sol-
am
sich
Do-
dom
dom
V V »»
Benedlg ergehen lassen, Übel geredet; daß er mit dem ris, dahero sie der Kayser von sich stieß; weil er aber nicht o^nnstk- °der Paulo Sarpio correspondiret; daß er den Rö- ne sie leben konnte, nahm er sie, unter dem vorwande, daß dasüb bedrohet , wenn man fortfahren würde, ihn fo vvlck solches begehrte, bald darauf wieder. Man sagt, daß,soll , fairen, wollte er einen Muß fassen, der sie gereuen weil diese Dame dem wilden Humor ihres gemahls nicht viel
. V er mit den ketzern umqienge, und die Lacrsmsnta zugetrauet, sie gelegenherl gesucht, sich seiner los zu machen, und
- i>, /,i„n .-i'ttüionen selig daher mit in die conspirarion etngewilliget habe, welche ihn daS
- auch, als wenn Titus, der bru»
veräck^ er mrk den reyern umgicnijc, ^ ..-
werde« ' baß er gefaget, man könne in allen religionen seligüberwi ^ wmn man nur fromm lebte. Er konnte aber in nichtsnv da/,;«^rden. Dannenhero, sogleich der Cardinal Meli-de er I"« Welt, daß man ihn im gefängnis behalten sollte, wur-huna von den Ingnilwoiibus unter citier scharfen bedro-dia ^wssen , ohne daß sie ein urtheil sprachen, ob er schul-dem m-, "nichuldig wäre. So bald er nun wiederum an fti-- vrie angekommen, verkanfte er das seinige, und brachte
daher mit in die conspirakion __
leben gekostet. Man argwohnte auch, als wenn Titus, der bru»der Domitiani, mit ihr hätte zu thun gehabt, «stein sie rechtfer-tigte sich mit einem eyde. Auf den geschicht-schreiber Iosephumhielt sie sehr viel, und unterließ nicht ihm viel gutes zu thun. d'«e-ra,.E, in Oomitisno A litiv. ^4»^/. in epitoms Imps-
rat. in Vefpaf. cle Vita sua. öaI»/k.
Domitianus, war des Kayftrs Vespasiani sahn, der letzte
'!> den 12. LLLribus. und soll, wie ihrer viel dafür hak
»m r„ derKayserli»
Ziicob»
- 6r w'ser dem/. 600"mnion^
in pro-
luimlv'
n
Cchor»is Blbl-
, so ei-zcci war
vorlrcftwhl ab,
>on deli
m stücke
, unter-
erstell^
s Pävü'o. jähre
i« Sstst'i gelehr-troffen/)«!di äsrewestlscn stub-'n ordestn davor;enen erthat eist
den ver-
er EEikffe des
en
meldete
nderhest
elmo
auf
atur er-chsch<sistM
der sie-
-erbarest
iäre,e-'
terey tust hatte, sich einen ivvii uno g^err,^ »»,„>.» >
ohne zweifel noch viel ärgere dinge würde gethan haben, wenner nicht von Stephans, einem freygelassenen, wäre ermordetworden. Zum krieg hat er nie nichts getaugtt, und doch dörsenüber die Teutschen triumphiren, da er in der that nie mit ih-nen gefochten, und blos das Hertz gehabt hatte, wenige tage jen-seit Rheins sich aufzuhalten. Er, mißgönnte auch den tapfer-sten Generalen die ehre etwas rühmliches wider die feinde desReichs zu verrichten; wie wir dessen an Julio Agricola des Cor-nelii Taciti schwäher ein exempel haben. Suetonius erzehlet,daß er des tages zuvor, ehe er umkommen, eine gewisse frucht
areit/,;
B
nkl-SU
MuyeU fthj^x, auf anstiften des Carvlnais Borgyeie,einen, »»»,-mens Muli, nach Engestand, um den äs Domrnis zu bereden»vaß er wieder zu der Römischen kirche kehren möchte. Alleinvteses war vergeblich , und schrieb er vielmehr unterschiedenevuchex wider die Catholische kirche; dannenhero der Papst ihnben bann that, und die Inquisition ihn verdammte, daß erwdendig sollte verbrannt werden. Indessen liessen seine gutetremrde zu Rvm nicht nach, ferner an ihn zu schreiben, und ihn«u ermähnen, daß er wieder nach Rom kehren sollte, worumwr sonderlich der Cardinal Ludovisio war. Da nun endlich
derselbe unter dem nahmen Gregor» XV. Papst wurde, und daß er des tages zuvor, eye er umwmme»,man dem äs Domrnis Hoffnung machte, daß er pardon erhal- bis auf den folgenden lag habe aufheben lassen, »»d getagt, wen«w" konnte 'Mgieich auch der Spanische Ambassador an dein jch änderst noch werde vermögend seyn es ;u»ffn,desM.Englischen Hofe ihm scharf zusetzte, und über dem es chm m che„ auch, daß er unter andern G dememgen, so»m ihn gewe-Engelland Nicht so wohl girnge, daß er nach seinem geld - und sen, gesagt, daß der nachst-folgende tag m dem zeichen des waskhr-geitze hätte können zufrieden seyn, entschloß er sich wiederum strmanns blutig seyn, und an bemseldigm etwas vorgehen wuv,nach Rom zu kehren; dieses konnte er so verborgen nicht hat- he, wovon man in der gantzen welk wurde zu chgen will n.ten , daß man es in Engelland nicht hätte mercken sollen, da- Daraus schließen die LKronoloßi, -aß er noch 2. lahr eher ge»hew der berühmte Joseph Hall eine nachdrückliche epistel an ihn storben, als Baronius haben will , nemlrch lnv mhr Chrrlti YS.schned, die Colvmesius unter andern episteln mit dem Clemen- Gleich um selbige zeit, da bemeldte Mordthat geschahe , hlMke Romano x. zo?- drucken lassen. Dem allen ohngeachtet, per berühmte Apoüonius T^aneus zu Epheso zum volck emeverlies; er heimlich Engelland, gieng über Frankreich und Flau- . unter weicher er unversehens r. oder ichl!ittedem wieder m Italien , und stellte sich zu Rom an. 1622. ein. ' ^ "
Allda muste er in der Peters-kwche einen strick um den hals ha-bend auf den knien dusse thun , und wurde öffentlich losgespro-chen, jedoch mit auffegung allerhand harter und schwerer duß-ubungen. Man giebt für, daß er nachgehends wieder auf sei-ne vorige meynung gekommen. Zum wenigsten ist gewiß, daßrr an. 162z. unter Urbano VIII. von den Inquisitoren ins ge-fangnis geworffen , und verschiedene klagen wider ihn einge-bracht worden, aus welchen man ihn endlich nacff vielen de-
rathfchlagungen entweder zum ewigen gefängms verdammen,
>-.
rede, unter welcher er unversehens ». ,. .. ^
trat, mit einem fürchterlichen geffchte die erde ansähe, und da-bey schrye; schlagt den tyrannen, schlagt den tyrannen ! Die-ses soll, wie man erzehlet, eben um dieselbe stunde geschehe«ftvn, da der Kayser getödtet worden. Zu ansang seiner regie-rung hatte er die gewohnheit an sich, daß er sich oft gank al-lein in sein cabrnet begab, darinnen fliegen fieng, und selbigemit einer nadel durchstäche, daher Vibius Crispus, als er ge-fragt wurde, wer bey dem Kayser wäre, sagte: nicht einmal eine
rathschlaaunaen entweder r„m . fliege. Im übrigen war Domitianus seiner gestalt nach ein schö.
oder bald aar verdrenn/n verdamme», woht-gebübeler mann, und hatte ein ehrbares gesicht» be-
ruf seiner Schriften verstun^^^akd^rl»^^"^ keinem wider- kam aber noch in seinen gantz jungen jähren eine platte, wor-in'' ' er ftm leben über er sich sehr kränckte, so, daß er sich auch auf den medail.
" -.«weder m,t ,en und müntzen nicht also abmahlen ließ. ^-7. in,mna!. Kitt.
L V!tL sul. Ü8NL. , 6e Lselär.
lid. VII. vita ilpoll. jik. VIII.
üb. XI. rat. temp. c. ly. K,«r'o/r ckronol. reform. Lara«. *
tm gefängnisse, und muthmaffet man, daß er entweder mitgift, oder aus eine andere art sey umgebracht worden. Woraufsein leichnam an. 1624. den 2,. dec. öffentlich zu Rom überdie gaffen gcschlevpet, durch den hencker verbrannt, und die«sehe in die Tiber geworffen wurde. Einige wollen, er sey mitgutem willen des Papsts Pauli V. der Hoffnung gehabt, En-gelland wieder mit der Römischen kirche zu vereinigen, dahingegangen, und ihm erlaubt worden, seinen glauben eine Zeit-lang zu verstellen; er habe auch würcklich viele von den Engli-schen Prälaten auf seine feite gebracht gehabt. Daß man mitihm aber hernach zu Rom so strenge gespielt, sey deswegen ge-schehen , weil er weiter gegangen, als ihm erlaubt gewesen.
^.1. r-»r. icuij,. -- -
* Domitianus, (Lucius Domitius) Kayser, oder vielmehreiner der Tyrannen, welcher sich zu des Kaysers Aurelianireiten auf den Kayserlichen thron soll geschwungen haben.Seine Medaillen aber, welche Diocletiani muntzen und denen,die ihm nachgefolgct haben, gank gleichförmig sind, zeigen,daß er viel später gelebet habe. Man weiß wenig oder nichtsvon ihm, als daß er den titul eines Imxergwnz zu Alexandriaweswegen man gemeiniglich darfür hält, Mari.
schehen, weil er weiter gegangen , als chm erlaubt gewesen, ^kommen, weswegen man gemeiniglich darfur halt, Maxl.Sonst hat er sich mit seinen gelehrten Misten unter den Pro- ^ s habe das Kayserthum oder vielmehr die Kayserliche ge-testirenden einen aroffen rühm erworben , worunter sonderlich M ihm getheilet, dieweil dieses der einzige Prmtz ist,
bekannt Ist sein werck 6s XepubliLL Lcclesmll-c-r conttL krmiÄ- ^ieNt -schreibet selbiger zelt fast nicht gedencken,
^ k«I-- oder kautt
Lsrpii bittarism Lorwilii TriäeMmr, dlL " '"k'em MAnu-ssripw vom äMkors bekommen, zuerst w Engclland Drucken
dessen die geschicht - schreiber selbiger zeit fast nicht gedencken',als in so ferne sie ihn seiner grausamkeit wegen kern,barmachen, da sie doch von den andern ziemlich weitläufige er»zehlungen machen. Ware es aber, daß er vor Marimino gesior»den, so ist es sich auch nicht zu verwundern, -aß sie seiner kei.ne Meldung gethan haben.
Domitiüa, mit vorfttznng des geschlechts-nahmenS FlaviaDomttttta des Flavii Clementis schwester tochter, so daß dieseihre mutier sowol als Flavius Clemens sechsten mir dem Kay»ser Domitiano geschwisterte kjndev waren. Sie hatte sowolals ihr oncle Flavius Clemens die Christliche religion ange.nommen, wiewol Dio Caßius nach der gemeinen gewohnheit—.. ... der alten Heyden die ersten Christen mit den Jüden z» vermi-
^ Eongtna, eine tochter des berühmten Domitii schen, fle zur Jüdin machen will. Wie Flavius Clemens ausnus war wegen ihrer Unzucht bekannt. AIs Domitia- der ursach im jähr Christi 96. von Domittano getöLtet ward»und erklärt worden, ergab er sich allen lästern, wurde sie neben mchrern andern in die cnful Domra auf dee
anstund ^?ber- Weil ihm nun die Domitia wohl küste des Tyrrhenischen m eers verwiesen, b ist merckwurdig,
Lamiam ^ baß sie ihren ersten mann, Aelinm daß dieser Wüterich und Verfolger noch vor ende des jahrs von
hielt NeimÄ^'^khem er hernach das leben nahm. Erbe- dieser Domitiüa vornehmsten beb,en en oder verwalte- nah-heu Me e^F'.k?e'> M als seine concudrne, nachmals aber mens Stephano, der aber m Übergängen war, ist
War, ver ,em?a??!ntlrch. AUnn ohngeachtet, daß sie Kayserin ermordet worden. Diese ward hernach m hex Verfolgung Tra-
äistor. Thek^" ^^odianten, nahmens Pa>- jani aus Pontia an. nach^crraema gebracht, und nM
-/.rmw vvm AMNors veivmme», z»",» -- —lassen. Uderdiß hat er selbst auch noch andere schrrften verfer-tiget, und absonderlich in kkiloloxickLk äs ftaäus V-M» L ku-
als. La poliücs äe llocLLckni MM. III. V
r»m. I. p. s^o. ve OE-»» ipls in connuo rs-Lws Im sx Lnglia , sö zu RvM an. r 6 rz. gedruckt ist;
kill. eccl. k. III. IiK. II. in memor. sccl. t-Lc. XVII.
d 404. 41z- k 421. feg. ;e 8 . segg. Arnolds ketzer-histvne,II. kk. XVII. L. z. 26. nislangss ä'killoirs
K äe KnsrMurs , rvm. I. p. 279. Isaq. 1'Lral äu üegs ästloms, tom. I. p. ;v.
Domitia Longina, eine tochter des berühmten Domitii
-— -— .. - .. a»>»