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.. Frankreich von demDiß werck wurde in 8.
biß. Lurg.
und verdiente unlang hernach durch fernen fleiß und geschicklich-keit, daß er unter die A^iitroszvpLtLMe«, ohne fein nachwer«den, aufgenommen worden. Hierauf vertrat er eine Zeitlang dieKelle eines Predigers zu Göppingen, Schorndorff und Stutt-gard, bis daß er an. 1656. zu Calw, an. 166?. zu TübingenviscvE, und an. r668. in der Tübingifchen und Bebenhausi-schen vi«LL8 zugleich, und hernach «».1679. Special-Superin-lendent worden. An. 1686. erlangte er die würde eines Abts inSt. Georgen-klostcr, und bekam zugleich den befehl dieNs-morgbilis 8«coli XVII. Leclelislliori zu befchreiben; welches erauch in feinem alter gethan hat. Er ist an. 1704. den i. sept.gestorben. ViMrr». memorab. Ibeol. p. I??z. *
St. Larolus Lorromäus, siehe Lorromäus.
* Carolus I. Bifchoff zu Torino, gelangte an. n?z. zu sol-
cher würde, und suchte die rechte feines Bißthums genau her-vor. Kayfer Fridericus I. schenckte ihm die Kayserliche ansprü-che auf diese stadt, und ließ, als Savoyen sich darwider setzte,und von Astt und Coni fecundiret wurde, diese beyde stadtePlündern und in brand stecken. An. n?9- befand sich Caro-lus mit auf dem Convent zu Runckel, welchen erwehnter Kay-ser dahin verschrieben hatte, und erhielt von diesem, damiter seine partey wider Alexandrum III. halten möchte, ein.garstattliches privilogium, in welchem seinem Bißthum 10. meil-wegs landes im umfang um Torino herum gefchencket wur-den. Er hat nach der zeit noch etliche jähre als Bifchoff geses-sen. , Ir-il. Isicr. tom. IV. p. 1048.
* Earolus , (Johannes) von Florentz, ein Mönche aus dem
orden St. Dominici, lebte gegen dem ende des XV. Lcub,und im ansang des XVI. und soll erst an. i?oz. gestorbenseyn. Er ist an. 142;. gebohren worden, hat etliche historischewercke geschrieben, sonderlich das leben von etlichen berühmtenMännern. , cls Hiß. 1.3t. LL-arrl, n.
orä. krreä.
* Earolus äs Flavigny, von dem ort seiner geburt alsogenennct; er heißet sich einen Französischen Ritter, und gaban. 1594. eine Historie der Königeersten und zweyten geschlecht heraus,zu Paris bey Michael Sonnais gedruckt.
D« Lcc.
* Earolusburg, oder Larlsburg, eine vestung in Africa, indem eigentlich genannten Guinea bey dem Cabo Eorso, welchedie Schweden mit bewilligung des Königs in Feru angeleget ha-ben. Als im XVII. iTLulo der krieg zwischen Schweden und Dä-nemarck angieng, so überlieferte sie der bekannte Schwede, Hein-rich Carlos, den Dänen, welche selbige aber doch nicht langebehielten, indem sie ihr Gouverneur auf selbiger vestung, Sa-muel Schmit, kurtz darauf an die Holländer verrätherischexweise verkaufte. Allein auch diesen verblieb sie eine kurtze zeit;denn die natürliche einwohner nahmen selbige noch in demselbenmonat ein, und überlieferten sie an die Schweden, welche siebis an. 166z. inne hatten , da sie wiedrum die einwohner deslandes eroberten, und den Holländern übergaben. HolbergsDänemärckische Staats-und-Reichs-hist. VIII.
* Earoly, ein Gräfliches geschlecht in Ungarn, von welchemAlexander, Graf Caroly von Groß-Caroly, der Schatsma-rcr Grafschafft Ober-Gespann, Kayserl. würcklicher geheimer,auch Königlicher LoTumwnentz-Rath, General der cavalerie,und des Ungarischen Provincial-Commissariats Ober-Viredkor,an. 17;?. flörirte. Er unterwarf sich an. 1711. den rz.apr.mit loooo. mann dem Kayfer, wodurch die gantze empörungvon Ungarn, nach dem sie etliche jähre lang gedauret, auf ein-mal abgebrochen, Ragoczy aber und Gereczeny ihr vatterlandzu verlassen genöthiget wurden. An. 172;. ward er Generalvon der cavalerie, und an. 1716. würcklicher Kayserlicher ge-heimer Rath. Mit seiner gemahlin , einer Gräfin von Barkoz-kay, hat er einen einigen söhn, Franctscum, gezeuget. Lv
* (saromalis, (Adelbertus äs) ein söhn Alberti aus Ber-gomo, ward aus einem Lrobicliacono an. 88?. Bifchoff da-selbst , und stunde diesem amte so rühmlich vor, daß er mitallem recht der InLmrswr oder Vunäswr solches Bißthumsgenennet wird. Denn als König Arnulphus an. 894. die stadtbelagert hielte, und solcher den garaus zu machen gedrohet,auch bereits Ambrosium Grafen von Bergamo aufknüpfenlassen, befreyete Caromalls,dessen sonderbare Heiligkeit überall be-kannt war, durch seine verbitte die stadt nicht nur von dem ruin,sondern fruchtete auch damit so viel, daß Arnulphus ihm selbi-ge und deren bezirck unter dem titul eines Grafen gar schenckte,und die Cathedral-kirche zugleich mit herrlichen Privilegien ver-sähe, auch die bereits habende in dem darauffolgenden jähreconfirmirte. Vom Kayfer Ludovico erhielt er an. 901. eben-falls ansthnliche freyheiten, und König Berengarius verwilligteihm die stadt, welche kurtz darauf von den Pannomern fastgäntzlick zerstöret worden , wieder aufzubauen, trug auch vielesdurch eigene Verehrungen mit bey, wie dessen Privilegium vonan. 99?. darinnen Caromalo und seinen Nachfolgern die stadtnebst ihrem gantzcn gebiethe gefchencket, und alle wohl erwor-bene rreyheit und gerechtigkeit consirmiret wird, in mehrernbesaget. Nicht minder ließ König Rudolphus in Italien, alsBergomv durch die feinde abcrmal sehr mitgenommen wor-den , ferne freygebrgkert zu deren reparirung spüren, und er-
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theilte zu -em ende an. 922. einen stattlichen freyheitschrüf, ^' .. das auknebmen feines BIM«'
Caromalus selber beförderte das aufnehmen seinesdurch errichtung eines testaments, und nach der zeit g«r/schenckungen. Er starb endlich an. 9; ?. den 12. nov.
Ital. facr. wm. IV. p. 420. fgg. ...
* Enron, ein grosser ström in Persien, der sich in den G*>
6 i Balsera ergeußt, bey den Alten hat er verschiedene st.men, welches aus ihrer beschreibung von der stadt
let. In der H. Schrift Dan.VlII.2. wird der Dß w ^gedachten stadt gelegen, Vlaigenennet; hingegen devbiß. nm. VI. 27. Eulaeus, und beym Herodoto, s ^Choaspes, welches die Gelehrten bewogen zu untersuckien /es besondere fiüsse, oder ob sie ein fluß unter verfchA. ^nahmen wären. Plinius 1 . c. macht zwar zwischen dem v"und Choaspe einen unterscheid, beyde aus Medien hMch^l»doch so, daß der Choaspes sich in den Pasitigrim stürtze. >§,1,-so macht Polycletus bey Strabone, XV. x. i°68. zwey Mdere siüsse daraus, die sich aber zusammen in einen see IM,sen. Salmasius in 8oiin. x. 49;. aber behauptet gchnv« ^daß es ein fluß seye, nur daß er in Medien, wo er entjpru'^xanders geheißen, anders da er, nachdem er eine ecke NßPf-erden fortgegangen, wieder zum Vorschein komme, weleM"lemäus, Vl.zu bekräfftigen scheinet, da er zwey gMUEulaei angiebt, und nichts von dem Choaspe meldet, Mss.„ggleichen treffen wir ja auch noch bey den Alten inder Donau an, deren ein theil liier, der andre v-mubws vVon seinem auslauf ist auch wieder bey den AltenPlmms biß. nar. VI. 2z. 27. sagt, der Eulaeus und, s.machten bey Charace einen Lachen, hingegen Ptolemau .setzt dessen ausfluß von dem östlichen munde des Tigrw ws>die ?c>. Teutsche Meilen weg. Weil aber aus Arrrano /.peä. itlex. VII. 7. zu ersehen, daß diese beyde flüsse Eiligergeleitet worden, so will nicht zu glauben seyn, daß ancanal hätte schiffbar seyn können. Es müsse also diedieses flusses etwas näher gegen dem Tiger zu fallen, enicht mit Plinio und Polycleto beym Strabone II- 'MN/ben, daß der Eulaeus und Tigris zusammen ins meer bzumal da Ptolemäus ausdrücklich saget, daß der Missfchen beyden flüssen ins mecr sich ergiesse. Es setzt auovnus Dionys. XXIII. 277. den Choaspem in Medien.not. orb. ant. III. 19. §. 4. Thevenot in seiner etllReis. III. 22?. bezeuget, daß noch jetzo bey der stadt Sguv
berg sey, der Khoafpes heiße, aufdem gedachter
springe. Weiter mercket er an, daß Sanson unrecht Nv'. ^er mehrmals gedachten fluß gegen seinen Ursprung Twwrktri, und Zeimare nenne.
* Earonia, ein flecken in Sicilien, auf der nördlich^
des thals Demona gelegen, zwischen dem einflnsse des ^und dem Capo cl'Orlando. , vicklonnsirs- ill
* Earosa, eine kleine Türckische stadt in AsiensSi»Ä
Natolien an dem Schwachen meer zwischen der iras -und dem einflusse des Lali; man haltet diesen ort M -Cyptosia, so ehedessen in Paphlagonia bekannt war.OiÄiormAire. -bsstsi.
* Earosqui, L-lpo e^rosgoi, oder Imksimen? NI perLriumetopon , fron« -irieti« , ein berühmtes vorgevu pc
kleinen oder Europäischen Tavtarev; es liegt anderw yeE.Crimschen halb-insul, da sie am weitsten in das L>dhwyhinaus gehet, und der stadt Caffa gegen abend, unBaciesarai gegen mittag. , viÄionnsire. E
Earosus, ein Abt, der es mit dem Eutyche bs'tvsde.
4?I. in dem Loncilio Lßslceäonenfi verdammrt . ^
vereinigte sich mit dem Dorothea, und diese beyde oev ^ en>daß der Kayfer Marcianus besohlen, es sollte die A.^anUnterredung vor ihm selbst ausgemachet werden. ^ , wen" ^dem Kayfer Nachricht davon gegeben, antwortete I 'zHkgH,diesen streit vor sich schlichten wollen, hätte er Mwhabt, solches den versammleten Bischöffen aufzutras
LK-llLecl. fess. ;. --..ssßer,iA
Earovagius, (Bernhardinus) ein berühmtersich in seiner jugend auf das uhr-machen, und v v ein .xAlciato eine, die zu gleicher zeit, wenn sie stkMg-.w A ^snedarzu bereiteten steine funcken schlüge, wodurcy 1 ^
anzündete. Lv. biß. ssicin. lib. VtU- , E« per
* Carpa, eine stadt in Indien jenseit des Gans Den
in dem Königreiche Brama, auf dem flusse P^-^ion. ^stadt dieses nahmens und Canarane. de>n e'^
*Carpaccio, (Victor) ein mahler, lebte seg ^des i?. jahrhunderts,um an. 1490. und i 49 i-bee ,„ld ei"Venedig, allwo er vielfältig gebrauchet worden, ^jgenches stück von seiner arbeit hinterlassen hat. Suwx'^cralN,lauf im c?L-eva/r^ /ir^n/sr', welcher das leben der zir
mahler beschrieben, V. I. xag. 27. p^fessor
*Earpanuo, (Joseph) ein voctor und k . ..«r>
^ >r und pro^" ,
Rom, auch nach diesem krotonotsrius E
daselbst an. 1642. die äcaclemi:, clegii Intnc-iN A aN'V^ ..
an. 1668. im ??. jähre seines altersverschiedenen Orationibus und LZrmmibus, tz-V
tutiooum civilium ; viluciclritioneL Inltit. fluriüos ssosä. legslis Intricstorum hinterlassen.
Xom. lpecim. tkeaß. It,ß. * ssgrpa