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^ i-tch in der Griechischen und Lateinischen spräche wohlwar; weswegen er auch die collectiven udersetzungundKMivn der osnomE, welcher sich die Römische Arche be-auf sich genommen. Über dieses verfertigte er auch ei-
, darinnen er den ansang von dem iahre ChrlitlI 27.Mm, und die jähre von der geburt Christi ;u zehlen ansieng,^ches man vorhero noch nicht gethan hatte. Also ist dre,e ge-N'iheit nachgehends von den Christen angenommen worden.Wmvol die Gelehrten anmercken, daß er aufs wenigst 2. >ahrUlriche die zeit der geburt Christi gesetzet habe. Er starb umdas Mhr Christi „--. und wird von Caßwdoro, der sem gutergewesen, mit ungemeinen loblpruchen erhoben. Waslerne schriftxn anlanat, bat man nebst dem Lyclo Lsfcksli,besten trgsmemum sich bey dem Martinv Scvto in semem
527. Afindet, desgleichen nebst der Londonsoder Lociiss Lsnonum ecelsüskieorum der sich in den collecvoMvU8 Lonciliorum und bibüotbecs Zuri8 Lsnonie, VestNdel,Mner von ihm Lollsätionsm vecrewrum Lonriücum Xomsno-rums 8irisio sä II.; Viwm 8.ksebomn llbbsN8 s-
iwe verLm; Lpittolsm 8ynoäicsm 8. LynIÜ L Loncän lUe-^nclnm säverfu8 Xsüoiium Isrme verfsm und andere derglet-Hen. äivin. iiMtution. c. 2z. Leäa, üüt.sLsl. üb.
- a. 22, §. äs rar. temv. c. 4?- 8rzet>e,r»!, äs vir. ul. 2.7.
sä L. L. zzl- 2V-rt>e»,. esr. feript. ecel. üe«e-in Lonikscio II. in Leime IV. cnio-
Not. Nstüem. fXL. VI. äe fcript. ecclef. Lar'o». sä
0. „7. n. 67. leg. üb. VI. üe äoctr. remx. c. ;. «
Eg. lir^ro/r,,, cbrcmol. reform. tom. I. üb. I. c. 27. üb. Vlll. c.
m ebronol. c. 16. äs Ilill. Ast. üb. II. c.iy.
^ äs Nstbem. c. 46. O« ?r«. L?E, 6co.
. Dionysius LreopaFim, ein gelehrter mann zu Athen,der von diesem orte gebürtig war, und an demselbigen den gründseiner studien geleget, die er zu Heliopolis in Egypten fortge-leget, woselbst er die grosse sonnen-finsternis, die sich zu der zeltdes leidens Christi zugetragen , soll angemerckt und gesagt ha-uen : Lnr Oeu8 pstitur, aur cum pscients äolec. Da er zuHause kam, wurde er in den tlreopsguin aufgenommen, daheroordennahmenäreopagirabekommen. Da nun um das jährChristi der Apostel Paulus nach Athen kam, und das Evan-gelium predigte, bekehrte er sich zu dem Christlichen glauben,und, wie Dlvnysius von Corintho, auch Suidas , Wcephorusund andere melden, wurde er zum ersten Bischoff von Athenverordnet. Letztlich, nachdem er ein herrlich dekänntnis desglaubens abgeleget, soll er die Märtyrer-crvne erlanget haben.Zu welcher zeit aber solches geschehen, ob unter dem Trajano,Hadriauo, oder Domitiano, ist unbekannt. Einige wollenvorgeben, daß dieser Divnysms ikreopgsirs, nachdem Johannesaus seinem exiüo wieder nach Ephefus gekommen, dahin gerer-U sey, von dannen er nach Rom gegangen, und von dem PapstElemente nach Gallien geschickt worden, woselbst er das Evan-gelium geprediget habe, und der erste Bischoff zu Paris gewe-stn sey. Daß aber solches eine fabel sey, haben viele gelehrteFs?nzosen selbst erkannt und bewiesen, als welche dargethan,daß der Französische Dionysius und erste Bischoff zu Paris nichtallein von dem üreopsgirs unterschieden, sondern auch viellunger sey, und aufs höchste in das dritte lsculum müsse ge-setzet werden. Um das jähr z6r. hat sich ein gewisser seribentbefunden , welcher unter dem nahmen dieses Dionysii allerhandschriften verfertiget, die zum theil noch heutiges tages übrigsind ,, und von den liebhadern der IbeoloZiss myttics; sehr hochgeschähet werden. Denn daß deren surbor nicht der rechteDionysius üreopsMa, haben die meisten unter den Gelehrtenbehauptet, und Johannes Dalläus hat es in einem eigenen bu-che cle Icriptl8 vionylii üreopaZitse erwiesen. Wiewol nichtsdestoweniger bis auf den heutigen tag sich andere befinden, wel-che das gegentheil glauben, daß nemlich die schritten von demWahren Dionysio äreoxsgirs verfertiget worden. In solcherweynung stehen nicht allein Emanuel Schelstraten, NatalisAlexander und andere, sondern es hat auch an. 17°2. Lauren-tius Cozza zu Rom Vinäwws üreoEw^ A^aus gegeben,darinnen er diese meynung eifrig vertheidiget: es ist auch m sel-bigem jähre zu Paris eine dissertation tt>r 8wnr venvs iLreo-xsZws heraus gekommen, darinnen der amdor eben solcheschut; wie bereits vorhero Petrus Halloixius in seiner apoloma,Martrnus Delrio in vinäicÜ8 LreopLßiricis, Petrus Lanffe-lius in ililputntions kipologerlaa, Caspar Corderius in ohser-VLtionibu8 MNMUKU8 in Nionvsmm gethan haben. Diejeni-gen aber, so dafür halten, daß diese schriften erst im IV. siLou-W verfertiget worden, haben wiederum von dem eigentlichen«ucstors derselben nicht einerley meynung. Die meisten haltendafür, daß unter diesem nahmen Apollinarius, der Bischoff zuVaodwea, verborgen sey. Andre wollen lieber selbige Apolli-narw dem altern, des jetztgedachten Apollinarii vatter, zuschrei-Die schriften aber selbst, so noch heutiges tages vorhan-den , si„d diese : cle Lwleki Hierarehia; äe Hivinis dlomini-; -le LeelefmüleL Hiergrekia; äs Wstica Ikeologia; Lpi-sä Lajum; Lxistolse sä vorocheum, 8o6pslrum. kohear-luum, ZvirMnem Lvsngelistsm, L
Es haben sich auch jederzeit einige gefunden,und Lommemsriv8 über den Dionysium ge-'mrieven, ww bereits Dionysius ülexsnärinur soll gethan ha-
HtKor. ^0» Theil.
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ben, dem unter den Alten Maximus und Pachymetes gefolgeksind. Unter den vielfältigen editionen, die man davon hat, istsonderlich zu mercken die, welche an. 1644. zu Paris m 2. vol.in fol. heraus gekommen ; bey welcher sich auch des IohannisChaumont äokenilo lkreopsgiuL befindet. i-VtZo?-. ^
Iib. I. L. 72. bist. üb. I. c. 24. goä. 1. K-
in sstsl. bitt. ssLlel. 6aü. üb. I. c.
26. äs li-Lri8 orä. p. 2. 8E»r-r^««. Osll. rom. I.
x. 400. feg. /.«»»o/«/, Üb. äs äuob. Dionz'liis. sä ä. 0.
loy. bist. scel. ÜLL. I. äe fsript.
escl. D» bibl. äe8 snt. ecclef. bist. ütter. Arnolds
ketzer-hist. k. I. üb. I. L. 2. H. y. L in üistoris äe Isrchc. Ibeo-1oZ. in^tt. c. iv. p. 167. feg.
Dionysius Ricke!, oder Dionysius der Carthäuser, warin einem kleinen stecken Nickel, in dem Btschoffthum Luttichgebohren, und wegen seiner qelehrsamkeit und frömmigkett be-rühmt. Im 21. iahre seines alters begab er sich in den Car-thauser-orven, und lebte darinnen 48. jähr. Er hat so viele bu-cher geschrieben, daß man sich fast nicht einbilden kan, wie esmöglich gewesen, sintemal er alle tage im gebäte zugebracht.Wegen dieser beständigen betrachtung wurde er vockor Lstisri-cus genennet, und bey diesem Umgänge seiner seele mit GOtthatte er verschiedene offenbarungen, als die von eroberung derstadt Constantinopel, welches ihn veranlassete, an den Papstund viele Christliche Printzen zu schreiben, daß dieser vertust desOrientalischen Reichs eine strafe des erzürnten GOttes sey. Erstarb in der Carlhause zu Ruremond in Geldern den 12. martiran. 1471. im 69. jähre seines alters. Valerius Andreas abersagt, daß er im 79. jähre seine Kleäirstione8, als das letzte vonseinen wercken, geschrieben. Unter seinen schriften sind sonder-lich : Auslegungen über die Bibel; äs Lsnefisü8 vei; äs vo-ni8 8piritu8 8.; äs Lnltoäis Lnräib; cle 6suäic> L ?sce inter-ns; äs VisxurMivs; äe Lontemw Nunäi; äe llekocmsric,-ne interns; äs kslüanibn8 Lnimce; äe ?erfscäione Lbsrits-ti8; äe Institutione Oräinis Lsrtkuüsni, und viele andere; des-gleichen Predigten, Episteln rc. Wirl-E,«- L äs
isripc. ecel. sxpgr. bibl. Lsrtk.
L. L. 14- z. n. 27. 1471. n. 14. üb.VII. LÜr. Lsrrbuf.
/.acr. in seinem leben.
bibl. 8el§. p. 190.
Dionysius, ist der nähme vieler gelehrten leuthe in derGriechischen antiquitat, davon Joh. Meursius ein eigen buch,Vionyüu8 genannt, geschrieben, darinnen er von ?8. Personen,die diesen nahmen geführet, handelt, und ist selbiges dem X. vo-lumini Oronovii sntiguiwtum tlrseesrum mit einverleibet. Manfindet auch etwas in not. sä Hellsäü Lbrellom.
Dionysius von Alexandrien, ein söhn Glauci und schülerdes küilofoxüi Chäremons, welchem er in der schule zu Alexan-dria succedirte. Er wurde ein krceceptor des LrammstiLi Par-thenii, und lebte von Neronis bis zu Trajani zelten. Er wurdeÜibüotüsesriu8 , 8ecretsriu8 und Abgesandter, und auch inverschiedenen andern Verrichtungen gebraucht, wie Suidas be-richtet. Man glaubt, daß er derjenige sey, dessen Athenäusüb. I. gedencket. äe Hilf. OrLL. üb. II. c. I. <L ;. äs
koet>8, c. 9- p- 72-71-
Dionysius von Byzanz. Man hält ihn vor denjenigen, dereine erd-beschreibung gemacht, weil Suidas sagt, daß er vondem flusse Rhibas redete. Andre aber sind nicht dieser mey-nung, sondern glauben, daß derjenige Dionysius, der jetztge-dachtes buch geschrieben, zu den zeiten Augusti gelebet, und ausder stadt Alexandria in Susiana gebürtig gewesen, /n». üb.VI. c. 27. ^0//-«,, äs lütt. OrLL. üb. II. c. üb. III.
x. z<;7. äe lästkem. c. 6y. §. cc>.
Dionysius, Hsücsrnslfenfi8 von seinem vatterlande genen-net, ein scickor der snriguitstum ttomsnLrum, lebte zu den zei-ten Augusti, wie Strabo in dem 4. buch seiner Geographie, under selbst im ersten buche berichtet. Nachdem Augustus die ein-heimischen kriege L. Kl. ,955. ll. L. 29. II. L. 725. oivmp.LÜXXXVII. 4. glücklich geendiget hatte, kam Dionysius nachRom, hielt sich 22. jähr allda auf, die Lateinische spräche zu er-lernen, und las inzwischen alle bücher, die seinem vorhaben, eineHistorie zu schreiben, dienlich waren. Er hat 20. bücher ttmiqui-tstum ünmMsrum verfertiget, von erbauung der stadt Rom,OI^mp.VI. 4. L. R. ;2zi. L. L. 7„. bis aufL. II. 488. Olymp.LXXVIII.N. 1718. H. L. 266. davon aber nicht mehr alsdie ersten n. übrig sind, welche Sigismundus Gelemus undAemilius Portus ins Lateinische übersetzet,Henricus Stephanusaber, ingleichen Fridericus Sylburgius, ermeldter AemiliusPortus und Jsaacus Cajaubonus mit anmerckungen erläuterthaben. Es sind solche Griechisch und Lateinisch nach der Über-setzung des Gelenii, die aber von Sylburgio verbessert worden,gleichwie dieser auch anmerckungen über die bücher selbst hinzugethan, an. i?86. zu Franckfurt, und an. 1592. mit des PortiVersion, dessen und Stephani wie auch Casauboni anmerckungenzu Leiden in fol. heraus gekommen. Photchs verychert, daß er20. bücher gelesen, und einen kurtzen begriff m c-, welchen Dio-nysius selbst gemacht. Seine zeit-rechnung lu sehr richtig, undwird hoch gehalten. Er hat auch noch einige andere wercke ver-fertiget, welche man bey Martino Hancno m unten angeführ-tem orte finden kan. bibl. coä. 8z. 84.
äe lütt. 6r. üb. II. c. z . P. 170. I e jogem. äss
Hitt. äs fcripl. rsr. üom. L. I. L II. c. 8.
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