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Wschrn durchströmen mag, woselbst auch der paß in/and über eine wohl verwahrte brücke gehet, die nurAi, ,„7u?war sehr weiten bogen von einem ftlsen zum andern»Nt^Mer sehr merckwürdig ist. 2.) In GöaubundtenPrättigow, da sich das gebürg gleichfalls so en-V: ziehet / daß es neben dem heraus rauschenden was-
Aesx .einen nebendurchgehenden fuß - weg räum lässet.?c>Uex'st mit einer von einem ftlsen zum andern gehenden°k» »nMloffen, daran ein schlößlein stehet, welches der Cluß? rum Schlößlein giebet. ;.) Unterhalb Genf in»«tzia.M°Men Landvogtey Gex, allwo der berg Jura seinenstoue? ^ die Rhone setzet. In dem ftlsen ist eine vestung!»»de jrs welche sehr schwer zu besteigen, und ein schlüssel zum> Ms - .' haben dieBerner diese Cluß den i;. ftbr.
7st°^..?och voller schnee und zugefroren war, angegriffen,M h Mm sie mit harter arbeit und unglaublicher mühe denK da« An, auch mit etlichen auf die höhe gebrachten stu-^N dist ^on beschossen, mir accord erobert. An. 1589. ka-k,,Lenftr für diese Cluß , und schraubten eine Petarde^ rwT« aber keine würckung gethan. Sie giengen derowe-nnd überrumpelten das städtlein Gex, kamen her-bef^ Aführung des Obersten Quitry wieder für die Cluß,M es Mssen das 5 orr, wagten auch einen stürm darauf; al-M alles vergebens, also daß sie nochmals mit ziemli-Mfix. M den abzug nehmen musten. Aber an. i;yo. ruck-> ? dem Obersten Lurbigny den 16. april wieder dafür,
B ä7Nwn sich höhe, eroberten ein ravelin, arbeiteten? r, Mien die besatzung darinnen so hart, daß sie das lorcMtzvä/Iv übergaben, welches die Genfer besetzten. DemMe./Me diese einnähme der Cluß sehr wehe, derowegenN jeu- ^wadeum, bastard von Savoyen, mit einem star-Ncher .o/w May wieder dafür, welcher sie den Genftrn auchMner .sie» und von neuem besetzet hat. 4.) Im Solo-^tl>i»^dleth bey Balstal, dadurch man aus dem Baßler-»djö^as Buchsgöw gehet. Das wasser, so dadurch lauft,?»dek ^Mnern, so bey Ölten sich mit der Aare verermget.V, vk ^wZang gegen Balstal ist sie mit einer mauer beschlos-Avtb,./Mer -äs alte schloß Blauenstein liegt, darinnen derß Nsihe Land-schreiber wohnet, an dem andern endea.>". ^"eme capelle. Als an. 16;,. im sept. der Stand Bern
^ dich A^Mühlhausen ^ Sundgow abgeschicket, und
^„>mß paßiren wollen, wurden selbige allda von denp?wvthurnischen Landvögten, Philipp von Roll aufM Urs Brunner auf Falckenstein, mit einer anzahlÜblichen sturmschlag zusammen gebrachten land-M tzAch überfallen und eingeschlossen, theils erschlagen,Silber ."?det und in die Dinnern gesprengt, die ubergeolie-W""llen und geplündert, als welches zwischen beyden
ein«,^kn und Solothurn eine grosse zerwurfnis und beyAvssy" wurcklichen krieg verursachet, zumal, da von feitenabstrafung der thäter kein rechtschaffener ernst be-LSey l allein ehe noch die von feiten Bern gemachte zuru-gÄvgs Abgebrochen , ward der streit unter Vermittlung des»Ne trap? ^ohan und übriger Eydgenoßischen Orten durchbeygelegt, auch dem zu folge die beyde Land-aanmsirung und confiscation ihrer guther, die übrigeleib und guth unterschiedlich abgestraft und allerlieben gut gemacht. Vslet. lib. I. x>. ;o.
l> p. ?2o. üilkoir. äs 6 enev. rom. II. p. 6 .
60; LÜron. Laül. üb. I. x. 47 -
8 ^, 2 acvbuS von) sonst Iacobus pardis oder Ia-genannt, begab sich, da er eine zettlangvKy, tzMr gewesen, in den Carthäuser-orden, um zu ver-> er nicht in seinem orden Abt werden mochte.
... 'rr.'-u»zu, vrc IN vrin uiwern l-oillu
^I^belt. mdllch, und von dem siebenfachen zustand der kir-er dj??der Offenbarung Johannis angezeiget lst, mr,?^desserung der kirche in ihrem Haupt und glre-^ dem^dn erkennet, und beweiset, daß der Papst,. °ki!. dqßs,^onLilio stehe, sündigen und irren könne, wie'V^>e bck^^onciüum nothwendig auf die Verbesserungseyn müsse. E,/. ü--
Osrtbus. D« ?,», bibüotü. äes sutenrs
s^Ldie' L kleine stadt in der Baronie Faußigny in Sa->>N die Mpt-stadt einer Vogtey, die ihren nahmen führet,gAAsherrlichkeit Chatillon von einem schloß dle-bex siyUelssen wird. Es liegt aber dieselbe an dem flußSkMg . ' ^nnecy gegen morgen. ^(7, Vision.
keAKigs Thusci tochter, Minder Historie >ve-Ä^al, berühmt. Valerius Torquatus, der Rö,'hreysEestch j» ihre schönheit dergestalt verliebt, daßV^»°^vrden *kr begehrte; und nachdem ihm solches ab.M «tu gemalt den ort, worinnen sie sich aufteiMb dieses gewahr wurde, sturtzte sieW Ma. USen thurms herab, um mcht m seme ham
^w p^ergrlffxy, sie also unverletzt herab führte.
Theil.
c l u 781
Elusius, (Carolus) oder äs I'Lcluft, ein berühmter iVls-cücus von Arras, wostlbst er den 19. ftbr. 1; 26. gebohren. Erstudirte zu Gent und Löven, und erlernte daselbst nebst densprachen die Rechtsgelehrsamkeit. Er that hierauf eine reisenach Teutschland, hielt sich zu Marpurg, Wittenberg undStraßburg auf, gieng ferner nach Franckrcich, und studirtedaselbst drey jähr unter dem berühmten Wilhelms Rondelet,ward auch daselbst DoLkor. An. i;;o. kam er zurück nach denNiederlanden , trat aber an. 156;. wieder eine reise nachTeutschland, Franckrcich, Spanien, Portugall und Engel-land an. Da er nun an. i;?r. wiederum nach Hause kam,berief ihn der Kayser Maximilianus II. und vertraute ihm dieaufsicht seines gartens, dergleichen Verrichtung er auch unterdem Kayser Rudolpho hatte. Weil ihm aber das Hof - lebennicht länger anstund , begab er sich nach Franckfurt am Mayn,und blieb daselbst sechs jähr, bis er an. 159;. nach Leiden zumkrosellors Lotömicss beruffen wurde, woselbst er auch den 4. apr.an. 1609. starb. Man hat von ihm unterschiedene schriften, als:
Lsriorum klantsruni üüüorism ; Lxoticorum übros X.; äro-I warum A ümpücium süguot Älecücamentorum spuä Inäosnascenrium Historiam, u. a. m. welche zusammen in zwey vo-lum. verfasset sind. bibl. Lelg. Ltk. Lstav.
vit. Msä. ^ Lc.
Eluson, eine kleine stadt in der landschafft Bergamasco,drey meilen von dem Logo cklleo entlegen, in welcher gegendsünfzehen verschiedene wege über die Alpen in Graubündten ge-hen. ^«§7.
*Cluson, lat. Lluloma Vaüft, ist eines von den Waldenser-thalern, und gehöret dem König in Franckrcich.
* Clutenius, (Joach.) war zu Parchim im Mecklenbur-gischen an. 1529. den 29. sept. gebohren , studirte zu Rostock,Franckfurt an der Oder und Straßburg, und wurde an demletzter» orte Libüorüecarius, krokeüor iülioriarum und IiMt.äuris, nachdem er vorhero zu Basel den graäum eines voctoriserhalten. Er stund an unterschiedlichen Fürstlichen Höfen alsRath in bestallung, und starb an. i6;6. den 8. sept. Man hatvon ihm einen tractat cle Lxpeäitione Lomana ; ingleichen eineDich. äs Lomitiis 8. L. I- und LIsÄoralibus , welche in derXsprssseMatione Leipubl. 6erm. Nürnberg 1657. stehet: äsVeäügaübus, Straßvurg 1658. in 8. äs II-eretiLls, an ÜNLxerftguenäi? 6e omnino guomoäo cum Ü8 üt agenäum? ibiä.i6;o. in 8. Hilioriam ftiris Lanonici, ib. 1609. in 4. ^Lö-sen Herum guotiäianarum äs katu Lom. Imperü; gab auchBalduini Lonttantinum, Straßburg 1612. in 8. wieder her-aus.
Elutin , (Rainaldus) oder äs Glutigni von Paris, waraus einem guten geschlechte, aus welchem unterschiedene Parte-ments-Rathe zu Paris entsprossen. Petrus Clutin, sein vot-ier, war Rath und Präsident aux enguetes, und starb an. i;;;.Sein älterer bruder, Henricus Clutin ä'Oisel, Herr von Vtl-le Parisis, wurde in unterschiedenen wichtigen Verrichtungengebraucht, und als Ambassador nach Schottland und nachRom geschickt, an welchem letztem orte er auch an. 1571. starb.Rainaldus sollte anfänglich ein Advocat werden , er hatte abergrössere zuneigung zu den 8cuäiis elsAsmioribus, denen er sichgäntzlich ergab , und bekam durch hülffe seines bruders ansehn-liche öenekcia. Er war ein guter Lateinischer Poete, und er-langte einen sonderlichen rühm durch das vortrefliche getichte vonder victorie, welche die Christen an. 1571. wider die Türckenbey Lepanto besuchten, und welches er kurtz vor seinem endeverfertiget, sintemal er noch in demselbigen zahre an. 1571. ge-storben. in elog. üb. II. Lon-
cil. äu ?arl. äs karis.
(sluverius, (Johannes) wurde zu Krempe in Stormarnden is. ftbr. an. 159;. gebohren, und im vierzehenden jähreseines alters nach Hamburg geschickt, von bannen er sich an.1610. nach Rostock begab, allwo er an. 161;. nachdem er indemselbigen jähre eine reise durch Teutschland gethan hatte, Ms-Zütsr und bald darauf koeleos krotessor wurde. Hiernächstwurde er Prediger zu Meldorp, und an. 1621. zu Marne inDietmarsen , von bannen man ihn an. 162;. nach Sora zumLrolessor TüeoloZixe und kslkore beruffen ; worauf er an. 1626.zu Coppenhagen zum voätors creiret, aber an. i6;o. wiederumnach Meldorp zum kslkore und Superintendenten in Dietmar-sen vociretwurde. Erstarb an. r6;;. und hinterließ unter-schiedene schriften, worunter sonderlich merckwürdig : Lpiwms
IMoriarum totius Äluriäi; vüuculum HpocsI^pticum, lenLommentLrius polibumus in üxocslypün siobsnnis; Hsrmo-nia Lvangeülksrum lecunäum kslebsw L Irinera Lomini prru-1 o accumtius guam vulgo lolst äixells, Lc. Von seinen bin-dern ist Michael Cluverius merckwürdig, welcher in der präfa-tion des vüucuü LxocLl^xtisi, das leben seines vatters beschrie-ben hat. Hrseü«,, in temxlo üonor. mem. lüeol. äec.III. L in äisr. biogr. In tkeatro p. 454. 8 aZrr»a^. in^
troä. in üilkor. eccleü 's. 12. §. 19. L«rrl>a/r». äs ftripr. van.x. 69. L , in üypomnem. sä ü. 1.
Cluverius, (Philippus) ein berühmter 6ev8rgpim8, wur-de zu Dantzig gebohren. Sem vatter, welcher Aufseher überdie müntze daselbst war, ließ sich sehr angelegen seyn, ihn wohlzu erziehen , sandte ihn m Polen, darauf in Teutschland, undendlich in die Niederlande, um zu Leiden die Rechtsgelehr-Uuu samketi