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Zweyter Theil. Bi - C.
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Und ^ und einen grossen theil in Cilicia , Pisidiavon ei,,!-», ocia. Leunclavius meyner, daß sie diesen nahmenN)elch!/^!. 9 ,wissenTürcken, Caramana genannt, bekommen,^rvßvmenrer daraus verjaget. Sie wird eingetheilet inoder äasIu?nmen, worinnen die stadt Cogni am fluffe Cydneindas eiÄ « wie auch Ascarat, Cacla, Tianee,rc. undge so genannte Caramanien, so zwischen dem ber-

Cvpem üE und der Mittelländischen see lieget, gegen der insultalia, / darinnen die städte sind: Chiolsus, Patera, Sa-

nie„ ,y.^e , Scale, Mure, rc. Die Fürsten von Carama-nch sich einige zeit den Türcken, wurden aber end-

Caraniani^u ^UI XIV. Iseculo ihres landes beraubet. DiesesMitte,, /I»? uuiß man nicht mit der provtntz Caramanien in

* ssar "untren, welche jetzo Kirman hasset. .

vintz cn^vuanta, eine landschafft in der Amerikanischen pro-uas Mg.,' 'Oranada, an dem ffuß Cauta gelegen, und unter

* w". "erneut und Bißthum zu Popayan gehörig, ve Laer.^lerm» chUEa, (Honorius Dominicus) ein Geistlicher zugebühre» " Srcilien, ward daselbst an. 162 ;. den 15 . febr.hat und starb zu Rom an. iü 6 i. den 10 . febr. ErelvZiz. pudern auch geschrieben : kiÄoruin Sc Äuücorumle 8 'insx.» "Zeichen eine Äustcg prsttica, polltics, nells gua-Uivtecro I ^ ^ Lrincipi Ldrilliani II mocio cli LÄNtsre un lo!

^arani ^on^tto. bibl. 8 ic. wm. I. x. ryl.

. ur>t, Hemid, oder Cara-Hemid , lat. Lmiäs oder

car

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'. Hemtd, oder Cara-Hemid , lat. Lmiäs oberv>> dem »,,« Ue grosse und volckretche stadt in Mesopotamien,Tigris, und hat einen Türckischen Gouverneur.^Nennet "siuntinus hat sie vergrössert, und ConstanlinamBisthvffe'Aormals hatte sie ein Ertz-Bißthum, worunter 7.M,hm, -^horten. Von ihren Prälaten sind unterschiedlicheunopxl Merias , der sich auf dem Loncilio zu Constan-x chesy ss/uuden ; Simeon , der dem Loncillo genorsli zudaß hj. ^Ugewohnet rc. Cedrenus und Curopalates melden,Uig der U-^ucenen diese stadt Emet genennet. Sapor II. Kö--viderstg^'or, eroberte sie an. ;?y. nach einem;. monatlichensich dq,>,a,s ^ solche belagerung Ammianus Marcellimis, derdieser stadt befunden, lib. XIX. beschreibet.

not. LpiLc. Davrr)-, 1'etst äes

^araw

^ Madrid?«^ Johannes) von Lobcowitz, gebohren an. 1606.» aber Spanien, von einer Teutschen mutter; sein vat-tn dem Niederländer. Er ward Bischoff zu Vigeva-x" ^m HM. . Mischen, und schrieb einen sehr grossen tractat

n dare um,"Stempels Salomonis, worinnen er eine so son»

' welcv^ ^uu^faltige gelehrsamkcit sehen ließ, daß derjeni-m^eücket ^ mathematischen discurs in das besagte buchK.tlVerb««»-ubedenckengetragen, zu versichern: wofernWelt , daß anfallen Universitäten in der gan-

ttsichinuel si^schafften untergiengen, so würde das, wasfestigen kn»??^en, allein selbige wieder hervor bringen und. »neu. Hingegen bey dem sutdore eines wider ihnl^/°lgendea »^ ^ änri - Caramuel genannt, findet

b^n grad von thm: er sey bis auf den achten oderim?t, und scharfsinnig, bis auf den fünften grad

aun/'uem wabrb^ Eden andern grad verständig, oderss ch ein bück a-Ä^lgen zuäicio versehen gewesen. Er hataee?"«m ex unter dem titul: Tbeologi-i vubia,

WniMlet. der Atheisten und Libertiner zusammen

dk,Ä.2efvrdert desselben ward er zur Verantwortung nach«N-ch gesp..^°a er denn im öffentlichen Lonllllono so nach-M^deW""^en,. daß der Papst Alexander VII. bey cndi-z»„.derselbe dmn»ä 6c Iocutu8 elb Homo. Es

^ Cardinal,ü"ma^Ee»s gewesen seyn, den Caramueldvtea'^.duunq des Ää '"l" er aber erfahren, daß er sich anist auLeargert, «.A?fes "»d an dem leben der Päpstlichen Ne-litu??»ein buch von im,??"^er liste ausgestrichen haben. Es, sä r648. zu Franckfurt unter dem

llrg?^ ^ üiilbgM. reäucta, 6ub primsm conäe-

^mmkn^'.^o^auuäsmpm, licicsAvsliäsäemon-f Cr m^w. I p ^oo^Eusls heraus gegeben, i Ä-§-

^ssenl°^l dieks darauf vcrfchic.

hlnweq .u b^S^^en ihn nach einiger zeit, sichsibec«g?v» Spanwn"?«^»»'^ Daher er die Agentschaffk des^» nmÜ ^ »nd"sich dawnm "es Kaysers Ferdinandi III.ferrm^warb, hgM daselbst die gnade desselben so vollkom-

deg , Drag, und^j ^ü.,^ Benedictiner-Abtey von Mont-?sich mÄ.si einem" an^k»!^" ^ Wien, von eben diesem or.schvffs"^) ruin lahr-gelde ertheilte, wobey er

!'»n dssc^rag, "es Cardinals und Ertz-Bi-

l>eß stad, -ss-rnestl von Harrach, erwehlet wurde. AlsihM-sieh seinen Schweden belagert ward ,

iautcssasi»' helffen"^»A abhalten, dieselbe möglichst ver,sihy ta^iehen Qrd»^^siEe sich vor eine compagnie vonÄ2» widerL Ruthen, und that darmit den feindenEwige zeit darauf wurde er zumTheil.

Bischoff von Komgingratz in Böhmen ernennet, davon er je-doch nur den titul hatte. An. 16;;. aber berief ihn der PapstAlexander VII. nach Rom, und gab ihm die Bißthümmer Cam-pagna und Satriano, worauf er erst an. 167;. das Bißthumvon Vigevano erhielt. Er starb auch daselbst den 8. sept. 1682.

Itslis Iscr-l. msm. tom. XXIX.

* Earan, lat. Lm-Laum, eine stadt ick Ungarn, zwischen Te-meswar und Severin gelegen, und in letzteres amt ehemalsgehörig. Als an. 1552. Temeswar von den Türcken ero-bert , diese aber gar nicht bevestigt war, so ergab sie sich ihnenauf gewisse cvnditionen, worauf sie ihre freyheit behielte. 2er-

UrmZsr. per 8tübel. k. II. p. z6r. leg.

Earancebes, siehe Raransebes.

(saranus, der erste König in Macedvnien, und zwar dekeilfte aus Herculis nachkommen; und der siebende von Temeno,wie es Euftblus setzet Doch machet ihn Vellejus Paterc. zum16. von Hercule. Sem bruder Phidon war König zu Argos,von welchem er hulff erhielte, ein eigen Reich zu suchen. Inden alten fabeln wird gemeldet, daß als sich dieser König vorge-nommen, eine Monarchie aufzurichten , sey er von dem Orscu.lo befehliget worden, daselbst, ein Reich zu fundiren , wo ervon den ziegen würde hingeführet werden. Da er nun eins-mals in Aemathia, so anjetzo Macedonia Heister, ihrer einegrosse heerde angetroffen, welche nach der stadt Edessa zugelauf»fen, sey er ihnen nachgefolget, und habe diesen ort eingenom-men , Midam aus einem theile selbiger provintz vertrieben,sich zum Herrn davon gemacht, und L. st-l. 1240- diese Mo-narchie aufgerichtet. Er soll noch einen andern Fürsten deslands nahmens Cisseum überwunden, und zum angedenckendieses sieges ein rroph°eum oder siegs - zeichen aufgerichtet ha-ben. Als aber solches darauf von einem löwen niedergerissenworden, schlösse Caranus daraus, wie solcher aebrauch , dernur den haß und die feindschafft zu unterhalten bequem war,den gottern keineswegs gefiele , und verordnete deswegen , sei-ne nachkommenden mochten sich dieser gewohnheit enthalten;welches sie auch stets beobachtet. Man sagt, daß seine regie-rung ;o. jähr gewahret, und rechnet man insgemein 2;. oder24. Könige von Carano an bis aufAlexandrum N. Sie findaber in der Historie nicht sonderlich berühmt, ausgenommenAmyntas und seine 4. söhne, die nach einander regieret, darun-ter Philippus der jüngste den gründ zu der Griechischen Monar-chie geleget, welche dessen söhn Alexander U. vollends zu ständegebracht, flib. VII. c. 1. ^k7/e/. Ilb. I. c. 6.

Lrr>. Ilb. XU c. 9. in ö(L0t. Llrsseä. /-»L-räe/.*

Caranza, (Bartholomäus) er war einer der berühmtestenDominicaner, gebürtig von Miranda aus dem Königreich Na-varra. Er machte sich an. 1546. auf dem Loncillo zu Trientund sonst durchaus, in Verfechtung der Päpstlichen Hoheit undgewalt, berühmt. Sein gewesener lehrjünaer der König Phi-lippus II. in Spanien nahm ihn mit sich in Engelland, als ersich mit der Königin Maria vermählte, allwv er der KöniginBeicht-vatter worden, und gewaltig zur Verfolgung der Protesti-rcnden half und anrieche. Er setzte sich auch bey dem Königin solche gnade, daß er ihn an. 155,7. zum Bischoff;« Toledoernennet. Weiten er nun in den Händeln wider die Evangeli-schen viel gearbeitet,hiermit auch deren lehre und schriften gründ-lich erforschet hatte, so wurde er endlich dadurch also erleuch-tet und gerühret, daß er angefangen ihnen günstiger zu werden,wie er dann den Kayser Carolum V. gantz auf eine andere mey«nung gebracht, und demselben bey seiner todes-stund beygestan-den hatte, daherv damals durchgehends die rede gegangen, die-ser Kayser sey Lutherisch gestorben, und vom Caranza darzu be-wogen worden, derowegen auch die Inquisition diesen an. 1559.in verhaßt genommen , darinnen er bis an. 1567. gesessen, undsich wider stine ankläger vertheidiget hat. Darauf wurde ernaher Rom gebracht, und alldorteu im arrest behalten bis an.1576. da er die ihm aufgebürdeten ketzereyen abschwören, undhernach in das Dominicaner-kloster slls Minerva zu Rom ge-hen müssen, worinnen er aber gleich darauf seinen tod gefundenden 2. may 1576. im 72. jähre seines alters. Seine fürnehm-sten bücher sind, die 8umms. Loncillorum und ein Spanisch^Catechismus, der ihn in die Inquisition gebracht, und hernachverboten worden. Lo/r»a««. fexic. H. L.

1r. p. 716. *

* Carapula, «ine stadt im Königreich Algier, in der Bar-barcy, an der käste der Mittelländischen see, zwischen den stad-ten Tenetz und Oran gelegen.

Caraques, oder Laranques, sind wilde leuche in der pro-vintz Quito in Peru, welche sich gegen diekusten des Süd-meers aufhalten,und wird ein grosses land nach ihnen Caranquegenennet. Sie haben schlechten verstand und wenig geschiMch-keit, bäten tyger, löwen und grosse schlangen an; dahingegendiejenigen, welche auf eben sE'ger kuste gegen norden zu woh-nen , sehr sinnreich und geschickt sind. Dte>e bemahlen ihre ge-sichtet mit gewissen kennzeichen, so von den ohren an bis andas kinn gezogen sind, und tragen -

dene ketten. 6,6. novi orbis.

VIII. c. 7. liv. IX. c. 8-

f An. 1;

compagnie t.«», innen errichtet / um von dar

-u«-a-a°, W->- g°w, I-d-ik, saffapaM?,

, welcher compagnie aber sich die Engel-P P lan-

und tragen gar künstlich gemachte göl-lüü. äes Viicss liv.

Spanien zu bringen