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ward^b^!^ ^e gefangenschafft zu beschliessen. Eduardus geben. Hierauf verfahre Edwin, daß er gerne zulassen würde,
provintz Hertzog von Geldern erkläret, und diese daß fle mit ihrer Hos-statt die Christliche religion ungehindert
aber alsdann an einige ruhe zu gemessen; weil üben möchte, und versprach zugleich dieselbe anzunehmen,
' ~ uareiis alle widriaaesinncten aus Geldern verjagt, und wofern er fle in unparteyischer Untersuchung besser, als die
. nnn ftinige befinden würde. Diese vorschlage wurden so dann an.
<>L8. willig angenommen, und Paulinns, der Printzeßin Seel-sorger, welcher darauf von Justin» zum Bischoffe geweyhetwurde, versäumte keine «Gelegenheit, das Evangelium in Ed-wins Herrschafft auszubreiten , wiewol er in dem ersten jährenicht viel sonderliches ausrichten konnte. Mittlerweile er-weiterte Edwin sein gebiethe dermassen, daß er alle feine vorfah-ren an macht weit übertraf. Denn er brachte (wie Beda de.richtet) beydes die Sachsen und Britarmier unter seinen ge-horsam , und breitete seine Herrschafft bis an die insul ManAnglesey aus : da dann, gleichwie vorhin, Ethelfred,. Deira zu seinem Reiche gezogen ,
mtz?e.,g' alsdann'M einige ruhe W. -- Eduardus alle widriggefinneten aus Geldern verbuch8 sich in Holland unter den Alberti, H^rtz S ^rtoBayem, begeben hatten, als kündete Eduard s o Albertus
' Erleg an, und forderte ihn iu emer schlacht aus^ ^^imm-uahrne die ausfocherung an , und fände sich an^ve^^ nicht
teil ort mt seiner armee ein. Da er aver ^ dtzrfer undMas, fiel er in Geldern ein, ^ 5 ^k,-^Holland zurück.
Aste, und kehrte mit erner reichen beute nahe v friede
Es bliebe dißmal hierbey, und an. izör. waw ^sto
zwischen Alberto und Eduardo geschtosten, um ) .. .. ... ^ ae-E» ,
wehr zu bevestigen, begehrte dieser wn/s ftme E ^ und ANsMey aus , Deira zu sm, m Re che -i ^
Hechvg Ichannes machte sschmE»^ worar 7 /es
ward aber von Eduardo wiedrum daraus umag ' wMischen ihnen zum frieden kam. Nach vem tode ^oyann^vvn Brabant entstund ein krreg zwischen WmceSiao , i ^tochtermann und Nachfolger, und WUHelmo vem HÄnlich. Dieser rnfte Eduardum, der sich damM'n^oubefand, um seine hemath zu vollzichen, um hE an- ^
«r nun billig zu deförchten harte, es wurde dem HeMgBrabant, im fall er den von In ich überwunden hatte'
ein leichtes seyn, in Geldcrnemzufalkwasschodr ll ^
lager auf, und verewigte sich mtt Wilhelms, ^re zogmit allen kräfflen wider den Hertzog von Brabant, da s
den 22. aug. rz-?r. zu einer schlacht kam, bey deren ama s
Hertzog von Jnlich gefangen ward , und d,e BradanM ve^sieg erhielten. Indem sie nun auf nichts aw veme z«.chen bedacht waren, «gieng Eduardus mit solcher gewanneuem auf sie los , daß der Hertzog vvnBrabant dieze mm^hatte, seine armee in ordnung zu bringen. Da fiengblat wiedrum an zu wenden. Wcnceslaus, der sich rltternch Yrete, ward samt vielen Edelleuthen gefangen genommen ,
Hertzog von Jülicb aus des feinds Hand gerettet, und sie g -Brabantische armer theils gefangen genommen, unv iydie pfanne gehauen. Dieser sieg kostete Eduardum ^lem^
ravanitlche armee theils gefangen genommen, «««>«>
, Pfanne gehauen. Dieser sieg kostete Eduardum sein le-ben, allem die geschjcht - schreider kommen nicht miteinanderuberem, wie er es eigentlich verlvhren habe. Die gemeinste undwahrscheinlichste meynung ist diese, es habe nach geendigterschlacht der matte Eduardus sich auf einen stein gelegt, umsich zu erholen , und zugleich, damit er desto freyer tuf. Ka6 nisser belnrs aekfni'k; in solchem
sich zu erholen , und zugleich, damit er desto freyer tust schö-pfen konnte, das visier seines Helms geöfnet; in solchem ständenun habe Hermann Bier von Heeze, einer seiner Edelleuthen ,ihm einen so harten streich mit einer eisernen stanze auf dasblosse Haupt beygebracht, daß er zween tage hernach , nemlichden 24. aug. an. i;?i. nach einer wenigstens zehenjährigen rr-Äierung biß zeitliche gesegnete. Es soll aber gedachter Edel-mann sich durch dre eifersucht zu diesem streich haben bewegenlassen, weil Eduardus ihm sein mit ungemeiner schönheitbegabtes weib verführet und beschlafen hatte. Nach dem todEduardi ward Reinaldus wiedrum auf freyen fuß gestellet,und in die regieruvg seiner lande eingesetzet. Groß allge-mein Holl. Lexicon.
Edusa, Educa oder Edulla, auch nach etlichen guten ma-nuscripren und editwnen, Edulica, war eine göttin bey denHeydm, welche über das essen der kleinen linder aufsieht hatte,gleichwie Potina über das Mucken, und Cunina über das schla,sen. cls civil. Lei üb. IV. c. I. L Z4> Lz/««r LN-
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Könige in Engelland:
Edwin, -er erste Christliche König von Deira, war des Ellasohm Weil er noch 'ehr M"g war, als er zur Crone gelangte,bedient der König von Bemmen, dieses vor-
solchergestalt seiner Crone beraubet worden , schwere er vM,ahre verborgen in dieser insul umher, und begab sich letztlichunter Redwald des Königs von Ost-Angeln schütz, welcher lymMich beyzustehen versprach. Nichts destowemger, da EthelfredEdwinen abfordern ließ, fehlte es nicht viel, daß er chm nichtgewillfahret hätte, es sey nun, daß er sich durch aeschencke baldhatte blenden lassen, oder daß er sich etwa für dessen macht ge-fürchtet. Geichwvl aber, da ihm seine gemahlin zuredete, datzer nicht wider gegebene treue und glauben handeln mochte, be-schloß er, nicht allein sein erstes versprechen zu halten, sondernauch lieber einen krieg von dem Ethelfreden zu erwarten, alstreulos zu werden. Daher» brachte er eine armee auf die deine,und überrumpelte damit den König Ethelfred, da er sich dessenwcht versähe, wodurch Edwin dasjenige, so man ihm genom-men, wieder erlangte. Nachdem ihn also Redwald wiederumm fern Königreich eingesetzt hatte, suchte er Edelburgam, wel-^ von andern Täte genennet wird, Ethelberts, des Königstochter , zu heurathm. Mein Eadbald, derselbenI,j2ssr' gab seinen Gesandten zur antwort: daß die Christen«nwi pnegren ihre tochter Hevdnischen männern M ehe zu
welchen beyden provintzcn hernach das Komgev«»- .
land- entstünde. Allein sein grosses aufnehmen machte ihm dieandern Potentaten zu feinden, so gar, daß auch Cmchelm, ei-ner von den West-Sächsischen Königen, einen von feinen be-dienten , nahmens Eamerus , an ihn schickte, um ihn mit ei-nem vergifteten gewehr meuchelmörderischer weise hinzurich-ten. Gestalt denn auch selbiger, nachdem er zum Könige inseinen pallast am stusse Derwent in Aorckshi're gelassen worden,welches an einem Oster-tage war, nach ihm stach. Allein Lil»la, einer von des Königs bedienten, bot seinen leib dem tödtli«chen stiche dar, welcher aber nichts destowemger des KönigsPerson erreichte. Hierauf umringte man den Meuchelmörder,wodurch er aber desperat wurde, und einen andern Mit sei-nem dolch auf der stelle ermordete. Der König war dazumalnoch «»bekehrt, ohngeachtet ihn Paulinns bey allen gelegen-heiten zu annehmung des Christlichen glaudens vermahnet hat-te. Endlich versprach er, woftrne Christus ihn von seinergefährlichen wunde genesen lassen, und wider seine feinde, dieihn dermassen angefallen, den sieg verleihen würde, die Christ-liche religion würcklich anzunehmen. Jmmittelst aber liess erseine lochtet Canfied in solchem glauben anferziehen, weichehernach am Pfingft-tage mit noch ir. andern Personen vonseinen Hofleuthen getauft wurde. AIs nun hernach der Kö-nig von seiner wunde gantz genesen, marschirte er mit einerarmee wider die West-Sachsen, ließ einige von den vornehm-sten cvnspiranten hinrichten, und kam also mit sieg nach Hause.
Von der zeit an verehrte er keine götzen mehr, sondern liesssich in dem Christenthum unterrichten. Mittlerweile ließ derPapst Bonifacius an ihn und seine gemahlin weitläufige brie-fe abgehen, worinnen er ihn zum Christlichen glauben änzurer-tzen, unv darinnen zu gründen suchte. Allein, indem er seinetaufe von einer zeit zur andern aufschob, und dieses aus einerkaltfinnigkeit herzurühren schiene, ermähnte ihn Paulinns seinesVersprechens mit solchem Nachdruck , daß er und sein KöniglichHaus zu Zorck in einer von holtz eilends aufgebauten kirche,die andern Unterthanen aber mehrentheils an flössen getauftwurden. Nachgehends bemühete sich Edwin den Christlichenglauben weiter fortzupflantzen, und beredte Carpwalden, Red-waldis des Königs von Ost-Angeln söhn, daß er denftlbigengleichfalls annahm. Er liebte sonst die gerechtigkeit, sorgtevor die Verbesserung seines tandes, und führte einen prächtigenstaat. Nachdem er aber 17. iahr mit grossem rühm regieret,wurde er an. 6;;. von Kedwaila, dem Könige der Briramiier ,welcher mit Penda, dem Könige von Mercia, in allianz stund,nebst seinem söhne Osfred, in einer schlacht getödtet, und sei-ne gantze armee ruimret. Dieses gerieft) der Northumbri-schen kirche und Staat zum höchsten schaden, indem der Brrttr-sche König , ob er sich wol znm Christenthum bekannte, dennochm der that viel grausamer war, als ein Heyd , und ausdrück-lich drohete, die neue Christen allesamt auszurotten. Dannen,hero sich nicht zu verwundern ist, daß die Britaunier nochzu Beda zeitcn, der Sachsen Christenthum für nichts bessers,als ein Heyvenihum gehalten , und mit ihnen fast gar keinegemeinschafft gepflogen. Weil man nun aus dem demeldtenungemach sich nicht änderst als durch die flucht retten konnte, fi»nahm Paulinns und Bassus, einer von Edwini Hauvtleutben,d>e Konigin und ihre Ander, und entflohen zur see zü ihrembruder Cadbalden, dem Könige von Kent, welcher sie willig auf-nahm, und Paulinum zum Bischvff von Rochester machte.
rls Zeck. änZIor. üb. II. 0. 8- 9-17.
.Edwin, oder Edwy, König von Engelland, warEdmundiältester söhn. Als er nach fernes vettersEdreds tode sein reifes al,1 er erlanget, trat er die regierung an, und wurde zu Kingston ge.cronet. Seine mne Malt brachte ihm den nahmen des scho-.. 6m aemutb aber wird auf unterschiedene weise be.
cronet. Seine mne Malt brachte ihm den nay,..c.. ........
nen zmvege, fern gemuth aber wird auf unterschiedene weise be.schrieben; inmassen es Huntingdon lobet, Malmesbmy aberschilt, als welcher von ihm erzehlet, daß er Algivam, seine nahebluts-freundm, zu seiner concnbine gebrauchet, und Dunstan,n Abt von Glassenbury, weil er ihn deswegen gestrafft, ausm Königreiche verjaget, sein kloster geplündert, und weltlicheNabe. Hierüber entrüstet sich bemeldter " '
- --«--K a-m, kan.d^e^i,