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elend geschickt hatte, wieder in ihr vatterland zurück geholetwurden. Endlich starb er ihm hohen alter, und hinterließ vonJda Cobbonem, einen Grafen, Warinum, einen Abt, Ln-dolfum, Hertzoge zu Sachsen, und Addila, die anfangs ver-mählet war, nachmals aber Aebtißin zu Hervordcn wurde.
LoA/. riä Ln. 809. eoä.
eoä. tkeZr«. cbron. II. p. ;8- ^r. 8. Icl» oxuä
Icript. rer. Lrunfti. wm.I. p- 172. Isgg. 182.introä. sä tom. I. n. 8- , in vitsm Hstbumoä. p. 29.
fegg. Von Bünaus Teutsche Reichs-Hist. I>. II. lil). II. x.;88.
* Egbert, Eckpertus, Eckbertus, oder Erymbertus,Graf zu Andechs, ein söhn Bertholdi IV. war erst L-monIsus,hernach Bischofs zu Bamberg. Als Pfaltzgraf Otto zu Wit-telsbach Kayscr Philippum ermordet hatte, wollte man ihmdie schuld beymessen, als wenn er dabey intereßirt gewesen.
, vol. II. gener. 41. Er nahm daher die zuflucht zuseiner schwester in Ungarn, und kam erst sieden jähr hernachwieder in sein Stift. snnsl. Lois.VII. Doch da er mit
Hertzog Bernharden in Kärndten einen krieg anfieng, ward ergefangen, und auf gewisse bedingungen wieder los gegeben.Kurtz hernach sollte er auf Kayserlichen befehl die unruhe zwi-schen Friedrichen, Hertzoge zu Oesterreich, und Ottone, Her-tzoge in Bayern, beylegen, allein er wurde abermals gefangen,und muste die fasten-zeit durch in diesem zustande verbleiben.Endlich starb er an. 12;;. nachdem er dem Stifte z 2. jähr vor-gestanden , und wurde zu Bamberg in die St. Peters - kirchebegraben. H/aKä-l,. XIII. 10. Lucä Grafen - saal,
р. ;6. 57. O/x/aE,. n. n. sxuä religg.
msnuksr. wm. IV. p. 186. 189.
Egbertus, Ertz-Bischoff zu Yorck in Engelland, lebte an.766. und soll ein brüder Egberti, des Königs von Nörthumber-land, gewesen seyn. Er begab sich in den Benedictiner-orden ,und wurde ein krXsepwr des Alcnini, welcher seiner m einembriefan Carolum N. gedruckt. Er hinterließ verschiedene schrif.ten, als: äs kosnitenriL Lonltiruriones sssIsliMiLLS, Ls.
Egbertus, oder Echebertus, erstlich ein Benedictiner-Mönch zu Bonn , hernach Abt von St. Florin in der vioecesvon Trier , lebte in dem XII. üeculo, zu den zelten der Kay-ser Conradi III. und Friderici Lsrksrollle. Er schrieb das lebenseiner schwester, der heiligen Elisabeth, Benedictiner-vrdens,welches deren Offenbarungen und briefen vorgedruckt ist, auchdreyzehen reden wider die Waldenser, so er da embsios nen-net , und welche in der bikiiockesa katruin zu finden. v-i-
, äs lcript. escl. LerZams»/!
ll. L. 1157. 18. jun. äs Üili. I-Lt. üb. II.
с. , äs Isript. essl. t?ar>e. *
Egeln, Eglen, eine stadt, nebst einem schloss und Amt,in dem Hertzogthum Magdeburg, an der Bode, gelegen. Esist ehemals eine Grafschafft gewesen, deren besitzer einige Gra-fen von Egeln , andere aber edle Herren von Hadmerslebenund Egeln nennen. An. i;;?. erhielten die Grafen von Bardyvon Chur-Sachsen , als welches die lehns-gerechtigkeit von derAebtißin zu Gernrode bekommen, die expectantz auf die Graf-schafft, mit dem bedinge, daß sie, bey ereignendem fall, denenalsdenn lebenden weiblichen erben 2000. schock Böhmi-scher groschen zahlen sollten. Wie nun an. 1417. der letzte,Conrad oder Curt, mit tobe abgieng, und nur eine einzige toch-ter, Margaretham, eine gemahlin des Fürsten von Anhalt,Waldemari, hinterließ, die von Bardy hingegen gedachte sum-me nicht aufbringen konnten, wurde Egeln an das Ertz - StiftMagdeburg versetzet, und hernach an. 1420. vor 24000. güldengar verkauft, welches auch an. 141». die lehens - gerechtigkeitdarüber von der damaligen Aebtißin zu Gernrode, als welchemit der oberwehnten abtretung an das Haus Sachsen nichtzu-frieden gewesen, erlanget haben soll. Es haben aber die Chur-fürsten zu Sachsen wider die verkauffung sowol, als wider dieangemaßte lehens-gerechtigkeit jederzeit protestiret, und um dasjahr iz;6. die Grafen von Barby aufs neue damit belehnet,welche nachgehends mit dem Dom-Capitul zu Magdeburg ei-nen langwierigen Proceß geführet, der sich erst durch den Os-nabrückifchen frieden geendiget, als in welchem Egeln demChurfürsten zu Brandenburg übergeben, und mit dem Hertzog-thum Magdeburg vereiniget worden. Nahe hierbcy liegt einkatholisches Ronnen-kloster, Marienftuhl genannt. Beckm.Anhält, bist. k.V^p. ii 8- Spangenb. Mannsf. chron. c. ;--8.L Z22. Adels Staats-geogr. k. I. x. 261.
* Egelricus, ein Mönch oder Abt zu Peterborough in En-
gelland , ward gegen die mitte des XI. Lsuli Bischofs zuDurham, trat aber an. io;6. solch amt seinem bruder Egel-wino ab, und gieng wieder in sein kloster, zierte dasselbe mitvielen neuen gebäuen, ließ auch zwischen Deping und Spal-ding einen vesten dämm, der nachgehends Elrich-rode genennetworden, aufführen, und da und dorten zu besserer bequemlich-keit brücken über sumpfichte erdreich bauen. Er vergieng sichaber aus die letzt, und ward um an. 10S9. des lasters der be-leidigten Majestät schuldig , deswegen ihn König Wilhelm I.aus dem kloster holen , und nach Westmunster setzen ließ, wosein den 1;. oct. an. 1072. erfolgter tod der leibes-strafe zuvorgekommen, äs kpilc. änZI k. II. ?. ic>i-
* Egelwinus, ein bruder des vorherstehenden Egelrici,
ward nach ihm an. 1069. Bischofs zu Durham , getraute sich
aber nicht, die ankunft Königs Wilhelmi I. zu erwarten, wel-cher alles mit feuer und schwerdt zu verderben im anzug war,weil die Northumber seine dahin geschickten 700. soldaten bisauf einen getödtet harten. Es setzte sich also Egelwinus zuschiffe, und wollte nach Cöln reisen, der stürm aber verschlugihn nach Schottland, wo er von dem Könige wohl aufgenom-men ward, der sich auch mit Margaretha, seiner schwester,vermählte. Nach langem daseyn bemächtigte er sich der insulEly, wurde aber, als König Wilhelm ihm den rückweg abge-schnitten , nebst andern ein gefangener, und nach AdingtoNgebracht, wo er sein leben bald darauf beschloß. Einige sa-gen , er habe sich selbst erhungert, andere hingegen, manhabe ihn verhungern lassen, t-oä-M». äs Lxilc. Nngl. k. V.x. 102.
Egemon , ein Poet, war gebürtig aus dem städtlein Ale-xandria , so im Trojanischen gebieth gelegen war; er beschriebein heroischen Versen den Leuctrischen krieg, der zwischen denThebanern und Lacedämoniern war geführt worden, auch einanderes buch von Trojanischen beqebenheiten, so er vsräsnic»intituliret. . in , IM. sni»
msl. üb. VIII. c. II. Ein anderer dieses nahmens, und eben-falls ein Poet, trüge den zunahmen , oder Linsen, undwar gebürtig aus der insul Thafos. Er hat aufschriften aufgastereyen ; so dann ksroäigs , oder Veränderungen der verse,da er aus den Versen alter Poeten, durch Verwechslung wenigWorten, einen andern sinn ausgebracht; eine beschreib»»« deskrjegs der riefen wider die götter; und endlich eine cvmodie /unter dem titul kiäliim-i, darinnen er mit fleiß lauter schlechtePersonen, und von geringem stände, einführte, verfertiget,äs kaetiss. , äs kost. 6 r. *
* Egenberg, ein in Ober-Oesterreich in dem Traun-vier-tel gelegenes schloß, so das stamm-haus der Egenberger, einervorlängst abgestorbenen adelichen familie, die eine güldene egeim blauen selbe in dem wapen führte, gewesen. An. 1464. hates der Ritter Sigmund Kürchberger Wolsgango von Wulsteverkauft. Nach der zeit gelangte es an die Herren Fereberger,Weichesich nicht nur davon geschrieben,,sondern auch das Egen-dergische wapen nebst dem ihrigen zu führen erlaubnis erhalte».An. 16;z. kaufte es Hans Ludwig, Graf von Knfstein, vondessen söhne es der an. 170z. verstorbene Abt zu Eremsmün-ster, Ernbertus, nebst der dazu gehörigen Herrschafft an Mkloster gebracht. Von Hohenecks beschr. von Oder-Oester-reich , wm. I. p.
* Egenburg^ eine alte Landesfürstliche stadt in Nieder-Ost
sterrejch an der Schleinitz, im viertel Ober-Manhartsberg zwi-schen Crems und Hardeg, so gar feinen weinwachs herum hat.An. 148;. ist sie von dem König Matthia Corvino in Ungar»eingenommen worden, hat auch sonst in den kriegen viel aus-gestanden. itinei. 6erm. c. 7. p. 18;.
* Egendorf, ein schloß, nebst einem land-guth, in Ober-Oesterreich in dem Traun-viertel, an dem Sippach gelegen'Es hat ehemals der adelichen an. 1574. abgestorbenen familie'Mvser zum Weyr, zugehöret, worauf es an die Herren Oster-meyr gekommen , und um das jähr izgo. von Floriano Omstmeyr neu erbauet worden. Um das jähr 1660. brachte es Chri-stoph, Ehrenreich , Graf von Schallenderg, käuflich anfichtund übergab es an. 1667. seiner tochtcr, Christinä Theresia?und deren gemahl, Iohanni Ludovico, Freyherr» von Polheusi-und Wgrtenburg. An. 1696. kaufte es Wolf Maximilian Sp"-ler von Mitterberg, und überließ es an. 1709. Iohanni Geor-gio Adamo, Freyherrn von Hoheneck, welcher es an.dem Kayserlichen General Iohanni Adamo von Wendt verkaufte, Derselbe starb an. 1716. und hinterließ es seinem v-'ter, Frantz Egon von Wendt, Kayserl. Hauptmann. V<V'Hohenecks beschreibung von Ober-Oesterr. wm. II. x. 8"-
Eger, Böhmisch Lheb, lat. Lgm, eine ansehnliche si"?wohl-bevestigte stadt an dem fluß Eger, davon sie auch den »avmen führet, gegen die Fränckischen grentzen ausserhalb des Bvvmischen Waldes, und also auf Teutschem boden, an eine'berge gelegen. Sie hat doppelte, und an etlichen oxten d^fache mauren, weite gräben, und das schloß, worauf derA-,tägliche Burggraf wohnet, ist sonderlich wohl bevestiget.gleichen ist sie mit unterschiedenen prächtigen Häusern, eu»grossen Rathhaus, und vielen kirchen gezieret. Vor dienwurde in der stadt herrlicher meth gesotten, dergleichen a^t.wegen des überall vorhandenen weins, nicht mehr gestM-Der Egerische theriac aber, so von den Nonnen daselbstmacht wird, ist wegen seiner güte bekannt. Zu altengehörte die stadt den Marggrafen von Vohburg, die »um ' ^die erbauer dieser stadt angegeben werden, und gab sie der vum gelegenen Grafschafft den nahmen. Nachgehends,Kayser Fridericus I. Adelheid, Marggrafen Theobalds p-Diebolds zu Vohburg tochter, geheuräthet, bekam er die v» §schafft zur morgen-gaabe, und soll auch die stadt an. " 7 ^,freyen Reichs-stadt gemacht haben , woran andere aber ^sein wollen. Diß ist gewiß, daß Rudolphus von Awwan. 1285. die Herrschafft Egee und Elbogen dem KommetBöhmen, Wenceslao, zum heurath-guth mit seiner 10^gegeben; wiewol auch Goldast meynet, die stadt EU-jAdavon ausgenommen gewesen, welches daher waHrjM"jfl,