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Patriarchen Enoch. Si'ar-i», , in pr^f. aä Oeo^r.
I^8ct - ' irr fpecim. Leo cis scripr. iilukr.
naNj^klßites, auf Arabisch Adaressah, der nähme einer Dv-bak-« ^ Printzen, welche in Africa über io». jähre regiert' Der erste Printz dieser familie ist gewesen Edris, EdrrsMet? in gerader linie von dem Halife Haffair adstam-
söhn Halt gewesen. Sie endete im jähr 296. der^ Christ« yc>8. da die Fathimiten sich über gantzcd??« Auster gemachet haben. Edrißi der OeoZrLpKus, wel-geschlechte gewesen, flöhe in Sicüien zudcmte„ Ä ^Wr. Die Haupt-stadt des Fnrstenthums der Edrißi-biÄb'oAEa. Siehe WffILI. (ni)
Röntge und Printzen von Engelland :
^Eduard , der ältere ungenannt, König von Engelland,b^iifredl ältester söhn, «ind folgte seinem vatter an. y;->.
bald in grosse Verwirrung gesetzet durch, eines von seinen nahen bluts-verwandten, ehrgeitz,n?K^n arif die Crone gleichfalls anspruch machte , sich des vor-nan Winburn in Dorsttshire bemächtigte, und vor-
vnn^selbst leben oder sterben wollte. Allein da er sichu^ «/ Komgs armee umringet sahe, gieng er bey nacht weg,"ahm seine zuflucht;u den Dänen in Northumberland.Um?« '^r hernach gieng er zu den Ost - Angeln, erhielt von"luge troupven, und rnarschirte mit denseldigen bis nachmde m Wlltshrre, von bannen er mit grossem raube wie-^ muck kam, ehe ihm der König Eduard nachsetzen konnte,^""ach kam es nach einiger zeit zu einem treffen, worinnenParteyen viel embußten , gleichwol aber dem Komgevurch den lod Ethelivalds, der diesen kriea angefangen, eingroster vvrthe'l Mvuchs. Nach diesem gieng nichts sonderliches
wmd?^DÄ?^a' '"'1 den Dänen friede geschlossenist, m'e? ,«?^drete nur drey nähr lang, wicwol ungewißWm 1 d.?^^rvchen habe. Dieses ist gewiß, daß an.und'l^ ziemliche armee zusainmen brachte,
nichts deüvwewo?^k"^^Ä.der Humder marschiren ließ ,that, «velche si^verwars^"^ gewisse friedensworschlägederlaae und Es war zwar beyderseits dre me-
noch^in einer die Dänen zogen den-
tzern ->m w,^L^,dey Tetnall in Staffordshire den kür-
benssiel^,vormn/^ . Ä^ geschahe ein ander treffen bey Wo-vcnsneto, wonnnen viel tausend von den . und inion-
^rheit auch drey von ihren vornehmsten Officirecn blieben.Nickt nack ^ubereyen und Plünderungen
imm?. ÄLu,?« sie in Oxford und HartfordShrre nochwestu?no^uon^ kam eine neue Dänische armee a»,
dasE^nlwn^ ausffuß der Severne zugieng,
XM""'g"d"e, und die knsten von Wallis verheerte, bis sichA d,e lruthe aus Hereford und Glocestershire zusammen^ zum lande hjnans jagten. Nachgehends wa-
«en^E/-» ^ ^duardt Waffen so glücklich, daß sich die mei-"ussncrgaben, und sodann mit den Engelländerni?g/len gesellschafften des gemeinen Wesens vermischten. Erar?nü-n an Schottland aus, an welches Reichs
da der König in Schottland undW »hm , als ihrem Ober-Herrn, huldigten.
n?m eMendon an. 92;. und wurde neben sei-
, welchem er zwar anE^dmchtelt mcht gleich kam, hingegen an macht, gewalt undgrosse wett vorgreng. Er hatte mit seiner qemahlin viel kindergezeuget, unter welchen der älteste söhn und Cron-erbe Ethel-wald wenig tage nach ihm starb. «4^.
. Gt. Eduard, der jüngere, rngleichen der Heiliae undver Märtyrer genannt, war Edgars söhn, welcher ihn mitlerner ersten gemahlin Egelftlda gezengel hatte. Er wurde vonAner stief-mutker erzogen , und von ihr dermaßen hart gehal-«n, daß sie ihn um geringer dinge willen mit wachs-kertzen zu!A.A/li pflegte, welches seinem gemüthe einen solchen eindruckMt??- daß man sagt, er habe hernach, als er sein männlichss^'ckt, keine wachs-kertzen sehen können. Nachdem erMnem vw^^dormundfchafftentwachsen, folgte er an.975., »nrm vaner Edaai- <» 6^ni<ili?n?n rra«erung, wicwol nicht
mutter Elfrida,
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21;
.... vvrmuneicyllsslcr'ttl>""/r"'/
semem vatter Edgar in der Königlichen regierungohne grossen widerstand oftaedachter seiner sttef-muuer ^nva,welche ihrem söhn Ethelred, so dazumal nur sieben ,ahr altwar, auf den thron zu helffen suchte, damit sie unter sememnahmen das gantze Königreich regieren könnte. Unter des Ko-mgs Edgar regierung war der Sachsen ehre auf den höchstenswfel gekommen allein nachdem dieser König zu regieren an-gefangen , nahm sie allmählig ab. Die vornehmsten land-pla-gen, die sich damals eräugneten, waren theure zeit und hun-gers-nvth , und die allgemeinen zerrüttnngen des Königreichs,welche von den Secular - Priestern und Mönchen veranlassetKurven, auch in öffentliche tumnlte aiisbrach, wie man denn,um solche unruhe zu stillen, einen 8ynoänm zu Winchester hiel-te l>ar nichts ausrichtete. Nachgehends wurde man eins,W. dieser streit zu Calne m Wiltshire vor den Edelleuthen undEaren sollte entschieden werden. Mchc lange hernach an.-? 78 . oder -79. wurde der König zu Corfr-eastle in Dorsetshire
auf seiner stieftmutter anstiften ermordet, welche nicht ehe ru-he» konnte, als bis sie ihren söhn Ethelred auf dem thron sahe.
Allein, da ihr dieser mord stets im sinne schwebte, und ihr gewis-sen quälte, brachte sie ihre übrige lebens-zeit in lauter tramig-keit zu, und stiftete die beyden kloster Amesburg und Worwell,in welchem letzter« sie starb, und begraben wurde. Lääic. aäbist. öe^ , lib. II. L. 12. in ckron.
Ko-Ae»'. s'otz'ck. Ac.
Eduard , König von Engelland , welcher, wegen seinesheiligen lebens, Lonk-llor oder der Bekenner genannt wurde,folgte Canuto II. an. 1042. und war des Königs Ethelredr ein-ziger übrig gebliebener söhn. Huntington berichtet, daß manjh» nach Canutt tode aus der Normandie habe holen lassen ; al-lein , es ist wahrscheinlicher, daß er dazumal am EnglischenHofe gewesen, wie Wilhelm von Malmesbury bezeuget. Die-ser berichtet, daß Eduard über Camtti tod sehr besturtzt gewe-sen wäre, gleich als ob sein leben in gefahr stünde, und daherseine zufiucht zu dem mächtigen Grafen Gvdwin genommenhätte, um denseldigen zu ersuchen , daß er ihn an irgend einenort ausserhalb des tandes schaffen möchte. Allein der Graf,welcher sich dadurch gerne in die höhe bringen, und seine loch-ter zur Königin machen wollte, hätte dem Printzen zu gemüthegeführet, daß er Echelredi söhn und Edgards enckel, und alsoder nächste Cron-erbe wäre, auch bereits seine männliche jähreerreichet hätte; derowegen sollte er nicht an die flucht, sondernvielmehr an die regierung gedencken, gestalt denn er selbst,krafft des interesse, so er an dem Königreiche hätte, sich nachallem vermögen dahin zu bearbeiten entschlossen wäre, damitsolches bewerckstelliget würde, wofern er nur an seiner seile schwö-ren wollte, sein beständiger freund zu bleiben, die ehre seinesHauses zu erhalten, und seine tochker zu heurathen. Dieses al-les gieng der Printz willig ein. Hierauf versammleten sich dieReichs-Skände zu Geürngham, vor welchen Eduard sein rechtausführte, und auch durch Gvdwins grosses ansehen seinenzweck erhielt. Allein es war noch Eduard, Edmundi Jronsidesöhn, im leben, welcher ein näher recht zu der Crone hatte,aber damals gleich in Ungarn war. Doch dieser schadete sichdurch seine lange adwesenhett, welches Vortheils sich sein vetterEduard bediente. Sobald demnach derselbe zur Crone gelan-get , waren alle Engelländer gantz ungemein freudig, daß sieso mwmnuthet von der Dänischen macht befreyet worden; wie-wvl sie nicht meynten, daß ihnen ein ander Unglück, nemlichdie Normännrsche eroberung , so nahe über dem köpf schwebet^Dieser neue König nun wurde an. 104z. am Oster- feste ge-crönel. Sobald dieses geschehen, bemächtigte er sich des scha.tzes seiner mutter Emma zu Winchester; desgleichen vermählteer sich nach seinem versprechen mit Edith , des Grafen God«wins tochter, welche, wegen ihrer schönheit, tugend und ge«lehrsamkeit, sehr berühmt war. Er schaffte die taxe ab, wo-mit das land gantzer ;8. jähr beschweret worden, nachdem ihnEthelred zuerst den Dänen erleget, und was davon in seinerschatz-cammer noch übrig war, gab er denjenigen wieder, vonwelchen es herkommen war. Allein seine danckdarkeit gegendie Normanner, welche ihm in seinem elende beygestanden,brachte den Engelländern noch ein weit grösser nngiück, als siezuvor niemals betroffen: denn an statt, daß er denseldigen ausseinen Mitteln eine wieder-vergettung hätte thun können, ließer sich gefallen , sie in sein Reich zu locken, und allda zu denvornehmsten ehren-stellen zu befördern, wodurch dann die einenativn wider die andere aufs heftigste erbittert, und also im-mer nach und nach der weg zur Rormännischen eroberung ge,bahnt wurde. Nichts destvweniger liessen die Engelländer ihrealte gedräuche fahren, und ahmten den Französischen sittcnnach , gestalt denn die vornehmsten leuthe anfiengen, jhre mut-ter-sprache zu verachten, Französisch zu reden, und Französischebücher zu schreiben. Allein dasjenige, welches vollends die qrö-ste Verwirrung verursachte, war ein unglücklicher zufall, wel,cher sich in dem vorbemeldren jähre zu Dover zutrug: Als derGras von Boulogne, Eustachins, ein vatter des berühmtenGodofredi, welcher Jerusalem erobert, den König Eduardumbesuchet hatte, und hernach auf Canterbury wiederum zurückg,eng , um zu Dover ein schiff zu nehmen, wollte einer vonR??'leuthen mit gemalt allda in einem Hause loairen , wor-^er der Hm desselben dermassen entrüstete, daß er- Herauf kam der Graf m»t seinem gantzen gefvlge^?-^ans, wo man fernen diener umgebracht hatte, unddachst nicht nur den thater, sondern auch noch 18. an-dere Personen «welche sich ferner annehmen wollten. Allein dieleuthe m der stadt erschlugen 21. Personen von den bedientendes Grafen, die übrigen aber wurden mehrentheils verwundet,und der Graf selbst konnte kaum noch mit einem oder zweyendavon kommen. Wie er nun hierdurch heftig erzörnt worden,so machte er sich eilends wiederum zu dem Könige, und bewogihn, mit hülffe einiger Rormännischen Hof-bedienten, zu ei,ner grossen Ungnade wider die bürger zu Canterbury. Dar.auf wurde alsobald der Graf Godwin beordert, die stadt an-zufallen. Allein es mißfiel dem Grafen sehr, als er sahe, daßder König auf fremde mehr hielt, als auf seme eraene Unter-thanen , und rieth ihm, daß man die fache durchs Recht beyle-gen sollte. Aber, weil dem Komge dtese gelindiakeit nicht ge,fiel, und der Grafsich für seinen widerwärtigen furchten muste,bearbeitete er sich dahin, wle er sich wider alle desorgliche ge»
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