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* Echard, (Johannes) ein Englischer Gottsgelehrter desXVII. üeLuli, war aus einem guten geschlecht in Suffolk ent-sprossen , und erlangte an. i6üo. zu Cambridge den ZraäumNsgittsrü. Nachdem Dr. Johannes Lightfoot den 6. dec. an.167?. abgegangen war, ward Echard an seine stelle zum Ma-ster von Catharina-Hall gesetzet, und in dem folgenden jähre zumDoktors Istsologisr gemacht. Er starb ohngefehr an. 1696.und hatte Sir Wilhelm Dawes, den nachmaligen Ertz-Bischoffvon Uorck, zu seinem Nachfolger in dem amt eines Mastervon Catharina-Hall. Seine schriften sind: Tbe Zrouncls anck
Occakions ok tks Lontsmpt ok cbe LlsrA, anst Religion en-
guireä inm, Londen 1670. Dieses kleine werck zog ihm einegrosse anzahl gegncr auf den hals, welche er aber in verschiede-nen kleinen schriften abfertigte. Nr. Hobb'8 Kate ok narureconüstereä, Londen 1672. 8ome Opinion» ok Nr. Hobb'a con-üäsrecl. Englischer
* Echard, (Laurentius) ein grosser Englischer Historien»des XVlll. ÜLculi, war gebohren zu Bassam in der GrafschafftSuffolk, und erhielte den Magister-grad zu Cambridge an.iüy;. Nachdem er hernach zum Priester geordnet worden,wurden ihm die Pfarreyen von Welton und Elkinton in Lin-colnshire aufgetragen, allwo er über 20. jähr gestanden. An.17 iL. ward er auch zum kr-xbenäario zu Lincoln gemacht, undzum Archidiaconat von Stowe ernennet. König Gregorius I.ernennte ihn nachwärts nacheinander zu denen Pfarreyen vonRendelsham, Suddorn und Alford m Suffolk, an welchenverschiedenen orten er gegen acht jähre lang sich in sehr kränck.lichem zustande befunden. Als ihm die wasser-cur von Scarbo-rough gerathen worden, begab er sich auf die reise, und kambis auf Lincoln, allwo er so schwach ward, daß er sich aussertstand fahe, seine vorgehabte reise fortzusetzen. Da er nun den16. august. an. i7;o- ausgefahren, um frischen luft zu schöpfen,starb er in seiner kutsche, und ward darauf in der Magdalena-kirche zu Lincoln begraben. Er war ein mitglied der Gesett-schafft der Lntigusriorom zu Londen. Seine schriften sind fol-gende : üoman Hikory, 2. vol. Ichs Uistor^ ok tbe Ivsvolu-tion; st 6eneral Loclestastiosl History krom tbs Xativit^ okvor blestecl 8aviour to tks krst TstabÜ8Üment ok Lkristianit^
du man Tavv» unäer tks Tmperor Lonstantine tks 6reat,Londen fol. Tks Histvr^ ok knglanä, z.vol. in fol. NaximscxtraÄsä krom strckbi8kop Tiüotkon's V^orlrs, Londen 1719.IN 8- Translation okTerence anst klautu»; Laretter's or Xews-mann's Interpreter. Englischer
* Echatz, oder Echez, Echitz, ein kleiner fluß in Schwa-
ben, der auf der Alb entspringet, bey Neutlingen vorbey gehet,und eine stunde von Tübingen in den Neckar fällt. . itiner.
6erm. contin. I. o. 12. p. r; 2.
Echaux, (Bertrand von) Ertz - Bischoff von Tours. Erhatte die ehre, des Königs Henrici IV. von Franckreich anv'er-wandter zu seyn , und sein vatter war der 21. oder 22. Vicomteaus diesem geschlecht in der landschafft Bearn gewesen. An.1599. ward er Bischoff vonBayonne, und an. isn. bekam erdas Ertz - Bißlhum von Tours, nachdem selbiges SebastianGaligai, ein bruder der nachmals unglückseligen Marschaüinvon Ancre, hatte resigniren müssen. An. 1619. ward er einmitglied von dem orden des heiligen Keistes. Ludovicus XIII.hatte ihn zu der Cardinals-würde nominirt; allein der Cardinalvon Richelieu, welcher ihm nicht wohl wollte, verhinderte unterder Hand feine Promotion, und brachte zuwege, daß dieselbe aufden Erk - Bischoff von Lyon, Dionysium von Marquemont,fiel. Er starb endlich den 21. may an. 1641. in dem 85. fahreseines alters. üsttr. avso les not. ä'stmelot äs 1a Houk-
kaye, tom. III. p. zog.
Echecrates, von Thessalonien , entführte und schwächteeine iunqfrau, welche zn dem dienste des Apollinis in dem tem-pel zu Delphis gewiedmet war; welches gelegenheit gab, eingesetz zu machen, daß man hinführo zn diesem dienste keine an-dere frauens-person, als ;o. jähr alt, nehmen sollte. Droolor.
Üb. XVI.
* Echedorus, ein fluß in Macedonien, welcher ohnfernTheffalonich sich in das Egeische meer stürtzet. Diß ist der fluß,welchen Terxes mit seiner armee soll ausgetrocknet haben, wiees Herodotus, (der ihnChidorum nennet) und andere nachihm versichern. Seit dieser zeit hat er verschiedene andere be-nennungen gehabt, als Cuilca, bey Sophiano, Granea beydem le Noir, Verataser bey Castaüo. Trost»,.
* Echelle,,ein nähme, welchen die Europäer gewöhnlichden handels-städten in Levante, wo sie Lonkules haben, zu ge-ben pflegen, als da sind, Smyrna, Alexandria, Aleppo, unddergleichen. Es kommt von Tkosla, einem alten sce - termino,so einen fee-haftn bedeutet, welcher nicht änderst als im vorbeyfahren besuchet wird, um etwanem Ungewisser zu vermeiden,oder Wasser zu fassen rc. Dieses heissen die Franzosen kaireekcale. vu Lange in seinem eiostario meldet, 8cala habe vorreiten einen kleinen port bedeutet, wodurch man schiffen mü-sse , um in einen grösser» einzulauffen, als Ware es gleichsamdie treppe, dadurch man zu dem andern kommen muste. Tour-nefort sagt, der Golfo äi Arnauteni, in der meer-enge beyden Dardanellen, werde von Dionysio L^antino der GolfoLcalse genenner, dieweil damals eine bekannte treppe dortgewesen, welche aus grossen aufeinander gelegten rannen-
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stämmen sey gemacht 'worden, deren man sich die schisse ab-und aufzuladen sehr kvmmlich bedienet habe, und da Hinaufaiswie über stufen habe kommen , und auch die schiffe bringen kön-nen ; diese gerüste haben sie Lkelas genennet, dieweil sie einerkrebs-scheer etwas gegleichet haben; von diesem LKelse habeman 8calX gemachet, und endlich deswegen seyen, wie wieschon gemeldet, die meist besuchten see-häfen alle Echelles genen-net worden. vo^ag. tom. II. p. i6r.
* Echelles, eine kleine stadt im Hertzogthum Savoyen, amfluß Guieris. Sie liegt an der grentze von Dauphins der stadtGrenoble gegen norden, nicht weit von Pont-Beauvoistn.
Echemus, des Aeropi söhn, war König der Tegeaten inArcadien, und erlegte den Hyllum, Herculis söhn, der sichdes Peloponnesi wieder zu bemächtigen unternahm, in einemzwey-kampfe, welcher mit dem, beding war gehalten worden,daß, welcher von beyden unten läge, dessen theil sollte dem an-dern weichen. Nach seinem tode wurde ihm zu Tegea ein grab-mahl nebst einer säule aufgerichtet, und in dieser sein streit widerHyllum eingehauen, weiche noch zu Pausaniä zeiten im ständegewesen. Er soll st. N. 2779. st. L. 120;. geledet haben. Einanderer König dieses nahmens in Arcadien, folgte seinem bru-der Polymnestor, und vereinigte sich mit dem Arisiomede undden Messeniern wider die Lacedämonier. in strca-
äicis L stttiois. *
* Etheftratus, welcher Agis, des Königs zu Lacedämonksöhn gewesen seyn soll, und ihm im jähr der Welt zoo6. vor Christ)geburt 1029. nachgefolgt, regierte z;. jähr. Herodotus glmvbet, Lycurgus sey Vormünder seines sohns Labotä gewesen »doch halten andere für gewiß, daß er nur die vormundschafftüber Charilaum, seines bruders Polydectis söhn, geführet. ?««-
kaconisa. , lib. I.
* Echetia, eine stadt in Italien, wovon Stephanus der
6eoZrapKus redt. Bochartus hält dafür, es sey die nemliche,welche ehedessen Echetra oder Ecetra geheißen , und bey denVolsciern sehr bekannt gewesen, und an einem sehr gelegenenort angebauet war. lib. X. und ?vr. üb. III.
cax>. 10. thun derselben Meldung. kkaleg. üb. Ill-
csx.
* Echetla, eine Sicilianische stadt, bey dem Ursprung desflusses Achates, so ehedessen wohl bevestiget war. Zur zeit desPunischen krieges, 490. jähr vor Christi geburt, läge sie geradauf den grcntzen des landes der Syracusaner nnb der Carthagi-nenser, und wurde, wie Bochartus muthmasset, per trsa«--xokitionem üterarum, von dem Hebräischen Wort Ltcbela, sbeinen vesten ort bedeutet, also genennet. Siehe auch
»«M und üb. I. Divdorus thut derselben
auch Meldung, da er von Tenodochus, dem General der Agri*gentiner, redet; cVrwen'r 8icilia antigua üb. II. cap. 10. magnachgesehen werden. Heutiges tags wird sie Ochula oder auchAquila genennt.
Echidna, des Phorcynis oder Phorci, und der Cetus tock-ter, war von oben ein schönes frauenzimmer, von unten abeteine schreckliche schlänge. Sie hielt sich in einer höle der erbtbey Arimis auf, und zeugte mir Typhone den Orthum, Cerbe-rum, die Hyclram üern-eam und Lbimeeram , ingleichen d>»0or^anes, llraconem üelperium, Oraconom Lolsbisum, dik8cyIIam und die 8pbingem. in Ibcox. *
Echin oder Erizzo, (Sebastianus) war aus einer edlenfamilie von Venedig entsprossen. Nachdem er seine studienmit gutem succeffe getrieben, erlangte er in seiner jugend einigeöffentliche bediemmgen, deren er aber sich hernach entschlafdamit er sich gäntzlich auf die studien legen konnte. Er verft^tigte einen tractat von den müntzen der Alten in Italiänische-fprache, darinnen für feine zeit fchöne wissenschafft von der ant«-quität, nur daß er in den Griechijchen müntzen oft fehl schlagt rer erklärre die moral des Aristotelis, übersetzte den limseu-nPlatonis in das Lateinische, und verfertigte auch andere werckkals : äel Louverno Livils; le 8ei 6ioinate. Lc. Nach dicsclwals er 40. jähr alt war, begab er sich von neuem in dienste dc»Republick, welche er mit grossem fleisse verwaltete. Eran. i;8;> im jähre seines alters. üiltor. L
aääit. tom. II. p. 48. *
, siehe Curzolari.
* Echmgham, ein ortin Sussex am flusse Rother, welcU
den tilul einer Baronie hat. Unter König Eduardo I. besaß w"William von Echingham, dessen vor-eltern Stewards in dle>egegenden gewesen. Durch dessen nachkommen weibliche» Uschlechts ist Echingham an die Freyherren von Windsor unddie Tirwhtrts gekommen. Lrit. p. 179. -
Echion, war einer von denjenigen, durch deren hülffemus die stadt Theben bauete, um welcher Ursache willen m"dieselbe Echionias, und deren einwohner Lckiomcias hak zunen pflegen. Ovr^. Trist. Üb. V. sieg. V. v. EchioN,.^auch der nähme, welchen die Poeten einem söhn des Mcrc» ^geben, der sich bey den Argonauten als einen Herold gebrauwlassen. strgon. v. 441. Ovidius erwehnl eines beruv
ten läuffers , welcher gleichfalls also geheissen , meram. I'h. ^v. ;n. Juvenaljs endlich gedencket eines berühmten ctt.Mspielers dieses nahmens, der um die zeit dieses Poeten must-Rom gelebt haben. 8ac. VI. v. 76. *