Band 
Zweyter Theil. Bi - C.
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in dem jähre184.

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E^opicg» stgus AksblLD collstions , guibur sääiks esi sä csl-üs I - 7- multorum locormn hilioiiss ensrrLtio. AngleichenHebrüiLis Lommentsriuin , UNd andere. L

< ^5 ^ciäit. bibl. L«-/e.

anig, (Joh. Jacobus) ein berühmter .ILcus, Poet undstark°^ ^ Dadua, lehrte daselbst 46. jähr lang die Rechte,Txe und schrieb: äs Injurüs L Damno ä-lw; äs

^ ultimsrum voluntstum ; äs Isbsllionibus;

äs Aocio üuäenäi insturs, Lyon 148;. M 8. in.luitlnisni Imp. ssrminice, Padua 148;. in 8 . rc.lu^ 'Ovll Petrus war auch ein guter Juriste, las über dassein T^omswn allda, und starb an. iinr-, , jers» 8 ca,«ieo«. äs slsr. Lstsv.wcun.b. I^oZrspb.

lanx^nis, ein fluss der Hund genannt, welcher durch daskt ,L^oan in Phönicier:, nahe bey dem berg Libanon, flies-chei- entspringt in diesen bergen , und lauft mit sol-daß EK^indigkeit und rauschen, sich in die see zu stürtzen,brausen seiner wellen, sonderlich wann das meer stür-be ' bem gebest vieler Hunden ähnlich ist. Die Alten ha-hör/,, aubt, daß man dieses geräusch bey izo. stunden weitiW" 'uvge. Dieses hat die Phönicier veranlasset, an dembes meers demselben ein bildnis aufzurichten, welchesökx/"Fhr grossen Hund gleichsähe, und die angrentzenden völ-der Ich verehret haben. Man stehet noch daherum, int,x„ des flnsscs, einen theil dieses dildes. Die Türcken nen-tags diesen fluß Nahor Kelp d. i. der Hunds-fluß.von v^oZrgxsti vermischen ihn mit dem fluß Adonis. Ohnfernüber ureer ist eine schöne steinerne brücke mit vier bögenCmiv^u Canis gebauet, welches ein werck ist, so aus beseht desden ^ Fvccardins ist angefangen, und zu ende gebracht wor-get ' s^Elcher in obgemeldten bergen , wo dieser fluß entsprin-Erm, residentz gehabt. Erlebte unter der regierung desch ""Ms Moral, und war der 4. Emir der Druster, von wel-

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rssl ss.au glaubt, daß sie von denen in den creutz-zugen zu-din ^°Ilcbenen und zerstreuten Christen herkommen; Faccar-greiss.^' sich mit seinen landen nicht begnügte, dehnte seineKaL» aus bis in die ebne zu Acra. Aber der Turckischeschrei,,--', dem seine vcrgrösserung einige eifersucht erwecket,ne namp° ^bn wieder innert seinen alten grentzen ein , wo sei-bleibst, ss^lmge noch bis auf diesen tag regieren. Die über-8eschmss?es pallasts dieses Printzen zeigen noch seinen gutenArte,, m seine ehemalige Mächtigkeit. Der pomerantzen-se. stoltz wegen der menge der stämmen und ihrer gros-dieiiet n< d^str ehedessen so schön und prächtig angelegte ortä>-es , »u nichts, als ziegen und schafe zu weiden.

p. 60. 64. Lc. 8rmo» , Oiclionnsire äs

in d^ischa, eine stadt und haupt-vestung in Nieder-Ungarn,Nicht schafft Zalawar, nahe bey dem flusse Draw, undAn. ig 'e von Stuhlweissenburg und Neu-Serinwar gelegen,der ivard sie von den Türcken weggenommen, ungeachtetIm a-m ^n Ästercoeur sich heftig bemühete, sie zu erhalten.Merremc^ nächstfolgenden jahrs kam der Ertz-Hertzog vonscheu trm? »crdinandus mit des Papsts und andern Jtaliäni-aber verstärcket, und belagerte diese vestung, muste

!?'c»ate ^. dteter fachen wiederum abziehen, nachdem er zweyGrqf^^avor zugebracht hatte. Als an. 1664. im jan. der8en andern «r? Ungarn gegangen, Fünfkirchen mit noch eini-cc, vmtzen weggenommen, und Sigeth verbrannt hat-^chbekvm»,? d cr auch Canifcha, und hätte er es ohne zweifel°c>i wäre a,i)denn der erwartetete succurs nicht aussen gcblie-?ge ort ^ der Groß-Vezier vernommen, daß dieser wich-

^hi», .,,'Vert wäre, eilete er ohnverzüglich mit einer armee^erj,uu'"letzte selbigen, und eroberte auch nachgehends Neu-jgn kr'^Peichen das kleinere Comorra, rc. An. 1688. den, v soöo öer Graf Budiani Canischa mit einer armee

i-apr. ,7 ""^arn und 1020. Leyducken, welches bis auf denI^ativ,, ^-wahrte, da mit dös Kaysers bestätigung eine capi-,ftle hqn^.A ?hc», und die thor-schlüffel an einer göldenenstferr wuiEd dem Grafen Budiani durch einen Türcken über-, rgeb/.ss?' welcher Hiebey diese Worte gebrauchte: Hiemtt'.wen euch die wichtigste vestung der Ottomanni-^ih .Die Kayserl. funden darin« einen grossen vor-

vey. nuuerle, so ehemals den Christen abgenommen wor-

^cnden^k.(Henricus) von Niemegen, Petri Canisti,desNsster, usid's Ucn bvuders söhn, war ein berühmter Rechtsge-dUdirte gusd^ andern wissenschafften treflich erfahren. Erleh^cr nach m^Umversttat Loven, unter Petro Prequio, wur-

^ "'"vrrmuc Lvoen, unter Petro Prequio,-

. -e„, w?,^aZvlstadt beruften, das Geistliche Recht daselbst zuAchtet er auch bis an sein ende mit gutem rühm ver-

a 8 LcMüss - ^ von ihm verfertigte schriften sind : 8umms

; Lommsntsrius in ltegulss äuris; prselecitiones^ 0 . In Us üssirnis ; brimiäis ; 0blstisnibu8 L klturi8; invleleu äs 8ponsslibu8 L Mmrimonio , samt noch

?dee hg, ,..ssss lractaten über das.sus Lsnonicum. Sonderlichf stehen , n,9 L rch antiguL81.sÄionss, so in 6. voium. in 4 taMderljch gemacht, darinnen er allerhand Misten,

reit, die zur illustratton der Teutschen"01 können, zusammen gefaßt, und theils

Histor b."'den folgenden jähren zu Jngolstadt herausd'iwr. /i. Ebeft.

an.

gegeben. Weil das werck so rar, als wichtig/ haben es dieWetstein in Amsterdam , an. 1724. und 2;. wieder aufgelegt,und zwar unter besorgung Jac. Bafnagii, der jedoch, ehr manmit dem druck noch gar weit kommen, todes verblichen ist.

, in bibliotk. LeIZ. *

Eanisius, (Petrus) von Niemegen, war der erste Provinzcial der Societät JEsu, in Teutschland. Er hat sich in unter-schiedenen Verrichtungen gebrauchen lassen, und ist auch mit aufdem Lonsilio zu Trident gewesen. Er starb in dem Lolleßio zuFreyburg in der Schweii;, welches er selbst fundiret, den 21.dec. an. 1^97. un 77. jähre seines alters. Unter seinen schriftensind svnderbarlich : Lumina äockrinD Lbnltisnse ; InlkirmionsrLürilkisnix xistscis; cls bsstilliiNL Virgine Nsris, Ls. Mat-thias Raderus und Franciscus Sacchini haben fein leben be-schrieben. Henricus Canisius und Johannes Canisius warenvettern, unter welchen der letztere gleichfalls ein Jesuit gewesen,und einige schriften hinterlassen. öelg.

in cst'-ä. testium verie^ris. A ^k/eZ^Ms^,in bibl. scr.

8. st. bibl.

* Canisius, (Aegidius) ein Augustiner von Viterbo, ein gu-ter Prediger und TkeoloZus, ward Cardinal unter Leone X.und bey Gesandtschafften gebrauchet, schrieb Italiänische undLateinische getichte, als: Lsccis ä'smore Lc. und starb an.I;; 2. den 12. nov. im 62. jähr. OaAa, elogi Ls.

Canitz, eine uralte adeliche und nunmehro zum theil Frey-herrliche familie in Meissen, Schlesien, Ober-Laußmtz, Preuftsen rc. deren Ursprung einige in Burgund, andere in Instandsuchen. Sie scheinet aber vielmehr Vandalischer ankunft zu seyn,und mag anfangs in der Ober-Laußnitz gewohnt, auch dase bstunterschiedliche dörfer angebauet haben , wie denn die daselbstohnweit Bautzen gelegene dörfer Cannewitz, so viel als Canitzheissen sollen. ' Nachgehends hat sie sich in Meissen gewendet,und allda unterschiedliche güther aufgebauet, dahero findet manein dorf bey Torgau, eines bey Oschatz, und eines bey Wurtzen,welche Canitz heissen. Heut zu tage besitzt sie in dieser gegendTreben, Mutzschen, Watdingen, Streuben, Sachsendorff, rc.Ulrich von Canitz auf Treben, trug an. 1458. dem Churfürstenvon Sachsen sein guth Rosenfeld zu kauf an. Johann war an.iz20.Probst auf dein^St. Petersberge, und stund beydemHertzoge Georgio zu wachsen in grossem ansehen. Hans vonCanitz, Hofmeister des klosters Groitzsch, muste bey der vonLuthero veranlaßten religionö-änderung sein amt niederlegen,und ward deswegen von den Sächsischen Lommilisriw abge-funden. Ulrich auf Treben und Michael von Canitz wurden an.1547. in der Wacht bey Müylbcrg nebst ihrem Churfürstengefangen. Christoph Heinrich von Canitz auf Mutzschen, Tre-ven, rc. war an. 1701. Kömgl. Polnischer und Chur-Sachsi-scher Commendant in der Dunamünder-fchantze, und an. 170;.in Thoren, an welchem letztem orte er sich als kriegs-gefange-ner ergeben, und in Stockholm bis nach dem an. 1706. ge-schlossenen Rcmstadtischen frieden bleiben muste. An. 1709.gieng er mit den Sächsischen trouppen in Brabant, und wardin dem gedachten jähre in dem treffen bey Mons gefährlich ver-wundet , worauf er als General-Lieutenant die Commendanten-stelle in Drcßden erhielt, und an. 1718. starb. Von denen,so in der Laußnitz florirt, wird Marcellus an. ngs. in einemäiplomsrs als zeuge angeführt. Heinrich nnd Wittig habenan. izoi. dem Hospital zum heiligen Geist in Görlitz das dorf-Reichenau auf ewig beschieden. Bernhard war an. i;y9. Bür-germeister zu Görlitz, welche charge auch an. 1458. Andreasvon Canitz bekleidet. Christoph Friedrich auf Fischbach besaßdas guth Ritschen in der Ober-Laußnitz, als er aber an. 1620.bey dem neuerwehlten Könige in Böhmen, Friderico aus derPfaltz, Rath und Land-Richter zu Amberg, wie auch Pflegerzu Hirschau wurde, fiel er in des Kayjers Ungnade, uild ge-dachtes guth wurde eingezogen. Hierauf haben die von Camtzin der Ober-Laußnitz nichts besessen, bis mit ansang des XV1I1.üeculi Otto Ludwig von Canitz, Königl. Polnischer und Chur-Sächsischer Oberster, aus der Preußischen linie, die Rttter-güther Haynewalde,Spitz-Cunncrsdorf, Oderwitz, rc. durchHeurath an sich gebracht. In Schlesien und in der MarckBrandenburg hat sich dieses geschlecht an. 1200. niedergelaften,und ansehnliche güther an sich gebracht. Wolfram von Camtzwar an. 1294. bey dem Hertzoge Henrico Oraila zu Bretziau mbesondern ansehen. An. 1569. verkaufte Hertzog Carl Chri-stoph zu Münsterberg und Oels vier Herren von Canitz dasFürstenthum Münsterberg, doch gieng dieser kam wieder zurück.Ellas von Canitz, aus dem Hause Dalwitz auf Fstchbach, starban. izy°. als Fürstl. Sächsischer Hof-Rath zu Weimar, undhinterließ 1.) Christoph Friedrichen, von dem oben; 2J Hjero-nymum Augustinum zu UrWa und Großbnrg, dessen söhnFriedrich an. 1646. als Landes-Aeltester des Furstenthums Wo-lau gestorben, und Melchior Friedrichen nachgelassen. Dieserwar Georgii in. zu Lign-k und Bneg Rath und Hof-Marschall,

nachgehends des Churfürsten zu Brandenburg, Friedrich Wil-helms, geheimer Mth und Ober-Hof-Marschall, und brachte

an. 1669. die Freyherrliche wurde auf seine familie r d ^ksraelnauf Großburg, Ratschutz und Zuchen, einen angesehenen Ca-valier, er starb an, iü?z. nndhinterließ Johann Sigismun-^--„^corg Slegmund aufWandritsch, war gegen ausgang

Hof-Marschall und

Schloß - Hauvtmann. Noch an. 1719. florirten i.) Melchior

M m 2 Friedrich