Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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179
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^ ^ verworffen, und hingegen einen , nahmens Dultt-ihr Oberhaupt erkennet, dem sie auch in ziemlicherAavM? "" die Alpen - gebürge nachgefolget. Es hat aber der> ens V. so gute anstellten gegen diese leuthe gemacht,daßvnd ^ anfübrer, nebst seinem weibe gefangen genommenhör?, brannt worden, worauf die qantze stete gar bald aufge-fch,/' Dre Duleinisten werden sonst noch vieler andern groberschändlicher laster beschuldiget ; allein da dieses lc-riä !a «ihren feinden geschiehet, und es ohne dem ein genm-d-x. ialle, die sich der herrschenden partey widersetzen, mitrrla,,»,^" aufbürdungen zu beschweren, so wird eS hier wvh!^ leyn, das urtheil einzustellen. tda»r,

in >^,hitinus, zugenannt Xovsriensis, war von Prat, einem.afschafft Novara gelegenen dorf, gebürtig, und kamg,,z^n langer knab nach Vereelli, aüwo er zur schule greng.E er vemieniaen Priester, den dem er wohnete, eine summa

Vpe»e>-. IV. y.

, nv>-— !i' . ää Iscir. l. a.

not. vst. 6srm. xop. 11 . 2. z. r;. Hamelmann oxp.

p. ry. muthmasset, daß vielleicht die stadt Dulmen von ihnenden nahmen habe.

* Dulichiunr oder Dblicha, Oxsla, eine kleine insul immeer bey Griechenland, eine von den insuln , welche die AltenLokm-läss , die neuern aber Curzolari nennen, im Golfs vonPatras , zwischen den kästen von Griechenland und Morea,wo der stuß Achelous ins meer fällt vor dem Gvlfo äi Lepanto.kkame,'«,, L. 62;. 699. 5rr«^o, VIII. p. 516.

524. X. p. 6yz. 70;. , Lologs VI. 76. Kn. III. 270.

in Liri 60. ?7a/>e^rr«r , II. 2. vers. 59. II. vers. IV. 17. vsrs.if. III. vers. ;y. 5tariur, Lokil. I. 6. II. 7. aber,und Plinius Kitt. QLt. IV. 12. zehlen sie nicht unter die Lcking-äes. , noc. orb. Lntig. II. 14. §. IO. Nach Spons

V0XS8S5 äs valmat. II. muthmassung ist sie die heutige instl!

ferner be- * Dullaert, (Hermann) ein trefficher mahler und nicht gc.

„ treiben ringerer Nieder - Teutscher Poet, war an. I6;6. zu Rotterdam- MM, bey zeiten einen guten verstand bey ihm

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Als er demjenigen Priest«,gelds gestohlen^ hatte dieser

ringerer Nieder - Teutscher Poer, war u>». .

gedohren. Weil man bey zeiten einen guten verstand bey ihmverspürte , seine schwächliche leides - beschaffenheit aber ihn zu--x Verrichtungen untüchtig machte , be-

hlen, hatte brejer emen argwoyn auz rmen ..

welcher aber den Dulcinum so in die enge zu werben—- ninlle. Dul-

wuk7/'^!?/^ ^ben Duicmum wmv,r ..

ey...s ^ er ftme» begangenen diebstahl aestchen muste. Dul- gcvvv.".'. ^

itrus, welcher ursach hatte zu sörchten. märbte die weltli» verjpurte, seine schwächliche rewes-7 - .

L ««LL^,7WUz».

.lebrmeisters arbeit verkauft wurden.

, vazz er innen veacmur»"ttnus, welcher ursach hatte zuM Obrigkeit die Hand über ihn

ne schildereyen vor seines ieyrmc„»»v ......

Rechst diesem legte er sich auch auf die Music, ..

sche Poesie, welche letztere er auch mit vielem fortgang getrie-ben. Die Natürlichkeit und lebhafftigkeit seiner ausdruckungen' - wie in einem so gar schwa,

»rriyummern, daß alle guryer wuren gemr»alle unkenschhert und hurerey, ausgenommentvchter. Da solches dem Bischvff von Trient

NkNil l»v n

mit mutier oder

bekannt worden

HllUL .

wußte sich alle- den. Dre naiurüchkeit und revyamm».. ..

cescia, Berga- setzten jederman in Verwunderung, wie in einem so gar schwa.Als er nun chen leibe ein so durchdringender qeist wohnen könnte. Er starb

N-Itterland endlich den 6 . may an. 1684. David von Hoogstraaten , der

in «. Dulaerts getichte zusammen dru-

wwler. Da solches dem BNchvss von Drrenv -- ,,

ßeng er an Dulcinum zu verfolgen. Dieser aber wußte sich alle-M zu retten, und hielte sich meistentheils bey Brescia, Berga-mo , Comv und Miwiand in den aebüraen aus. Als er nun

ju reuen, uno yrene um nrenlenmeuvMv , Comv und Mayland in den gebürgen <endlich keine ficherheit mehr fände, kehrete er i

endlich den

in sein vatterland

ca und Vercelli nieder; eS schlugen ncy ""7 Unet.mehrentherls junge leuthe, unter denen sich auch S 1 ^ ,.------ Da er nun vermerckte, vrsmse,

jvoo. mann , mcyremycttö runge re,reiche und Edle befanden , zu ihm. Da er l-u"daß« allda einen angriff zu befahren hatte, bevejttgic ^ 1 ,sehr vvrcheilhafftig, und bey erfolgt« belagerung < wuM 'so taps« zu wehren, daß solche über iabr und tag van ,-

sehr vorlyeliyasttlg, und bey «folgt« belagerung, wuyu 'so tapfer zu wehren, daß solche über jähr und tag vaurr -Endlich aber zwang ihn und seine anhänger die grosse yunge -noth zur Übergabe. Dnleinus und seine eNefrau Margareey ^

- aabe^^mi!^^ anhänger die grope yu»^.«.

so von Trient^aebürtr? ehefrau Margaretha,

gebracht «bänglich nach Vercell.

lehren konnte ' kerne weise von seinen rrrrqen

!. "L^E^Abracht werden, ward er durch die gantze stadt

gedracht. Nachdem er nun auf kerne weise von lernen rea, «>» >veiber nevjl ern« nu«,

lehren konnte abgebracht werden, ward er durch dre gantze stadt „er und eben so vm werver neu,gesuhret, und an dem gantzen leid mit glüenden zangen ge« rindern angelegt. ^

iwrcket. Er soll auch in den grösten schmertzen fern angesrcht , Duma, eine alte Abtey m Portugallmcht einmal »«ändert haben, ausgenommen da ihm dre nase „ St. Martinus, ern Pannomer, v,und das männliche glied adgepfetzet worden. Sein werb er- n,n lenwn König der Sueven m Gallrc

i?i^-in oiä er. ndmol 0 ' .

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ohne

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vol-N

egen ^annr >er.

DuUar <

docrrte die Pyrwjopyrc »» --- -

Er verfertigte einige philosophische werue,

LommentLrü über den Arrstotelcm waren. HM. Lelg.

* Dullwich, ein ort in Suthrey ander Themse/Londensüdwärts gelegen, woselbst unterKonrg Jacobs I. W'lhelmPl.lea, ein berühmter comodrant, ern armen-haus vor sechs man-ner und eben so viel Werber nebst einer schule zu «Ziehung 12.»gelegt. Lrlt. p. »6;.

-»ma, eine alte Abtey in Portugall unweit der stadt

ZLZ«LLVLW§

^enrsr. Ȋ vsut. x. 1121.

. * ^ulcinus, (Balthastrr) ein OEor,lur«s und L»noni-zu St. Petri zu Bononien, lebte im ansang des XVIII. lle-, und starb an. 16,4. im feptemb. Er schrieb: äs Lono-vsrio 8mw lidrvs VI. so erstlich zu Bononien an. 1625. undin 4. hernach aber in dem TKslimro »attguit. L Kitt. itLl.

win. vii. gedruckt worden.

7. * Duleck, oder Dulck, Dueleke, Dulek, lat. vulscumvsmlisMm, ein grosser stecken und Barvnie in der Jrrländi-Uen prvvintz Leinst« in der County Meth, liegt nicht weit vonU.M°Men lüden, hat das recht, Deputrrte zu dem Par-Engelland zu schicken, und ehema Serum Blschoffli,

L »L.:?"er dem Ertz - Stift Armagh stehendweiches aberrn vorigen reiten mie nnn blunaracd »«knüpfet worden.

x. 90;. äs viris illuttr.

^-,«0- , 6eogr. lscrs p. r8->-

* Dumav, (Paulus) war an.i z«;. zu Toulouse geboh,rerr .ward an. 1611. Parlements - Rath zu Drjon, und starban. 164;. Man hat nichts von ihm als einen Latalogum derbiblivthcck des klosters St. Benigni zu Drjon, welcher unterdem titul Libliotkess z-mrmsna 1611. in 4. gedruckt wor,den » und anmerckungen über einige briefe Jnnocentii III.die an. 162z. in 8- zu Paris heraus gekommen. Sein söhn Pe-trus , gleichfalls Parlements - Rath zu Drjon, ist ein in «um»,nioribus sehr erfahrner mann, und vortresticher LateinischerPoet, auch ein Mitglied von der Paduanischen Akademie derXicovrari gewesen, wd an. 17.1. gestorben. L/e«aAm»a, ll.

x>. ioo. feg.

Dmnbar, siehe Dunbar.

Dumblan»oder Dumblaine, lat. Vumblarmm, die Haupt---- «^^ii^nyjsmen landschM Menteith, an dem

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wen sitz, vnt« dem Ertz«bift Arma^v worden. D«Ean»vd« DM.vtc«ne,^ai^ Menteith a^rm

m vorigen zeiten mit dem von Llunararo ^ w der SchoManbWM m nn Par^mem,

e«»!üe»,Luc. x. 997. 6srm. Z 4 - a.iffeTaich oder Terth. ^ Brschoff ovn ,

* Vvl.6ILiXI, werden von Taato äs mo »f, von denen Achr BMoff gehöret uMer^ ^ wett allhi« an. r7 ^unter diejenigen völcker der alten Teuticher» g ö d auf dem "^ws. Sie rst deswegen mrra , ^ «auvv

nicht viel m berichten rn . -nNned« wett neu -

»m« vreremgrn vvick« der alten Temieycn dem vnv chr deswegen merckwüMg, wett Eier" am ^7

nicht viel zu berichten ist , entweder wett sie memasam^ drews. Sre M v sweg Königlichen trorE

SS 7'-

;el^bM»chme^, daß^e hinter den ^sttvanis mwLttamav^ über 5000.rebellen, GeneralmWill u

und ihr

Uten Deuirme > f

vvlcr« per anen 4nicht viel zu berichten ist , mtweikriegs - schauylatz gegen die Rom«

Andere setzen denselben einen

Nr t Wischen der Weser und Ems in der aeaend , wo ietzo dre ' -»glich ern«

K^Wafften Oldenburg, Lrnge und Hvya lttgen, so gar, daß genannt, ist ^r Mme erstttw provmtzen , l

auch noch ein stuck vom Bißthum Munster, und Fürstenthum Grafschafft- welche dr z n begreift, zum andern der yauor.Di »den sollen besessen haben. Clu 7 erius 6srm.unr.UI. lt- dale »nd Nrchesdale , rn a) ^«ssl, welche inNithesdale,ivlü sie an dre Weser und in das Paderbornische setzen, welchem stadt von der gedachten ^ ^ gani,

Lrnge und Hoya liegen