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dua dub
Und in seinem testament befohlen , daß man nach seinem toderhneben dahin zu dem Baro legen sollte. Von Balduino aber istmerckwürdig, daß, als Duarenus seine krokMon in Bourgesverlassen, und man selbige jenem conferiret, er selbstjähr dar-auf den rath gegeben, Duarenum wieder dahm zu beruffen,und ihin die ober-stelle eingeräumet; worauf sie sich zwar einereitlang dem äusserlichen scheine nach wohl vertragen, aber her-nach in grosse feindfchafft gerathen. Sonst wird von einigen an-gemercket, daß er heimlich der Protestwenden religion zugethan,derselben aber dennoch öffentlich entgegen gewesen , worüber ersonderlich von Balduino viel leiden müssen , und öffentlich einNicodemit gescholten ward zu der zeit, da Balduinns sich nochzur Reformirten religion bekannte, welche er jedoch hernach selbstverlassen. Er war von so schlechtem gedächtnis, daß er sich niegetrauete eine öffentliche lection zu halten, wo er nicht sein papiervor sich hatte. Dahero auch auf feiner reise inTeutschland,als wo-hin er feine schriften nicht mitgeführt, man nirgendwo von ihmhat erhalten mögen, daß er, wie zu selbiger zeit noch gewöhnlichwar, eine gast-lection verrichtet hätte, welches sein ansehen beydenen, die ihn nicht näher kannten, sehr vermindert. Er starban. iim zo. jähre seines alters ohnverheurathet, und hin-terließ sehr viel schöne schriften, als: Lommsmarmm in varios
chitulos Ligelii L Loäisis; Dilputationuni älüiivsrlariarumIrb. II. äs Kations äocenäi äisssoäigus ssiris; äs klagiarüs ^8criptornm alisnorum Lonipilatoribns; äs 8asr!8KccIeli-e W-niileriis L Lensksüs lib. VIII. Ls. welche zu Lyon an. i5?4.und an. 1579. zuFranckfurt, ingleichen an. 1^92. und an. 1607.zusammen gedruckt worden. Zu der andern edition zu Lyon hatNicolaus Cisnerus viel beygetragen, auch beyden wrnis einevorrede hinzugethan, unter welchen diejenige, so sich vor demandern wmo befindet, ziemlich weitläuftig ist , und äs lVloäoklosenäi atgus äilcenäi.jura handelt. üb. XXIII.
eloge8 äes 8avan8 tom. I. elogior. lib. I.
elozior. ?. II. F/or,«e, in cenftirs aucl. celsbr. p. 660.in tliest. e. 4. p. g;6. *
Duarte ptnel, (sonsten Edoard Pinel) ein PortugiesischerInd,welcher in der mitte des XVI. lksuli gelebt: hat mitHiero-nymo äs Vargas das Alte Testament in die Spanische sprächevon wort zu Wort übersetzet, und zu Ferrara an. 155z. mit einerdedication an Herculem von Este, Hertzog von Ferrara, mit Go-thischen buchstaben ans tag-licht gegeben: soll genau nach Pagni-ni Version eingerichtet seyn; doch haben andere beobachtet, manhabe im Lenwteucko sonderlich der ConstantinopolitanischenSpanischen Version gefolget. Sonst soll dieser smbor auch äsl-rammatico L Lslsnäis etwas geschrieben haben. M-?.
hibl. Ilisp. Le Lo»Z, bibl. fiicra.
Dub, lat. vuba, auf Teutsch Eiche, ist der nähme einiger or-ten in Böhmen, darunter eine Königliche stadt in Buntzler kreis,10. weilen von Prag gelegen , sich befindet. Es ist solche miteinem schlösse versehen , von dem ein unter-irdischer weg bis aufDas benachbarte schloß Raben gehet, der durch viele seifen ge-hauen ist. Ohnweit der stadt fließt auf einem hohen berge einvach, der im fommer kalt, und im Winter warm ist.topogr. Lokem. p. 26. milceU. äsc. I. lib. III. s. 7.
5 . p. 74. A c. 8. §. r. x. 88. Vogtens jetztleb. Böhm. p. 89-Dub, le voux, ein fluß, der im berg Juramiweit Pontarlierin Burgund entspringt, neben Morta vorbey durch die Graf-schafft Vallangin lauffet, den Freyenberg, dem Bißlhum Baselgehörig, vom Trübelberg, der Grafschafft Burgund zuständig,abschneidet, durch die Froburger Herrschafft, gegen osten, in dieProbstey St. Ursitz, und alldort oberhalb der stadt um einenberg herum läuffet, und solchen zu einer halb-insul machet, als-dann sich wiederum gegen Westen wendet, und nochmal durchdie Froburger Herrschafft, St. Hippolytes, und Mümpelgardvorbey ins Burgund fließet. *
* Duba , Daube, oder Dambe, (Bircken von) welcheauch lat. Laronss a tzuercu genennet werden, ein uraltes aberausgestorbenes adeliches geschlecht, welche eigentlich in Böh-men ihre güther hatten, und auch Hohenstein mit der umlie-genden gegend besassen, aber solches an. 1444. vor Mühlberaan der Elbe vertauschen musten, welches auch an 1518. nachHansens tode wieder an Sachsen fiel.spuä^ 5 e«^err. Lript. rsr. 8axon. tom. II. p. 1447. AklNUthSproärom. lVliln. p. 47;. catal. Lomit. Marckion. 8ax.
Axuä 1. c. tom. III. v. I8;8. Ihr stamm - vatter
war Dovora, oder Howora, welcher an Hertzogs Iaromiri inBohmen Hofe war, und als denselben die von Weffowictzauf der lagd anfielen, durch seine zu pserd naher Prag eiligstgebrachte Nachricht machte, daß man ihm zu hülffe kommenkonnte. Vor diesen treuen dienst schenckte ihm der Hertzog dasschloß Stebnam oder Sthecknam, nebst der daraufhafftendenerblichen Ober-Jager-Meisterey in Böhmen erblich, erklärteihn und seine nachkommen vor Adeliche, und freye leuthe, undwürckte ihm durch seinen vorspruch bey Kayser Henrico II. denFreyherrlichen stand aus. apuä
I- L. tom. I. p. 2006. ^^0». 28- ibiä. tom. III. pag.
16^1.P. 44- l. c. p. iZüZ. Hincv
steht als zeuge in dem vertrage, da Hertzog Casimir das Her-tzogthum Qppeln an. 1289. dem König m Bohmen , als ein»chen offeriere. <7^. 8). I- c. P.K7I7- Er besaß die
Statthalterschaft^ i>n Cracauischen district, verlohr sie aber an.r^oi. , tüü. kolon. IX. x. 897. Im XIV. sirculo
hub
hatte Heinrich Graf Renß Isenardam, Loyers von Birckentochter, zur gemahlin. 1. s. p. 1477. Äst»
i;t9. findet man Hinconem Bircken von Dube als zeugen, osp/oM. Mes apuä äs, rsliczg. lVI88st. tom. VI.
x. z. An. izzo. besaß Hinco von Bircken , Freyherr von D»-ba, das schloß Hohenstein, I. c. p. 1869. welches viel»
leicht derjenige Heinrich ist, welcher an. izzz. Hauptmann zuSchwibuß war. , I. 0. p. 1990. An. i;findet
man ihn als Burggrafen von Prag in dem verpfändungs-brietder stadt Zittau. gpuä äs ,
reliqq. N88ct. tom. VI. p. m;. tom. V. p. 541. ;6i. Heymasivon Duba, Herr aufNochad, lebte an. i;4i. tt. ibiä. tom. V-x. zo;. 507. Berco und Hinco waren an. 1540. Johannesan. izyo. und Wenceslaus an. 1420. besitzer des schlosses Hv"henstein. , 1. c. x. 1869. Andreas von Duba sollte
per Provisionen! ?SPN an. i;8r. Bischoff zu Merseburg wer-den , allein das Capitul hatte schon Burcardum von Querfurlerwehlet. Lpr/ö. TlVer/el,. zo. apncl äs , re-
liqg. N88ct. tom. IV. p. 4zo. Hans Benisch war erst HertzogJohannis zu Görlitz und Marggrafs in der Lausitz Hofmeister,und wurde an. r; 84. Landvogt in der Lausitz. Grossers Lawsitzis. merckwürdigk. th. I. p. 97- Sein söhn Johannes war vorihm an. i;8i. gestorben, und zu Görlitz in die kloster-kiEbegraben worden. Grosser, I. c. th. III. x. r;. Weil aber dlcvon Duba aus dem schlösse Hohenstein grossen unsng trieben,jagte sie Fridericus ksllisolus an. 1414. heraus. , I-s'
x. 1868- Fridericus klsciäus nöthigte endlich Hansen von Blo-cken , mit ihm die Hohensteinische güther gegen Mühlberg wvertauschen, welches an. 1442. oder 1444. geschehen.
1 . s. p. 1457.1469. An. 146;. eroberte AlbrEBircken von Duba das schloß Rathen an der Elbe, welche-Friedrichen von Oelsnitz gehörte, und an. 1518. starb HEBircken von Duba ohne lehns - erden , daher seine güther a>ovacante lehen an das Haus Sachsen zurück fielen,
, I. c. p. 14^7. Sedislaus Bircken von der DaEauf Leippe und Reichsstadt, ward an. 1-126. des Königreich-Böhmen Oberster Land-Hofmeister und Landvogt in der Ob^"Lausitz, annal. Oosrlic. 3puä /lo/i»««». ssrixt. rot-
Kulat. tom. I. k. II. x.
* Dubdu, oder Dubudu , eine grosse stadt in der Africchchsehen provintz Cutz, des Königreichs Fez; sie liegt in der umbeines hohen oergs, 20. stunden von Melika mittagwärts, und 0von einem Herrn aus dem Hause der Benimeriner gebauet wo>den, gleich anfangs da sie in Nauritania Imgit-ma zu hck^schen begunten. Anfangs war sie nichts anders als eine vsstung , zum schütz dieser Benimeriner. Da Abdulac unter 0-provintzen dieses Fezischen Königreichs eine abtheilung getcosen, hat er diese gegend einigen feiner unverwandten überlangwelche diesen ort besser angebauet, und ihre frucht-cammer o»aus gemacht haben; seither aber ist die stadt dermaßen E.wachsen, daß sie heutiges tages für eine von den guten städtt"'Africa gelten mag. Als die Benimeriner von den OatE.sind vertrieben worden, so thaten die Araber in dem lande Umöglichstes, dieselbe zu verderben, die cinwohner aber abescE,ten sich so männlich, sonderlich unter der anführung ihrespfern Hauptes, Muca-Ben-Coma, daß sie nicht nur dieabtrieben, sondern ihre sreyheit behielten , und diesen Uihrem Ober-Herrn erwchlen borsten. Sein söhn Hamet, ein Utapferer mann, folgte dem vatter in der regiernng, erhielte 0'land in gutem stände, und hatte seinen söhn Mahamed zuE.„den, welcher auch einer der kriegs - erfahrensten Africawjw ^Helden seiner zeit gewesen, und noch bey seines vatters leg-ten etliche stadte, so an dem berge Atlas gelegen, gegen ^midien eingenommen, deren sich zuvor viele kleine Herrenderrechtlich Meister gemacht haben, zur zeit da dieses ,in den abgang gekommen. Mahamed zierte diese stadt DÄ Amit vielen prächtigen gebäuden aus, und half der handellAA-mercklich auf, welches er sonderlich durch freundliche autMmnng der fremden , denen er vielerley freyheiten verschanzund freyen Handel anerböte, zuwege brachte; weswegen ereinen grossen zulauf sahe, und unter den fremden als der ^nig von Dubudu bekannt wurde. Auf ansuchen einigerUnterthanen, wollte sich von Texar meister machen, da " ^dieses dem Sayd, oder Muley-Chec bekannt worden, kEhscihm vor, und gieng dieser erste König der Beni-Osader Mauf Dubudu los, und belagerte es; da er es aber ocimen wollte , stellten sich die cinwohner , deren über ° Hil-maren , die sich ihm durch einen ausfall entgegen gesetztten, als flohen sie, und liessen ihn also mit dem groste» ,seiner armee einen guten theil des berges hinauf "cn.Mund fielen ihn, da sie ihre» Vortheil ersehen , mit einer ,wüth an , bestürmten ihn mit pfeilen und steinen dernwudaß er samt seiner armee nichts als schrecken und die stuIgF'sich sahe, und eine grosse menge bleßirter und todter zuru"Doch fuhr Sayd dessen ohngeachtet in seiner unterney» Wfort. Er ließ zu dem ende zoo. büchsen - schützen undbogen-schiessen exercirte lands-knechte beruffen, und dleft 'Mfür schritt auf die stadt anmarschiren. Mahamed merckte' Fdaß er dresen regulirten trouppen, welche ehender ster-' Eweichen wurden, zu widerstehen nicht im stände war, un-deswegen den entschluß, den König in dem lager zu ve> p hi-Zu diesem ende verkleidete er sich als einen Herolden, n>