Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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(Johann) ein bcri'chmker Icsuil. war in Mampa-^ebohren , und begab sich im 17. jähre seines al-Utid v?>.a srden, da er alsobald mit seiner guten aufführungderhxi^"^ grosse Hoffnung von sich gab. Man rühmt mson-des o'i, saaben zu predigen. Er war eine zeitlang keünrhabe,, A" ?u Sedan , da er viele Reformirten soll bekehrtWard /^^uach schickte ihn der König nach Straßburg , unddes zu anfrichtung des Bischöfflichen 8emingrft,

br^,Ä??^hche,, Lollegü und der Catholischen Universität ge-Dazumal schrieb er Is Ksünion clos kroreiksns äsdr/^omZ? welchen tractat Obrecht ins Teutsche übersetzt. Alsgiei^ifeldzüge in Teutschland und Flandern that,Str!)g5 Beicht-vatter mit. Endlich starb er als ftector derEr hat Ahch Catholischen Universität/ den 12. ftpt. an.1712

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Liirerien. ? bin weitläuftig Merck unter dem titul r 1a koi«0S8 Latftoligu68 juttiüse comre 1o8 Vsille8,

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amk8 Lc. verfertiget / welches aber erst nach fernem tode aus-gedruckt worden. äe Oittoftr. ^ 7 ^ 4'

» Deza, (Didacus) Erk-Bischoff zu Sevilien/war ein Spa-rer, gebürtig von Tors in dem Königreiche Leon. Er begabN w den Dominicaner-orden, und wurde iW»tslsor Tkeolo^ru Salamanca, nachgehends aber Inkormgwr des Jnfanten rv-hannrs / der ein söhn des Königs Ferdinand» und der Ilabellawar, weiche ihn zu ende des XV. lXcuft zu ihrem Bercht-vattererwehlten. Nach diesem erhielte er das BMum zu Zamora,hierauf das zu Salamanca, folgends das zu Daftncia, einigeM hernach das zu Iaen, und endlich das Ertz-Blßthum zu Se-rien, und als e/auch das zu Toledo, als das Primat vonSpanien, in besitz nehmen wollte, starb eran. An.;^2.hüt er zu Sevilien einen 8ynoäum gehalten, und Oräinstioneherausgegeben. Man hat auch von ihm AlonmeLmn in 4-^vanZ. liomilirs in wr. MM soll. aa äorn. chss. Ooskoris Lag.r?- äekenftonss sk impusnationibu» dlwol. ae ,

kau!, LurMuÜ8, L Nattft. 8Mvm8, Lc.

ae ftripr. Hisp. *

..Deza, (Petrus ) ein Cardinal, war zu Sevilien den 24.ftbr. i;2v. von Antonio äe Deza, und Beatrice -W Gusinangebvhren. Er studirte zu Salamanca, und wurde daselbst fro-tsklor der Rechtsgelehrsamkeit, nachgehends aber -Offieial zuCvmpvstett, Auviteur zu Valladolid, strcftiäiacorms von Cala-trava , Rath der Inquisition, und endlich Präsident zu Grana-da, wohin ihn der König Philippus II. um das jähr i z6y. schick-te , eben um die zeit, da die Mohren in diesem Königreiche re-voltieren. Der Marquis äs Mondejar aus dem Hause von Men-doza, war daselbst Gouverneur, mit welchem sich aber Dezawcht vertragen konnte. Der König erhielt ihm an. 1578- beyGregorio XIII. den Cardinals-Hut. Zwey jähr hernach gieng

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XftVIII. ftiftor. kftil. II. Iib.VII. L-VIII.

bist. äs« Lsräin. ,..

* Dhafer, oder Zafer, der zwölfte Calif des geschlechttder Fathimiten in EayPten, welcher, ehe er auf den thron Wkommen, den nahmen Abvu Mansor Ismail gefuhret hat. Efolgte seinem vatter Hafeth Ledirullah im 544. 'ahre der Hegera, und Christi ^49. Seine regrerung war ziemlich stM , oounahmen zu seiner zelt die creutz-zuge' wclchevonvenOrenra.lern Francken genennet wurden , die stadt Walon hmwegSein Verier liesse ihm das leben nehmen : dieweil er einersöhn hatte, welchen er allzufrey liebkosete, welcheseme

sen argwohn wider den vatter und den söhn bey dem vol« erWeckete. Sein tod fällt in das -;q.y.,iahr der Hegira , unChristi n«4. nachdem er ungefehr fünf mhre regreret hatSein söhn aber solgete ihm dessen vhngeachtet auf dem thron.

^'^ÄLfter S eÄ DinMKh, oder nach dem Leb Tarikh

dem geschlechte der MhnMten, welche m Men^eg^r

haben. Er folgte auf femeu dült . unter einem Haupt

und Christi 1020. da Syrien und Efldd ,.

stunden. Das mcrckwürvigste , so er EiMet

Lre morder fernes vatters ernstlich aufgemchel, x-merte un

strafen seines vatters tod möglichst gerochen. Er rWerce un

gefehr 16. jähr , und hatte seinen söhn zum Nachfolger.

* Dhaher LnUah Abon Nasser Mohammed' em somNasser, der fünf und dreißigste Calife des stammt der Abbaßiden »folgere seinem vatter in dem 62.2. Mr der yemraund Christi 1225. ^ ward aus der gefangenschafft ge astenum den thron zu besteigen , da er schon über 50. Wv anwarEr sagte zu denen, die ihn in die freyheit zu lassm geschickeworden , und ihm solche anerboten, es schicke sich mcht rmernen Handelsmann, seine bude erst gegen dem avem

auszuthun, womit er sonder zweifel aufsein alter deutete, um

jagen wollte, es sey zu spärh im fünfzigsten jähre erst sem leden anzufangen. Er machte sich durch seine gerechtigkett verannt, und hatte zum besten seiner Unterthanen grosse ding«w dem sinn , worunter das geringste gewesen, daß er mit grossen kosten anfienge eine brücke über den Tiger zu bauen, daer rm zehenden monat seiner regierung von dem tode schon hin-geraffet worden. Sein söhn solgete ihm auf dem thron.

dha dia 8r

* Dhahi, oder Gezira Tdhahi, eine rnful, welche sehr ge-gen osten liegt, in dem Chinesischen meer, und diesem meerden nahmen Parbhahi gegeben hat. Sie liegt von der insulMaid drey schiff-tag-reise gegen osten. Nach der fabelhafftenerzehlung dieser Orientalischen völcker sind in dieser insul sta-tuen, wie in den glückseligen insuln, welche die Hände in diehöhe halten, als wollten sie den vorbey schiffenden andeu-ten , nicht weiters zu fahren, dieweil sie fürters keine Woh-nung finden wurden. Die nemliche sage meldet, daß man vondieser insul Dhahi ohnmöglich könne nach den Scilaischen Ey-landen fahren, welches auch nicht ohne wunderliche bedeutungalso seyn soll. O'ftke» z-e/oc, biftl. Orientale. <?or-

»er/k, OiÄionnairs Oeograxftigue.

Dhami, siehe Daun.

Dia, eine göttin der Alten , welche gleichsam vor die Kö,nigin und mutier der andern gottheiten gehalten wird, nemlichals wäre es die göttin Ops oder Cybele des Saturni gemahlin,wiewol die gutkore8 hiervon nicht einerley meynung sind. Esgeschiehet deren viel Meldung in den inscriptionen der Dorf-Prie-ster-gcftllschafft, so man Lratre8 Urvalsb nennete. inscr.

, kiftoire äs Oauxkins. *

vlstLUrdU, oder VILlLMIXI, ein altes volckin Oalliaesltisa, welches in den landen wohnte, .wo jetzo Perche ist,zwischen Beauce und le Maus, davon die Haupt-stadt No,viodunum , oder Nogent le Rotron ist. Andere sagen, daßes in Klein-Bretagne nahe bey der stadt Dol gewöhnet habe.

Diabrorvnow, siehe Gilgenburg.

Diacceto, siehe Jaccetius.

, mit diesem nahmen wurden in der altenkirche gewisse weibs-personen benennet, welche zu absonderli-chen Verrichtungen und dunsten in den Christlichen gemeindenverordnet waren, dergleichen schon zrr den zeiten der Apostelscheinen gewesen zu seyn, weil der Apostel Paulus Röm.XVI.i.von der Phöbe Meldung thut, welche am drenste der gemeine zuKenchrea war. Es wollen auch einige, daß der Apostel vondergleichen Personen rede, wenn er i. Tim. V. y. besiedlet, daßkeine wittwe unter 60. jähren, und die da eines mannes weidgewesen sey, auch das zeugnis guter wercke habe, soll erwehletwerden. Plinius gedenckt derselbigen, da er der Christen er-wehnung thut, und nennet sie Wnistrg8 wie denn auch beyden alten Krrchen-Lehrern zum öftern ihrer Meldung geschiehet.Worinnen aber eigentlich das amt dieser Diakonissen bestanden,ist noch nicht völlig ausgemacht. Aus dem vierten Carthagi-nensischen Loncifto erhellet, daß ihre Verrichtung gewesen, dieweibs-personen , welche haben sollen getauft werden , zu unter-richten , sowol, wie sie sich bey der taufe verhalten, und wassie auf die vorgelegte fragen antworten, als auch, wie sie nachder taufe ihr leben anstellen sollten. So pflegten sie auch, wieEpiphanius bezeuget, bey der tauft der weibs-personen aufzu-warten , und bey ihnen dasjenige zu thun, was bey den Manns-personen die IftuLoni zu verrichten hatten, damit nicht dieweibs-personen, so getauft worden, in gegenwart der Manns-personen sich entblößen börsten. Über dieses, wann weibs-per-sonen mit den Bischöffen, oder diese mit jenen etwas zu handelnhatten, geschahe solches durch diese viasomllLk!, damit allerverdacht möchte vermieden werden. Nicht weniger nahmen siesich der gefangenen , fremdlinae und krancken an, und thatenihnen alle gebührende Handreichung. Bey der Versammlungder gläubigen selbst musten sie auf die weibs-personen acht ha-ben, und einer jeglichen ihren ort, da sie stehen konnte, anwei-sen , zu welchem ende ihnen auch die Verwahrung der thüren,wodurch die weibs-personen hinein grenzen, anvertrauet war.Zu diesem amte nun wurden betagte weibs-personen genom-men , sintemal, wie schon gedacht, der Apostel Paulus selbsti. Tim. V. 9. erfordert, daß keine zu einer wittwe soll erwehletwerden , die nicht 60. jähr alt wäre; bey welcher gewohnheitman auch eine zeitlang in der kirche geblieben, bis man end-lich davon abgewichen. Denn in dem Loncifto LftLlcsäonenftund Ouini-texw ward verordnet, daß eine weibs-person aufswenigste 40. jähr alt seyn sollte, wann sie dieses amt verwaltenwollte. So wurden auch nicht allein Wittwen, sondern auchan einigen örtern betagte jungfrauen darzu genommen, undmusten diejenige, so sich darzu begeben, sich die gantze übrigezeit ihres lebens des ehestandes enthalten. Sie wurden auchmit gewissen ceremonien, msorrderheit aber mit auflegung derHände in diesen stand aufgenommen, welches dennoch für keineordination gehalten wurde. Im übrigen, weil sich diese wei-der wegen der ehrerbietung, fo man ihnen erwies, mit derzeit gar zu hochmüthig erwiesen, wurde hin und wieder in eini-gen Particular-Loncilift beschlossen, dieses amt in der kirchegäntzlich abzuschaffen; wie dann endlich, und zwar erstlich jnder Occidentalischen kirche solches bey zelten aufgehoret, inder Orientalischen aber haben sie noch in dem xu t^culo ei-nige Verrichtungen gehabt, wie Theodorus Balsamen be-zeuget. , ftft. X. Spill. 97- in comm. in epilt.

sä ftom. XVI. (7/e»re»> , ftft. III. ürcrmar.

gä uxor. ftb-1- L- 7- 79. Lon-

eilmm IV. 12. OonnldM. ApvA, lib. II. e. 57. 6L

lib. VIII. c. »8- ill nor. ribes-l. LiZ/lttE, resp. gck

Aare.