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Erster Theil. A - Be.
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lh/A" religion zu retten. Er that solches in einer

Welch/ "le er in seinem vierzehenden jähre fertig machte / und>vl,x^ Nürnberg an. 17;;. in 8vo mit diesem titul gedrucktäxgk ^uri-Lrcemoniu8, Leu inilium Lvsngelii 8. fosrmisLr? ^ gmiguitste ecLlelisüiss, säverlus iwyuMmsm L.EMonii neoxhoüm-mi critissm vinäicstum stgus illu-

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iksseäic in kne äillerestio äs äislogi8 tribn8 vuIZoche».tz ?^w lributi8. Von dieser zeit an fuhr er fort / die Kir-sche r,. sä" ^jm, und die geschtchte und akterthümmer derSeit.xÄ nudiren. Weil er nun merckte, daß er hiezu dietic y^Mung mit nöthig hätte; diese aber ohne die Mathema->i»terlernet werden kan; so legte er sich auf dieselbeder stetste / daß er seine gedancken von der aussindungSlischj^uä. der Königl. Societät zu Londen und zu Berlin zu-chjq nch wagen konnte. Die erstere antwortete ihm sehr

^nlick "ie andere nahm ihn nach einiger zeih da sie ihn per-

datter im ^rnen / unter ihre Mitglieder aus. Ais sich sein

illi vxxA anfange des 17)5. jahres von Schwabach nach Stet-is besituN^ daselbst sein aufgetragenes predig-amt anzutreten;ilg die lU f er junge Baratier aufdieser reise zu Jena und Leip-.Mehrten/ und wurde zu Halle / auf Vorstellung des ge-ie» iak^atys und Cantzlers von Ludewig / in seinem vierzehen-^ier s, ^i)ne entgelt zum Nsgilker erkläret. Er vertheidigte'st'wf. Joh. Ioach. Langen 14. von ihm selbst ent-ö>e>,a ^.iatze / welches alles innerhalb drey tagen geschah. Er^uffeo I nach Potsdam / wo er sich mit dem Könige vonm und« ."Wedele/ und in seiner gegenwart mit den vornehm-er Anmi ^testen männern sprechen muste. Es ließ ihn auchs», oft zu sich ruffen , und von ihrem mahler abmah-M. ^ Hldnis aber unter die gemählbe in ihrem cabinet se-. an König gewahr wurde, daß dieser junge Gelehr-

M Achtung der sterne auf dem Berlinischen Oblervswrion ließ ist mathematischen instrumenten eine grosse luft bezeigte:Manien»- ein geschenck reichen, wofür er sich solche in-xx st/ anschaffen könnte. Doch wurde dem vatter gemeldet,i? der stzstst ststn diesen studien abziehen , und ihm eine liebeAbrinop sgelehrheit, der Geschichte und dem Staats-Rechte arde nrochte, damit er zu wichtigern dingen geschickt^schafft-« "ut es ihm auch nicht an Lehrern in diesen wis-stchi s"stn mangeln möchte, und er doch von seinen eiternsger /„"durfte: so setzte der König den Französischen Pre-M a,s.Halle nach Stettin, und der alte Herr BaratierWats/stue stelle nach Halle. Anfänglich konnte der jungebestis-stvu der Mathematic schwerlich abgebracht werden.,M^o"st"gte sich mit aussindung neuer und gewisser welt-st>d . auch die iongimäinem genauer zu bestimmen,?e . avweicl,nnl,pn v-, ^ nadel auf gewisse grün?

te'lzstsabweichungcn der magnetßhM setzen, und schickte seine ge

. ^... gedancken davon den Gesell-

i'iMn» der wissenschafft. Endlich aber theilte er doch diesedie ststen nüt der Geschichte und Rechtsgelehrthett, und hör-M- gesungen Ludewigs, Böhmers, Heineccii und Gastforschte dem Ursprung der gesehen nach, und wur-jst llgmsst auf alle arten der allerthümmer sowol in den steinen^Kisten ist geleitet, wovon er verschiedenes aufgezeichnet, undststhl,,,st kapieren hinterlassen hat. Unter andern solchen be-wollte er die geschtchte der Kayfer Severi und Anto-

sAg dxststststtzen und aufschriftenschriftsteller ausfuk

, und der übereinstim-x >a.. nurnureaer ausführe». Er arbeitete aberder letzten jähren eine chronologische Untersuchungfolge der Römischen Bischöffe von Petro bis aufpvffp- ^ ^ a>'ü, djx kurtz vor seinem tod heraus gekommen.

sMd^aus

Ät arbeiten hat er auch noch des Cantzlers Ludewigs«1M üb. oem Königreiche Sicilien ins Französische übersetzt,ist?, kq^ .Setzung an. 17)8. in 8vo zu Halle mit dem titul her--,stle^z d>ekenle äs la Nor>->rLbie 8iLi1ienne trsäuite äs

jststtii f s- cls I.uäe«ig par ,j. kd. karLtisr, gut a

80 , nr Xr "Eoire skregee äs la coiwroverle emrs 1 e ksxsm,' dqc ' Ie8 I< 0 l 8 äe8 äeux 8iLl1s8. Seine schriften zei-»std°» j.,.ststlcht allein andern bloß nachbäten können, sondernßststtla -wststs auf, »achzudencken, zu untersuchen und ver-.stü den sterilen gewöhnet habe. Das ende seines lebensless^rgto vctobr. an. 1740. Gelehrte Zeitungen.

A»' Siistal'oststo Larato, ein dorf nebst einem guten ha-igsDl, wstlststlhum Piombino, an den Toscanischen see-küsten^"AschöffM oen vrt der vormals berühmten, aber verwüste-stadt Populonium erbauet.

Populonium erbauet.

a/stst, st Marius Clemens) ein Jesuite zu Turin, warst.stwwm. Er bat an Nerfchi^deni-n orwn „nd

5 » ll-olle

^ ,^1. ^r.11 .>2 M an verschiedenen orten gelehret, und

rste^er Hof. «ENr? KsÄor, hernach aber Hertzoglich-Sa-?schx.Zksior^'Prediger geweftn, worauf er den 24. febr.an.7wz"wungx„ > nachdem er zu Turin an. 1664. etliche lebens-'s-ll st Und dgl jster bruder, do.ch ohne Vorsehung seines nah-' s^aus gx. ststyr vorher Lompsnämm vitL Lernaräi Lol-^igHargr, n oen.

l>eßxstn Böhm-n ^ Bavaraw, eine kleine stadt im Prachnier-." ijst^gsschlvs a>st,O^)neit von dem vormaligen grossen und.o^M^ra»» stHstlssenburg.

Und g„stw'iauus ) ein Jesuit und Mstionarin8 beyN)r,M Unbekanm^st" America wohnhaften, und bis zu/am! dem p stn'ckern, vermiete von Lima um dasL ^ ^0 Morensti stst Castillo einem Jesuiten, so schon in^'stor. " gewesen wäre, gienge zu St. Cruce äs

1s Sierra, auf dem fluß Guapay zu schiff, und langete nacheiner eilf tag langen reise bey den Moxen an. Diese völcker er-strecken sich so weit, daß ihre grentzen bis hieher unbekannt sind.Man weiß nur, daß sie sich in der Lons lorckäs von dem zehen-den bis zu dem fünszehenden grad Isrimäini« msriäionsIi8 be-finden. Während den vier ersten jähren hatte er bey diesem volckwegen der Unfruchtbarkeit des sehr oft überschwemmeten lands,der kalte und der hitz, welche sich eines nach dem andern inÜbermaß spuren lassen, wegen denen wilden sitten der einwoh«ner, wegen der schwerigkeit ihrer sprach, wie auch wegen derentfernung ihrer Hütten sehr viel ungemach auszustehen rc. Erwurde auch sett ferner ankunft immerdar mit dem viertägigen lie-ber geplaget , dadurch er dann endlich nach St. Cruce äs lsSierra zurück zu kehren genothiget wurde. Nachdeme er sichwiederum von ferner kranckherl ein wenig erholet hatte, lerneteer das weder - handwerck , um solches seinen neu-bekehrten bey-zubringen , und gäbe sich nachgehends alle er,sinnliche mühe sichgegen ihnen dienstbar zu erweisen, um sie zu dem Christlichenglauben zu bringen. Zu dieser zeit begehrte der Gubernatorvon St. Cruce äs 1s Sierra von den Jesuiten einige ML-liorisrios, für die denen Moxen sehr gleich gearteten völcker,Chiriguani genannt; wohin auch der ?. Baraze gesandtwurde; er fände aber selbige zu dem glauben so ungelehrsam,daß er sich genöthiget sahe selbige wiederum zu verlassen, undzu den Moxen, so er tüchtiger befände, zurück zu kehren. Die-se versammleten sich wohl bey sechshundert, um unter der an-führung des NMonsrii zu leben; er taufete sie auch an demfest der Verkündigung Mariä. Nachdeme nun der k. Barazeschon fünf jähr an die erbauung und fortpffantzung dieser ange-henden gemeinde, welche schon bis auf mehr als zwey tausendangewachsen wäre, angewendet hatte, bekam er eine hülffvonandern Geistlichen , denen er die sorg über diese neu - gepflantztekirche anvertraute. Er verreisete aus dem land der Moxen,und hielte sich in einem entlegenen land auf, da die einwohnerkaum einiges funcklem der leuthseligkett besassen , und brachte esdurch eine ungläudliche gedult dahin, daß er diese Barbarn metwas zahm, und endlich die eiferigsten Christen aus ihnenmachte, welche in zeit von ungefehr einem jähr einen in mehrals zwey tausend Christen bestehenden flecken erfülleten. Dieserihr Apostel ward endlich noch ihr politischer Gesetzgeber, undlerneten diese in einer wilden freyheit auferzogene leuthe ausdem Evangelio, sich mit vieler gelehrsamkeit auch den allerscharf-ften gefetzen unterwerffen. Um nun selbige je mehr und mehrzum menschlichen Umgang anzuführen, so lehrete sie k. Barazedie zu der Unterhaltung des menschlichen lebens nöthigste künste,kehrete auch naher St. Crur wiederum zurück, sammlete daselbstbis auf zweyhundert kuhe und ochsen, welches das einige vieheist , so in dem land der Moxen gehalten werden kan, und sich-rere solche mit beyhülff einiger Indianern dahin ab. Er baueteauch eine kirche, und bedienete sich der von ihme unterrichtetenarbeitern dazu; da aber diese nicht groß genug wäre, liesse ereinige jähre hernach eine viel grössere aufrichten. Als er nundiese mit allen Nothwendigkeiten versehen hatte, warft er sei-ne absieht auf andere völcker, begäbe sich aus den weg gegenosten; und als er sechs tage lang reifete ohne einige menschen-fußstapfen anzutreffen, entdeckte er endlich die nation der Cose-remonier. Er nähme solche dergestalten ein, daß die nach ih-me dahin geschickte NWonsrü selbige sehr leicht überreden konn-ten , auf dreißig weilen weit von ihrer Wohnung einen fleckenanzubauen. Der k. Baraze dränge allezeit weiter in das landhinein, und gelangte endlich zu den Barbarischen völckern Ci-rionicr genannt, weiche er dennoch zu zähmen wüste. Er ver-nähme von ihnen, daß sich in ihrer nachbarschafft andere völ-cker befanden, so die Guaranier genannt wurden, und alle an-dern an Wildheit und grrmmigkeit weit übertreffen; dann sieverfolgten die menschen gleich den thieren , und so sie solchelebendig fangen , schlaffen sie solche mit sich , und metzelneinen nach dem andern, je nachdeme sie der Hunger treibet.Sie haben keine bestandtge Wohnung, weilen sie, nach ihreraussag , von denen seelen der von ihnen gefressenen leibernohnaufhörlich gequalet werden. Die Guaranier machten demx. Baraze unterschiedliche andere nationen, und unter anderndie Tapacuren und Bauren bekannt. Nun wäre Baraze nichtim stand solche arbeit allein zu versehen ; und wäre die entfer-nung der von Spaniern bewohnten städten Hiebey keine geringeHindernis, um ihm solche in etwas zu erleichtern; er nähmesich also vor, sich durch die zur rechten Hand der landschafft Perugelegene gebürge einen weg zu erofnen, wie er dann endlich nachdreyen jähren in Peru anlangte. Er begehrete also zu seinemvorhaben die nöthige hulff, und kehrete durch seinen neu-ge-bahnten weg zu seiner MKon zurück. Von bannen nähmeer seinen weg zu den Tapacuren, welche vormalen mit denMoxen vereiniget waren, deren sitten sie auch noch beybehal-ten hatten, und erlangte von ihnen einige nähere wissenschafftvon den Amazonen; und sagten ihme alle, es wohne gegenmorgen eine nation streitbarer Weibern, wie man uns dieberühmten Amazonen abbüdet. Dre von dem ?. Baraze ge-machte wichtigste entdeckung sind die Bauren, welche völckerum etwas anstandlgere sitten haben, als dle Moxen. Ihre fle-cken sind sehr volckreich, und siehet man darinnen gantze gastenwie auch waffen-platz, allwo ihre soldaten die krieqs - Übungenverrichten. Diese völcker waren, dem ansehen nach, viel gelehr-samer, in der that aber viel grausamer als alle andere; dann-

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