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exempel seines vatters sich auf die stuäis Humsnimris bege«den, und erlangte das Nsgilkerium in ktiilotopkia an. 1588.Er war ein guter Nusieus, Poet, Orscor, und in Hebräi-scher, Griechischer und Lateinischer spräche wohl grübet. Weiler auch die Theologie studiret, hat er auch im Predig-amtdienst gethan; die Universität zu Basel hat sich seiner wegen sei-ner capacität in unterschiedlichen Profeßionen bedienet. An.I?8y. ward er lnnZuse 6rTLL kroleüor. An. 1592. verwechselteer seine krokelfton mit Sam. Holzach ftkecore. An.ward er kiok. OrstonX, welche er aber an. i6n. wieder ab-legte , und sich zu seiner vorigen krok. ftbecoriLN nochmal be-gab , bey deren er verblieben bis an seinen tod, welcher an.iäi;. durch einen schlag-fluß, oder, wie andere vorgeben, durcheine fallende sucht, erfolgete. Sein weib und söhn liessen ihmin dem Münster ein epicsxkium aufrichten. *
Laftalio, (Jofephus) ein Redner und Port, gebürtigvon Ancona in Italien. Er hat sich am ende des XVI. 1 ^-culi in Licenz liumsnionbus sonderlich hervor gethan, undden rühm der Jtaliäner, welchen sie in diesen üuäüs zu ver-teidigen zeit ziemlich verlohren Hatten, wiederum erwecket.Unter vielen andern hat man von ihm eines äs Lolumnatriumxlisli Impeistoris üntonini; Vsrigz LeÄioncs; äe Ln-tiguis kuerorum krTnominibus; äs Xomine Virgilii <L rcäver-sus Losininsium kiLnominuni üfterwres llilfertstionem; Lc.pinsc. I.
Lst 81 ^LIU 8 ss 0 ^I 8 , ein brunnen in Phocis, welcherdem Apoüini und den Musen gewiedmet war. Man sagt, daßApollo eine Nymphe dieses nahmens in diesen brunnen verwan-delt, welcher darauf die krafft bekommen, diejenigen zu Poetenzu machen, so daraus truncken. in ktiocio.
* Caftamone oder Castamoni, siehe Gangria.
Caftanneda, (Ferdinandus Lopez äs) ein Portugiese, leb-te um das jähr Christi 1540. und schrieb eine Historie von derdurch die Portugiesen geschehenen entdeckung und eroberungvon Indien, so von Nicolao Grouchi ins Französische über-setzet , und an. 15;;. zu Paris durch Vascosan, wie auch an.1554. zu Antwerpen durch Stealflum gedruckt worden. Sieführt den titul : Hiftoria äo äefeubrimento e conguiün äaInäia per os kortuguefes.
* Caftanniza, (Joh. äs) ein Spanischer Benedictiner-
Mönch aus Alt-Castilien, war erst kr«äicncor generslis; dannKönigs Philippi II. Hof-Prediger, endlich Lenlor 8. OlReü,und starb zu Salamanca an. i;y8. Man hat von ihm 1r.äs I3 xerkeäkion äe lL viää Lkrilli-Mir, welcher von Jod. Lv-rechio zu Paris 1644. in 8- Französisch heraus gegeben, undzu Franckfurt 1662. unter dem titul: i ugnL spiriwnlis live äsxerkeÄione, ans licht gestellet,, alich in viele sprachen über-setzet worden; eine Spanische Übersetzung von dem leben St.Benedicti, welches Gregorius M. geschrieben, dem das leben8.8. Mauri und Placidi beygefüget, Salamanca i;8z. in 8.Lprobscion äe la regls v oräen äe 8. öenito en slgunoz Lon-cilioz <Lc. ib. eoä. in 8. läftloria äe 8. ftomusläo, Madridi;y7. in 4. welche Timoth. ä Balneo zu Venedig l6oz. in 4.Italiänisch heraus gegeben rc. ^ , Kitt. Leneä.
tom. VI. p. ;;7- L wm. VII. x>. ^46. bibl.
Caftanowitz, eine vestung an dem fluß Unna in Croatien,welche dem Hause Oesterreich zugehört.
(saftel, ein schloß und -ecken in Franckenland, davon die-ser unter, jenes auf einem sehr hohen berge am Steiger-wald,2. weilen von Kitzingen gelegen, und auch Hohen-Castel ge-nennet wird. Es ist das stamm-haus der Grafen, so diesen nah-men führen. Bey dem dorfe ist ein wild-bad, dessen krafftv. JohannPosthius beschrieben. cop. Liane. x>.
Castel. Das geschlechte der Grafen von Castel oder Ho-Hen-Laftel in Francken, ist von sehr grossem alter. Manhält doch nicht ohne gründ dafür, daß es von den alten Her-tzogen in Ost-Francken, und folgends von den Grafen von Ro-tenburg abstamme, welches folgender gestalt erzehlet wird. Alsan. ?2ü. König Dagobertus über Ost-und West - Francken re-gierte, und die Schwaden den Thüringern ins land eingefal-len waren, schickte den letzter» auf ihr ansuchen Dagobertusseinen söhn Genebaldum zu hülffe, der die Schwaben vertrei-ben helffen, und dafür von dem Thüringer Könige ein stücklandes an dem Mayn bekommen, welches er als Hertzog re-gieret , und sind ihm seine nachkommen in dieser regierunagefolget. An. 686. wurde Gotzbaldus oder Gottswert, it.Gosbert, wie es verschiedentlich in alten chronicken geschrie-ben wird, Hertzog in Ost-Francken von Kiliano getauset, undhinterließ Gotzbertum oder Gotzbaldum II. Hertzog in Ost-Francken , und Kunibertum, Grafen zu Rotenburg an derTauber, nach dem von ihnen an. 706. nach des vatters tobeerrichteten vergleich. Jener starb an. 721. zu Würtzburg, zeug-te Hettonem oder Ottonem, Hertzog in Francken, als denletzten seines geschlechts, so an. 740. gestorben, und eine ein-zige tochter, Arminiam oder Jrminam, hinterlassen. Kuni-vertus aber, der an. 720. gestorben , hatte Radulphum, die-ser mit Adelburge, Caroli N. schwester, NeZingauäum oderMeinguth, gezeuget, welcher sich mit Arminia, HertzogsHettoms tochter, verhenrathete. Er nennete sich Hertzog und'Castel und Endsee, und stiftete an. 816.das Monchs-kloster Schwartzach. Von dieser stiftung an zu
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s. jähr nach einander, haben die Grafen-"^
rechnen über 400. >ayr nacy emanocr, yaven oie M«,'.-. >,j^
stel den weltlichen schütz über dieses kloster behalten. AastetBischöffe von Würtzburg haben hernach den Grafendeswegen allerley eintrag gethan, woraus endlich einstanden, in welchem die Bifchöffe von den abgemattetensen den 21. jan. an. 12;«. den schütz vollkommen überron"Dieser Kunibert, so der rechte stamm-vatter der Grat'' ^Castel, ist gestorben den ;o. aug. an. 8-8. und liegt Mll >gemahlin in bemeldlem kloster Schwartzach. Er2. söhne, Arnoldum, Grafen von Rotenburg undund Marquardum, Grafen von Castel. Er hatte I-'l/ae-Tragulphum, welcher an. 918. Abt zu SchwarkenvAurarWesen , auch nach etlicher bericht Bischofs zu WuE.A.Burckhardum, so an. 90;. regiert, und Ulricum M^li-Unter diesen zwey letzter» ist einer ein vatter der na<M" Ka-dett zweyen brüder, Wolfgang und Johannis, Grafen vf>'stel gewesen. Graf Wolfgang 1. zu Castel hat nur einenPhilippum, erzeugt, und ist an. 9;;. unter Hertzog ^pjeden geritten, und mit ihm unter König Heinrichen 1 . w>" §,sHunnnen gezogen. Sein bruder Johannes I. ist an. ? Unr-ein Fränckischrr Graf auf dem ersten turnier zu MagUA-gewesen , allda ihm wegen seiner Ritterlichen thaten e>n" M.detes schwerdt von einer Gräfin von Thun ist verehret nu> ^,Philipp, Graf und Herr von Castel, hat an. 94»'LMeMund 2. söhne, Wilhelmen und Dietrichen, verlassen. ivi-Graf von Castel der jüngere, und sein bruder DreckU äheVersetzten sich der wähl des Kaysers Ottonis III. weil er UMch-jung war, wurden aber von Hugone, dem Bischofs rss^ekdtkbürg, gefangen , und von dem Kayser an. 974. zum regle-verurtheilet. Wilhelmi söhn, Gerlacus, so an. ^lee-ret , nahm den nahmen von Hohen - Castel an, M» . ^scheide der Grafen von Castel in der Ober - PfE e>->Sultzbach, und dessen söhn Fridericus I. befand M ^ xFner der vornehmsten Herren in Teutschland an. ro4»'.A;. hgkturniere zu Halle in Sachsen. Dieser Graf Frieds „gebregiert an. 1042. undsöhne, desgleichen 2. tochternemlich Conraden, Hedwigen, welche Landgraf GAM 7zu Leuchtenberg vermahlet worden, Margarethen,und Ottonem. Otto, Graf zu Castel, hat an. r es-und einen söhn Ruperten gezeuget. Rupert I. hat res> hM,1115. uud zur gemahlin gehabt die Gräfin zu Sch^n/Sophien, milderen er söhne erzeugt, Henna»»' Ebrechten und Ruperten II. Er erhielt an. 1168. von r' Atstp
ser Friderico I. erblich das Ober-Schencken-amt fch .,s va»
Würtzburg. Wiewol einige meynen, daß bereits st. MGräfliche Castelische Haus damit beehret habe.
4. söhne verlassen, als Ruperten III. Ludwig II- Mund Johann II. Rupert der III. hat regiert an. HAvon GOttes Gnaden geschrieben. Seine gemahlin ^ Mwig, welche er sich an. 122;. beygelegt, und die w" ach Ane gebohren , Hermannen II. Wolfgang III. welU M Ätode gefallen, und Mariam, Frcyin von der Sul«, KliAgemahlin gehabt, Ruperten IV. Dom-Herrnbürg, und Heinrichen I. Ludovicus II. verkaufte ^0»^,theil an Schwartzach, und die da herum liegendeBißthum Würtzburg, und gieng mit dem Kayste»ins gelobte land, starb aber auf solchem zuge aru v28. Worauf Bischoff Hermann zu Würtzburglern bruder Ruperto viel Verdrießlichkeit machte ,->» theilihn dahin zu bewegen, daß er ihm auch den ander» ^ -e»'lassen möchte, deswegen sich Rupertus zur gegen"und die stadt und das kloster Schwartzach abbrannte ^ E 4über in bann kam. Endlich legte sich Hertzog Ludwig ^st, r ^ins mitte!, und vertrug beyde den 21. jan. 12,0. stMRupert hinführo dem Bischoff und seinem Stlst.^ steilkloster Schwartzach, wie auch das !verhindert zu eigen lassen, und für
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Streilbach , Aichftld, Northeim und^ VolckaM , her»^
verymvcrc zu «gen iu»cn, nnv sur vcn zuur,u»' - LxNschloß Hallburg, desgleichen die vogtey auf den vondach, Laub, Reuppelsdorf, Gocherm, Oethaust"'^Streilbach, Aichftld, Northeim und VolckaM ",, her»^rren einkommen und pertinentien zu eigen cwUches denU„fwiederum von ihm zur lehn empfangen sollte;ansang zur abnähme des Castelischen Hauses g^ ^efolgA,!verschiedene andere unruhen und zertheilunge» AnnedA 'DdHeinrich I. ist blind gewesen, hat eine Gräfin A MchessAgemahlin gehabt, und mit ihr Heinrichen II- a-t, wr'^„ z»Hermann III. samt einer tochter, Adelheit, E Marggt"sänglich GrafArnshaw, und hernach Albrecht/
Meissen und Hechog in Thüringen, zum Echen dÄAw^1266. ist eine grosse unemrgkett entstanden, MW ^ Slss.?.Bertholden zu Sternberg mit der bürgerschM »^hgbe»Eso Bertholden, Grafen von Hennebera zum B, sachlich A^fBte, mit welchem es die Grasen von Castel hastUe» dieaber bey Kitzingen, am St. Cyriacs-tage, wu ^ von.'AWvon Castel von dem Bischofs!. General, Herw dersperg, gäntzlich geschlagen. Zu selbiger zett val»^ n>ac S hMstamm in z. äste getheilet. Des ersten asts yau^ ^ atzII. so an. 1262. regieret, und Adelhett, B zW, tzonrade" pazur gemahlin gehabt, mit welcher ersoM x,ec aN-.^ WAiz°-. Ruperten III. an.izi?. Hermanne.' ^ ,etzE^halbe theil am amte Castel, samt dem sch> >< Heinrlch^^, lauf die Burggrafen von Nürnberg verwa»hanntter-ordens Commenthuren zu Bwe«