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Erster Theil. A - Be.
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le>^"0r Noralium, und kehrte sodann an. 1479. in seine »at-men ^rück, da er dann gar bald zu unterschiedenen ehren-dereeVrlche vor die jungen Edelleuthe bestimmet sind, befür-überfek de. Indessen arbeitete er mit stätem fleiß an seinenltzenZungen, läse auch, da er an. 1484. um der pest willen ausweichen müssen, den studirenden zu Padua über einigesi^iMche Redner und Poeten, und erklärte folgends die Ari-seh Ache Philosophie in seinem Hause zu Venedig mit so gros-byy „^wll, daß er dadurch viele eifersucht erweckte, und daherri^Mrn bald einer Niederträchtigkeit, bald aber eines eitelnßeng uvmsuchtigm gemüths beschuldiget wurde. Nach diesemöen t«, U" seine geschicklichkeit auch in wichtigern geschäfften anMen ^ geben, als er an. 1486. nach Brügge an den Kayser-,?n. 1488. aber an den Mayländischen, und ferner unterMu§utw vill. an den Päpstlichen Hof als der Republicklern m Jer versendet wurde. Allein so wohl er sich in den er->er .^esandtschafftenaufgeführet, sosehr vergieng er sich beyich ^v^u Gesandtschaft, davon die wahre umstände diesetlis'Zr^u bald der Cardinal und Patriarch zu Aquileja, Mar-stlch??wo, an. 1491. in dem mertzen gestorben, berichtete erda den Rath, erwartete aber nicht einmal die zeit,doxslMe, gx,yyhnlich, jemand andern zu dieser stelle inlinden» Gingen können, sondern schrieb sogleich darauf zumMental, daß er selbst zu dieser würde von dem Papst er-Worden, und auch allbereit dieselbe angenommen habe.uuer solches den ausdrücklichen gesehen seiner Republickseit,- N.ucf, ward er von derselben nicht nur verbannet undda« AUwer eingezogen', sondern man bedrohete ihn zugleich,i»,ch Mrn er nicht alsobald von diesem amt abstünde, manb> b-sÄrn vatter, der damals als krosurswr von St. Marco,,, erni ansehen lebte, seiner ehren-stellen insgesamt entse-Barbn?b. dessen güther gleichfalls confisciren wurde. Als nunsehr „^us auf diese art den ernst gesehen, legte er auch unge-SeqchM einem monat diese würde nieder; wiewol dem un-A »g r der hierauf ernannte Patriarch Donato, nicht eherM. 'L Hermvlai tod von feiner kirchen besitz nehmen kön-diesen umständen ist nun nicht zu glauben, daßMdel l wie einige vorgegeben, aus Verdruß über diesenkny,''mit tode abgegangen, indem derselbe noch bis in de-Ü^lauä b iahrs 1492. gelebet. Im übrigen dorfte doch Her-dl>h^° nach der Hand nicht wieder nach Venedig kommen,>>ch ^ ^ ln Rom die zeit mit studiren zubrachte, bis er end-indem julio auf einem unweit Rom gelegenenstill ,,,!!! ^nrdinal Caraffa zugehörigen land-guth an der pest^4 ^ eingebüsset. Einige fetzen seinen tod in das jährN;'.?stmit auch sein epimplüum zu Rom übereinstimmenMaxist aber leicht zu beweisen, daß Hiebey ein irrthumM ^"Pn. Sonsten ist noch anzumercken, daß der tractatdl!u.ss Pstimmung der Astronomie mit der Medicin niemalsgekommen. äs kettermi ä'ItLÜa tom.XXVIII.

X '^emoir.wm.XIV.

SlE^darus, (Daniel) des Hermolai bruders söhn, warwegen seiner gelehrsamkeit berühmt. Er gab an.? Lommentarinni über die quiligue V0LS8 korpbvriiKeig ^ud zwey jähr darauf einen über die drey bücher derüristoreüs aä Tüeoäeäkeni . welche Hermolaus8 ns, uis Lateinische übersetzt hatte, ingleichen die vi-äogos

^ ori 8perorii. c?essr^. in üiül.

sstsexf^ssus, (Daniel) Patriarch zu Aquileja, war aus ebensk'Alank e, und befand sich als Venetianischer Ambassador in»^iillün, ^ als ihn der Papst zum Lo-iäjuwr des Patriarchens^atie«^nnte. Er legte sich mit grossem fleiß auf die Ma-Mlte„ Mb Philosophie, nachdemc er aber die geistliche wurdeW sth" oatte, trieb er die Theologie. Aristotelem schätzte erssiltl e>> so daß er auf denselben würde geschworen haben,Mt ex z Christ gewesen. Aufdem Lonsiüo zu TridentMiq, Partey des Papsts starck, und widersetzte sich denenNey aufben gebrauch des heil. Abendmahls unter bey-Mit drungen. Er starb endlich an. 1569. im 41. jährepk-lrr, b' Man hat von ihm Lomrneistsriiim in Virenviuin;in pcrlpeÄivL; ingleichen Latengm OrXLaruin

schsjfso. kstllmos Lsrine verstim. Diejenigen, welche ihmMhe,,MN beylegen, pflegen ihn gemeiniglich mit dem vor-zu verwechseln. 27E. bist. üb. xkVIi

4. <L üb.Os»-

„8. tors 's S" vcrwecyjein. 7 örE. bist. üb. XÜVI^.lll. 0 ^ k- Lonc.Triä.üb. XVI. c. .

in Öl,. äs Ibient. inatüem. s. 26. 61. A 71

on. äs Icr. lies. XVI.

^avb^"b' (Marcns Antonius) siehe Barbars,e ^ ' ^acharias) siehe Barbars.

dru 5 desL?«!b, (Franciscus) ein söhn Marci Antonii, und, sgEUarchen Danielis, war aus seinem geschlechte derreicht /in»! Patriarchat von Aquileja gelanget. Er warlo schen Meweyhet, so wurde er schon zum Ty-E und nach dem tobe Grunani an.

H Mlg d«. ernennet. Hierauf ließ er sich die ver-

sel , ^hkeit bö)!!A^"^isciplin und exemplarischen Wandel der»»w^eskrovin - 5Velegen seyn, hielt zudem ende eman-IV 'Oonsiüum, davon die SÄL m LONLIÜO-'4??p an! bellte durch seine gantze viosces eme

^ grüner,jähren keiner gethan hatte. Erund züm Patriarchalischen paüaft, stiftete em 8s-

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MMÄNUM', und starb an. 161;. l/Zl-eFr,!, Ital. stier. tom. V.

x. i; 6 . Is-t.

* Barbarus, (Josephus) ein Venetianischer Latrisius, der

in der mitte des XV. Lcuü gelebet, und von der Republicknach der Tartarey und Persien gesendet worden, welche reiseer selbst in Italiänischer spräche beschrieben, deren LateinischeÜbersetzung nachgehends, nebst des 0. L. üsmuiü rassoNe äsl-le NÄvigationi s viaZZi denen 8cripwribus rsrum kerstcs-rum einverleibet worden, die zu Franckfurt an. 1601 . herausgekommen, äs Hül. üae. III. 8 - , xr»

ärom.

Barbastrum, siehe Balbastrs.

Barbata, siehe Barbadss.

* Barbath, oder Marbath, ist eine stadt des glückseligenArabiens in der kleinen provmtz Schagt oder Hadhramuth, soder Alten Adramytene ist, gelegen. Dieses ist die Haupt-stadtsolcher provintz, und hat gegen mittag die auf dem OceunoLtbiopiLo gelegene insul Zocotora vor sich. L'Ue^e/or, bibl.Orisrit.

Barbathace, stehe Barbythace.

* Barbatius, (Andreas) insgemein Andreas Siculus ge-nannt , war ein krokellor .suris zu Bologna und Ferrara, deran. 1448. gelebet, und,zu Meßina gebohren worden. Er hateinen Lommenmrimn über das lus Lsnoiiisiiln ; einen tractat

äs LsräinLÜum Lr^ltsmia; äs (Ärcünllübus ÜSMtis L üatsre ;äs Verborum obÜMtione; äs Lonorum xoilsllions und 4 .voluiniliÄ Lonstüorum geschrieben. türZr/i»,, äs

invsn!:. rer. IV. 9 . äs ^Lwr. vit. äs ILÜ 8 .

LeLrr rrr. äs Isrixt. eccl. in bibl. Lonon.

äs ILtis p. 2 ;.

* Barbatius, oder Barbius Philippicus, wäre von ge-

hurt ein sclav, und hatte gleichwol viel Vernunft und gutenverstand; denn als er sich aus der sclaverey flüchtig gemacht,wüste er sich bey dem Iriumvüo Marco Antonio so wohl einzu-schmeicheln, daß er in ansehung seiner zu den höchsten ehren-stellen erhaben wurde. Als er eines tags in offener Versamm-lung das Recht sprach, wurde er von seinem alten meister,aus dessen Hause er sich entzogen hatte, erkannt; worauf Bar-batius, ohne bestürtzt zu werden, denjenigen vor sich zu sehen,der das recht hatte, chne wiederum in seinen vorigen stand zuverstoßen, selbigen bäte, solches mit stillschweigen zu übergehen,ihne mit sich naher Hause sührete, und ihme für seine freyheiteine grosse summa gelds bezahlte. IsA.;. äs olüc. kr-et.

Barbats, ein kleiner ort, mit einem Hafen, in dem Spani-schen Königreiche Andalusien, zwischen Cadix und Tariffa, an ei-nem kleinen flusse gleiches nahmens, gelegen. c»/EE, äsüs.äs 1'Lss>. p. 472.

* Gt. Barbatus, Bischofs zu Benevento in Italien, war

von ehrlichen eitern aus einem dorfe in der Grafschafft Ceret-to, und wurde von jugend auf in der heil. Schrift zu Bene-vento unterrichtet. Er bekam zuerst in der stadt Morcone einePrediger-stelle, machte sich aber durch seine scharfe predigtensehr verhaßt, und wurde hernach wieder nach Benevento be-ruften , auch allda wegen seiner Heiligkeit sehr hoch gehalten.Man schriebe es seinem gebät zu, daß an. 662. die stadt vonder belagerung befreyet, und Kayser Constans von Romoaldoüberwunden wurde. Das folgende jähr wurde er zum Bischofseingesetzt, da er denn den gottesdienst überall besser einrichtete,und die noch Heydnischen Longobarben bekehrte. An. 66z.ward er ins Bischoffthum Siponto versetzt, woselbst er auch,nachdem er die Monotheisten auf dem ä^noäo zu Rom an.680. verdammen heiffen , an. 682. in feinem 80. jähr gestor-ben , als er 19. jähr Bischofs gewesen. Der 19. febr. wirdihm gefeyret. , Iml. Lcr. rom. VII. x. 818. <L toin.

VIII. p. Iy-

* Barbatus, (Horatius) ein Rechtsgelehrter, und Abt ausdem Neapolitanischen, der im XVII. Lsulo gelebet, und äsreügiolÄ äilcixüna tusnäs ; kraxln criminalem; Moäeliinumelusiäatum , livs äs kiäeicomnüüo, IVlsjorstu ss krimogeni-tura; äs Xelüwwrio IiNeräicto; äs vivilions kruäkuum irwerxlures, geschrieben. 7 >M, didl. Xap.

Barbav, (Petrus) gebürtig von Abbeville, war ein sehrgelehrter mann in der Theologie, Medicin, Mathematic und invielen andern Wissenschaften, sonderlich aber m der Philosophie,welche er zu Paris als krokellor 14. jähr mit grossem rühme ge-leistet. Er hat einen gantzen Lnrkrmr klnlokoxlnLmn IN ;. vo-Imninibns an das licht gegeben, welcher gelobt wird. Er starbden a.sept. an. 1664. und ward zu Paris in der Arche äs 8r.Mienns äu Morst begraben.

Barbazan, (Arnoldus Wilhelmus, Baron von) aus Bi-aorre in Gasconien, ward oberster Cammer-Herr bey CaroloVII. in Frankreich, Gouverneur in Champagne und Laonois,auch General über die Königliche armee. Er that sich durch vieltapfere thaten Herfür, sonderlich aber durch emen kämpf, wel-cher an. 1404. zwischen 6. Engellandrschen und 6. FranzösischenRittem bey Montendre in Saintonge, m gegenwart beyder ar-meen gehalten wurde. Denn da überwand er als Haupt der 6.Französischen Ritter, den Ritter äs 1 'Cscales, der die 6. Engli-schen cvmmandirte, und empfieng dävor von seinem Könige ei-nen