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ergeußt. Einige nennen ihne 6c,Iko äi Tensls, andre 8tggnonä,das ist, der «rosse teich. Vormals begriffe er mehr als hun-dert und zwanzig tausend schritt in sich, heutigstags aber ister viel kleiner und wird nach und nach ausgefüllt. An demort, darr sich in das meer ergeußt, hat er keinen Hafen, undist so gar nicht die geringste rheede bey diesem teich dem ufernach, welches auch die ursach ist, daß man ihne mit allem fleißausweichet. Dieser teich ist hundert fünfund zwanzig tausendschritt von Suez, oder dem an dem Rother» meer am nächsten ge-legenen ort entfernet.
* Barania, ist ein grosser fluß des mitternächtigen America,so seinen Ursprung in dem Mexico ohnfern der stadt dieses nah-mens nimmt, und durch die provintz Mechoacan und Gadala-jara lauft, allwo er die stadt dieses nahmens befeuchtet; vondannen fleußt er durch die provintz Xalisco, und ergeußt sich umden einfluß des meers Vermejo in das Mars kscistsum. San-son nennet ihn in seinen charten Llgustlsn, stlgustlania.
V, Diktion. //er-rvnr.
* Baranova, eine stadt und schloß am flusse Sluks in Roth-Reuffen.
Baran^var, lat. V-lronisnum, ein schloß in Nieder-Un-garn an dem flusse Crasso, davon eine gantze Gespanschafft,lat. Lomitatus LMniensts, den nahmen hat. Selbige liegtzwischen der Drau und Donau, welcher letztere fluß sie vondem Bodroger - und Bathienser-Comitat, und der erstere vonSclavonien entscheidet, im übrigen flösset sie an den Tolnen-fer-Comitat. An. 171ist auf dem Ungarischen land - tage zuPreßburg geschlossen worden, die grentzen dieses Comitats besserzu regulrren. Es liegt darinnen die stadt Fünfkirchen, wieauch die insul Mohatz, nebst dein stadtlein dieses nahmens.
Lo»F«. milceU. äec. sto/ö». srt. 40.
Baranzanus, (Redemptus) ein Barnabite von Vercelli,war im XVII. Lculo einer von den ersten Weltweisen, welchevon Aristotele abgiengen, und ward vor einen von den verstän-digsten leuthen selbiger zeit gehalten. Er lehrte zu Annech inSavoyen, und versprach seinen freunden nach dem tode wie-der zu kommen, und zu berichten, wie er den zustand der«seele gefunden. Er schrieb Drsnolcopism., Lsmpum kstilolo-
vsticum , äs novis oxiniombus kliHiLX. La /e «/e»-,
Baras, war des Persischen Königs Hormisdä General, wel-cher , als er wider den Kayfer Mauritium das seid verlohr, vondem Könige, zum vorwurff seiner Zaghaftigkeit, einen weiber-Habit zugeschickt bekam. Dieses zu rächen, wiegelte Baras dasvolck wider Hormisdam auf, stach ihm die äugen aus, und er-hub dessen söhn Cosroem ums jähr Christi 58;. auf den thron.
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HertzogePhilippoMariä,welcher das original indie dM^zu Pavia beylegte, und über das buch zu lesen, der u«zu Pavia an. 1442. anbefahl. Das original stt nevn ^jcytzen erwehnten bibliotheck unter Ludovico XII. nach E js an-gekommen , woselbst es zuerst Nicolaus Rigaltius ü! ^
1612. unter dem titul: äs steuäib Tiber stnMlar?,^. ^
hends aber Joh. Schilterus mit seiner rechtenbe 1 lri 8 steuäoruin rekormstu 8 , zu Straßburg an.heraus gegeben, in prLluäii 8 steväorum-
lik>. II. L.I0I. in prcekst. sä MinsusciuM- ^
* Baraterius, (Vincentius) ein in der Theolog Mrnetlosophie sowol auch in der Poesie als Oratorie treWDominicaner-Mönch aus Piacenza, florirte ums lE 'schrieb stogiosm; Volumen äeksnloriuin D. OststaN Aps>8; Orationes , welche er bey unterschiedenen ge>Ev,okta>'halten, und die an. 155;. in 4w zusammen fledrua»
Über diß hat er sich auch durch herausgebung vieler rw" 0- ^seinen anmerckungen berühmt gemacht. Lct-arst, ^ rr°m. II. p, 81. Lg. EjecliiB?
eine sehr tiefe grübe in derI-^F-provintz Attica, darein man die Missethäter M wE' MDieser ort war mit gehauenen steinen, wie ein brum^B Assteil ausgemauert, und an den feiten giengen growckenheraus, deren spitzen aufwärts gerichtet wäre«'man die Übelthäter fallen ließ. Als diese strafe nun E ,Cybele Priestern betroffen, folgte ein unfruchtbar M . stund wie das oracul deswegen befragt wordenantwort, daß man die Cybele mit opfer ven«« ssstF''die mord - grübe mit erde zuwerffen sollte; so »
* Barata , (Franciscus Dominicus) ein von Erada, ei-ner gemeinde des unter das Bißthum Guarda gehörigen fle-ckens Funda, gebürtiger Portugies, nähme den orden der Tri-Nitariorum in dem kloster zu Lisavona an. Er wurde zu Coim-hra zum Doktors Ibeologi» gemacht, erlangte den lehr-stuhlDurande, und gelangte zu dem amt eines stekkons der Drini-tariorum zu Coimbra. Den 29. augstm. 1700. ernannte ihneFranciscus Ludovicus von Sylva, Ertz-Bischoff von Evora,wegen seinen grossen Verdiensten zu seinem Coadjutorn. Nach-gehends wurde er durch Franciscum Iosephum von Lancastro,dem obersten Inqnillwre, in dem kloster der Irinitsriorum zuLisabona zum Bischoffen eingeweyhet, und von ihm zu einemDeputirten der Inquisition von Evora ernannt. Johannes v.machte ihne zum Bischoffen von Portalegro, allwo er fünfjahrhernach gestorben ist. Wir haben von ihm ein Portugiesischeswerck, betitelt: Dum Isrmsno äo kluto äs stk, welches einevon ihm zu Coimbra den 14. junii 1699. gehaltene und zu Evo-ra in 4to m dem jähr 1717. gedruckte predigt ist.
I'arrttFa/.
* Baratella, (Antonius) ein gar geschickter Poet aus dem
Paduanischen im XIV. Lsulo, von dem dorfe, wo er sich aufeinem meyer-hof aus liebe zur einsamkeit eine zeitlang aufgehal-ten , Tsuresiub zugenannt. Er hat allda 2;. bücher in genorsUeroico geschrieben, welche an der zahl 74060. Verse in sich hal-ten , unter denen die getichte kolikoäis, stsvsnäuls, stustisL,Lsbsion, koliäsmonsreis, stlegis, stolcbsrs , LsIIiopos,Mulones, stsrsrells, äntonia, I-gnreja, Lenten-,, Xovea,Lslliopsb, LamxipetiSÄ, äntsnoreis, Lorgolkus, Lsinella,koliäorsis, Lvlvis, krotestlaris, Metrologie, kblsginis undkregmenta vulgerium rerum sich befinden, auch einige unterdem nahmen ilxollinee live äs nuptiis gpollinis, ivlonolo-ckie, Lribeture und viloäie. Er hat nach der zeit das land-le-ben verlassen, und zu Udine die Rhetoric gelehret, wo er auchbey hohem alter gestorben. Er war mit Ticho Polentono über-aus guter freund, es gedencket auch dieser in viris illulkrimn lori-xwrum desselben mit vielem rühm. , äs clar.
x. 2; 7.
Baraterius, (Bartholomäus) ein Placentiner von geburt,war ein berühmter Rechtsgelehrter in dem XV. IKsuIo. Ertchrte zu Pavia und Ferrara die Römischen unb Longobardi-schen Lehn-Rechte, und weil ersähe, daß die letztem, wie sievon Gerardo Nigrv und Capegisto abgefaßt worden, sehr unor-dentlich und unvollkommen waren, brachte er selbige meineMessers Ordnung, und schenckte selbige dem Maylgndischen
* Barathus , (Johannes) ein Carmelite?u -vssaus Hennegau, und Parisischer Doktor ssbeoloß i,b.ums jähr 1426. und schrieb äs Hevelstione Divw .; piB ^Determinstiones Ureologise lib. I. äs sscmpons .In 8ententiL8 1 .ombkräi Iibro8 IV. LollLtioner 87V« 7kollillüm in Lxocsl. üb. I. in Lpill. sä Lbr°eo8 Mpb ^tum 8ententisrum ?sri8 üb. I. ?r-sconis sscrL .
I. In Isuäem osnonis sscri lib. I. äs Dtilitsteüb. I. Lomxenäium Vnsläeni lib. I. (^usärr>8
" Baratier, (Joh. Philipp) der Königl. Pr^ek A,cietat der wissenschafften Mitglied, wurde den D^jg-zu Schwabach gebohren, allwo fein vatter,damals Französischer Prediger war. Wie geschssw^nkeil zu den wissenschafften hervor geleuchtet, ka>i r lesi^Aschließen, daß er in seinem dritten jähre bereits fttU AU,st,in dem vierten vollkommen Französisch, Teutschsprechen konnte, welches er aus der blossen gewoY«L^;l>>'^-da er mit seinem vatter Lateinisch, mit der mutter o^e. ^und mit den andern Hausgenossen Teutsch spreEer also diese drey sprachen ohne grammatic vouw Mwiese ihm sein vatter das Griechische N. Testawewihn solches nicht allein fertig lesen, sondern auch WU erU^zehen inonaten die historischen bücher verstehen § erDarauf nahm er das Hebräische mit ihm vor, w^ ^ ^
Griechisch - und Lateinischen immer vester sttzss'^chevachten jähre konnte er die Bibel in ihren gruncM. „nvverstehen, und legte sich nunmehr auf das Rabbm v^ lE Mdäische mit dem glücklichsten fortgange, nahm auukH sich,rischen und Arabischen ungemein wohl zu, welEM^saubere Hand schreiben zu lernen. Die erste probe, ^ Heb^ ^,seiner gelehrsamkeit gab, war ein schreiben vonChaldäischen Bibel mit den vielen RabbimOeli« h«die in vier grossen bänden zu Amsterdam vongegeben worden. Er verfertigte solches in iejchw Muss Wund es wurde in den 26. theil der Libliotk. 6 sr, anU ist,ruckt, in welchem tag-buch man auch noch venEUen vs« ^jcke von ihm findet; als in dem zz. theile em crlU.Mneu anschlügen, einige theile der kirchen-htstoklb»einen andern bnef, worinnen er eine schritt, b'f- .issprickUEfälschlich zugeschrieben wird, dem Hegesippu^^ng, Z Adem 45. theile steht eine abhandlung von ber oro
die Romer bey austheilung der Proconsulate veo §rbeU,M48. eine abhandlung von dem Theodoretus. ^ übechstEseinem .zwölften jähre an einer neuen FranWlV^iis,'der reise-beschreibung des Rabbi Benjammauch an. 17 ;;. zu Amsterdam in zween octab - N veire zu Enoten und acht abhandlungen, worinnen verM' p,estu' Abuche gehörige dinge untersuchet werden, »m Eans steht trat: Vo^sges äs st.sk> bi Lenjsm . Eg dtb.j. qUluäele. Nunmehr» fienge er auch bn bie lejuschen kirchen-scribenten vorzunehmen. Er zog «vstausgabm ohne die Übersetzung den neuern E heirg^z eEvor; und sein vatter führte ihn daba) A d^m,'AlUstdarinnen vorkommenden fachen an. Er Ml ^ Be-nutzen daraus zur erläuterung und dreyz^e, ^lblehrtheit schöpfen könnte. Als ihm m so ^
die alten kirchen-scribenten bekannt waren sicy.U. s.bekannten Photinianers Sam. Crellil , welw ^
Artemonii nahmen versteckt hatte, buch ss,zu Un A a<wurde dadurch gereitzt, alles mit neuem Mund da er sah, wie wenig aufrichtig man n«