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^lchkr Crespinus Ansgotus hatte unter feinen söhnen Gilber-ten / ^cher ihm fuccedirte, und Helvinum, welcher die Ab->>I iu Bec ums jähr 1077. stiftete, und als erster Abt darin-„ " lm 84. jähre seines alters starb. Gilbertus hatte zu sei-1 Nachfolger Wilhelmen I. von Bec-Crespin, welcher an.H Wilhelmum dem unächten, Hertzoge in der Norman-k '.Mch Engelland folgte, als er zu Londen gecrönet ward.ließ Wilhelmum II. welcher den stamm weiter fort-und war einer aus seinen nachkommen, MichaelV t 6nnoniLU8 zu Paris , Dechant zu St. Quintin,s vendlich von Elemente V. an. i;i2. zum Cardinal-Prie-N gemacht. Erstarb an. i;i6. Wilhelmus V. wurde Erb-gMnetgbie von Normandie und Marfchall von Franckreich.Iini?">terließ Wilhelmum VI. und Johannen,, von deme dieder Herren von Dangu abgestammet; aus welcheres'.eunis entsprossen gewesen, der Abt zu Jumieges, Bi-ö" Claris, hernach zu Laon, und endlich Ertz-Bischoff zu»mvvnne worden. Er ward in wichtigen geschähen gebrau-und starb den iz. oct. an. 1472. Johannes äu Bec, einkein ^uroli ll. war Bischofs,zu St. Malo und Abt zu Mor-s. uur, sthrich istrMümIes über die Psalmen Davids , undvn« Lu.1610. An den söhnen Caroli I. theilte sich das geschlechtin 2. linien. Carolus II. richtete die von Bec-Bourri,^rus die von Vardes auf. Die erste ist in Caroli II. söhne,von Bec, Ritter des Königlichen ordens, an. i;8;.tyMzangen, und die Baronie Bourri durch Heurath seineran Georgium von Peüevs, Herrn zu Touni, an dasdes Pellevs gebracht worden. Aus der andern linie von Var-io V'ud von den nachkommen Petri war noch im XVII. stesu-bn» Ediscus Renatus von Bec, Marquis von Vardes, GrafMvret, Gouverneur zu Aigues-Mortes rc. Ritter des Kö-bn ordens, und sein bruder Antonius, Graf von Moret,«v "^^k-Lieutenant der Königlichen trouppen, welcher den 1;.ran»« ^ bey der belagerung von Grävelingen durch einenNn?"'schuß getödtet wurde,und nur einen natürlichen söhn, denhzn ^n Moret, hinterließ. §sneul. 6r>-
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dex s c, (Philippus von) Ertz-Bischoff zu Rheims, Meister vonden Dinglichen capelle, und Commandeur der Königlichen or-Und ^ andere söhn Caroli von Bec, Herrn zu Bourrickiq«, gkdes, Vice-Admirals von Franckreich. Er wurde De-Ll M St. Moritz in Angers, und hernach an. 1559. Bischoff.^gunes , in welcher dignität er sich auf dem Lonstlio zustl,s,v"t befand. An. i; 66 . wurde er auf den BischöfflichenKö,,i " Nantes erhoben, und weil er es einig und allein mit demill WHenrico iv. hielte, von ihm an. 1594. zum Ertz-Bischoffrh-^benns, und an. 159?. zum Commandeur der Königli-^n ernennet. Er starb an. 160;. lstll.
^ec, (le) Leccum Herluini, eine berühmte und von St.verbesserte Benedictiner-Adtey, wird von einem durchdarinnen sie gelegen, lauffenden bach also genannt,drey meilen von Rouen in dem Bißthum dieses nah-mens ^-Mn. Auf der nord-seite liegt ein flecken gleiches nah-1jg„ über welchen sie samt dem tilul einer Barvney eine völ-fle^Wdiction hat. Ohngefehr eine meile davon liegt der^wnne, welcher wegen der von dem Hertzoge Wilhel-^ io;o. angeordneten zusammenkunft der Gelehr-um wider Berengarium zu disputiren, berühmt.Vvlw^"by ist von L. Herlvino , welcher in dem jähr 10)4. zuieq,/ ^>lle auf seine eigene Unkosten die ersten fundamente dazu^uch allda der erste Abt wäre, gestiftet worden. Siestr s^ber einige jähre hernach,wegen der unkommlichkeit die-Heilois en gegend an das ort , allwo sie heute stehet, übersetzet.^ Mutter des Herlvini, Odon und Rogerus seineWaren deren erste gutthäter. Es behielten auch dieNijch,, Minen Gisleberti Crispi, Grafens vonBrionnemnd nefenfür I. Hertzogs von Normündie, eine sonderbare neigungHeg d'' Abtey 1s Bec, und nahmen unterschiedliche unter ih-verflw° an. Es nahmen auch einige vornehme we»bs-als Hellois und Eva,eine wittwe Wilhelmi Crispi, die-»ige ^ an, und lebten darinnen verschlossen und der regul ge-Mdä „7?" den ersten jähren nach der ftiftung dieser Abtey wurdedes anführung des gelehrten Lanfranci, damals Priorneiyx b^Ms, und nachgehends Ertz - Bischoffs von Cantorberi,g»jab« ,"hmte schul aufgerichtet. Sein ansehen zöge eine grossedeg ,z/chr-u'„!ger dahin aus der nachbarschafft und aus entlege-N aau-/*m, unter denen St. Anselmus der vornehmste wäre.l»>dx,.""en es die vornehmen leuth vor ein glück, wann sie ihreleg. um daselbst auferzogen zu werden, dahin schicken konn-
kaiuen ^Geistlichen, und so gar die Lehrer der andern schulen>>!>d g.,," allen orten her, um diesen gelehrten mann anzuhörend«W--, gelehrtheit zu nutz zu machen; man sahe aberflottes uor allen dingen darauf, wie man in der Evangelischenbrvqp-Mt mehr als in denen menschlichen wissenschafften guteÄiaiiF"machen sollte. Diese zwey Ursachen bewegten einige?"dre maAmse, die Grafen von Meulan und unterschiedliche^tenruMe Personen, das neue kloster durch ihre freygebig-bin K^Vchern. Unter allen gutthäterinnen wäre die Kay-^«raben wÄn «nv^öste r» achten, welche daselbsten wollte' werden, und sich einen ort dazu aussähe. Auf dtefe2'stor. LEs« /. Theil.
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weist sahe sich die Abtey le Bec im stand eine zahlreiche aesell--schafft zu unterhalten. Bey lebzeiten des L. Herlvini bestündesie schon ohngefehr aus hundert ordens-brüdern, und wuchstunter seinem Nachfolger in der Aebllichen würde St. Anselmobis auf 180. an. Dieses kloster und schul brachte in dem XI.und folgenden Lsulls unterschiedliche grosse männer Herfür,welche Franckreich, Italien und Engelland eine zierde waren,als die Lanfrancos, die Anselmos, die Guitmondos, ä'Aversa,die Robertos , äu Mont und unterschiedliche andre; unter die-ser anzahl waren der Papst Alexander II. seine zwey nepoten undJvo von Chartres. Die Arche von Cantorberi zöge in kurtzerzeit vier Ertz-Blschoffe daraus; die Archen von Rochester, vonEvreux, von Bayeux, von Avranches unterschiedliche Bischöffe,zu geschweige!, einer grossen anzahl Aebten, welche man darauserwehlte, um den klostern von Westmunster, von Bataille, vonEly, von St. Edmond, von St. Walburgis in Engelland, vonMont-Lim Michel in Normandie, vorzustehen. Es gelangtele Bec in solches ansehen, daß Wilhelmus der Ertz-Bischöffdiese Abtey samt der davon abhängenden gemeind des ffeckens,vor immerdar von der jurisdiction entließ; welches nachge-hends von unterschiedlichen andern Ertz-Bischöffen bestätigetwurde, die annoch über diß denen andern unter die Abtey Is'Bec gehörigen Archen freyheiten ertheilten. Ein gleiches tha-ten die Bischöffe von Bayeux , von Evreux, von Lisieux undvon Chartres gegen die in ihren Bißthümmern gelegenen undunter gleiche jurisdiction gehörige Archen. Alle diese prlvilsFi»wurden nachgehends durch r?. Päpste und 16. sowol Franzö.fische als Engeüändische Könige, in zeit von fünf nacheinanderfolgenden jahrhunderten bestätiget. Die Abtey le Bec trügelange zeit den titul des Haupts des ordens, weilen unterschied-liche klöster darunter gehörten, so sie sowol in Normandie, alsin den Königreichen von Franckreich und Engelland gestiftet,und allda ihre gebräuche und reguln eingeführet hatte. Es lief-st» sich die Aebte von le Bec sonderbar angelegen seyn, von zeitzu zeit ihr allgemein Capital zu versammle«, allwo sich allePriorn dieser klostern, welche nach dem Machten der Aebtenvon le Bec konnten entsetzet werden, um ihrer Verwaltung hal-ben rechenschafft zu geben, Anfanden. Diß ist die art, wie sichder sogenannte orden von 1s Bec formiret, der auch lange zeitin grossem ansehen geblieben. Man trüge allda weifst kleiderseit denen disputationen von der unbefleckten empfängnis, undanstatt der schwachen, dieses geschahe um die mitte des XÜ.Lsull, da man in ansehung eines dem St. Anselmo fälschlichzugeeigneten wercks dieses fest anfienge zu celebriren. Man zeh-let annoch heutiges tags 166. Pfarreyen, 18. Prioraten und 16.capellen, so unterls Bec stehen. Die fürnehmsten Pfarreyensind St. Gervais und St. Jean en greve zu PariS, St. Se-vere zu Rouen, St. Petrus von Montfort, St. Andreas äuBec und St. Petrus zu Pontoise. Vor reiten hatten die Aebtedes klosters den rang gleich nach ihrem Ertz-Bischoffe: Wanndie Haupt-kirche ihre kirchweyhe feyrete, und der Ertz-Bischoffdas hohe Amt hielte, präsidirte der Abt von le Bec, so er ge-genwärtig wäre, in dem chor, und so der Ertz-Bischoff dashohe Aint nicht hielte, hatte der Abt das recht solches zu thun.Das kloster le Bec litte wahrend den Engelländischen kriegenin dem XIV. und folgenden Lsulis sehr grossen fchaden. Dannnach einer monat-langen belagerung, machten sich die feindvon dem flecken Meister, dene sie abbrannten, und richtetenden grossen thurn samt denen ringmauren zu gründ, machteneinen theil der Archen nebst drey flügeln dos klosters dem bodeneben, und theilten die einkünften des klosters unter die solda-ten aus. Kaum aber fienge diese Abtey an sich von ihremerlittenen vertust wiedrum zu erholen, so ward sie im jähr i;6r.wiedrum ausgeplündert. Sie hat aber seit der in dem jähr,626. darinnen eingeführten Verbesserung angefangen, den vo-rigen glantz wiedrum zu bekommen. Man kan aus den Über-bleibseln der Archen abnehmen, daß solches vormals ein kost-bares gebaude gewesen, und wird das chor annoch für einesder schönsten der provintz gehalten, zn-e,, ckron.
, ctircm. , gnnal. Lensä. tom. IV.
K V. «l« Les.
* Bec, (Hyacinthus) ein Dominicaner-Mönch aus einem
dorfe in Gascogne, war ein überaus hitziger Prediger, undbrachte seine meiste zeit in mWonibus zu. , in mo-
num. Volos. ?. I. x. 177. Er starb zu Toulouse an.i684. Manhat von ihm einen tractat äs st Devotion äu Kostire , so einauszug aus Ludovici OranLtenlst wercken ist. , strixt.
0 . k. tom. II. p. 700.
* Bec, (Johannes äu) ein Abt zu Rouen Cistercienftr-or-ldens, schrieb 8ermones 9. äs exssllentst Orstionis Dominica,Parts l586.in8vo, und zwar in Lateinischer, in Französischerspräche aber Dilsurlum äs klnitate inäivilibili 88. trinit-itis, 1b.1596. in 12. IWorstm lamsrstnis, Brüssel 1601. mAntwerpen i6oz. in 8vo. Paris 1622. in 12. Rouen 1614welche an. 16; 9. zu Cöthen Teutsch heraus gekommen; inglei-chen karsphiLÜn in kstlmos Dklviäis, Paris 1621.
* Bec, (Rene äu) siehe Guebriant. (Rene äs)
^ Beca, oder Beka, (Goswinus) wäre ein um das jähr1420. sowol in Mstpruäentm (nvili und LanomLu, gst auchin Vllsolosst und liumsmoribus sehr gelehrter Carthauser undPrior der Carthaus von Gent, wie solches unterschiedliche vonjhme verfertigte wercke bezeugen. 8«^, ch. vst. Larchust üb.
Eccc; Vll.