Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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stadt ??2 Gbyva, Ludovici, Landgrafens zu Hessen-Darm«seines 5«. 1676. den »8. ftpt. gebohren hatte. Nach

nahm d-M tobe, der an. 1677.de» 2;. jun. erfolgte, uber-schafft „nx e" bruder, Fridericus Carolus, die ober-vormund-nem administration der lande, welcher ihn in allen et-"88 Nil» n anständigen wissenschafften erziehen ließ. An.StaffKnW ^ mit seinem Hofmeister, Johann Friedrich vonwvstlba -^ "ach Regenspurg, und an. 1689. nach Augspurg,des 1690. die crönung der Kayferin Eleonora und

er vvn x» Königs Jofephi mit ansähe. An. 169;. wurdeselbst n Kayfer vor mündig erkläret, und trat die regierungland ?atte aber das Unglück, daß die Franzosen in fernbeeM l-«, und darinnen übel Haus hielten. An. 1694.vrden König von Dänemarck mit dem Elephanten-

a„/i6ch die Worte: Lum vsc> L vis zum wahlspruchbe» , An. 1696. wohnte er dem seldzugc am Rheinstroman. 1697. half er» als Oberster von einem Schwa.r«f^?-^E^iment, die stadt Ebernburg einnehmen. NachRyßwickischen frieden bezeigte er eine gantz besondereWaffen, weswegen ihm der Kayser ein regi-n»"^agvner anvertraute, und ihn zu seinem General-Feld-x^?^^"Üer ernennte. An. 1700. that er eine reise in die Nie,in x-^ Engelland und Franckreich, worauf er dem Kayserf'^,"!?vegen der Spanischen Monarchie entstandenen kriege an»leistete, aber darüber von den feinden in sei,bA»x^mn landen viel ungemach ausstehen mustc. An. 170».ve and ex sich, als General-Feld-Marschall-Lieutenant, bey derw v°ti Landan ; im folgenden jähre aber ward ermeiws-General von der cavalerie, und schlug die Bayern beyEffirt. An. 1704. im may erklärte ihn der Kayser gleich.Ä'" General von der cavalerie, mit welcher er in derbey Hochstadt grosse dinge that. An. 170;. führte erA'"",sehnliche mannschafft von Reichs-völckern in die Chur»lO^^lchen lande, und half die unruhigen bauren zu paarendiesem jähre nahm er die lande des ohnemännliche erben verstorbenen Hertzogs zu Weiltingen in besitz.

--1 ^ bey allen gelegenheiten am Rheinstrom seinerapferkeit sehen, und empfieng nn dec. von Josephs die Reichs,N '- ward er zum Kayferlichen und des Sckwäbi-

fch hen Ln^ erhoben, muste aber ge-gen ewNben femdr in seinen landen starcke schatzun,

des ^erkö!?.^' A»-1728. bemuhete er sich vergebens, wegen

und stimm? mÄanam Relchs-tage zu Regenspurg sitz^,iÄMen. An. 1709. jan. that er eine reffe!^ch.^bns, hielt sich aber daselbst nicht lange auf, und über-wk?w"«^"ttal-Staaten bey ;ooo. mann, die bereits an demder Donau ,hre tapferkeit an den tag gelegethatten. An. 17/0. empsieng er den Königlich-Preußischen Rit»vom schwartzen Adler. Im folgenden jähr führte er,m abwesenhert des Prmtzen Eugen», das ober-commando der^'chs-armee am Rheinstrom, und wohnte im dec. der crö.uung des Kaysers Caroli VI. bey, von welchem er an. 1712.uu aug. dre Reichs-lehn in empfang nehmen ließ. An. 171;.N I-'an. Marder in der würde eines Reichs-General-Feld-wiarschalls, welche er vermöge eines an. 1712. den 24. oct.

Reichs-schlusses erhalten, bestätiget, und sorgtenachgehends hauptsächlich vor das aufnehmen seiner lande,nahm an. 172;. von der Grafschafft Mvmyeigard besitz, undwurde damit an. 172;. den 1. febr. zu Wien belehnet. An. 1727.

^mit dem Hertzoge zu Braunschweig-Wvlf-sEudutM, zu beybehaltung der den alten Fürstlichen Häusernzustehenden vorzöge, uigeheim einen freundschassts-und unions-tractal, welchem der König von Schweden, als Hertzog vonPommern, an. 1729. beytrat. An. 17z.. wurde er durch dentvd seines einzigen Prmtzen , Friderici Ludovici, in die äusser,ste betrübnis gesetzet, und versöhnte sich hierauf an. ,772. mitfeiner gemahlin, mit welcher er viele iahre wegen der sogenann-ten Gräfin von Gräfenitz nicht in dem besten vernehmen gestan-den. An. 17;;. bezeigte er keine lust, sich in den zwischen demKayser und der Crone Franckreich entstandenen krieg zu mischen;starb aber noch dasselbe jähr den ;i. oct. und hatte seinen Vet-ter, Carolum Alexandrum, zum Nachfolger. Er führte einziemlich löbliches regiment, und gab sich viel muhe, die Lu-tyerffche und Reformirte religion unter einen Hut zu bringen.

^batte er eine grosse lust, gestalt er dre stadt Lud-WAurg von gründ aus neu aufgebauet, und den NeckarDem jagen war er auch nicht feind , undx-xi?n»-n^!Ussi"gd-orden, welchen er unter seine vornehm,u, ^!?e. Von seiner gemahlin und einzigen svh-

«ttteva dem articklll würtemberg. pre-

gitzers Wurtembergffchn crdernbaum, x. 22. Ist. k.

^orn. 1. p. ;88.

oder Eberhardus stltobensts, Lr-str Rudolvtw? ' l^ble unter dem Kay.

vÄ?de /kernoae vor XIV. Lcull. Er schrieb Ln-

vvnan 127, 8 rlo- ' Bayern und Schwaden

aus aeäeb?n*' ^enricus Canistus zuerst her-

rico St?r„n- er viel aus dem Hen-

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ander überein kommen, daß nothwendig einer von beyden denandern muß ausgeschrieben haben. wm. I. anrig.

1eÄ. cls ecül. bibl. k^Fr'u«, äs Hiü. I-at. Im»

II. c. 62. *

Eberhard, ein discipul des Bifthoffs zu Saltzburg St»Herwici, so an. 1024. starb. Er lebte unter dem Kayser Cvn,rado II. und schrieb das leben gedachten Herwici, welches Ca,nisius heraus gegeben, tom. I. anüst. IeÄ. La^o». L. L. 1024.I^oFr'r«, äs Hitt. Lst. üb. II. c. 4z.

Eberhard, von Bethune oder Eberhardus Lewunsnüs, zu«genannt krXLista, weil er eine Griechische grammatic, 6r^ciünus genannt, verfertiget; daran aber nickt viel sonderliches-Er lebte in dein XII. ÜLculo, und schrieb auch ein werck wi-der die Waldenser, desgleichen einen tractat über die Worte Jo->hannis: in principlo erst Verbum, Lc. äs lcript.

eccl. c. 60.

* Eberhards-oder Eberharts-Llausen, und Eversclu«

sen, hat den nahmen nur von einem bauer, Eberhard genannt,welcher von dem gesammleten allmosen an. 1440. der JungfrauMariä zu ehren eine capelle erbauet, welche der Ertz-Bffchossvon Trier an. 1449. esngeweyhet; so hernach an. 14c 6. wegendaselbst geschehener wunder von Gottfrieden von Esch nebst an«dem in ein kloster verwandelt worden. Es hat regulirte Chor«Herren St. Augustini-ordens, liegt drey Meilen von Trier, undist dem kloster Wiedesheim einverleibet. lVWuaiX

6erm. ssc. L. II. x>. ;i. ör^z>,'«r , äs re 5 orm. ülimaff. axuä

rer. örunsum. ssript. wm. II. p. 48;.

Hertzog in Bayern.

* Eberhardus , der älteste söhn Hertzogs Arnulfi MU in

Bayern, kam nach des vatters lobe zur regierung. Allein errebcllirte zweymal wider Kayser Qttonem I. welcher ihn in Re-genspurg , dessen sich Eberhard vorher bemächtiget hatte, be«lagerte, und nach eroberung der stadt, in Schwaben regierte,wo er als Freyherr von Ebersberg lebte. Weil er aber ihnwieder zu gnaden annahm, commandirte er an. 95;. etlichevölcker wider die Ungarn; den in derselben Macht gefangenenUngarischen König und vier Fürsten überschickte er Henrico,Hertzog in Bayern, welcher sie durch den strick umbringen ließ.Die andern vom Ungarischen Adel ließ Eberhardus lebendigbey Ebersberg in einen graben werffen. III.

simsl. LskirsnL sä su. 9;;. kill. kal. 8»

x. 20z.

* Eberlin, (Georg) ein Jurist, lebte zu Wvlffenbnttel, undvermachte seine bibliotheck der Äcademie zu Helmstädt. Erschrieb: äs Origins äuris L omnmm Plsgiffmwum 65 lucceL,Kons kruäsmum, Wittenberg 1992. i6i;. 1672. in 4. IVe-

tbsstr. , LLwl. bibl. wm. I.

* Ebermannftadt, ein Amt und kleine stadt im Bißthum

Bamderg in Francken, nahe bey Forchheim, am fluß Wisent,allwo sich an. 162;. ein berg mit erschrecklichem krachen vo»einander gethan, auf welchem man, ehe er gerissen, ein un-gewöhnliches feuer gesehen hatte. iriner. tzsrm. son.

tin. I. s. 14. xsz. 172.

* Ebermayr, (Johann Erhard) ein zu Nürnberg den 21.dec. an. 1659. gedohrner mahler, legte sich an. 1674. zuerst beyMichael Kestnern in die vier jähr auf das zeichnen und mahlen,und begab sich hernach zu Johann Murrern. An. W80. gienger nach Venedig, und an. W8;. über Bononien auf Rom,allwo er mercklichen nutzen in seiner kunst geschaffet. Das fol-gende jähr kam er wieder zu Nürnberg an, und legte verschie«Vene proben seiner sehr weit gebrachten kunst ab. An. 1686.gieng er nochmals gen Venedig, und kehrte an. 1688. wie-drum nach hause. Er ward seiner kunst wegen hoch geschä-het , und muste in die neu-erbaute Barfüsserckirche ein altar,blat verfertigen, welches die adnehmung Christi von dem creuLvorstellte. An. 1691. ward er an den Weissenfelstschen Hof be-ruffen, allwo er verschiedene schöne stücke verfertigte i balddarauf aber wegen zugeflossener Unpäßlichkeit nach banse keb-renmuste, allwo er den 12. jen.au. 1692. mit tobe abgieng,nachdem er wenige Wochen zuvor sem z r. jähr zurück aeleal bat.1 /- Seme hinterlassene gemählde stnd mehrentheils nach Weis-fenfels, gekommen. Doppelmayrs historische Nachrichten vo»den Nurnbergffchen kunstlern, 248. L249. ^ ^

* Ebern, eine kleine stadt und Amt an der Bannach m

x-" Bambcrg gegen norden, dem Bi-schoffzu Wurtzburg gehong.

Ebernburg, ein kleiner ort in der Unter-Pfaltz, an demzusammenstusse der Nahe und der Alsens, gantz nahe bey Creutz-nach, auf einem berge gelegen, und mit ziemlich starcke»mauren umgeben, auch ehemals wohl bevestigt. Zu ansangder religions-änderung hat dieses schloß dem berühmten Frantzvon Sickingen gehöret, welcher verstattet, daß sich verschiede-ne vom Adel, so sich der Geistlichkeit widersetzten und deswe-gen von ihr verfolget worden, auch einige Gelehrte, die we-gen der Reformation anderstwo nicht wohl sicher waren, dahi»begeben mochten, worunter vornewlich Ulrich von Hütten war,welcher von hier aus viele schritten ausgehen lassen; sodan»von Geistlichen Johannes Schwebelms, Martinus Bucerns,

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