Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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Medicin nicht unberührt; desgleichen war er m spra-W und Urer -8 elegsnAoribus erfahren. Als er aus ItalienW"ck kam, gimg er nach Teutschland, woselbst er bey denfMrn Maximistano II. und Rudolpho ll. Lttd-Neäicmsde. Nachgchends begab er sich in die Niederlande,wosAbstCöln, und hernach zu Antwerpen eimge zett aufgehaLEndlich wurde er krokellor zu Leiden, woselbst er diesein?/ ^ Anes lebens zubrachte, und an. ^ 8 ;. rm 68 . avreMs Äters starb. Er hat viele Misten verfertiget, als da

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. * Dodvworch , (Rogerius) ein gelehrter Engellander ,d/raus denen in denen klöstern und biblivthecken vorhandenenM von ihm mit grossem fleiß gesammelten Nachrichten,emeMonchs-hjstorie von Engelland zusammen getragen / welcheseinem tvde Wilhelm Dugdale in ordnung gebracht, unvM drey folianten iü;L. 1661. und 167;. unter dem tttul :No-UMiLum LnZlicsnum; Oi tke Aiftvry ok tbs sncieiw Ldmes,nlonLkene;, ttotpitsls, Lstbeärsls, aaä Lollsxiste Lkur-^ies, tbeir Öepenäences in LnZIsnä snä ^sie«, dru-«en lassen. Sie ist an. 1717. wieder aufgelegt worden. En-glischer SaA/e.

Dodrvrll, ( Heinrich) ein gelehrter Jrrländer, war zuDudlm an. 1641. gebohren, aüwo sein vatter, Wilhelm Dvd-tvell, in einer kriegs - bedienung stund. Er ward von innenkltern an. 1648. nach Zorck in Engelland gebracht, und Wat-,nsiv untergeben, verfiel aber bald hernach durch seiner Atemtvd m eine solche armuth , daß er seine schul-concepte auf ma-chlstur und mit kohlen schreiben mustr, bis sein Vetter, Hein-rich Dodweü, der in Snffvlckshire Präbenden hatte, fernenzustand erfuhr, ihn zu sich nahm, und selbst weiter unterrichte-te, bis er an. 1656. zu Dublin ins evllsgmm Irimtsns auf-genommen ward , daselbst man ihm wegen seines fleiffeü undordentlicher lebens-art sehr gewogen war. Er war aber nichtwillens, den geistlichen stand anzunehmen, dannenhero gab erferne stelle in dem LoUeZlc» auf, und meng nach einiger zeit,nemlich an. 1674. nach Engelland , da er mit D. Llvyd, derms Hof-Prediger die Printzeßin von Oranien begleitete» nachHolland, eine reift that. Er lebte hierauf zu Oxford, wardauch daselbst am IÜ88. kroketlor in der Historie, muste aber,weil er dem Könige Wilhelmo nicht schwören wollte, dieses amtan. 1691. wieder niederlegen, worauf er sich nach Cvokham,einem zwischen Oxford und Lvnden liegenden ftecken, begab,woselbst er feinem studiren und bücher - schreiben oblag. An.1694. heurathete er erst eine Person, die er zu Cvokham in demChristenthum unterrichtet, mit der er zrhen Ander erzeugt,davon aber nur ein söhn, Wilhelm, und fünf töchter übriggeblieben. Er war ein kleiner aber wohlgebildeter mann , vonfertigem und durchdringendem verstände, diente den leuthenwit seiner gelehrsamkeit, und so viel er konnte, mit seinemvermögen, gern. Seine lebens - art war ziemlich strenge, in-waffen er immerdar beschäfftigt seyn muste, und wenn er inLanden oder Oxford seyn wollte, zu fuffe dahin gieng, um un-terwegens desto bequemer lesen zu können, und da seine äugenalters Halden bey lichte nicht mehr fort wollten, sich vorlesen ließ.Er fastete ordentlich die woche drey mal bis aus den abend, undaß auch dennoch kein fleisch, desgleichen that er täglich die gan-tze fasten - zeit über. Er war von sehr gesunder natur, undschonte sich daher im alter destoweniger. Er starb an. 17".den n. jun. sehr andächtig. Die Bifthvffliche Archen - Verfas-sung war diesem mann sehr ans Hertz gewachsen, wie man ausdem grösten theil seiner schuften, die gleich nicht ausdrücklichvon dieser Materie geschrieben sind , abnehmen kan. Die vor-nehmsten davon sind : äe Lepsrsrions Lcclsüsrum sk LpilcopL-)i klimme sie rmo LncercloAo L unv Lltsri; vik-urtus Lpi-K°lsn 8 äs Lnima nLwrnIltsr morwU; und andre mehrentheilszu der fraae von den abgesetzten Blfchoffm m Englischer svra-

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davon den nahmen führten; nunmehro aber gehört sie demChurfürsten von Sachsen. Die gegend daherum ist lustig undfruchtbar, und die Anwohner ernehren sich meistens mit tnch-und Hut-machen. tvxvxr. Lsxon. Lc. Bnauths proär.

Alisnise x. i;;.

Döden , eine der ansehnlichsten und älteste» adelichen fami«lien in Meisten, deren stamm - Haus der Ritter - sitz Döben un-weit Leipzig gelegen. In deren stamm-register aber , so inLorka äipIomLtics zu finden, wird gemeldet, daß sie ihren nah-men an. n8c>. von einem Burggrafthum Doben erhalten.Gottfried der ältere auf Traupitz und Wadewrtz, hat zu ausgangdes XVI. strcuü floriret. Dessen enckei gleiches nahmens aufTraupitz wurde ein vatter Dietrichs, der an. 17«;. als Fürst-licher Sachftn-Altendnrgischer Kriegs-Rath, Sch'oß-Skadt-und Landes-Hauptmann verstorben, und unter andern söhnenFriedrich Ernsten, Fürsttich-Sachsen-Gothaischen Forstmeisterzu Georgenthal, hinterlassen. Rnauths xwär. Msn.

Döbschitz, siehe Debschitz.

Doeg, ein Edomiter, lebte st. stl. 1974. Er suchte sich beydem Saul dadurch beliebt zu machen, daß er ihm vorbrachte,wie er hätte gesehen, daß David zu dem Priester Ahimelech nachNobe gekommen wäre, welcher vor ihn den LErrn gefragt, undihm speise und das schwerdt Goliath des Philisters gegeben. Wel-ches Saul sehr übel aufnahm, den Ahimelech nebst andern Prie-stern zu sich fordern ließ, und ihn umzubringen besaht. Weckaber seine bedienten solches nicht thun wollten, gebot er demDoeg , daß er die Priester erschlagen sollte, welcher auch so!»ches'ins werck richtete, denftidigen tag 8 t. Priester umbrachte,und die stadt der Priester Nobe mit der schärfe des schwerdtSschlug, r. XXII. Üb. VI. a. lZ.

«r,.r. Lc.

Döhn, siehe Dehn.

Dölau, eine von den ältesten und ansehnlichsten adelichenfamilien in Meisten, deren stamm - Haus Dölen in dem AmteDölitsch unweit Sckeuditz gelegen. Veronica von Dölau istan. l;c>6. Aebtißin eines klosters zu Hof in Vvigtlande gewesen,welche würde auch Margaretha von Dölau in dem kloster Him-melscron an. 1548. besessen. An. 1642. ist ein Oberster DölauChur-Sächsischer Commendant in Luckau in der Nieder - L.auH-nitz gewesen, als solcher ort an die Schweden mit accord über-gegangen. An. 1649. starb einer von Dölau im 76. jähre sei-nes alters, welcher 50. jähr Chur - Sächsischer Hof- Rathund Ober-Steuer-Einnehmer gewesen. Dessen söhn JohannChristian auf Lieba und Jackta ist Chur - Sächsischer Appella-tions-Rath, Amts-Hauptmarm zu Wiestnburg und Planrtz,wie auch Ober-Steuer-Einnehmer worden. An. 1054. hat ei-ner von Dölau als Chur-Sächsischer Ober-Küchenmeister ffori-ret; in welchem jähre auch Joachim Friedrich von Dölau aufZiegra und Tieffenau als Chur-Sächsischer Artillerie - Oberst-Lieutenant verstorben. Johann George auf Ruppertsgrün,ein bruder des vorgedachten Christians, Waran. 1671. Chur-Sächsischer Cammer-Herr, Hof-und Justitien-Rath, nachge-hends Wce - Cantzler. Adam Friedrich fforirte an. 1691. alsChur-Sächsischer Cammer-Rath. Ernst Friedrich auf Klein«Wvlmsdorff und Puschwitz, war an. 1714. als Konigl. Polni-scher und Chur-Sächsischer Cammer-und Land-Cammer-Ralh,und als Amts-Hauptmann zu Moritzburg bekannt. GottlobChristian aus Ruppertsgrün, ein söhn des vorerwehnten Jvh.Georgens auf Costengrün und Liebau, ist um das jähr ,719.Königl. Polnischer Rath und Vice-Kreis-Hauptmann -es Ertz-gebürg-und Voigtländischen kreifts Ober-Kreis-Steuer-Einney-mer und Ober-Kriegs-LommittsiMs, wie auch Dom-Herr mMerftburg gewesen. Nnauths xroär. Mlii. snnal. 8sxDömitz, von einigen Damit; genannt, eine kleine, aberveste und wegen des Mb - zvlles sehr wichtige stadt, in demMecklendurglschen Furstenthum Wenden, an dem zusammen!fluß der Elde und Elbe gelegen, rst an. i z rg. von dem Cbur,surften Ludwig zu Brandenburg an die Grafen von Schwerinversetzt worden, und nach deren absterben an die Lerkvae ruMecklenburg gekommen. In dem dreißigjährigen krieae rst esbald von den Schweden, bald von den Kayserltcheneinaenom-men worden. Marcktsche chronick, üb. n. p. i;6.

wm V.p.r; 4 - 178. Toxogr. 8sx. ivf. x. 76.ILS Mcklenb. §. 16.

res Alecllienb. i>. 16.

Dönhoff, eine Gräfliche familie in Polen, Preussen rc.welche, bey gelegenheit der kriege wider die Ungläubigen, ausFrancken in Lieffand gekommen, allwo sie das schloß Dvnhoffam Mvs-fluß , davon die ruckera noch heut zu tage zu Mn, er-bauet , und daraufviele iXcuIZ, gewöhnet. Sie ist daftlon >0mächtig gewesen, daß blos durch deren hülste und treue Oet-„>ni LbMentbum bekehrt, und nachgehends i

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che geschriebene tractate ; die hauplM"^^' ^rÄ'e/velieja.

DMitaciones sä L^prisnum ' k Xenopbonte,; äs

m, cZuenräisnei, 8 rsUsm, Tnu^m Ansliosno Lc.

Lvcüs Quorum ksreenelis äs 8cMtmscs ^ 8

liks vk Nr. Uenr^ voäveü. NeäiswL.

* Döbelius, (Johannes Jacobus^emvo

von Dantzcg gebürtig , war i-rokeklvr NeärcmR tzer

ward an einem tage mit seiner stau begraben. Man hat v ^ Christenthum bekehrt, ^Mlen gebracht

ihm Lonclulionum curiofsrum csnt. I. LII. rnv» 8 ^ Sigismundt August; an die Eron^;; geiebet,

ünc. vsn äer l-inäen conusÄsili L illustrstam, L . j'itto , -er UM die Mitte des X - nachd

^ Döbeln, eine kleine stadt m dem Leipziger kreiftinMeissen/

steben meilen von Leipzig, an der Freybergsschen MuWa, vonWelcher sie auf beyden seilen umschlossen wird. Sie M nngsum mit einer starcken Mauer umgeben, und mag vor auero^vreine gute vestung paßirt haben , wie Ischloß-berge ein alter-'»''"- ''

kan. DaS schloß

^.>",»vß aber,

verwüstet. Vormals

zelten

^> 8 ..mundi Augusti an die Cron Pvlc», wor-den. Otto, -er um die mitte des XVI. («suli gelebet, wardReichs-Rath in Polen und Woywode von Pernau, nachdem erwegen hohen alters die kriegs-dienste nieder gckeget. Sein bru-der Theodorus war Woywode zu Wenden. Ernestus, KönigsSrgismundi III. Abgesandter an unterschiedenen Hosen, und

nachgehends General in dem Türcken-kriege , brachte an. 162z.den stillstand mit Schweden wegen Liefland zuwege. Gerhar-dus, von welchem der gleich folgende arttcku! handelt, brachte- - würde auf sem geschlecht. Caspar, Woy-