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Erster Theil. A - Be.
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Neusol in dem Hrrrn-grunde trift man cement-wasser, so daseisen zu kupfer macht. 5.) Um Caschau und Epenes hatman vor zeiten vielerley sorten von gewachsenem silber gefundm,und sich noch jetzo in selbiger gegend reiche bergwercke. InDalmatien,nicht weit von der stadt ApoUomn an dem meer,ist vor zerten ein bergwerck gewesen, da das crtz, ob es gleichausgehauen worden, immer wieder gewachsen. Bey denWallachen sollen auch so gute bergwercke seyn, daß ein em-wohner in einem oder zwey tagen eine gantze blase voll goldeswaschen kan; aber sie lassen zu solchen bergwercken keinen frem-den , und verkauffen ihr flitzsch-gold in Siebenbürgen.

In Norwegen bricht um Lhriftiania herum reich silber-wie auch einiges gold - ertz, wovon jenes viel gediegenes sil-der mit sich führet. An. 1710. hat der König in Dänemarckviele berg-ersahrne aus Missen dahin beruffen, um selbigebergwercke in aufnehmen zu bringen.

In Schweden ist in Smaland ein reiches silber - berg-werck , so aber im schmeltzen wegen der kvbaldigen speise, sodarinnejst, noch nicht hat können zustande gebracht werden.An dem Solberge sind reiche silber - gruben und schmeltz-hütten, und soll das silber-ertz rein und lauter brechen. Beydem Mälxr-see finden sich unterschiedene eisen - und kupfer-brüche. Bey Rrokeck ist ein eisen-bruch, woraus stucke gegos-sen werden. In dem Dahler - geburge aber bricht sehrviel reiches und das beste kupfer - ertz , auch wird daselbst ei-sen in grosser menge, wie auch allerhand sorten von kies ge-graben.

In der Tartarey zu Casan sind ziemlich reiche silber-undkupfer-bergwercke, davon aber jene mit kobald, und diese miteisen sehr vermischt sind. Die dasiaen antimoni-wercke sindarm an gehalt. Schwefel, Vitriol, wie auch marcasitischekiese findet man da in ziemlicher menge, so dazu gülden sind.

Auf der insul Sumatra in Asien haben die Malleyeroder einwohner das bergwerck Gillioasen Tambania an.166Y. der Ost-Indianischen Compagnie abgetreten , welcheunsägliche kosten darauf gewandt, und viele berg- erfahrneaus Europa dahin geschickt. Es werden heut zu tage aller-hand sorten unter dem alphabet s l, c ä e und kvon dort nachHolland gebracht, wovon das erste 6. auch 7. marck silberhält, jede marck aber im scheiden so viel gold hat, als dassilber werth ist. Das andere hält 4. marck, das dritte 2.und ein halb marck, das vierte 1. und ein halb marck, dasfünfte ir. loch, das sechste 4. oder 5. loch. Landwärts 6.8. bis io. meilen von dem bergwercke der Ost-IndianischenCompagnie befinden sich der Malleyer eigenthümliche bergwer-cke, aus welchen sie täglich eine grosse quantität gediegen goldausarbeiten, davon manches stuck über ic>. pfund gewogen,so sie hernach an gedachte Compagnie gegen andere waarenverhandeln. Insonderheit ist die gold-grübe hinter Songeyssapayang vor allen andern berühmt, denn in derselbenbricht das gold ganghafftig in einem quarz, führet dabey einbraun mit eisen-schuß vermengtes gestein, davon im centnerder gehalt auf z. marck gold gefunden wird. Dergleichenbergwerck ist noch eines, etwa 8- meilen östlich von Lota-tenga. So findet sich auch noch über dieses hier das rei-che gold - bergwerck Labs» dem Könige von Achem gehörig.

Von den reichen bergwercken in America zeugen die gold-und silber-flotten, so jährlich von hier in Spanien cinlauffen.Es sind aber von den dasigen bergwercken diejenigen eigen-thums - Herren, so dieselbe entdecken, und geben dem Königein Spanien den fünften theil davon. Die allgemeine dire-ction aber wird gewissen Königlichen bedienten übergeben, wel-che alle Coracas oder Caciques, das ist , Häupter der wildendazu anhalten, daß sie eine anzahl arbeiter zu den bergwer-cken anschaffen müssen; aber eben diß ist die ursach, daßdiese, so viel sie können, die bergwercke den Spaniern ver-helen. Heut zu tage findet man in Peru noch reiche gold-und silber-minen, welches aus den feisten oder lettigen gängenerstlich gewaschen, hernach mit mercurio vivc» , weil es gantzgediegen ist, ausgequicket wird. Auch finden sich in den Mi-nen schiiee-weisse quartze, worinn das feine gold wie kleineund groste Würstel gantz geschmeidig zu sehen ist. Zu Potosiauf dem berge Arazasson soll das beste silber seyn, wiewol dasin dem neuen bergwercke zu Ourures noch vor weit besser sollgehalten werden. Erst an. 1712. fände man ein silber-berg-werck bey Ollachea nicht weit von Cusco, und zwar so reich,daß bey nahem der fünfte theil des ausgegrabenen ertzes silberwäre. Und noch viel reicher wäre eine andere Mine, so demSalcedo nur eine viertel meile von Puna im berge Hya-cota von einer Indianischen maitresse entdecket ward, all-wo man gutes und maßives silber recht blatten-weis weg-schneiden konnte. Alldieweilen aber die Spanier diesen Sal-cedv, ob zwar unter der beschuldigung einer vorhabenden em-pvrung , in der that aber aus lediger Mißgunst, umgebracht,auch gleich darauf sich wegen gewisser stein-bergwercken erzan-cket und zu den Waffen gegriffen, füllte sich diese Mine gleichsamaus göttlicher raache mit wasser an , so daß man selbiges nochvor wenig jähren nicht auszupumpen vermochte. Jedoch alsder Komg des alten Salcedo Unschuld erkannt hatte, liesse erdessen hierzu gehabtes recht seinen hinterlassenen söhnen wiede-«m angedeym. Man findet auch in Peru quecksilber und

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perlen, sonderlich in der insul Margaretha, so daher den nAmen hat. In Mexico werden an einem gewissen berge Mpsteine gegraben, so fast den porphyr-steinen gleichen. Turcrwsmaragde und andere ebelgesteine sind hier auch zu finden.^Neu- America auf der insul pensilvanten gegen der mtags-seite nach Virginien zu am Delawar-fluß, sind stwgantz weiß, wie sand-steine anzusehen. Es ist aberdieMvsteine gantz derb, eingesprengt mit einem gelben kies, >»»'man dasselbe gelinde rostet, so schlüget das gold gediegen auworaus in der probe in einem centner 6». marck gold gel»»»worden. Ingleichen findet matt hier kupfer-ertze, so gantz u»ckelbraun anzusehen, von welchen drey centner in der Mzwey centner kupfer halten. Eine gantz sonderbare armier«»von den silber - bergwercken in Peru finden wir in der rc»beschreibung des Mr. Frezier, welcher erst an. 1712.1;. rA ^Chili und Peru gewesen, daß nemlich das gold von unten auserden heraus immer anwachst und fortstoße, so daß es auw »dere fremde oder frisch darein gebrachte Materien durEge, wie dann in Potosi, nachdeme gewisse Minen, so vor Mdurch erdbeben eingeschlagen und die darinn arbeitende^»»»ner samt allem,was sie bey sich gehabt, vergraben, wiederum»neuem geöfnet worden,mitten in dem holtz-wercke und in vc» 2deinen und Hirnschalen der todten cörpern sich silber-adernden haben. Auch wo die unnütze erbe,daraus alles metallworden, auf häuffen zusammen geworffen, eine langegelegen, solle sich darinnen, wenigst in Peru, wiederum»les von dem ersten metall antreffen lassen, welches die mE«derer bestärckct, so dafür hallen, daß sich die untern»» ^cörper nach und nach ändern und verwandeln. Sonsic»noch denckwürdig, daß als ein stück des bergs IllimanM » ^fern Patz, auch in Peru, und 8°. meilen von Arica, dM«) ,nen donner-strahl zerschmettert worden, man in denM'v §berg-stücken reiche gold-adern gefunden; obschon der berg °allen zeiten mit tiefem schnee bedeckt gewesen: Woraus §mal erwiesen wird, daß die Metalle von unten aus der « ^herauf getrieben werden, oder sich sonsten darinnen na») ^von dem allermeiststen Schöpfer geordneten weife form»nicht aber, wie viele bisher gemeynt, von der sonne,

get und gleichsam zusaminen geschmoltzenwerden.traics cle ls bagustte äivinatoire. berg-Chr.

clir. Freyburg. ehr. catal. rsr. loffl- s

NIL. Lucä Schles. Chrom beschr. Hessen, ^

Anhält, histor. Spangenb. Mansf. ehr. M''"',re met-llliLL. Hesse, reise-beschr. auf Sumatra.

Ind. reist-beschr. /.aer. llmsris. äslcript. lime b-

liilk. rsr. in Inclia geilai. tzkS NeU-ersl ^

ten bergrvercks. /VeLrer, voisW äu Lluli L ksrou1712. iz. 14. * g.pl

Verg-Zabern , lat. ssabernse momsn-e, eine alte ^in der Pfaltz, an dem kleinen fluß Erlebach, eine merie »^^Cronweissenburg, etwas vom Rhein, auf der Men.Römer haben diesen und andere örter , so den nahmen ö»führen, gläublicher Massen Isbernss genannt, weilen »^für die reisende und sonderlich zum marsch der trouppen nm ^Häuser und losainenter waren, da man gemeiniglich dst ''Asszu nehmen pflegte; wie dann auch in Italien selbst viele ^diesen nahmen haben; daher es lächerlich, wann man ) ^ll-

will

wessen.'

in

, alle, diese Zabern haben ihren nahmen daher,da die Römer wider die Teutschen gelegen, und gleich'einer werckstatt gearbeitet haben. Friderrcus I. oder derhasste, zu Pfaltz, hat es in dem kriege mit PfalW'Mwigen zu Zweybrück und Veldentz an. i4?5. über m"''fMd-belagert, und endlich erobert, aber nachmals PfaltzM'wigen wieder gegeben. Daher es auch noch jetzo -A„ichbruckisthen linie gehört, und zum amt Neu-Chasteü S»» ^afwird. Churfürst Ruprecht der ältere, hat es an.

Eberharden von Zweybrücken , nebst Hornbach undden theil von Zweybrücken abgekauft, wovon der kam- ^1.beym /.Ei:, cont. I. n. 222. steht. äääe in v '

p. 57. Der berühmte lsseäiLus, Iacobus TheodoruM (2-sich von dieser stadt Tabernsemontainim genannt.xogr. p. 16. * Ma-

*Beria, eine kleine Spanische stadt im KöniMch» ri<onada an der see-küste. Vor diesem hieß sie Barea oderund war die letzte, so ehemals zu ttiffania Lretica »lag hinter dem koiw Nagno und des Charidenn vorg»

II. 4. Den nahmen soll der ort vor aller»Lac-tmi-e. Llisnssn I. will, aus dem ChaldaisckMmen haben, und so viel als grentze bedeuten. , § g«

Bericus, ein berg, an dessen fuß die den Venetmriehörige stadt Äicenza liegt. VI. p-120-

Berigardus, (Claudius) war gebürtig von Moulins,erlangte auf der Universität zu Paris einen solchen ruy'^Mihn der Groß-Hertzog von FloreNtz nach Pisa berief,er 12. jähr die Philosophie docirte; hiermif wurde er s»derselben kroksssion nach Padua beruffen. An. Aer feinen tractat , Lircalus ksssnus 5eu Opus ae V ^ EksripMerica plulolopliir, In lkiilkotelis libros fh/uL .äs Lcelo <Lc. genannt,heraus, über welchen unterschlepr'.^ jgpren ergangen, weil er darinnen seinen LrUeikmum nm^ wei-fen. Sonst hat er vubicLtlones6LläTi l.vnLei geschrn si^lÄr-

che vorher zu Florentz an. »6z 2. heraus gekommen.