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-Ehküvalle, eine reiche Abtey in Italien
dem Lothringischen Printzen
, welche PapstCarolo Iosepho
L>sÄ,'
der hernach als Churfürst zu Trier an. i7i;7gestor-)^k>v 'Mucket; nach dessen tode die jährliche einkünfte, welche"bU/sMoi betragen sollen / den Genuesern von dem PapstMn worden.
oder Clarence, lat. Llsrentia, ein stecken in derSuffolk, ohngefehr 6. weilen westwärts von Sud-°ert. Ä dem stusse Stoure, welcher Essex von Suffolk abson-reiten war allhier ein castell, welches anjetzo ruiniret,Zeiche ^?der noch berühmt ist von den vornehmen Herren,M -i^von Grafen oder Hertzoge tituliret worden. Es istMdt und Grafschasst dieses nahmens in der provintzin Jrrland. Diese stadt liegt an der nord-seite einesA südo^r von dem stusse Shanon gemacht wird, fast;. mei-K tzwfMs von Enistowe. Die Grafschasst, welche vor xeitenvon Thomond genennet wurde, hat den nahmenMen ? Thomas äs Cläre bekommen, welcher einer von des7 Glocester, Gilbert äs Cläre, dem sie vom KönigeMsch°„v- gegeben wurde, jünger» söhnen war. Sie liegtstusse Shanon und zwischen dem westlichen meere^ und ist von schlechtem ansehen.
oder Clarence, (Hertzoge, Marggrafen und GrafenAt H^ugelland. Zu anfange des XII. lseouli hat ein vorneh-»s'o l Richard, ein söhn Gilberti, sich einen Grafen vonNe» n.K-eiben angefangen. Demselben sind hierinnen von^lesee Mommenschafft gefolgt Gilbert Roger und Richard.V UtUtte starb an. 1206. worauf aus feinem gefchlecht Gil-Gilbert und noch ein anderer Gilbert die GräflicheÜAk von Cläre befessen, indessen aber nicht davon, sondern viel.^»tli^Avcester, welches ihnen gleichfalls zugestanden, sichMg'Mrafen geschrieben. Nachdem die männliche linieNstl Wchts ausgegangen, bekam Lionel, des Königs Edu-lüche. K.^rer söhn, welcher eine erbin des vorgedachten hau-».^rathet, an. izü2. die würde eines Hertzvgs von Cla-N">ens^4i i. ward der andere söhn des Königs HenricrlV.Ace K°mas, gleicher gestalt zu einem Hertzoge von Cla-l^n 'M und an. 1461. bekam dieses pradicat Georglus,Iiyj,,MEduardi IV. bruder, welcher an. 1477. in einem faßZ vvv Mer ersäuft wurde, als er von dem Parlement sowolbruder dem Könige der verrächerey schuldig warv^cht ; wiewol andere behaupten, es sey ihm dabey
tze anklag Eduardi IV.Hertzog von Glocester,
. . . ...ch Eduardi tode desto
dk? ayf ^bg zur Crone zu bahnen; wie er dann solche her,N ^wü^.allergewaltthätigste ^eift mit ermordung der bey-U^tiss-n^gen Printzen seines bruders Eduardi würcklich an" hat. Hierauf lag der titul von Cläre oder Clarence!?-dw gleichsam begraben, bis endlich an. 1624. den 1.N Gvaf^'g Jacobus I. Johannem Holles, Lord Haugthon,s^S;7 davon erklärte. Demselben suecedirte darinnen«Aiib«.? fester söhn, Johann, und diesem an. 166;. seinv,,", diesem letzter» aber an. r688. fein söhn, Johann,Velare.',.^4. der König Wilhelmus III. zum Marggrafente, ssbe .' ^"0 zum Hertzoge von Newcastle erklärte. Es hatte
Urjp.1729. keine andre leibes-erben, als eine einzige toch-f-Fum; siehe den artickul Holles. 8^/7«^ bsix to0^, x. 266. I. p.iiz. *
vd^cierix , ^ der nähme eines von den Wapen-Köni-tz>.^dvuss!^r-HeroIden, in Engelland, und zwar des andern inkkii ^ce, »v'.^.Den nahmen hat er von den alten Hertzogen vonUvi^LekomA" er ehemals zugehört. Die zeit, wenn er zu--V ist nicht recht bekannt; wiewol einige den
krst?Kum iv. vor dessen Urheber halten. Seine juris-lieas, M über das, was mittagwärts über den flußc .Seine und des dritten Wapen-Königs NorroyNAet unter andern darinnen, daß er die leichen--Ü»tn^ und k^Ien Adels, nemlich der Baronets, Ritter,d.^"sten Edelleuthe, regliret, die edlen famtlrenwapen unterscheidet, u.s.w. Sie werdengleiche art gemacht, wie der oberste, nahmens
U 07 IV. äs 1 a 6 ranäe- 8 rst. vol. I. p. 2 fy.
^ er. k to LnZiizh. Niliorx , x>. 266. siehe Herolde und
Elarindon, eine stadt in Engelland in derNb^selbij YUe, rst bekannt wegen eines 8vnoäi, welcher an.bva»i? ^ worden, und darauf Thomas von Can-
k^^usjAchren der Grossen des Reichs, den sogenanntenEs fük-. unterschrieben,welches ihn aber hernachMx sich diese stadt den titul einer Grafschasst ^und
."cd, ^
Siehe
--n«ven die familie derer von Hyde.
eine landschafft in CarolmainNord-Ameri-' ^ ^en^chen dem z4. u gr. laüä. der stadt
grosser thier-garten, zwey weilen vonrv. K uorden. Er liegt auf einem Hügel, woraufAt, ünd Musche sind, davon ein jedes eine welle rmb'Kor. "°nm zäunen eingeschlossen ist; vor zeiten war//. Theil.
cla 7Z5
ein Königlich ragd-schloß dorten, welches aber nun ruinirt ist.
Lkar it? /« vom. I.
Elarenthal, lat. 8. Llsr^ VMs, ein ehemaliges Jung-frauen-kloster in der Wettcrau, eine stunde von Wißbaden imNassauischen gelegen, ist von dem Kayser Adolpho von Nassaunebst einem schönen tempel, worinnen sein und seiner gemahlinbildnis noch zu sehen, erbauet, und bis an. i?;;. von eigenenAebtißinnen regieret worden. Nach diesem aber hat GrafLud.wig von Nassau dasselbige in ein armen-hospital verwandelt,tp'r'ncke/,». Hess. beschreib, p. I8z. äo cherm. XVisb-vä.
lib. I. leA. III. c. f. p.
* LI.. 4 XKXlHIVI, eine Congregation von Franciscaner-Mönchen, welche ihren nahmen von dem kleinen stusse Clarencebekommen, so in der Anconitanischen Marck bekannt ist. Angeloäs Cordore, ein Mönch aus dieser Observantz, welcher sich nachder Hand mit den Cölestiner-Einsiedlern vereiniget hat, zöge sichzurücke, da sie von dem stusse weggejagt und zerstreuet wor-den, und sammelte sich an. etliche jünger. Seine Ver-sammlung wurde aber erst an. in?, gut geheissen, nachdemer die Verleumdungen seiner feinde zunichte gemachet. Hernachvergrößerte sich diese Gesellschafft sehr bis an. 1472. und dehn-te sich in Italien weit aus. Bis dahin waren die Clarentinerunter der gerichts-herrlichkeit ihrer relpecklve Bischössen, unterwelchen sie den vioecslcn nach fassen, nun aber fangen sie ansich in zwey äste auszutheilen. Der eine theil wollte sich mitden Minoriter-brüdern vereinigen, und vereinigte sich auchwürcklich, die andern aber wollten mit gewalt ihren ersten standbeybehalten, aber auch diese wurden an. i;io. von dem PapstJuliv II. genöthiget, sich entweder zu den Observantinernoder aber zu den Conventualen zu schlagen, sie zogen aber jenevor, und vereinigten sich mit ihnen, doch also, daß sie ihrealte Observantz beybehielten, und also eine besondere provintzausmacheten. Endlich unterdrückte Pius V. sie an. i;66.gantzlich, und wollte, daß sie unter die alten provintzen von derObservantz untergeschoben wurden. /.„E Limales
Mnorum. OsMM äe Zubern, orb. 8era»kic. , bitt. orä.Monslk. tom. VI. 0. 8-
Clarenza, ein land in Morea, mit dem titul eines Hertzog-thums, war sonsten unter seinen eigenen Hertzogen berühmt.Man glaubt, daß dieses land, welches sich längst dem meer-bu-sen von Lepanto hin erstrecket, der Alten eigentliches Achaja,Sicyonien und Corinthus in sich begriffen. Die Haupt-stadtdarinnen heißt gleichfalls Clarenza, und es halten sie viele fürder Alten Dvme, dessen Stephanus Lyranr. Plinius rc. geden-cken. Siehe Achaja.
* Claricr, (Paul. Barthol.) ein Jtaliäner, gcbohren zuAncona an. 1664. studirte zu Rom die Humaniora, insonder-heit aber die Historie und Geographie, und kam nach seinesvatters tode wiederum nach Ancona zurück, da er bald hernachdie vätterlichen güther seinem bruder überließ. Hierauf ver-fügte er sich in dem 2;. jähre seines alters nach Padüa, und legtesich auf die kaufmannschafft, ließ aber die liebe zur gelehr-samkeit und Geographie deswegen nicht fahren, sondern brach-te durch seinen weitläuftigen brief-wechsel viele rare und kost-bare bücher zusammen, zeichnete auch daneben verschiedeneland-charten, und ward endlich in erwegung des grossen Un-terschieds der länder und olimavum ohnvermerckt auf die Histo-rie der pflantzen und blumen geführet, davon er sich die vor-nehmsten und unbekanntesten selber anzuschaffen beflissen war.Nach diesem trat er in den geistlichen stand, wurde in seinem;jähre ein Priester, und gieng mit dem Cardinal und Bi-schofs von Padua, Georgio Cornaro, nach Rom, der ihn nachClementis XI. tode zu seinem Conclavisten bestellte. Als ervon bannen zurück gekommen, zeichnete er zwey grosse land-charten, eine von der Paduanischen Limos«, die andre aber vonPolestne in Rovigo, welche an. 1720. und 1721. in kupfer ge-stochen, und bekannt gemacht worden. Hiernächst ertheilte ihmauch der Bischofs von Padua die aufsieht über die in dieserstadt aufgerichtete Academie der mahler- und bildhauer-kunst,welche er bis zum tode des Cardinals an. 1722. geführet, wor-auf ihn Frider. Cornaro zu sich nach Udine berief, da er einMitglied der Academre cieZIi 8usnmti wurde, und verschiedenehistorische und geographische wercke zu schreiben unternahm,welche aber unvollkommen verblieben sind. Endlich verfertig-te er auch daselbst auf verlangen des Gesandten am Kayserli«chen Hofe, Andr. Cornaro, eine charte der straffe von Venedignach Teutschland, zog sich aber durch überhäufte arbeit aller-hand zufalle zu, weswegen er nach Padua eilte, und daselbstden 22. dec. an. 1724. mit tode abgieng. Von seinen schrif-ten ist nach seinem tode heraus gekommen: Ilkorisos ooltum(teils pi-mrs , nebst einem tractat äsZIi LZrumi, welches wercksowol wegen der guten ordnung, als wegen der darinnen ent-haltenen nützlichen reguln grossen beyfall erlanget,
, tom. XXXVIII.
Clans, ooer Llaro, rar. c.mrm8, (^,lvorus) Bischofs zuFuligno in Umbrien, war nahe bey Brescia, auf dem kleinenschlösse Chiaria gebohren, und begab sich in seiner rügend un-ter die Benedrctmer von der Congregation äs Nome LallinöEr begriff die sprachen und die Theologie aar wohl, und befandsich auf dem Loncilio zu Tndent, woselbst er verschiedene redengehalten. Der Papst Paulus III. brauch e ihn in alle^fchäfften, und gab chm endlich das Bißthum vo 7 FuligL
Ogg s dahin