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rung der Bischvff ein Pfaltzgraf war, und auf seinem siege! ei-nen gewapneten Ritter führte, welcher in der einen Hand einblosses schwerdt und in der andern das Bischöffliche wapen hiel-te. Ja es wurde ihm einst zuerkannt, daß der Bischvff alleconfiscirte und Heimgefallene güther innerhalb der freyheiten,gleichwie der König ausserhalb haben sollte. Es hatten auchdie hiesigen Bischöffe alle Fürstliche reZsin, als ihre eigenehohe geeichte zu entscheidung beydes der cwil-und crjminal-sa.chen, und die müntz-gerechtigkett. Allem, nachgchends wur-den diese freyheiten unter Henrici VIII. regrenrng, krafft einesgewissen gesetzes, sehr verringert, und endlich alle mit einan-der nebst den güthern und allen rechten ,krafft emer Parlements-acte, in dem letzten jähre des Königs Eduardi VI. zur Crvnegezogen. L , in Lritsn.
s Durham , oder Dunholme, Bißthum unter den Ertz-?nni--k aehöria. Schon an. 6;5. war em Bischosf-sul Zindisfarne oder Holy - Isle, alldaum diese"zeit der aus Schottland kommende Bischvff Aidanus.,und hernach viel von feinen suceeffvren residirte : doch ist die-ser sitz hernach nach Ehester upon rks Strut, und etztlich an.yyo. von Bischvff Aldhun nach Dunholme oder Durham ver-setzet worden , von welchem an eine richtige folge der Bischöf-fe von Durham gefunden wird. Von den zeiten Königs Hen-rici VIII. verhält sich die Isries also:
An. 1509. Thomas Ruthall oder Rowthall.
An. 152;. Thomas Wolsey, Cardinal / kam an. 1529. zudem Bißthum Winchester.
Cutbert Tunstall / Bischvff von Londen, unter Kö-nig Eduard VI. entsetzt, von der Königin Mariawieder eingesetzt, und endlich unter der KöniginElisabeths nochmal entsetzt, starb an. 15 ? 9 > sei-nes alters 85. jähr.
James Pilkington, 8. 1 . Laccsl.
Richard Barnes , Bischvff von Carlile.
Mathew Hutton, 8 . 1 . k. transserirt an.1594. zum Ertz-Btßthum Jorck.
Tobias Matthews, 8. 1 . k. gleichfalls nachZorck versetzet, und folgteAn. 1606. William James, 8. 1 . k.
An. 1617. Richard Neyle, Bischvff von Lincoln , kam an.1627. nach Winchester.
An. 1627. George Mountaigne, Bischvff von Londen, kamdas folgende jähr nach Jorck.
An. 1628. John Howson, Bischvff von Oxford, starb an.
16;r. seines alters 75. jähr.
An. 1652. Thomas Norton, Bischvff von Lichf. undCosventry , starb an. 1659. seines alters 95. jähr.An. 1660. John Costn, 8. T. k. starb an. 1671. seines al-ters 77. jähr.
An. 1674. Nathanael Crew, Bischvff von Oxford.
An. 1721. William Talbvt, 8. 1 . k. starb an. 17;«,.
An. i7Zo. Eduard Chandler, lebte noch an. 174°. 6oü-
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niger Bischöffe. Engl. kirchen-staat.Durham, lat. vunelmum, ist eine sehr alte stadt, undzwar der vornehmste vrt in dem Bißthum gleiches nahmens,lieget aar lustig an dem flusse Weere aus einer davon gemach-ten halb-msul , indem er feiten von der stadt benetzet und
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vne V07S küre AU ksiud genannt, welches zu Am-uervam 17;^. w 12. gedruckt worden. .
, war der älteste söhn Guidvnis Aldoncn von Dur-1^' Marquis von Duras, von dessen gemchlm, Elffabew ar T°ur, die ihn an. 1625. den 9. °a. zu Duras gehMenMe. Er that sich als Capitain, und hernach als ObersterM der cavalerie, wie auch als NsieLbäl äs eAmp der VMu
U-chim"An ", 6 ??wÄ 7 rLaÄn °°n °m gchbr» «M ^
Nlg ihm an. 1674. das Gouvernement über diese provintz so-wol als über die stadt und citadeüe zu Besangon verliehe. M.
1675. den zo. jui. wurde er nach dem tvde des Marschansvon Turenne , der seiner mutter bruder gewesen, mit demMarschalls.stabe, und an. 1688. den ;i. dec. mit dem ordendes heiligen Geistes beehret, nachdem er dieses jähr hindurchunter dem Dauphin die armer in Teutschland commandrrt har-te. Im sebr. an. 1689. erhub ihn der König zu einem Her-tzog von Duras, welches den 1. mertz in dem Pariememregistriret wurde, worauf er dieses jähr über das commandow Teutschland fortführte, an. 169;. den orden St. Ludovinempsieng, und an. 1704. den 12. oct. zu Parts das zettucyegesegnete, , Kill. gen. tom. V. x- 7)8- rom. vu.
x.6iv. tom. IX. x. 225.
* Durfort, (Gmdv Aldoncius von) Hertzog M Lorges-Qumtin, Marschall von Frankreich, Ritter der Komgltchenorden, Capitain der leib-garde, und Gouverneur in Locyrm-gen, war der dritte söhn Guidvnis Aldoncii, Marquis vonDuras, und des vorherstehenden Marschalls bruder. Er wur-de an. i6;o. den rr. aug. zu Duras gedohren, und war schonin dem 14. jähre seines alters Capitain bey der cavalerie. Rach-gehends diente er, als Unecht äs L^mp und General-Lreute-nant der Königlichen armem,in Flandern,Holland und Teutsch-land , that sich hauptsächlich an. 1674. und 1675. unter demMarschall von Turenne hervor, und führte nach dessen tobedie armer ohne sonderlichen Verlust zurück, nachdem er bey Al-tenheim über die feinde einigen Vortheil erhalten hatte. Vordiese ansehnliche dienste gab ihm der König an. 1675. den 21.sebr. den Marschalls-stab, sendete ihn sofort nach Flandern,die stadt Condä feindlich anzugreiffen, und versähe ihn im jun.mit der charge eines Capitains von den garden, welche durchdas absterben des Marschaüs von Rochefvrt erlediget war.
Nachgchends befand er sich bey allen belagerungen, welche derKönig in persvn unternahm. An. 1685. muffe er zu dem Kö-nige nach Engelland gehen, und demselben zu erlangter Cronegluck wünschen, »vorauf er an. 1689. die Königl. Ritter-ordenund das commando in Guienne erhielt, aber noch in seidigemjähre zurück beruffen wurde, um in den zwischen der Maasund dem Elsaß gelegenen landschafften en oksk zu cvmmandr-ren. An. 1690. führte er unter dem Dauphin das commandoin Teutschland , und nachgchends fast den gantzen krieg.hm-
An. r;;c>.
An. r; 6 i.An. 1577.An. 1589.
An. 159 t«
'.-—7. Än. 1691. errichtete "der König "d'ie"i^m zugehörige 7 ." brücken' hatworüber man in dle.ftad't kommen kan. Derzu cinem Hertzogthum, worüber die ve- gründ dieses orts tst em natürlich^-hugtt
rificatlvn bey dem Parlement den 2;. mertz erfolgte, und er-nennete chn an. 169;. zum Ritter St. Ludovici, an. 1694.aber zum Gouverneur von Lothringen. Er starb an. 1702.den 22. oct. zu Paris, und hinterließ unterschiedliche Ander.
, bitt. gen. tom. V. x. 74«. tom. VII. x. 620. tom.IX. p. 225.
Durham, lat. LvmitLtus vunelmewi», ist eine nördlicheund am meek gelegene Grafschafft von Engelland, welche auchdas^Bißthum von Dmcham^nennetwttd^^Nordivärtswird
weniger als besagter ffuß zu dessen vestigkeit und anmuthigenläge mit beytrüget. Über dieses ist die stadt auch mit einermauer bevestiget , und hat mitten in sich ein castell. DieCathedral-oder Dom-kirche, welche ein Bischöflicher sitz, ist un-ter dem Ertz-Bißthum von Aorck, lieget gegen die mittägli-che feite der stadt zu, und ist über alle Massen schön. Siewurde von dem Ertz-Bisthoff Wilhelm von Carelepy zu bauenangefangen, und von dessen Nachfolger zu völligem stände
.i' ,.gebracht. Das castell ließ Wilhelm der eroberer aufführen,
sie durch dre beyden flusse Derwent und Tme von Nvrthum- um die nördlichen aegenden damit im zäum zu halten, undverland, und südwärts durch den fluß Tees von Norckshire wieder die Schottlander zu beschützen. An. 1146. leistete die-abgesondert; ostwärts grentzet sie an dre Teutsche sie, west- ser vrt den Engelländern grossen schütz , als David Bruce,warts an Northumberlanö und Westmorland, und rühret der König in Schottland , unterdessen da Eduard III CalaisAs A'n wenig an Cumberland. Sie ist eine von den Graf- belagerte , die nördlichen gegenden mit krieg anariff, abernetm 2.^°?nnen zur zeit der Römer die ttnMntes woh- bald darauf geschlagen, und zu Nevil's croß gefangen wurde.Uiarei-L-Heptarchie war sie em theil von dem Ko- Unter Eduard! VI. regkermig wurde das Bißthum krafft einernem ; anjetzo aber machet sie nebst ei- Parlements-acte aufgeschoben, und dem König allein gegeben,
von Dmbom" Aorthumberland und Norckshire die viosces Allem, die Komgm Maria stieß diese Verordnung wiederum,aanke GraM,okA^"Eck-städte ausser Durham, wovon die und gab dem Bißthum alle vorige fteyheit wieder. An. 164s.^arlinMon . hat, sind Vernarb Castle, siel dieser ort nach der Macht bey Newbury in der Schottlän-
Kunderland ^E ^vvl, Staindrvp oder Stainthorp und der Hände, und nachdem selbige ihn das folgende jähr wre-.Ar alters wurde diese Grafschafft St. Cuth- der verlassen, hielte er es allezeit mit der partey, welche die
ne-mue von Northumberlanv htcher verst- aus ^ ^ja)/historische wercke zuruck^elaisen.Let worden. Diesen Heiligen hielten verschiednie Sächsische
Könige so hoch, daß König Alfred ihm und seinen nachsol-gern die gantze landschafft zwischen den beyden fiumn Teesund Line gab , welche beschenckung von dessen NachfolgernEdwards, Ethelstano und Canutv dem Dänen, nicht nurbestätiget, sondern noch darzu vermehrt wurde. Dieses Bty-thum war mit Privilegien und Königlichen begnadlgungenso reichlich versehen, daß zur zeit der Nvrmänmscben erove-
NVM , in liZnv ^ llennco II.
^Durinaer ^(Melchior) ein gelehrter Schweitzer, war imXn^^aebobren , und wurde an. 1ÜÜ7. zu Bern mbeordert, an. 1701. aber zum Lrokellore Lin-das Predig-amt dej^ ^oLlesmlliLL auf dem dasigen 67MNL-
ü^bestellet? Ä blieb unverheurathet, und war zur melancho-