194
eas eay
nerey sich vollkommen belustigen können. Lntsn°
NIL. äeÜL. äs I'Irlsnäs p. 1480.
* Eastbourn, ein Engelländischer flecken , kamt einemmarckl, in dem südwestlichen theil der Grafschaffl Essex, wel-cher Die kevenkex genennet wird, ohnfern dem Meer. Ar isteiner gattung vögel wegen zu mercken , so die Engellander
oder wäitzen-ähre nennen, die da herum in gros-ser menge gefunden werden. Der flecken selbst liegt 52. Engli-sche weilen von Londen. v,F.
* Easter, oder Öfters, eine göttin der alten Teutschen,
insonderheit der Sachsen, und der von ihnen herkommendenEngelländer, die sie im april verehret, deswegen auch gedach-ter mvnat Easter-monat genannt worden. Weil nun der Chri-sten Ostern ebenfalls in diesem monat gefeyert worden, als wol-len daher einige den heutigen nahmen Ostern daher leiten, weildieses fest der Christen an statt der Heyden Easter-fests gekom-men. äs temxor. IV/H Lcerr. kkilolog. V. rr. Sa-
c-M-,, Lksnoan I. 42. P. 676. Jüdische Heiligst). V.
20. 12. 24. äe Öfters 8sxonum.
* Eaft Iolev, ist ein Engelländischer marcktflccken, in ei-ner gegend der Grafschafft Bark, welche Comptvn genennetwird. Es liegt derselbe auf einem berge, in der mitte dieserGrafschafft, und nicht ferne von dem sogenannten berge Whi-te-House, oder Weiß-Haus, ab. OMo«. ^l-rZ/o».
Eaft-Mead, lat. Mäi3 orientslis, eine Grafschafft in derIrländischen provintz Leinster, welche gegen Westen an West-Mead, gegen norden an Cavan und Louth, gegen suden anKildare und Dublin, und gegen osten an das Irländische meecgrentzet. Sie ist sehr fruchtbar, und wird fast von lauter En-gellandern bewohnet.
Eafton, oder Eston, (Adam) war in der GrafschafftHerford von geringen eitern gedohren, trat in den Bcnedicti-ner-orden, und erlangte sowol in geistlich-als weltlichen wissen-schafften eine besondere erkänntnis. Richardus II. König inEngelland, verschaffte ihm das Bißthum zu Londen, und an.
1 ;8i. von Papst Urbano VI. zu Rom den Cardinals-Hut. Nach-gehends, als er gar zu frey von des Papsts unerträglichemHochmuth sollte geredt und geschrieben haben, sonderlich aber,weil er wegen aufgefangenen driefen, so er an Carolum vonDurazzo, mit welchem Urbanus in grosser feindschafft stunde,in unbekannten ziffern geschrieben, einer verrätherey verdächtiggehalten ward, wurde er nebst 5. seiner mit-drüder gefangengenommen, auch hart an die folter geschlagen, und wurde,gleich den übrigen, es mit dem köpf haben bezahlen müssen,wenn sich nicht der König in Engeüand seiner angenommenhätte. Jedoch blieb er auch, mit aller vorbitte des Königs,im gefängnis bis zum tode Urbani, so an. 2; 89. erfolgte. Daerledigte ihn alsobald dessen Nachfolger Bonifacius IX. um desKönigs gunst dadurch zu erlangen, und sendete ihn mit gar herr-lichen zeugnissen in Engekand. Allein, da hernach in diesemReich der einheimische krieg wider Richardum erreget ward,und dieser König gar in seiner feinde Hände fiel, gienge Estonalsobald wieder nach Rom, allwo er an. i;s6. oder 97. von all-zu unmäßigem studiren soll gestorben seyn. Er hinterließ ver-schiedene meist theologische fchriften, soll neben der TfteoloZisund xkilolopklri 8cKnI->üiLir auch die Griechische und Hebräi-sche spräche für seine zeit ziemlich verstanden haben. O-cke Islüftn. 11 b. I- L. 42. <L 57. IVr/e«, <L Säte«,, äe Icript.Pngl. 6oLl"wr«. äs Lpils. Lngl. still, äes (Xräin.
L'r'acvo«. *
Eaton, lat. Lwnia und Lwna, eine stadt in.Engellandin Buckinghamshire ander Temse, Windsor gegen über, wel-che durch ein vom Könige Henrico VI. gestiftetes Lollegmm,worinnen eine gute schule ist, in ruf gekommen.
Eaton, (Samuel) ein Englischer Geistlicher von der Jn-dependenten partey, ein söhn Richard Eatons, eines Predigersin Cheshire, ward auferzvgen in Orford, und gieng daraufinNeu-Engelland. Bey seiner Wiederkunft richtete er eine Congre-gational-kirche auf, und predigte zu Stockport. Ob er gleichein guter Vstsologus soll gewesen seyn, hatten ihm doch seinezuhörer, welche sich grosse dinge mit ihrer geistlichen Weisheiteinbildeten, viel zu schaffen gemacht. An. 2662. wurde erdurch den seium sonformftmis seines amts verlustig, und starban. 2664. seines alters 68. jähre, mit Hinterlassung eines gu-ten nahmens bey allen parteyen. Seine in Englischer sprächeheraus gegebene fchriften sind: Das ckeheimnis GOttes imArisch wider I. Knowles, und desselben vinäiM.r>f che<ft. Mnift. *
Eause, lat. stlulst und Llulsstskis, eine ruinirte Französi-sche stadt in Armagnac, an dem fluffe Gelize, war vor zeitender Ertz-Bischöffliche sitz von Xovempopulsnis. Zu ende desV ftesuli wurde sie von dem Könige der Gothen Evarico ge-plündert, und nachgehends von den Normännern gantzlich ver-wüstet. Nach der zeit wurde der gedachte Ertz-Bisthössliche sitz,und die einkünfte von Eause nach Auch gezogen,
/,«. lid. VII. ep. 6. 5 « 4 >- üb- II. nist. Iscr. 6»-e§o>-. V«-»-n«. Ilst. VIII. c. 22. stst. XV. üb.
II. kill. eeelef. ststsm. c. 9. notit. Vafcon. s. 4. Le
still, äs Lesrn. OsII. tom. I. x. 9;. La/o/.
still. Iscr. Lguit. s. 4.
Eay, siehe Eye.
eba ebb
Ebal, oder Hebal, war ein berg in dem lande Canaawdem berge Garizim gegen über, jenseit des Jordans, nichtweit von Jericho, in'dem stamm Ephraim gelegen. AnfM-sis ausdrücklichen befehl dauete Josua daselbst einen altar vonungehauenen steinen, und ließ darauf die Worte des gesetztschreiben. Auch wurden auf diesem berge die Worte des indem gesetz enthaltenen fluchs ausgesprochen. Er soll voller hs-len und klüfte, ingleichen öfter» erdbeden unterworffen gewe-sen seyn. XI. L XXVII. ./-/ VIII. Ebal hieß auch ein
söhn Ebers, von den nachkommen Sems, und ei» anderer,dessen vatter Sodal, von den bindern Seir, war. XXXvt-2;. 2. I. L2.
Ebba, eine Aebtißin in dem kloster Corligant in Schotbland. Als sie vernommen, daß Stuba und Hinguar, zweyDänische Generals, Schottland mit feuer und fchwerdt ver-heerten, ihr kloster aber auf dem wege lag, zu welchem siekommen wollten, veranlassete sie ihre Nonnen, daß sie sich sienasen und oder.lippen abschnitten, damit sie nicht von den Dä-nen möchten geschändet werden. AIs diese nun die Nonne»in solchem zustande antrafen, steckte» sie das kloster mit fevckan, und verbrannten es samt den Nonnen. Lars«. -mn. ö-L. 870.
Ebbeckesdorp, siehe Ebsdorff.
.* Ebber, eine stadt in Persien, welche nur etwan 2^0.Häuser, aber so viele grosse gärten um dieselben herum hat'daß man zu Pferde kaum in einer halben stunde durch die ga»-tze stadt reuten mag. Ein kleiner fluß, welcher nun auch Co-ver heisset, und der siuß seyn soll, den die Alten vor zeite»Borvnthes geheißen haben, läuffet mitten dadurch, und thei-let folglich die stadt in zwey theile. Die Persimüsche 6eogrS'xbi behaupten, Darab-Keioni, oder Darms (welcher es ftv'melden sie nicht) habe dasiges schloß angelegt, und SkendARoumy, oder Alexander der grosse, es gar zu ende gebracht,und sey diese stadt zum öftern verheeret worden. Doch kau vderselben nicht mehr angesehen werden ; und scheinet es wobdaß sie eine der ältesten dieser provintz sey. Zu Ebber fang"die pure Persische spräche an, und von dar bis nach Jndie»wird es, doch an einigen orten reiner als an andern, fort (st-rebt , je nachdem das land von Schiras näher oder entfern-ter ist, wo diese spräche am reinesten geredt wird. FolgOEwird das Perstanische, so zu Ebber gewöhnlich ist, für eEgrob und unrein gehalten, ob es schon gäntzlich PerstaniWund mit keiner der benachbarten sprachen untermenget >>''Wo-,,. Oo-'-rorFe, DiÄ. (leogr.
* Ebbo oder Ebo, Ebes, Ertz-Bischoff von Rheims, wAin Teutschland von geringen eitern gebohren. Weil er die ch^hatte, ein mit-schüler Ludovici I. nachmaligen Römischenfers, zu seyn, wurde er gar frühzeitig bekannt. Als er hirrast!den geistlichen stand erwehlet, predigte er mit erlaubnisPaschalis I. den Normannen und Dänen das Evangeli»^und bestieg endlich an. 822. den Ertz-Bischöfflichen stuhlRheims. , IM. Mein. II. 29.
sä 2 N. 822. sä h. s. ^
Loic. IX. ic>. n. 9. p. sä ä. ;. Lekr.
fLL. IX. keneä. ?. II. sä vit. 8. Lnlcksrü. ^rer. Vrsnc. XXVIII. 202. Hiernächst wohnte er denen M-hernach zu Thionviüe und Paris gehaltenen Loncilüs mit gro>sein ansehen bey; , Lonsil. ron2. VII. p. 2981- d
aber zu gleicher zeit das Unglück hatte, in die zwischen L»!Eco I. und seinem söhn Lothario entstandene mißhelligkeitenwickelt zu werden. Er hielte des letztem partey, und half,wenig zu des ersten ungebührlichen adsetzung mit beytMUwelche an. 8;vorgenommen worden. Er hatte hauptM"Adie Puncte ausgesetzet, welche dem Kayser schuld gegeben wh,den, nöthigte auch denselben , als er in seiner viosce« war,Lsentliche kirchen-busse zu thun, vor welche dienste ihm d"!«söhn Lotharius die Abtey zu Vedasto gab. Als hierauf sA,vicus wieder auf den thron im folgenden jähre erhoben " 7 ^den, hielt sich Ebo im kloster St. Bastln auf, war an bEVfüssen lahm, und wußte nicht, wozu er sich entschließen,endlich ließ er sich an die Marne bringen , daß er zu schwof,ein kloster bey Paris kommen, und daselbst sich heimlichhalten könnte; allein er wurde nebst andern anhänger» SDh,gen genommen, und erst nach Fulda ins kloster zur verw'rung gebracht. Von da führte man ihn an. 8)9. vor dasment zu Metz zur Verantwortung. Er konnte feine missetM'läugnen, bekannte auch solche in einer besondern fchrift, "nen er sich des Bißthums vor unwürdig erklärte, und w'yedahero von vierzig Bischöffen seiner würde entsetzet. Es,'DF,ihm kein Nachfolger gesetzet, sondern Fulco blieb Chor-Bu^^hielt sich in den gegenden an den Alpen auf, bis er so-thum wieder erhielt, nachdem Ludovicus gestorben, ""tharius auf den thron gekommen. An. 84;. wurde cr .M,andern mal abgesetzet, und vom Papst unwürdigunter der CleriseydasH.Abendmahl zu gemessen, verlovtMlzugleich zwey Äbteyen in Italien, die ihm Lotharius IssUsc-hatte. Lotharius hätte ihm gerne zu seinem Stifte wE ^holffen, weil er nicht gern sahe, daß Hincmarus dallM pckkommen, schickte auch Abgesandte deswegen an. 846. MLynoäum zu Paris, weil er aber nicht erschien, undauf keiner allgemeinen Versammlung der Geistlichkeit