafzu Missen, und Landgraf^"
ringen, starb am ins. ^ ^er, rös""'
zv. Lambertus von Buren, Reichs-Hof-Cantzu^an. i;98.
zi. Albrecht, Graf von Wertheim, st. am -;2. Friedrich von Aufsaß, st. an. 1440.
;Anton von Rotenhan, st. an. 1449.
14 . Georg, Grafvon Schaumburg, st. am "?'«
Philipp, Graf von Henneberg, st. am i 4 » 7 '
;6. Heinrich, Groß von Drackau, starb an.i>
Z7. Veit, Truchfeß von Pommersfelden, M ...
;8. Georg, Marschall von Ebener, st. an.rl°vz 9. Georg, Erbschenck und Freyherr von Limburgn'
40. Wigand von Redwitz.
Georg Fuchs von Rugheim, st. an. iz?°"
Veit von Würtzburg.
Johann Georg Zobel.
Martin von Eyd.
Ernst von Mengersdorff.
. Neidhard von Thüngen, st. an. 1^98-
47. Johann Philipp von Gebfattel, st. an
48. Johann Gottfried von Aschhausen , st
49. Johann Georg Fuchs von Domherrn,
50. Franciscus von Hatzfeld, st. an. 1642.
51. Melchior Otto Voit von Saltzburg, st.""'
52. Philipp Valentin von Rieneck, st. an. i° 7 ^
Peter Philipp von Dernbach, st. an.
Marquard Sebastian Schenck von St«""
Lotharms Franciscus von Schönborn,nov. am 169z. warb an. 1695. gleichsam ^und Churfürst von Mayntz, und bekami z. dec. in dem Bißthum Bambergdericum Carolum von Schönborn,desVice-Cantzler,seines bruders söhn; starb /Friedricus Carolus Graf von Schonbm!^Wolfsthal,bisheriger Losäjmor, ward.M ,o-
als Dom-Probst, zum Bischoffvon WE'Goldmeyer, vom Ursprung der stadt Bamberg g.
pogr. srsnc. Lrsncon. gutor vitL
Canisiv tom. VI. 1 e<lk. üb. VI. cbron. ^
II. c.47. ^ I?'
snnsl. proäromus. äe üpilc. ^ ^ ,4
er. thron. not. sä ä'ffnälo L orig. c«,
Kärndt. thron. ff'IIüM rar. guoA/aZewr, äe sävoc. srmstsc. in .
k. II. der Kirchen-chron. roxogr. '
st. an-
54 -
5;.
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X. ?. üb. III. c. His publ.
Bamberg, eine stadt in Böhmen, auf ^
grentzen an dem fluß Orlitz, oder 6. weilen vo« ^tec
Bambonka, ein klein land in Africa,
Schwachen gelegen.
Bamboukale, siehe Hierapolis in Groß-^" HisaM
Bambridge, (Christophorus) Cardinalvon Aorck. Der König Henricus Vlll.von Enge""' „^7, ßj»kgleich das erste jähr, da er die regierung angetE' dllly^i/1509. als feinen Gesandten nach Rom, wosEschriftliche Vorstellungen gar viel dazu half, baß Lein bündnis wider Franckreich mit dem Papst ^1
Dieser gab ihm zur Vergeltung den Cardinals-H«''.^ HModer zu ausgange des jahrs 1514- j» 0.8^'
O,' Kill. ä'ünslet. tow- -
151;
tem gift.
tom.
II.
* Bamburg, eine Probstey Oräinis Osno"-lium am fluffe Alza im Rensamte von Burgy« ^ jssHübner. - aestH r o";
Bamfi, pamfi oder Bans, ein GrästE^u,,Ungarn, vor dessen stamm-vatter Magnus " ,rff1192. gelebet, angegeben wird. Dessen »re« zStephan, Bannus in Sclavonien , hat "Mdas schloß Asolinda erbauet, und 2. s"h"^Är erntet ^Johannes hat das stamm - schloß Bamfi wffo^
E^ahmens^wurde ^ ,,,
reichftch H^' wuwe 1467. von dem KönA
^ w svp. ausgestorben. üsmm. I-"
* ^ ^ ssun§. . M
Welche rhre/nahnu>n^s m der provintz CHorasau
^er stadtbtnem sonderbar,, land
ügen JndianM,^^ Äschen, gegen Kabul,
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