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D.d d<,z kloster zu St. Thomas aufrichten; allein diesie jm.Mlbst argwohnten, als wenn es auf eine «tadelte, umgen zu halten, angesehen wäre, und zerstreuten deswe-Pwkü'. allein die bau-materialien , sondern jagten auch denstadt hinaus. Weil sie sich nun einer harten strafe1mit dem benachbarten Adel, und
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ivvstlbst er^ die den Marggrafen iEsenberg,
auch di^?Eals Hof hielt, hinrichten st-üten. Es kamen
^ »«juorrngen yanen: moem man ^E^g^aub!vorließ, sondern bis auf den andern tag vertröstete , gi»ten sie, daß ihr anschlaa verrathen, und machten sich^ 9nieder nach Leivua Lierauf belagerte, der Marggraf dre j tz-gesagte stadt, mufte aber wegen des bösen wetttrs undch«nahenden winters unverrichteter schlösser
!>ger hingegen legten viele dem Marggrafen geh Qttv-nnd dörfer rn die asche, und droheten , entMder KaM ONnemiv. oder den Ertz-BsschoffzuMagdburgAwerumzumSchutzcherrn anzunehmen, 2« dreft^oth m iste er emen ^gleich mtt den Leipzigern eingehen , welchen er seiner Siichen würde vor unanständig hielt; dchero ersuchte Y
Fridencum I!. ihm wider ferne ausruhrffche Unterthanen, ipihm gesetze vorgeschrieben, beyzustehen. Als nun dieser m»
einer armer im anruae war, ließ er der stadt wissen , oay er »n,«n freund käme, sie mit ihrem Lanves-Fursten zuverMchenHierauf traute der Adel samt der burgerschafft , nnd mpeni
wol den Kavser als den Plarggrafen mtt nmgen bedienten m v e
stadt, es schlichen sich aber nach und »E mehr hmem^m ^
imstande waren, ihr vorhaben auszuführen , da sie "
nacht, sobald mit der trompete ein zeichen gegeben wmveburger überfielen, und mit ihnen nicht zum b/stm umglengendoch auf hohen befehl alles morden, schänden dunterlassen musten. Die burgerschafft suchte iwar durchsturm-glvcke die stadt in die Waffen zu bringen; allem der lyur-»er war bestochen, und hatte den kleppel uu^gehoben. Hor-cher gestalt wurde Leipzig gedemuthigct, .und aller privuegimberaubt. Ausser dem legte man, die burger besser im zäumeru halten, drey schlösser an: i. ) zwischen demRahmschenundBarfüffer-pförtlein, wo nachgehends das Barfuffer-rlofler ge-standen , r.) an dem Grimmischen thvre, woraus man m lo -genden jähren das Paussner-kloster erbauet, wo retzo oiePleiffenburg stehet. Das kloster zu St. Thomas aber wurdean. 1222. aufgeführt, und mit Lsnorilcls Xegulsribus AUgU-stiner-ordens besitzet. Dieses verfahren gieng den Leipzigernso nahe, daß sie den Leib-Artzt -es Marggrafen mit marccsilbers auf ihre feite brachten, welcher seinem Herrn m ememtrunck gift beybrachte, woran erden 17. febr. an. 1222. iraro,und in dem kloster zu Cclla begraben wurde. Von ftmen«.Andern lebten damals noch Heinrich Dom-Probst zu Messsen,und Heinrich der jüngere, oder der erleuchtete, weicher mder regierung folgte. äs orb. 6srm. x>. 298-
Genesis. chlsstLll. p. ;2. annal. Fairer, orig. i»ax. V- >0 -histor. palmwald, x. 2lo.
Dietrich III. Marggraf zu LauM. und Landsberg , warein söhn Conradi Marggrafen zu Meissen, und bekam m vervätterlichen erbtheilung die Nieder-Laußnch. Er ist an. i> 77«mit dem Kayser Fridenco I. bey dem er in grossen gnaden gestan-den , zu Venedig gewesen, als ihn Alexander UI. von dem ban-ne los gesprochen. Die Lanterbergische ohrontck meldet, er h -de damals , wie der Papst dem Kayser cmfden hals tretenwvi-len, sein schwerdt gezogen, und jenen durch ftmc zormge gberden dergestalt erschreckt, daß derselbe den Kayser wieder amgehoben und geküffet. Nach diesem, da ihm der Herßog von
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leslai Hertzvgs in Polen tochter, welche er wwderum verstlch,
nachdem sie ihm Conradum gebvhren, der a f
zu Wien geblieben. Seine andere gemahlm war ^umgunva.Graf
<-in' even diesem rayr molare auch Lnerrich
wurde in dem kloster Lauterberg, so jetzo derPetersberg heG, begraben. palm-
schau-platz^^' Meißnische land- chronick. Zieglers
Ue m^8ck!vaben,.nx^5^L^ Berg, eine Freyherrliche fami-chen ber Schweitz,welche von Heinrich Dietri-
um das ,ahr i„o. gelebet, hergeführt wird. An.
sich,' und ^ Rath bey dem Bischofs zu Cost-
die würde gleiches nahmens, welcher
dachten^bey dem Capitul des gedach-ge?uc«Ä^ M ' worinnen ihm auch sein söhn Geor-sseüe^eine^'sti^m^d^' v söhn dieses letztem, erhielt diebey dem ErtzÄrtzoae Leovold^'^'Ä F Costnitzs sowol als
tesichzuerstonn von Oesterreich, und nenne-
Ser siath^ CeremvMwM«ste?^A^^rglus, Ertz-Hertzogli,Cvstnitz, ,veae^a"^WMeister, Almosenier und vecanus zu3 rte sich an. 1627 . die Brsthoffiiche würde daselbst
anzunehmen, und gieng an. 16,4. als Vice-ProbS, mrt tobeab. Dieses Georgii söhn, Ioh. Frantz, Kayserlicher Regle,rungs-Rath zu Jnfpruck und Vice-Gouverneur zu Cvstnitz, hatIohannem Josiphum und Franciscum Antonium gezeuget.An. 1712. war Lotharms Carl Friedrich, Freyherr von Land-sie , Herr zu Ternegg, Glatt und Dirremetstetten, Lanomeurzu Chur. L»ce/. stemm. 6erm. k. IV.
Dtetrichstein , ein schloß im Hertzogthum Kärndten, liegtim obern viertheil ohnweit Feldkirchen auf einem hohen berge,und hat allda eine schöne ebene, auch einen grossen fisch-teich;das alte fchloß aber stund auf einem spitzigen und steinigten ber-ge. Dieses war vor zeiten eine gute vestuna, wurde aber vonMargaretha, zuaenannt Maultafch, zerstöret, weil nach ab,sterben Hertzog Heinrichs in Kärndten , ihres vatters, diesesland als ein lehn des Reichs von dem Kayser Ludovico IV. demHertzoge OUoni zu Oesterreich verliehen worden, dazu sie viel-mehr die nächste erbin zu seyn vermeynte. Es wurde diesesschloß nachgehends wiederum erbauet, aber an. 148;. von desKönigs Matthiä in Ungarn Obersten Marepeter zum andernmale eingenommen, und wider getroffenen accord zerstöret.Von welcher zeit an dieser ort wüste und unerbanet geblieben.Hiervon führet die Fürstliche linie von Dietrichstein den nahmen.^a/va/07. toxograxkis VVN Kärndten.
Dtetrichstein. Das geschlecht der Fürsten und Grafen vonDietrichstem , welche das Erd-Schencken-amt im Hertzog-thum Kärndten besitzen, führet seinen Ursprung von den Gra-sen von Zeltschach her, und soll Reimbertns, welcher an. ivoz.gelebet, am ersten den titul eines Herrn von Dietrichstein gesüh-nt , sonst aber, wie Spenerus berichtet, in naher verwandt,schafft mit den Hertzogen in Kärndten gestanden, und sich deSGräflichen tituls aus sonderbarer Moderation begeben haben.Seine gemahlin war St. Hema, eine tochter des Hertzvgs vonKärndten. Reimbertus 1 l. leistete dem Hertzoge von Kärndten,Leopolde, an. 1077. in dem Dalmatischen kriege gute bim-ste , und sein söhn Sigismundus war bey dem Hertzoge Hen-rico in der grossen expedition, welche er an. m2. vorgenommen.Otto II. Herr von Dietrichstein , befand sich an. 1164. bey Ul»rico, Hertzoge von Kärndten, indem Ungarischen kriege, vonwelchem die genealogie in richtiger ordnung fortgeführet wird.Sein söhn Otto III. war ein vatter Poponis, welcher r. söhnehatte, davon jeglicher eine linie aufgerichtet. Henri« seine istbald wiederum verloschen; Rudelinus aber oder RudolphuShat die seinige fortgepflantzt, und durch seine söhne, Otto-nem IV. und Nicolaum, neue äste aufgerichtet, davon aberdes Ottonis seiner wiederum verdorret. Unter Nicolai söhnensitzte Bernhardus den stamm fort, und wurde ein vatter Petri,dessen söhn Georgius Pancratium und Mauritium gezeuget,welche wiederum neue linien angefangen, und zwar der letzteredie linie in Radmannsdorff, waldenburg und Diselstät-ten, welche in seinen enckeln wiederum verloschen. Von Pan-cratio aber stammet die noch jetztflorirende familie von Dietrich,stein her; denn seine beyden söhne Frannfcus und Sigismun-dus stifteten zwey linien, die Weixelftädtische und Hollen-burgische, davon die erstere in den söhnen Francis«, Sieg,frido und Leonhardo, sich wiederum in die Rabensteinischeund Ebenautsche eingetheilet , und sollen von ber erstennoch einige am leben seyn. Leonhqrdus, der stifter der Ebe-nauischcn linie, zeugte unter andern Siegfridum, einen vat-ter Georgii Alberti und Erasmi, davon jener Iohannem Mbertum hinterlassen, der in den Französischen kriegen zu endedes XVII. ffeeuli dem Kayser gedrenet. Erasmuü hat Sigis-mundum Ludovieum gezeuget, welchen der Kayser Ferdinan-dus II. nebst seinem bruder Ioh. Balthasar in den Grafen-stand erhoben. Sigismundus Lubovicus vermählte sich mitAnna Maria, Leonhardi Helsri«, Grafen zu Meggau, toch-ter , welche den ;c>. apr. an. 1698. im 88. jähre ihres alterSgestorben, nachdem sie verschiedene kinder zur weit gebracht,darunter zu mercken: 1.) Sigismundus Helsriedus, Grafvon Dietrichstem, Freyherr in Hollenburg, Kayserlicher würck«licher geheimer Rath, Cammerer, Ritter des göldenen Vlies-ses, ber verwittweten Konigin in Polen Eleonorä, Ober-Hofmeister , und Vorder-Oesterreichischen Regierung qe,hetmer Raths-Vireüor, welcher den 2. apr. an. 1698. un6;. zahre fernes alters zu Wien plötzlich gestorben. Von sei-ner gemahlin, Maria Jsabella, Hannibalis, Fürsten zuGonzaga, tochter, und Claudii, Grafen von Collalto, Witt-we, so an. 1702. dieses zeitliche gesegnet, hat er hinterlassenAntomum Franciscum, Kayserlichen Cammer-Herrn und Obri-sten über em regiment dragoner, so an. 1702. an seiner in Cremo-na empfangenen blessur gestorben, Philippum Siegfridum, undGundackarum, Maltheser-Ritter und Kayserl. Cämmerer, Vice-Kriegs-Prasidenten in Steyer, welcher den 2. fept. an. 17s?. zuGrätz von einem seiner dienern meuchel-mörderisther weise er-schossen ward. 2.) Franciscus Adamus, Graf von DtetrichsteinFreyherr in Ober-Paltzgau, Kayserl. geheimer Rath, Camme-rer , Erb - Schencke in Kärndten, Erb-Ober-Jägermeister iuSteyermarck und der Jnner-OesterreichtschenHof-Cammcr Prä-sident. Er starb an. 1700. im 60. jähre stmes alters, und hinter-ließ von Rostna, Georgii Christophon, Grafen zu Trautmanns-dorftochter, etliche linder. ;.) Georgrus Slegfridus, GrafvouDietrichstein, Herr in Landskron, Kayserl. Cammer-Herr, derJnner-QesterreichischenReglerungNath und Lands- Hauptmann