Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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giaS^^^uus, Syriaims, ProclilS, Marianus, He-und , Damascius , Asclepiodotus, Simplicius

sie nie».? so insgemein IttLwmci genennet werden, wellser an! Platonjö Philosophie behalten , und sich die-

sie ist ^ vyllejoxhiren, weiche Zweifels ohne die vernunftlg-Hmd' vcdlenet haben. Ja , es ist solche nicht nur unter denEace/ worden» sondern , des ovengedachten Ammonnsvlcbss^^' .^schweigen, haben sich verschiedene Kirchen-vätlerdes Ni- 7 . lassen, wie man insonderheit an dem exempelüisx-märim und Origenis ttäilmamü siehet. DieWen», " l>n dieser stete (wenn es anders eine stete heiffen kan,deiner stete blindlings schwöret, sondern überall dieh-ss^Mliichel, wo sie nur gefunden werden kan») hat insvnder-oeptiLismus und Lpisureittnuc gegeben. Denn die 8cs-rutam.« l^rrkoniL!, wie sie genennet werden» suchten ausjeden «^"Haltung der widereinander streitenden iehr-satze emereine Weltweisen zu erhärten, daß es in keinem dmge

gebe» daher denn die ÜLls-ttisi sich an kemenbanden , eines jeden Meynungen unparteyischten 77- -und, wo sie nur einander vereiniget werden konn-rei-n .."^nrgten, das andere aber verwarfen. Den Epicu-alaiik». o^/gnen, die alle religion vor fabel-werck und aber-aöne/n ^W?en, suchten sie die Heydnischen fabeln von denWerst zu erklären, wozu sie auch zugleichwurden , die ihnen die groben irr-und absurdttäten vorwarfen, so in den sehr iften derst,,^"/che.n Weltwelsen vorkommen. Von ihrer Philosophieoen ^ ^)wer fallen ein accurates lyttema zusammen zu drin-bedien^' ^^'uer allzu grossen fteyheit im philosophircn^ Pythagoräischen und Platonischen lehr - satze»hren schriften, nächst dem haben sie dendFW/." '"'d Chaldarschen Welt-weisen , wie auch selbstde ^Ugion vieles adgedorget. Den Christen stun-

keine lmrl^ OUosophiren um so viel eher an, weil sichcomvor M' «A nEn stucken mit der Christlichen religioumm ko2n solche weise das beste aus allen neh-

stbaden^ "^>er bem Christenthum hierdurch inehr

derenen MMvachftn, indem daher so viele ke-

legungen der beMn/n ^ allegorischen und mystischen aus-aenes Ia^^!!^^ Schrist daher rühren , von welchen Ori-andern k^res ru lrebhaber gewesen» welchen die

sein Nachtheil der Minder zeit öfters , zu gros-

desichTioens ^^ , gefolget. Man wür,

diesen wenn man alles , was man bey

W w^ '^u/Ubst, oder andern Heydnischen

^denttkeiNen»^^. ' "'dem es unstreitig ist, daßne den Christen und der heiligen Schrift selbst vieles entwandt,

Und damit gepranget. äs khjiol'. üsl. üä 8 tL,ttsi. *

Ecluse, (Carolus sie 1') siehe Llustus.

vv», (Eduard) ein berühmter holtzschneider in demAss«. sonderlich die kupferstiche des berühmten

Callot in hvltzschmlten künstlich nachzuahmen. , trai-

re MLnEr. ds Is. FrLVÜre en kois.

^*Ec»ilbaIus» der erste unter den Richtern zu Tyrus, wel-N^lioa an. 577 . vor Christi gebmt auf die Könige gefolgetlind , nachdem Nebucadnezar die alte stadt der Toner zerstö.Er regierte nur zwey monat, und hatte Chelbem zurmem Nachfolger, und nach io. monaten Abdatum den Hohen-' "" 0 , nach ihm Myrgonum und Gerastrarem. Die>wahrere aber in allem nur 8 . iahre,und Balatvrus folgere ihnen, unter dem titul eines Königs,an. z 6 y. yor Christi geburt. ännsl. I v»'. sp. von-

tm äpxianem. 0 « Z',», bibliotk. univ. bist. proüm.

Ecolters, (Valäss) eine Abtey in der vi^ees von LanareS,B has Haupt von der Congregalion der L-momsorum, resu-tsr.um 8 . Lugustini. Wilhelmus, zugenannt Lngücus, undRichardus äs Narcejo, begaben sich an. 1212 . nebst einigenandern voökorikus von Paris mit des Bischvffs von Langres,Wilhelmi äe Joinviüe, erlaubnis an diesen einsamen ort, wo-Vm ihnen bald sehr viel Studenten von besagter UniversitätNachfolgeken , weswegen der ort Väl äs 8 Lcoiisrs oder dasStudenteu-thal genennet wurde. Hierauf vermehrte sich diesegesellschafft von tag zu tage, so daß sie in 20 . jähren 16 . häu-St. Ludovicus stiftete das St. Catharinen - Hausda denn immittelst noch andere in Franckreich und ingestiftet wurden. Cftmens Cornuol, Ge»Kongregation, erhielt um das jähr 1540 . vonden Abts-titul für sich und seine nach-des klosters und ordens zuvor nur krio-worden. An. 165 ;. wurde dieser ordm^ Lsnonisorum regulsrium von St.Laur?m vereinbaret, indem der letzte Abt,

Sation HÄ,»^ ^mM'Superior der obbesagten Congre-^n lurisdiction und würde abgetre-

verl'vhren ^aber^aleicbwns^ zwar den Miss einer Abtey>iahr M der aener 2 desselben, so alle drey

WerdenCongregation erwehletAeb e behalten. in ckron.

^ OaU. LbE. ässsript. ft,r ies

sie kr. anomes regubers. Oe/ö»-.

Äift§r. Lemes« /ss. Theil.

ecr ede 209

Ecron oder Accaron » eine stadt im gelobten lande. He-rodcs bauete sie wieder an , brachte neue einwohner dahin ,und nennete sie Cäsarea, nach dem Kayser Augusto, dem erwohl zu flattiren wußte, und sich auf seinem thron zu bevesti-aen. Sie liegt drey Meile» von vem meer, und fünf vonJaffa, wäre auch vor zelten eine der stärckcsten und vestestenftädte. Heut zu tage ist sie nur ein schlechter stecken, undwächset da herum nichts als tamarinden und palme». DieAccaroniten wurden vor zelten von GOtt mit heimlichen pla-gen gestraft, weil sie die lade des bunöes genommen, i.

IV. ch VI. äs los. Hebe. lib. XV. XVI.

Edam, eine Nord-Holländische stadt an der Süder-fte,drey mellen von Amsterdam, und zwey von Horn entfernet.Sie ist die i zde unter den städten , welche in der Versammlungder Staaten von Holland sitz und stimme haben, und wirdwegen der guten käse, so daselbst verfertiget oder verkauft wer-den, wie auch wegen der vielen schiffe, so man in dem alldabefindlichen Hafen bauet, vor andern angemerckt.

* Edam, (das land van ,) eine gegend in Grönland,in dem 76. grad lststuäims ssptentnouiilis gelegen. DieHolländer entdeckten es an. 1655. und nenneten es also.

V, Diöiivnrmirs.

Edbald, ein Sachse und König in Kent, war Ethelberti,des ersten Christlichen Sächsischen Königs soh». So bald seinvatter gestorben , siel er wieder zum Heydenthum, und heu-rathete dessen andere gemahlin , als seine stief-mutter. Nachdiesem seinem exempel richteten sich sehr viel von dem volcke,daß sie nemlich auch wieder von der Christlichen religion ab-traten. Hierauf so» der König von einem bösen geiste ge-plagt seyn worden, daß er darüber in eine raserey gefallen,aber doch endlich wieder zn seinen sinnen kommen, und so-dann seinen blutschänderischen ehestand zertrennt, mich nebstseinem volcke die Christliche religion wieder angenommen ha-ben. An. 640. starb er, und hinterließ das Königreich seinemsöhne Eucomberto, den er mit Emma, des Königs in Franck-reich tochter, gezeuget hakte. lM. üb. II. c. 4. leg.üb. III. bist. Lugüs.

Edbert, der 12. König von Kent, succedirte Withredo, undregierte 2z. jähr, darinnen er aber nichts merckwürdigeS aus-gerichtet. üb. IV.

* Edecon, ein vornehmer Hunnischer Kriegs-Oberster, unterdem König Attila , welcher sich durch seine im kriege erwiesenetapferkett, sonderlich aber durch seine treue grossen rühm erwor,den. Den» als er an. 442. in Gesandtschafft nach Constanti»nopel gieng, um daselbst bey dem Morgenländischen KayserTheodosio dem jünger», theils wegen einiger vorgefallenen ir-rungen , theils auch wegen auslieferung einiger zurück gchal,tener Hunnischen nberläuffer ernstliche Vorstellung zu thun, ver-suchte man ihn umzukauffen , und zur ermvrdung des Attiläzu bereden. Er willigte auch zum schein darein, und nahmunter der Kayserlichen Gesandtschafft einen mit, der einen theildes vor diesen dienst versprochenen geldes bey sich hatte. Alser aber bey seinem Herrn angelanget war, offenbarte er dengantzen Handel, welchen auch der Gesandte durch harte bedro-hungen zu gestehen genöthiget ward, deswegen Attila den Kay-ser mit kriege bedrvhete, und sich anders nicht als durch gros-se geld-summen besänftigen ließ. Dieser Edecon wird von ei-nigen vor des Qdoacri, Königs der Hcruler und Turcilin-gen, vatter gehalten, /»ss- excsrpt. äs üssae. p. leg.VonBünaüs Teutsche Reichs-bist. k. I. üb. III. §. iz«.

x. 880. rer. krsne. II. n.p. Zi.

Edelard, succedirte um das jähr 727. demWest-SächsischenKönige Ina, und fand anfangs grosse schwierigketten darin-nen, indem sein unverwandter, Oswald, mit gemalt ein besseresrecht zu der Cron prätendirte. Allein zuletzt behielt er die vber-hand, und starb an. 741. in gutem friede, worauf ihm Cu-thred, sein bluts-sreund , in der regierung nachfolgte. M»/.tSW'i bitt. ob Lngisnä boob IV.

* Edelav, eine kleine stadt auf dem wege von Aleppo naherSidon in Syrien, so noch gut genug ist, und wohlgezierteHäuser hat; die bäume, so darum gepsiantzet sind, verschaffenihnen eine angenehme kühle. Es residiret ein Aga und andereLürckische beamle dorten, um den ort zu gouverniren, unddes Kaysers einkünfte zu besorgen ; man hat allda kein an-ders als cisternen - wasser, welches doch ohngeachtet aller Vor-sorge immer sehr unrein ist, und daher die vielerley kranckhei-ten verursachet werden, damit die einwohner mehr als an-derswo behafftet sind. voisge äes Inäes vrientsies.

Edelfried, ein söhn Edelrici, Königs der Nord-Angeln »er-hielt viel siege wider die Britten, wurde aber hernach dnrch Edui-numvondem throne gejaget, welchem ftinvakterscwigen ge-nommen hatte. Er starb zu ansang des vii. Lcuü. Lett«, üb. i.c. ulk.

delinck, (Gerhard) einer der berühmtesten kupftrstecher,

> Antwerpen um die mitte des ^vil. iKsuü gebohren.nn er die anfangs-grunde ttwcr runit^m seiner valter-lernet, verfügte er sich nach Paris, und gab allda voneschicklichkeit so sonderbare proben an den tag , daß erS r endlich