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.-Hündidus December, (Petrus) ein Mlläner , lebte nms'?yr 1460. Er war gebürtig von Wgevano, einer stadt rm^rtzogthum Mayland, und legte sich auf die üuäi2llum2mo-und sprachen; wie er dann selbige mit rühm zu Maylandhat. Philelphus giebt ihm schuld, daß er gewohntWesen, von andern leuthen übel zu reden., Er war übrigensN dem Papst Nieolav V. und andern Fürsten m. Italien,
Kviu^le ttuäin liebten, wohl gelitten. Auf verlängert dessirrn, von Neapolis, Alphonsi I. hat er Appianum Llexan-gele^t Latein übersetzt, damit aber keine grosse ehre ein-vun^ ^en grösser» rühm hat er durch die lebens-beschrei-e>v>,d,Mllppi Visconti von Mayland erlanget, wiewol auchdie aU daran zu desideriren weiß; wie dann in der thatdanw, Midien, und sonderlich die nette historische schreib-artkomn", rwch nicht in dem stand waren, wozu sie hernach ge-demN' Franciscus Sfortia, Hertzog zu Mayland , hatin dem 0 vioie güther geschenckt, und ist er endlich zu Maylands- ov.jahre seines altcrs gestorben. in elo§. csp. 14.
* ^ äests. Iml. äs Hisi. 1.3t. lib.III. L. 7. *
dieki«r 5 "^idus, (Hugo) oder whtte, ein Englischer Bene-Nnd e? hon Peterborough, lebte im ansang des XIII. Isicnli,india-bb lililorism ketroburZensem , welche Joseph Sparkeaus^-5^1. Icript. zu Londen 172;. in fol. zum ersten malFk, bkm manuscript drucken lassen. l^a/-
* ^ ^ "ill. I.^e. II. ^ 6.
, (Joh.) ein ILms aus dem geschlechte derLom»? Castro Campt, lebte im XVI. Lculo , und schrieb :Und üqvilejsnkes, welche zu Venedig i?2o. gedruckt,
stell?» oem Tllellmrn Vnri^uirät. L I'Iiüvr. Italic tom. VI.
bibl. Loälej.
der !^ 5 ^idus, (Vincentius) war ein Dominicaner, und bru-ic», vorherstehenden Jacobi, zu Syracusa den 2. febr. an.lex^schohren, und trat zu Rom, wo er die Humaniors er-dx» -X in dem LolleZio 8. Mri-e sä Mnervam an. i;y;. inIn«»", ward endlich nach vielen andern bediemmgen vonUg 'HMio, mit dem er aufgewachsen war, an. 164;. zumiahr? kLlütü gemacht, und starb an. 16^4. in dem 8;.Iltio„.'"ueö alters. Seine gedruckten schriften sind : Dilgui-^lurn? Eomles in 4. vol. Rom iä;8. legg. Das ;. und 6.Noch oder, ingleichen tzuLrelimsli und ?LNLZ)-r!Li liegenI. com n^anuscript. bibl. 8!s. , leript. 0.
* k>- ;8c>. , Ital. siicr. tom. VI. p. 841.
gelebt "didus / ein Kirchen-vatter, so im ansang des Ill.üeculiEr bat das jähr Christi 200. unter dem Kayser Severus.«. taa?» vichiedene erklärungen über das werck der schöpfung inbelebt!! geschrieben, wie uns Eusebius und Hieronymus dessenNicht wp? vas werck sechsten aber, dessen sie Meldung thun, ist
-vorhanden. süron. , äs lcrivt.
* "Eicis, L. 48.
ttq m.!?ell er aus der Asiatischen landschafft Jsaurien gebär-den Er wäre der Christlichen religion zugethan und bey
Unter ein Xormws. Obwvlen Vvßius will, daß er
fünit?» vystr Anastasio um das jähr 49«. hiemit zu ende desse g,-!,! Jahrhunderts gelebet habe, so beweiset er dennoch die-Ubv»>^'vewning nicht gründlich genug, daß man solche alsdas bj 0 er,mch annehmen konnte. Übrigens beschutzete Candl-für eedonische kirchen-versammlung, und haltet selbigeUnvvopsg vubig. Er hat auch eine Historie äs siebus Lontlan-oder 7i!» ^orum geschrieben, welche bey der Legierung Leonisdet. °oL0'"s anfanget, und bey den lebzeiten Änastasii sich en-Hösch°lssAoch>s hat eine Lateinische Übersetzung seines wercks ;Het. !s!o aber und Labbs haben anmerckungen darüber gema-Gryf lst gedruckt worden zu Augspurg an. 1601. 1607. zuWil j,t/' zu Rouen an. 16;;. m fol. Es stehet auch*648.in§ I r Lxcerptis äs siegaüonlbus , ch zu Paris an.Eaydid, gedruckt worden. Photius gedencket auch diesesart, das a/vzehlet etwas von ihm , und tadelt an seiner schreib-LXxiv ^ allzu poetisch und überstiegen wäre. , bibl.
, äs Uill. 6 r°esi 8 Üb. II. 21. , äs
* ss ^ript. II. ;.
Uige, ein Engelländischer Priester, welchen ei-lahr C^^andido Hugone verwechselt haben. Er lebte um dasuus anzieh etliche fachen geschrieben,welche Alcui-
Eandrdus',
mit dem zunahmen Ilburu« , oder der Jsau-
__ Etz Menrvackerlwrd an-
'^nrveneu Wachten hervor gethan-uns; nach x-ue
sthullche bleuste geleistet, nahm er sich v , Unkosten an.
nca m thun; rMe d rowegen aus M nnron F^rida undfchiffL , ^ welchem er nach Mrgmm^ ,^chthum^benachbarten lnsuln gvn^, y^anlastte ihn'
7'cherum nach Haus kam. Dmes ^ g.geln. Er MngfL7um die PE mit v EM
Ä Mymouth aus im mlw a ^ dem hatzn S o
M i2^. svwMn, und stiegen^uern woselbst er gr n
^na auf' Ln kn'sten von Gumea aus ^ ^ an dw kmtzte machte. Hieraus paMe er die n ^ ^ die Mageineu von Vraklien. und segelte an. r vorbey, n»"/panische meer-enge, ferner die küstenv n ^7uaraufu«^sul California, von dannen nach tu ^^>chte daraus
Nach den Philippinischen und Moluckilch -
Histor. i-k!«?cüir II. Echeil.
Oapo äi buona §spersn22 , und langte endlich wieder in Pley-mvuth mit grossem reichlhum im sept. an. i;88. an. Dreyjähr darauf reisete er aufs neue nach der Mageüanischen meer-enge mit 5. schiffen, wurde aber durch ungewitter an die Bra-silianische käste getrieben, woselbst er an. 1591. in der bestenblüthe seinesMers umkam. , Lesä. äes arts.
Candow, eine kleine stadt, nebst einem schlösse, in Cur-land, an dem siuß Abow, 9. meilen von Mietau gelegen,in deren gegend die bauren gute gezogene büchsen machen.Brands reiseb. x. 65.
Canea, eine stadt auf der insul Candia , und zwar dieHaupt-stadt eines gewissen gebieths, mit einem Bischofflhum.Vor zelten hieß sie Cydon öder Cydonia , wie sie Strabo , undCydonls, wie sie Ptolemäus heißt, und wurde von den Grie-chen die Mutter der stadte genennet. Sie war groß, wohlbevestigt und ms viereckigte gebauet, hatte auch einen gutengeraumen Hafen. An. 164;. kam sie in Türckische Hände, undan. 1692. wurde sie von den Venetianern mit Verlust vieles volcksvergeblich belagert.
* Eaneland, oder das Aimmet-Iand, ist eine gegend in der
insul Ceylan , so auf dem Indischen meer liegt. Sre erstrecketsich der länge nach, auf der westlichen käste dieser insul, vonder stadt Chilau an, bis an Matura. Dieses land hat ungefehr50. stund in der länge, der see nach, und ist 12. stunden tief indas land hinein. Sein nähme ist Holländisch, heißt eigentlichLavel-land, und kommt von den vielen zimmet-garten, wel-che die Holländer dorten angelegt haben, worinnen siedle zim-met-bäume pflantzen. Die vornehmsten städte darinnen sindChilau, Negombo, Colombo, Calture, Ponto Gaüo undMature. vick.
Canens, eine gemahlin Pier, Königs der Laurenter inItalien, welche, da ihr mann von der Circe in einen Vo-gel verwandelt, vor betrübnis gestorben. Es hat ein gewis-ser ort an dem ufer des Tiber-flusses , wo sich dieses soll zu-getragen haben, seine benennung davon bekommen. o-M. M.XIV. inetam. kab. 6.
* Caneor, oder Lancor, ein söhn Roberti und Willcsiun-
dä, welche Paulus Diaconus Chillisiundem nennet, einer rech-ter Adelhelmi, ist nicht, wie einige meynen, Pfaltzgraf amRhein, sondern ein Graf oder Richter im Rheinaow gewesen.Es sind auch die Pfaltzgrafen nicht von ihm abgestammet, wieunterschiedene meynen, als , Lnn-ü. kriäer. II. Llsök.'kal. p. 12. LHo«/,'»«,, äs KlieM kalat. , in kill.
kslat. p. 151. Blarer (Fejersberg, äe Llscior. kslLt. x>. 276.Rittershusius und andere; sondern Ansfridus, sein söhn, warnur Pfaltzgraf unter Kayser Lothario. Caneor stiftete an. 702.mit seiner mutter Willesrunda, auf antrieb Rutgardi oderChrodegangi, Bischoffs zu Metz, das kloster Lorsch, welchesjetzo unter Mayntz stehet, an dem stusse Weschnitz, und be-schenckte solches mit seiner gemahlin Angela sehr reichlich.
czhr-'o». , Ilill. kslst. I. 4. p. Iy. leg. Loä.
Dipl. I. x. 2. II. p. 4. ^ , tom. I. rsr. krsnc. XXIV.69.
7;. 119- Sonst soll er um Worms und Heidelberg viele güthergehabt haben. , orig. kslat. p.2. l;. Vo/E«, , Loä.
vipi. II. p. 4. Er hinterließ einen söhn Heimericum. ^
1. s. 7;. 105.
, ein gewisses fest, welches die Athe-nienser ihrem gott Baccho zu ehren scherten, und welchesden nahmen daher bekommen, daß an demselben die mannba-re jüngstem güldene und mit den erstlingen von allerhand fruch-ten angefüllete körbe zu tragen pflegten; dahero auch diese töch-tern selbst LLne^llorT genennet wurden, von denen noch ver-schiedene sehr schöne statuen und bilder vorhanden sind. Einigejagen , es sey dieses fest der Diana zu ehren begangen worden,und daß dabey die jüngstem keine früchte, sondern allerleyandre mit ihrer eigenen Hand verfertigte geschencke, in güldenenkörben der gedachten götttn dargebracht, womit sie hätten bezeu-gen wollen, daß sie den ledigen stand mit dem ehelichen zu ver-wechseln gesonnen wären. Allein diß wird eben durch die obge-rneldte bilder ohne mehrers schon genugsam widerlegt. m
Verr. in seit. Oion^ll Oo^or^. Käs«. ( 7 a„r.
I'oMeL', psntlieon m^tbicum x. 54. antig. *
Canet, eine kleine stadt mit einem schloß, in der GrafschaffdRoußillon , nahe bey Perpignan, wo der ffuß Zet sich in dasmeer ergießet. An. 1641. lagen die Französin etliche tagedavor, ehe sie dieselbe einnehmen konnten, Einander (Ler-net liegt in Catalonien an der sie-kuste, M dem gebieth vonGironna, nicht weit von den grentzen des Barcellonischengebieths; und gleichfalls in Catalonien nahe bey Viüastrancaüs Panades, befindet sich ein ort Canetta genannt.
(saneto , lat. (Xnstum oder LebriLcum , eine kleine stadtnebst einem vesten sihlossi , stuß Oglio»
zwischen Mantua und Cremona, ist berühmt wegen der zweyhierum gehaltenen scldschlachten, m deren einer Vitellius desOttonis, ,in der andern aber Vespasiani trouppen des Vi-tellii seine überwunden. VitEms hat da bey der erstem dieschlimme und ihm hernach sehr schädliche Worte gebraucht,
per dle Nase ^ e,cci?vm ttokem. me.
Iius siivem : Em todter feind rieche allzeit wobl, noch besseraber ein erschlagener bürger. O--. *
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