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Zweyter Theil. Bi - C.
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er über eine fliegende armee gesetzt, mit welcher er m derWacht wider Arivbarzanem gute dienste that. , V.

4. n. ;o. 40 Im kriege wider die Sogdianer und Bactrra-ner commandirte er den dritten theil der armee, und mustemit den ihm untergebenen trouppen in Bactriana und Sog-diana stehen bleiben, und auf Spitamenis bewegungen ach-tung geben. Spitamenes, da er sahe, daß alle Pässe mit Ma-cedöniern besetzt waren, dachte am leichtesten zu entkommen,wenn er mit Cöno sich in ein treffen einliesse. Allein dasselbelief unglücklich vor ihn ab, und er muste sich auf die fluchtbegeben , wo seine meiste soldaten zu Cöno noch übergiengen,welcher sich nach diesem erhaltenen siege wieder zu Alexandrobegab, , VIII. I. n. 1. 10. n. 22. , 6s ex-

xeä. Llsx. IV. 17. siehe Spitamenes. Nach diesem musteer Bazrra belagern, und da die belagerung nicht nach wünschvon statten gehen wollte, einige vestungs-wercke anlegen, undeine besatzung hineinlegen , welche die belagerten einsperrensollten, daß sie keine zufuhr haben, und ihre selber nicht brau-chen konnten. Er selbst muste mit den übrigen völckem wie-der zu der Haupt-armee des Älexandri stoffen. Die zurück ge-lassene soldaten bemächtigten sich auch nach einigen scharmu-tzeln der stadt. , 1 . c. IV. 27. Conus gieng mit Ale-

xandro nach Indien, wo er in der Wacht mit Poro dessenlincken flügel zum weichen brachte, , VIII. 14. n. 18.

Da der König hierauf weiter in die den Indianern selbst un-bekannte ländcr eindringen wollte, und die gantze armee schwu-rig war, stellte er dem König seinen wunderlichen Vorsatz öf-fentlich vor, und obgleich Alexander zwey tage zornig war,hatte er doch am dritten tag seinen sinn geändert, ,

IX. Wenig tage darauf starb Conus am flusse Acesine,an einer kranckheit, daher Alexander sagte, es habe Cönus umweniger tage willen eine so lange rede gehalten, als wenn erallein nach'Macedonien zurück kommen wurde. c^E.I.o.Doch bedauerte er ihn als einen seiner vertrautesten und ge-treusten Minister, und ließ ihn so prächtig, als es die zeit lei-den wollte, zur erden bestatten, I. c. , I. c.

VI. 2. Er lebte mit Philotä schwester in der ehe, bezeigteaber schlechte gewogenheit gegen diesen seinen schwager, hießihn, als eine Inquisition wider denselben angestellt wurde,einen Mörder des Königs , des vatterlandes und der armee,und hätte ihn, wenn Alexander es nicht verwehrt, mit einemsteine zu tod gemorsten, wiewol er solches soll gethan haben zuverhindern, daß Philotas nicht auf die marter käme. ,

VI. y. n. ;c>.

Eöpenick, ein städtlein und Ober-Amt, auch guter paß an derSpree in der Mittel-Marck, zwischen Berlin und Fürstenwaldegelegen. An. 17 n. den ;o. jul. wurde dieser ort durch eine hef-tige feuers-brunst meistens in die asche gelegt.

Cöramis , von Alexandrien aus Egypten gebürtig, war dererste aus dieser stadt, der in den Rath zu Rom aufgenommenward', da sonst alle Alexandriner durch eine ausdrückliche Ver-ordnung des Kaysers Augusti von dieser würde ausgeschlossenwaren. Er erhielte auch dieses wichtige amt auf einmal, ohnevorher durch die gewöhnliche ämter und gleichsam stufen-weisedahin zu steigen. Seine erhöhung hatte er dem Caracalla zudancken, der ihn, nachdem er als ein freund des Plautiani,oder eigentlich, weil er durch list , und um sich bey den leu-then in grösseres ansehen zu setzen, unter währender machtdes Plautiani es dahin zu bringen gewußt hatte, daß manihn unter dessen geheimste freunde zehlete , unter Severovertrieben, und 7. jähr in einer insul verwahret worden, an.212.zum Rahtsherrn und Bürgermeister machte. XzM. ex vioueM8evero. *

Cöranus, ein mann aus der insul Paros, welche aufdemAegeischen meere lieget. Als er einstens einige leuthe zu Constan-tinopel fischen sahe, kaufte er von denselbiaen viel delphine oderMeer-schweine, die sie gefangen, und liess sie wieder fortgehen.Eine zeitlang darnach trug es sich zu, daß, als er auf dem meerewar, und von dem winde verschmissen wurde, alle diejenigen,so bey ihm waren, umkamen, ihn allein ausgenommen, alswelcher von einem meer-schweine bis an eine höle vor der insulZazanthus, welche deswegen noch bis auf diesen tag Cöra-nion genennet wird, getragen, und daselbst an das land gesetzetwurde. Ferner wird auch von ihm erzehlet, daß, als man sei-nen leichnam nahe an dem meere begraben, die meer-schweinean dieselbe küste hingekommen wären. -gu» snimsli»

lim Ispisntiora in kne.

Cörbach, die Haupt-stadt -er Grafschasst Waldeck, liegt s.Meilen von Marpurg und eben so viel von Lasset. Sie war ehe-deffen mit vielen freyheiten begäbet, wurde aber solcher verlustig,nachdem sie mit dem GrafHeinrich dem eisernen in Widerwil-len gerathen, der sich ihrer an. i;66. bemächtigte. Sie hat 2.Mauren wegen der alten und neuen stadt; in jener ist St. Kilianiklrche, welche die stadt in ihrem wapen führet. Es liegt bey Cör-bach auf einem hohen berge das schloß Eisenberg, welches GrafIostas zu Waldeck mit schönen gebäuden vermehret, und fastvon neuem aufgerichtet. Der berg, darauf das schloß stehet, istreich anertz, und soll das Cörbachische gold fast dem Ungari-schen gleichen. Nahe am schlösse sind die gold-häuser , desglei-chen die gold-muhle, und zeugen die alten register, daß man ehe«dessen grosse emkunfte hiervon gehabt. berg-chron. tit.

-5- 2«/". topogr. ttÄkse.

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Cösfeld, eine kleine bevestigte stadt in Westphalen,einer ebene, allwo etliche kleine bäche zusammen fliesten,allda der fluß Berckel seinen rechten Ursprung und star«' her-bekommet. Sie war ehemals eine Hansee-stadt undoiev^liche residentz der Bischöffe zu Münster, ehe die stadtunter deren botmäßigkeit kam. Im dreißig-jahngen ^sie etliche mal eingenommen worden, lopogr. Vve»i>"Cöslin, siehe Loslin.

* (lochen, siehe Röchen. M-

(soetivy oder Loitivi, eine edle und alte famme» Hre-tagne. Alarms, Herr von Coetivn. kinterließ 4.gent, Alanum einenund Christophorum

Pregent, Herr von Cvetivy und Rets, wurde an „ ,

von Franckreich, und diente hernach wider die Engeua» M-fand sich bey verschiedenen schlachten und eroberunge»»ten, und wurde m der belagerung Cherbourg am i 4 l '^jyjckeinen stück-fchuß getödtet, keine linder nach sich lassende.--^von Cvetivy, Herr von Taillebourg,wurde Gcoß-bM»^MVienne, und heurathete Margaretham, eine naturumdes Königs Caroli VII. mit welcher er Carolumzeugte, der zu seiner gemahlin nahm Johannam vo» ^ .^le-die älteste tochter Iohannis von Orleans, Grafen von vme, der ein aroß-vatter des Königs Francisci I. war,ließ von derselben Louisen, an. an Carolum von ^le, Printzen von Talmont, verheurathet wurde, uno -im 72. jähre ihres alters starb. nol, ^

Coetivy, ( Alanus äs) Cardinal, Bisthoffvo»Mt-nach von Cornouaille, und endlich von Avignon, w"' §oetEtagne an. 1407. gebühren, ein söhn Alant, Herrn vv» her an-Er erlangte an. 1418. das Bißthum zu Dol, bekam „iicy1444. das zu Cornouaille. Wiewol er nachmals amdem tobe Raulphi 6 e la Moussaire sein ersteres an.

administrirte. Er wurde auch Bifchoff zu Avlgnon, ^

1448. von Nicolao V. zur Cardinals-würde erhoben, Bihn insgemein den Cardinal von Avignon nenn»''in geistlichen und weltlichen geschäfften wohl erfahren^ ^,pertem verstände, großmüthig und ohne schmeichelest. E!'

setzte sich denjenigen, so nach dem tobe Nicolat V. oe> ^nal Bessarion zum Papste erheben wollten, wen e ^teinischen kirche nachtheilig zu seyn erachtete, wen»Griechen zu ihrem Haupte erwehlte. An. i4?6. Mv'MElixtus lll. als Legaten in Franckreich, undPmsll- Ml-ihn in wichtigen geschäfften. Paulo II. verwiest er' ^

lichen Lonüllorio feine unanständige lebens-art ,, u stjnE.sich 20. jähr lang verstellet hätte, damit er die stielst ' stBin der Päpstlichen wähl auf seine feite bringen mWM, n"Sixto IV. erwehlte er sich das Bißthum von S»»'starb den 22. julii an. 1474. im67. jähreseines am, -lib. II. commeM. kü II. /«c-L. 2"/««. üb. II-ep. z lo. fVrso«. Kali. purp. kill.

6äli. Lkrik. L kill. ßeneal. 6e la Prem.

6'Hvlgnon.

* Coetlogon, ein uraltes geschlecht in Franckre^ a'stamm-haus gleiches nahmens in Bretagne gemA

1622. nebst der Vicomre von Pleugriffet zu emem ^ i,»

erhoben worden. Eudo von Coetlogon, Rrtter, ^

Henricus von Coetlogon heurathete an. 12; M (pst,y<

von Espeux, und zeugte mit ihr, ausser einerdie Aegidium 6u Compout geehelichet, zwey sost» ^ ^ ^

I. und petrum: , trat st» ^

I. Johannes I. Herr von Coetlogon, R»" hj„terWbruder Petro an. 1280. einige güther ab, UL»Mn V»Angelica von Montauban Ämalricum, beiir'^bey dem Hertzoge von Bretagne an. 14^'diensten stund, und noch an. 14;?. am leb^a x gch gstM^zeit lebte auch sein söhn,I ' '"

im kriege versuchte, und

ein groß-vatter Godofredi.vu^. ^

150^. Annam vonCoetmen, und bekam m>-

Herrn von Coetlogon und la Plesse, und L eist

Annam, Aegidii Is Rouge, Herrn von Mvcde, einzige tochter und erbin, beylegte,erzeugte söhn, Franciscus l. Herr von Coeriog^

IL Lande und ls Motte-gu-Vtcomte, r ,md bev^-<.ordens, war bey Carolo IX. Cammer-Iunae ^^ a»^ll-Königlichen leib-compagnie Lieutenant. Er stAegidiam von Coetquen, welche ihm 2. 1 vvnc ,und Vincentium, gebahr. . Kerbert»'

L.) FranciscusII. Herr von Cö-tlogon' von^.stde, 1s Motte-Lu-Vicomte und 6u Cast,»' ^sn„ren^tna äe Tehillac, die er an. 1579. 5 ,62--Ks

zwey söhne: i.) Renatum, welcher am „achgelA^ s^qms von Coetlogon gemacht wurde, «»»tow^männliche erben starb; worauf sich , Renata s. ^erbin, Phtlippa, mit ihrem unverwandt ' verekst» ^^lck^

logon, Vicomte von Mejusseaume, am ^ ^ LaubeJohannem von Coetlogon, Herrn von ^an. 164z. Königlicher Rath, St.^

und Lieutenant in dem Gouvernement » ^ vo» DSein söhn Ludovicus von Coetlogon,