Band 
Dritter Theil. D - Ha.
Seite
165
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bv v-ld M ikv, ..„f, sie sich angelegen seyn ließ, daß er in guten künsten und wissenschaff-

thnm im möchte auferzogen werden. Er begab sich auf die Unwer.

eaen man i,e vor anen Cambridge, und bediente sich daselbst m der Hebrmschen

Antonii Cevallerii. An. 1570. kehrte

schrecktechnaber

wiederum nach Lonoen,

eine reise nach Franckrerch zu thun, estung von der Parisischen blut-hochzeit !.von Thoma

Und i!^lt^torgenianoe ,

ba,.hatten sich im gedürge auf. Ihre Fürsten sind aus ve.n

tzj.,߻Maan, welche sie Emirs nennen. Sie hatten vor diesem er wie

, welche aber alle untergedruckt, und durch den lens,

^ Ämnratb III. an. I?84- meist die zei

- ^ ^ voran

>cyzeu davon ab.

Thoma Cartwright, und

welche letztere

jähre seines alters

»ndern Orientaliilüen vülckern in der anrvs ...-lion er auch annahm, und an» l>nvr gethan An i7oi sckickte es gewisse zum krofessore Mgusrum Orientslwm auf dieser Universität

Kön a in ^ranckreKKd beaebrte von constituirt wurde. Er lehrte allhier 4. jähr, worauf er wiedermbiüsV das alle nach seinem vatterlande kehrte, und sich zu Lvven auf dre Rechts-

gelehrsamkeit legte. Doch sahe er sich wegen der religions-

d doublen gezwungen, sich wieder nach Londen zu fernem vat-

.. „,->1-1, dem vergleich, der

- bis auf heute übergeblieben. Im übrigen yai ^

sich vor allen andern Orientalischen völckern in der astro- vvcaund magre hervor gethan. An. 1701. schickte es gewisse zumsnni^ j„ Axanckreich, und begehrte von 00m

cten an den

en die erlaudnis

gemacht wurde, wieder dahin lehne. ^>»>vsich nach Holland, und bekam an. 1577. die. - m Leiden, von

dar^wassdwE

Aen Men Emir Nddallak durch Ytnremn m stelle eines krokeüoris mng eben dieser kwkeNcm.

brachte, und die Drusier fast gäntzlich zerstreuete. A . dannen er an. i ^,'cher er auch rühmlich bis an seinen tob,

Abdaüaks ältester Mn, der Emir Assen, munterte sie auf, sich wurde /weich ^vorgestanden. Er war wegen ser-

wieder zu sammlen und gegenwehr zu thun, da sie dann ih welcher an. :6i 6. e f g ^ ^ sprachen so berühmt,

Ande MugmV und ihr land von neuem einnahmen. Nur wiMschM m dm '^^^en, eine er-det unglückliche Abdallak muste dabey leiden , als der nach pw Gmeral^S alen^ry Testaments zu verfett -

Bassora in eine ewige gefangenjchafft abgeführet war^ klarung vec schw sie ^ ersten bücher Mofls, uber dre

dem er sich zuvor im keraer zu Damascus hennltch hatte lamm wie er denn aucy . über die schwersten orter

lassen. Indessen iü der Baffa zu Damascus, der den Drusiem » ersten capitel des 4>bua,ö, ^ ^^r Josnä, der Richterso aussätzig war^ bald hernach aus andern Ursachen strangulitt ^ buchs' dE A^s^fertigtt, aber bey seinem leben

worden / und die Drusier leben seither» in zwmltcher ruhe. und Samuelis, derglE^ ^r war auch von emlgen

, MLM. cie L Lmx. ' Nichts E!L Übersetzung ber heiligen Scherst in

Oriem. karck , voyage kme en 1714. wm. bestimmet, eme neue uve^ welche; aber durch

I.v.,2-7.* . ..». Niederländischen,Mam^zuMan hat von ihm

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aus der imm bereits in ferner jugend s ... .

IchiKte, um sie dahin zu ber^-n ^ gelegt hatte, daß man urtheilte, er wurde einer oer grviwn

und ihn heuraihen möchte Äi? ^ ehren mann verlcMn, werden, starb in Engelland im 21. jähre seines alters.

ster Berenice Verfolgungen von ihrer schwe- ^ einen grossen brief-wechsel gehabt, wle er denn ausser

beyder bruder dem Düngern Agrwpa ''?wa/in ÄAÄEen den Hebräischen, Griechischen, Französischen, Englischen undelM , alles galt, und auf dM ..«n Niederländischen allein 2z00 Lateinische brrefe hinterlassen.

runger, eifersüchtig ward , üesi sie sick ^ Er war sehr sparsam, andere leuthe zu loben oder zu schelten

vhngeachtet sie darüber von diesen Vorschlag geMrn, hat deswegen von den erferern m der relkgron viel ausste-Als der Apostel Paulus gefangen ^treten muste. müssen, die ihn einen falschen bruder gescholten, da er doch

sem Felice und dessen qemaMn er vor dre- xrorekamilml willen mehr gelitten und verlassen, als

ssme Unschuld. 4 V yje meisten unter diesen schreyern. Sein söhn Johannes ist ein

* ' 4. . o/ept,. Ich. XX. c.and. miracul gewesen. Im fünften lahre stilles alters lernte

DruMa. ein? ^ ^ er bereits Lateinisch und Hebräisch, im ?ten erklärte er die Psal-

wählte sich L II 7«6 an^id^t Agripplna , ver« men, mit Verwunderung eines Juden, der damals in Leiden

Äarcum Aemilium 9?nm«m ^ Eucw Caßio, wiewol ihr Dro ^ Hebräische spräche lehrete. Im -ten las er das Hebräischeter nun ihre mutier weaen"jm-?? belegt. Ohngeach- puncte, und konnte es auch nach den grammatrcalischen

Damen derübmt vor allen Römischen xegeln punctiren, welches die Rabbinen heut zu tage selbst nicht

ln sehr junam iabren' DvuWa noch xnxhr können, wobey er das Latein als seine Mutter - spräche re-

Wcmde, die sie auch bete, auch sich im Englischen konnte hören lassen. Im r-ten

Kaysrr Word?,, 2 lls Caligula schrieb er ex rempore Hebräisch m gebundener und ungebunden

mit ihr mann,und lebte rede. Im l 7. jähre hielt er an den König in Groß-Britan«

threm tvde, ^mllchen gemahlln. Mich ^irn eine Lateinische rede in gegenwart des gantzen Hofes, und

tlges lrichch? ^vfolgte , ließ er chr em präch- dessen Verwunderung. Er war aufgeweckten geistes, von

gottllri,^ b^ängnishalten, statuen ausrichten, und sie als eine einem gründlichen urtheil < von grossem gedächtnis, und von

hielte ^ thun, und wenn dero gebutts-tag einfiel, ihn jederman lieben muste, und von einer sonderbaren

best erwies^ ^ Ev- frömmigkeit. Allein er starb in Engelland bey dem Dechant ?"

Mae Lrvms Gemmus, ern Römischer Rathsherr , ver- - -nrils>?im Thomas, der ihm eine gute penston gäbe, a

' daß er sie gen Himmel fahren, und mit den gottern ' - . t!ave, a

uversirrn gesehen. m Lalig. c

M. O-o, ich. XI.IX. aä M. 79 l-

" ^-L

tI' Vio, ich. XstiX. sä W. 791. ö«o,/e.

Mblw usiuv, (Johannes) Abt ;« Parc nähe bey Löven, Prä-deii M^wstr-vrdens, war aus emem berühmten gefchlechte inNachd/^^wnden an. 1578. gebohren. Er studirte zu Löven, undgenomm/n "/em vetter Ambrosius Loots , Abt zu Parc, zu sichdurch sein? in den Pramonstratenser-vrden, darinnen er

Papst Pauinä stuMeit und frömmigkeit in ansehen kam. DerVisitation der ,stj"nd Ertz-Hcrtzog Albrecht gebrauchten ihn zurAbt war. w? m^bMte» in den Niederlanden, als er bereits

'« aestorben , und hat

mem liv. III. 0 . rz. tötete viogrsxit.

Druso, ein elender Hiüoricus zu den zeiten des Kaysers Au-gust,. Weil er sehr reich war, und viel geld auf interesse aus-lehnte,so obligjtte er stme schuld-leuthe, daß sie seine Mistenmusten lesen hören, welche die andern verachteten, worüber Ho-ratius spottet , ich.I. Isrm.^sryr.Einige alte manustttpte

äs) ein Französischer Poet— , einem adelichen gefchlechte

gebohren, und lebte ums jahr i^ü. Er schrieb ies Lomro-vsrchs äes 8 exss mschulin L feminin <Lc.biki. äs krsnee. kibi. Lrznq.

Drusus, eine Römische familie, war ein zweig der familieder Li vioium. Diese jetztgedachte Livische famwe, ob sie gleichnur bürger-standes war, stund dennochnn grossem ansehen, undbrachte berühmte leuthe hervor, welche Me gEm chren-amter. ... „ in der Römischen Revublick bedienten. Jmonverhert waren M»

«ach Audenard? M erhalten; weswegen „c iyu Livius Salinator, und M.Livius .^"^iÄ^^rstlbrgell

wieder berief, und nach Tournav schickte. Eine entsprossen. Dieser letztere soll pon emem feindlichen General

chem sie übersiel, gab ihm gelegenheit, sich in glei- Drausus, den er stldst erlegt, stmen nahmen erhalten, und den

lahre zu fernem vatter nach Engelland M begeben, welcher Galliern das geld, so sie von den Römern bekommen, da sie das

Audenarde in veruym^^ ,

von lügend ar/demm jun. an. r;;o. gebohren, und

wan ihn erstlich «acb m ^.^^lv8icc> gewiedmet, dannenheround «2 Ucktel die sprachen zu begreiffen,

^ muste wEn der Prm a^uIvsophre zu studiren. Sein vat-

bekanme, an i?67 seinereligion, zu welcher er sichHem Luther mu dem rucken ansehen, in wel-

' ' - a-ine muttec aber

Lsxi-