Band 
Erster Theil. A - Be.
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ß 52 bea beb

.stelus, der Eapitaiu bey der leichten reuterey gewesen, und imselbe erschlagen worden. biü. gsn. rom. VII.

* Beauvoir, eine alte stadt in Dauphins, vormals der sitzder Dauphins, darinnen ein durch den Delphin Humbert ge-stiftetes Carmeliter-kloster; ist nunmehro ruinirt. Es sind zweyandere kleine ftädtlein dieses nahmens, das einte in Nieder-Poi-tou, und das andre in Auxerrois.

* Beauvoir, (Jacobus) oder Lelvisms, ein gelehrter

Rcchtsgelehrter von Bologne, lebte um das jähr 1270. Er wäreein Rath Caroli II. Königs von Neapolis, und schriebe Lom-rnentsrios äs Tenäis- äelcript. Üsl.

str bibl. Lonon. ^r,ia/r, äs script. Lonon.

'* Beauxamis, (Thomas) ein Carmeliter-Mönch zu Pa-ris, ist an. 1589. gestorben, und hat in Lateinischer spräche vierbücher äs kiäe L 8 z?mbolo, Paris I?74. ingleichen III. tomosOommentariorum in Narmoniam LvsnZeücam, ib. i;yo.i6ic>. i6;o. äs Lultu L vensratious 8snäkorum, ib. 1566.Lromüüonss carnis in Lucbsriüi-i, ib. i; 82 . lN Zvo; Lom-pencüum vossbularii Tbeologici, ib. 1568. i;8c>. Homiüas inLV»n§eÜ»,per l)u»är»gsüm»in, ib. 1567. Antwerpen 1569.HomiÜas in 8. Lssnam, kaiüonein L relmreclionsm vcimi-nicmn?Lr8 1 . Paris 1570. Antwerpen 156;. in 8vo, karsll.Antwerpen i?6y. und Venedig 1572. in Französischer sprächeaber Kelolutionsin irnaginum L übslloruin, guos LrotelkaMeslud ritulo: ü» Älgrmite, eäiäerunt, Paris 1562. 157;. Ln-gnsts L Krisis Ls. ib. 1572. in 8vo; Hiüoire äes 8sciss, ib.1576. in 8vo; Xsinontrancs Ls. ib. 1567. <Lc. geschrieben.LoAeE. »äpsr. , äs Isript. essl. Wr/r»r, tbea-

.tro, vol. II. p. 2Z r.

Beawdley, siehe Dewdle^.

Bebelius, (Henricus) gebürtig von Justingen aus Schwa-ben, allwo seine eitern bauers-leuthe gewesen. Den gründ zuseinen üuäiis legte er in seinem vatterlande, und setzte selbigehernach an verschiedenen orten weiter fort, wie er denn selbstbezeuget, daß er sich an. 149;. auf der hohen schule zu Cracaubefunden; in der zu Tübingen übte er sich in den sprachen, derRechtsgelehrsamkeit, vornemlich aber in der Poesie, weswegenihn der Kayser Maximilianus I. an. ^01. da er noch ziemlichjung war, zu einem Poeten crönte. Er wurde an. 1497. kro-keilor zu Tübingen, woselbst er die alten Redner und Histo-rien-fchreiber erklärte, und die reinigkeit der Lateinischen sprächezuerst mit in Teutschland einführte, auch in unterschiedenenpüchern hierzu anleitung gab. An. 1501. verfertigte er an denKayser eine oration äs Oermani-e lauäibus; er schrieb auch äs

OsrmLNoruin aiwigaitare, imxeric, , geiüs, viüorüs Lc.ferner an. 1508. eine apologie pro ImperMorum OsrmanicorumäigniMts, contra Teonüaräuin lullinisrmm; ingleichen einenkleinen tractat, Oerrnanos inäigsnas eile; einen äs Tanälbns8uevonim Lc. weiche in Simonis Schardii tomo I. Icript. rs-rurn kermanic. und bey dem Goldasto in poüricis imper. zufinden sind. Er hat ferner z. bucher von kurtzweiligen erzeh-lungen, eine collectiv» von Teutschen fprüchwörtern mit ihrererklarung, verschiedene getichte, alles in Lateinischer spräche, hin-terlassen, welche an. 1512. zu Straßburg unter dem titul, Opu-lent» Lebeüana, in 4W gedruckt sind. Sonst ist auch noch vonihm bekannt ein tractat äs A-Iagiüratibns üoman. einer äs ?ro-äitione vneis Meäiolaneniis Kc. lvycosi. OaccwE, apuä Lru-Tmminannal. 8nsv. k. III. üb. IX. s. 10. ^E. vit. kbil.

bibl. ko/7/ro, äs Hill. Tat. üb. III. s. 10.prolopoZ. k. III. äs üom. rer. ssr. k. I. L II. c. ;o.

in app. aä Onvs biK. ütsr.

Bebe!, (Balthasar) Tbeol. v. Lroksilor zu Wittenberg,kaüor und General-Superintendent, war zu <2traßburg an.i6z2. gebohren, und wurde erst daselbst Pfarrer in der Haupt-kirche, hernach an. i66i.?rof. Tbeol. und Lnticniitatum lacra-rum, und das jähr darauf vocior Tbeol. Nachdem er verschie-dene auswärtige beforderungen ausgeschlagen hatte, nahm eran. 1686. die durch vr. Calovium erledigte stelle eines krof. undSuperintendenten zu Wittenberg an, wurde aber noch selbigesjähr auf der cantzel vom schlage gerührt, so daß er den viertentag darauf als den 2. oct. sein leben im 54. jähre feines altersbeschloß. Unter seinen schriften sind die vornehmsten: kolemo-

lophi» viürix contra VKKenburZios; äs üemorillraritiuni 8ce-xtlsilbro; üüüori» Üsslesise sntsäiluvianW; Hülori-l LscleÜBbloasbiLL; äntiguitates LssleÜL in tribus prioribus üeculis;Lntiguitates Tscleballisw stesuli IV; Lntiguitates Oermanissxrima:; Lntiguitates üvangeüsK; L Inäsicss, und Viele vichu-tätionss. memorise TbeoloZorum. äisrium.

Bebenburg, (Lupoldus von) siehe Babenberg.

-f Bebenhausen, ist eines der vornehmsten klöstern des Her-tzogthucks Würtemberg, zwischen Tübingen und Waltenbuch,und gehörte vor zeiten zu dem Costnitzer-Bißthum. Die stiftungdesselbeii wird verschiedenen Personen zugeschrieben, doch vonden meisten, mit ziemlich gutem gründ, Rudolpho, einem Pfaltz-Grafen von Tübingen, welcher selbiges mit einwilligung seinergemahun Mechtild, einer gebohrnen Gräfin von Edelstein,und seiner kinder, auch mit Bestätigung Kayser Friedrichs undseines sohns Königs Heinrichs, an. n 8 i. (nicht wie es in derporigen edchon des Lepici stehet, an. n87.) erbauet, (s) Vonseiner stlftungan,bis aufdie Reformation hat es as.Catholische,und von der Reformation an bis 174«. stchzchen Evangelische

beb bec

Zlebte oder Prälaten nach und nach gehabt. Diese letzteresfolgende: 1. Dr. Eberhard Bidembach, vorher SpecmlM^r.intendent zu Vayhinaen, welcher auch die kormulawäiL unterschrieben, Joh. Brcntti des ältern tochtermann s ^sen, und an. 1597. gestorben. 2. Johann Stecher,vorher -p -zu Denckendorf, starb an. i 6 n. z. Andreas Gramme^her ebenfalls Probst zu Deckendorf, starb an. 1612. 4.00^Schropp, auch Probst zu Deckendorf, starb in glE^rin-5. Dr. Lux Osiander, der jüngere, vorher Speclal-rs»ftendent zu Dchorndorf, hernach Abt zu Maulbrunn, u»^^lich Cantzler zu Tübingen; starb 16; 8. 6. Dr. Jacobner, vorher Abtzu Anhäufen, starb 161y. 7. Dr. Iov.^rus, der jüngere, vorher Probst zu Denckendorf, stas W<H-8. Daniel Hltzler, vorher Special-Superintendentheim, welcher an. iszo. kraft des Läiöki üslütutiowsCatholifchen vertrieben, aber an. i6;2. Probst zu Dworden, starb 16^. y. Joh. Heinr. Wieland, vowü^chtzu Maulbrunn, wurde an. i6;4. nach der NördlinE^pjswiedrum von den Mönchen vertrieben, als welche dasnach dem Westfälischen frieden inne hatten. 10. ^ct>Valentin Andreä, vorher Hof-Prediger zu StuttEM,an. i6?4. n. Joh. Jacob Hainlin, vorher Abt S ÄSu-starb 1660. iL. Johann Conrad Zelter, vorher Sfv,68üperintendent zu Vayhingen, und Abt zu Murrhardt, Mv1;. Joseph Cappel, vorher Abt zu Blaubcuern, üaco Mb14. vr. Joh.Andr. Hochstetter, vorher Abt zu MaulbrUM^,

1720. 1;. Christian Hochstetter, ein sohn des vorhcrgcv^^ck

starb an. 17; 2. 16. Christoff Friedrich StockmE /Mr-,Special-Superintendent und Spittal-Prediger zu, ^iv-

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ge^ÜUset. (3) c 7 r-tt/rrsss, 3 QN 3 I. §uev. kart. II. ilb.

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lebte noch an. 1740. (l>) Es sind 20. bis 2;. »ürstEbi, als 8 . Tüeol. 8 tuäioü darin», welche unterricht

MNI, uw c,. LNS01. üiuciiun varmn, wci«)k umert'^.V'fM»'"nehret werden. An.i6-;. haben auch die Franzofen »v» ,l-

A 16 . LÜbi palüm. (ü) in xrogr. so ^

krseüä. Lsbenüulimis. Tüb. 1724 .

* Beber, ein kleiner fluß in Thüringen, bey ^bNdk -Msen. Er quillet von abend her im Geschlinck hervor, ^ MMaraarethen-born, lauft nicht länger als eine stunde, v" ^ Mdorf Beber, welches von demselben den nahmen hat," MEzu Sondershausen in die Wipper, schaffet aber in dttpu M ckrevier und kurtzen lauf sehr viel und grossen nutzen,treibt lz. mühten, o/ea»-. Tüuring. kill. tom. I. x.

Beberus, ist der Nahme, welchen die Türcken den ^geben, die sich in der Barbarey aufhalten. - geck"/

* Bebius, (Philippus) ein Jesuit aus Lüttich, NMs .

des Marien-Loüegii zu Cöln, und starb im 68. jähre »ters an. 16^7. den 16. febr. Er hat Lamm. inTüronmn ßnlkitiL; I'ortam sosli; K^mnaüum virtvch^xoa"nicsm reäivivum; swaärigain pietLtis; Üloäum ,62»-Tutügnsiiam; Lüronologiain sb initio munäi gäVinäisias KrlulLnas L«. doch ohne beyfetzung fein^heraus gegeben. dibü Lslg. allste

Beblmgen, eine stadt auf einem berge , nebst 2 xlan^und hohen schlösse in Schwaben; tm WürtemoM jst a»'nicht weit von Tübingen und Stuttgard gelegen.l;; 7 . samt dem schlösse, von Pfaltzgraf Gozzo oderI xpo Bvon Tübingen, den Grafen zu Würtemberg, Ebckst ^ §uerUlrico, verkauft worden, wie Crusius in xamüx- M G^.csp. 10 . meldet, welcher auch unter dem jähr rr;»'fen von Beblingen gedencket. karr. III. üb. II. E

8uev. " ^ siegk

s Man schreibt sonst auch Böbltngen. Dir st^ §üEzwischen Stuttgard, Leonberg, Weil? Herrenberg^ ^ 1 »^'gen und Waltenbuch, unweit Sindelfingen, ^

Fürstl. schloß, in dessen graben von vielen jähren ycr ^ r»halten werden. Beydes wurde samt dem waio « .Mchu»selbst, nebst zwey benachbarten dörfern und der ijÄkeit von Graf Goezzo, oder Gottfried von Tübingen van die Würtembergifche Grafen Eberhard und u ^ erst''14500. pfund verkauft. (») Allhier starb an. / Ä.Würtembergifche« Hertzogs Eberhardi w "bara, welche zu Kirchen im Nonnen-kloster begrav(b) An. 1519. wurde auch dieses städtlein von demfchen bund erobert. Und obfchon hernach, H^maenoinEr-'

biges nebst Sindelfingen und Leonbera wieder emg^^ Mso muste er es doch bald wieder an die Bunds-verwm ^lassen, (s) Den 2 ;. nov. 16 ; 5 . wurde Bedungenberg dem General Grafen Gallas vom Kaystr »mrvhierauf aber dennoch an. i 6 ; 8 . von den Kayier'« ^ z.dert. (») -lnnal. 8uev. kürslix. Li>p- 4'. 7 ^.

kart. III. Üb. IX. sap. 12 . (s) k»rt. ^

L 14 - ( 6 ) Rebstock, beschreib. Wurtsmb. k-

, mairulsripm.) aeOle^^ ^

Bec, oder Bec-Lrespin, ein altes.KMmfprobLrsteE

derNormandie, daraus viel vornehme leuthe emi^^

soll seinen Ursprung aus der Grimawtschen famm^

zu Monaco nachdem X. ÜLLulo haben, alsAnsgotus, ein söhn Grimaldr, Fürsten zu AgonieNormandie niedergelassen ; da denn von der^ nav^,der Normandie im lande von Caur und vonCrespin, die benennung von Bec - Cresp'N en.,