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der gethan, an. 66y. den 10. jan. (andre setzen 6^.1 mitrode abgegangen. Sein leib ist in die St. Michaels-kirche be-§ch°en, an. i^82. aber von St. CarolvBvrromäoin die Me-rrvpontan-Arche versetzet worden. Koni. LoF«»«k.
71 ^ /. 8. wm. 1. , in sanäuario sanuenü.
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fingen lieget, —vw an cne pzar erstrecrel.walde sollen die schönsten bäume von gantz Europa ,mehr von dem gantzen Schweitzeriand anzutreffen >
Nr. iünsr. 6erm. conän. I. s. ;r. , ihre
Bonzes, oder Bonsii, werden bey den Japanern 1^Priester genennet. Es sind aber selbige aus bchderky M )und zweyerky sorten, so nach ihrem Habite die srauen m ^.^weiffen genennet werden. Der geistlichen welbs-personen Y ^te sind auch unterschieden. Ihre anzahlisto groß , daß, iv ^Xavrriuö in feinen briefenberichtet, zu anae-
neu prvvintz in die 80«. Häuser mit dergleichen Bonzes a gWt waren? Damit sie sich bey dem gemeinen volcke ein anst.hen machen mögen, geben sie vor, daß 5.tzes vr>n «io—- - ^ '
Auf des Königs Michael ernenmmg ward er den 22. febr. an.1672. Cardinal. Des Königs von Franckreich Ludovici XIV.gemahlin, deren Groß-Almosenier er war, schätzte ihn sehrhoch, und man sagt, daß sie ihn» wenn es in ihrem vermö-gen gestanden, eben so groß würde gemacht haben, als Ri-chelieu und Mazarini gewesen. Seine jährlichen einkünfte sol-sich zuletzt säst auf ;00000. Französische pfund belauffen>en. Dannenhero um so viel weniger zu verwundern, daßer die güther seines vatters, welche insgesamt nach dessen tobevon dessen gläubigem waren hinweggenömmen worden, völligwieder an sich gebracht, mit dem vorsah, solche seiner schwe-rer , die an den Grafen von Castres, ältesten Baron von derprvvintz Languedoc, verheurathet gewesen, zu hinterlassen.Im übrigen war er ein gelehrter, kluger, höflicher und ange-nehmer Herr. Man sagte von ihm, daß er in seinem äußerli-chen weftn eine Spanische gravität, hingegen in seinem Umgän-ge eine Französische freyhett und lebhafftigkeit sehen liesse. Erdepensirte seme einkünfte auf eine großmüthige und galante art.In seinen jungem sichren ward ihm schuld gegeben, daß er inden gesellschafften von Damen beredter wäre, als auf der can-tzel; solle sich auch seiner bey den Damen gehabten meriten garwohl zu bedienen gewußt haben , um seine negotiationen oder— -ik befördern : wie er dann neben
tzes von ' s^ven ,,e vor, daß ;. geböte ihres gest- l-X,'.,'!« bedienen gewußt haben , um wine negonanonen vv^
neu I .ch'beiö den Bonzes gehalten werden tön- m.»n!«l>!f^affts.verrichtungen zu befördern ; wie er dann neben
u v-N/ deren Haltung das andere volck bey GOtt langer und ansehnlicher Herr
ten /nn^u wemien. Diese geböte sind, daß man nicht töd- andern qualttä en jähre hindurch, wvrinnen er of.
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ten , „och getödtet fleisch essen, nicht stehlen, nicht lugen, nichtehebrechen und keinen wein trmcken soll. Sie leben ausser ehe,enthalten sich vorn fleische und fischwercke, scheren bart und haa,re, und nehmen äusserlich ein strenges leben an, wiewol un-ter diesem deckrnantel viel boshrit steckt. Von den todten ha-ben sie den grossen Profit, indem das gemeine volck in den ge-dancken stehet, als dörften die steten ihrer verstorbenen freun-de in einige noth gerathen, daher sie den Bonzes reiche aümo-stn geben, in der Hoffnung, als sollten sie eS den steten wiedergemessen lassen. Sie glauben die Wandelung der steten in ande-re leider. Zum öftern borgen sie auch dem gemeinen mannegeld ab, mit dem versprechen, solches in jener well mit gros-sem interesse wieder zu geben. Sie haben ein Haupt über sich,welcher Jan oder Taco genennet wird , der über die andernzu befehlen hat, und die religivns-strcitigkeiten erörtert. Er er-weylt die Tundes, welche die fachen , so von geringer Wich-tigkeit sind, entscheiden, und fast unfern Bsschoffen gleichen.Man pfleget auch mit diesem nahmen andere Götzen-Pnesterin Judien zu belegen. FVa«c. Xnve, r , in spiü />, inpolst. essles. Ild. 1 I. L3P. Y2. H/o»7a«r Gesandtsch. nach Japan.
Bonzi, (Clemens äs) Bischoff zu BezierS, hat sich in deninnerlichen kriegen in Franckreich einen grossen nahmen erwor-ben. Der Hertzog von Mvntmoreney, weicher die Waffen wi-der Ludvvicum XIII. ergriffen, konnte ihn nicht auf seine feitebringen, sondern er wurde vielmehr auf eigene kosten ein regi-ment zu fuß, führte es an. 16,7. der stadt Leucace in Lan-gnedoc zu hülffe, welche die Spanier belagert hatten , undvereinigte sich mit dem Marschall von Schvmberg. Er mach-te auch viel feine stiftungen in seinem Bißthum.
Lall. Lstrist.
Bonzi, (Johannes äe) Cardinal und Bischoff zu Beziers,war ein söhn Dominici, Rathsherrn zu Florentz, und ?re-wisr-Ministers an dem Hofe von Tvstanien. Er wurde zu Pa-Lua beyder Rechten VEor, und kam an dem Römischen Hofein solches ansehen, daß ihn der Groß-Hertzvg Franeistus in derstreitigkeit, die er mit Elemente VIII. wegen der grentz-scheidunghatte, zum schiedsmann erwehlte. Er war auch in dieser Un-terhandlung so glücklich, daß ihn der Groß-Hertzog zum Raths-hrrrn machte < ab -v
gewesen. ^u.»> ...... —
ters von schlagflüssen beschwerung hatte, war fein leben sehrexemplarisch, und dabey erwies er sich ungemein gutthätig ge,gen die armen. Er starb zu Montpellier den n. jul. an. 170;.
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, Laut 17c,;.*
Bonzi, (Thomas) Bischoff zu Beziers, ein söhn PetriVonzi, Vicomtens von Valliana. Er war an. 1601. gevoy-ren, und kam sehr jung nach Franckreich, da sich seines vat-ters bruder, der Cardinal Johannes Bonzi, seiner annahm,Sn in philosophischen wisscnschafften unterrichten ließ, und alswagen zum König Ludvvicv XIII. brachte, bey dem er sichdurch 6. jährige aufwartung so beliebt machte, daß ihn der-selbe nach absterben bemeldten Cardinals an. 1621. zum Bi-schoff von Beziers erhub, da er sich denn, ungeachtet er beymhvfleben herkommen war, mit grossem fleiß auf die geistlichenu-d regierungs-geschäffre legte, die Theologie studirte, auch inwillens hatte, einen MönchS-orden anzunehmen, wovon ihnder Papst noch abhielt. Zum wenigsten hat er in dem klosterErl. Wilhelm« in äelertst, davon er Abt war, die verfalleneMcht wieder in vrdnnng gebracht. Er starb aber gar jung an»1628. zu Beziers.
Aoonartius, (Nicolaus) war an. 1565. zu Brüssel ge-vohren, und trat an. 158;. zu Trier in die Societät JEsu. Än-tturgs lehrte er die Philosophie zu Donay, und hernach dieRheologie zu Löven. Als er sich in Spanien aufhielt, schrieber wider Hug. Grotiuin : Uare non Irberum, ieu Zemonkra-t^0 juri8 stuktLnici aä Oceanuin L Lommersinm Inäicum.Er starb auf feiner zurückreise aus Spanien an. 1610.bibl. 8. 5.
Boonartius, (Oliverius) von Jvern in den Niederlan-den gebürtig, begab sich an. ,599- i" dre Societät JEsu, worin-nachgehmds die Philosophie, und 8 -rahr die TheologieMehret. Er ist viel jähre Mffionarius gewesen, und an. r 6 zm ittnem g;. jähre gestorben. Seine schriften sind Lommsn-' a stscleiiLst.; äs Doris Lanon. lib. VII.
tsr. in LKber; indidl. 8. s.
Booners-schans, eine vestung in der provintz Groningen,Ar den greutzen der Grafschafft Emden , eine meile von demDollert gelegen.
Boot, Buche, eine Schottländische insul auf dem Golf»von Cluyd, zwischen der insul Aran und der provintz Argile»Boot, oder Loetius, (Anstlmus) von Brügge aus Flan-kn , war Kavstrs Rudolvbi II. Hvf-iVleäicus, und schrieb an»
„nn-nwn denCardinals" ^ Boetius, (Anstlmus) von soruggr
' begab er sich^narb , zum Lvaäju- Kaysers Rudolphi II. HvfMeäicus, und schrieb an.
Wahl Gregorn XV. a». ,62, ' woselbst er der 9-emen tractat äs Lemmis öt sspiäibu«, <Lc. b,bl
starb. 8am,»^. OaU. Lkrist. lohnte, und kurtz darauf ^ ein altes Englisches geschlecht, welches männli
kurtz darauf
__, ein altes Englisches geschlecht, welches männli-
Vonzi, <D« > ,m Laäm.,. L L M°s» L
ck)e!lloas vo? hatte wegen grvS^fckmid^ herstammen soll. Georg Bootsswar ein eifriger, anhan.
vrs Mros-Derkogs von Taf<-<1N« per schulden ger Caroli II „nk, errrate ibin N1M besten an. i6^y. emen auf-
vrncwcn UIW,>.»>" -uncr gejelljchafft reistte er nach Be-ziers in Languedoc, allwo ftm vetter, welcher ehemals der Kö-nigin Maria von Medttls bedienter gewesen, Bischoff war.Nach einiger zeit ward er besten (Mäjuwr, auch endlich seinnachfolgn, und zwar durch vernnttelung des Cardinals Maza-rini, bey welchem er sich in sonderbaren eredit gesetzt hatte
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znruckkunft losgelassen , und Mn Lord von Dela.Dunham-Massev, rn der Graftchafft Ehester ge-macht. Sein mit Elisadetha, e«ner tochter Henncr, Grafens von Stanford, erzeugter söhn - Hemnch Lord Delamareward an. 1685. weil er an des Hertzogs von Mvnmouth un
Lv^nmomy m
___ nmju- warv an. 108?. wru n , wegen hoch-verraths a>
rmt ken welchem er sich w jvnderharen credit gesetzt hatte, ternehmen theil Miam. , es war auch der Hof sehr b
Nachaekends aber erlangte er das Ertz-Bißthum von Toulouse, geklagt« w'd ln vm Tou^ ^mögen, daß seldigeS ihm das l
- -- und mkm das von N . Der Kdmg von Franckreich muht, daS Parleumn ^ g^r dem ohngeachtet vor u
ä , sendete iw erstlich an die RepubM Venedig » hlernachst an die den absprechen mocy^ ^ . . ^ .
NLKÄN und endlich M den Spanischen H°f. .. —
__..... an vcc mrpnvn^ , yiernächst an die
Republick Polen, und endlichem den Spamschen Hof, in wel-chen Gcsandlschafflen man nicht weniger Uilt ferner geschicklich-ten, als mlt dem snccrß seiner Handlungen zu frieden gewesen.Unter andern stiftete er die Heurath zwischen dem Groß-Hertzo-K v°n Florentz, Cosmo lll. und der Pnntzeßm von Orkans.
ex grosses bey, daß nach des Polnischen Ko-
AAAsimirs abdanckung, Michael Wtsnvwiczy, und nachdessen tobe Johannes Sobiesky den Polnischen thron bestiege.
.."- 7 . -7 vyngeachtet vor u,
schuldig erkannt, imb/ügs. wieder auf freyen fuß gestellt. Ai1Ü88. erklärte er sich öffentlich vor den Printzen von Oranreiund that demselben in der Grafschafft Ehester gute dienste, warauch davor an. lüyo. zum Grafen von Warrington gemachErstarb an. 169z. und verließ von Maria, einer tochter Icobt Langham von Cvlebroock, Georgium, Grafen von Worington, Baron Delamare von Dunham-Maffey , welchan. i);o. einer der 2;. Lords war, die wider den Sem