Band 
Dritter Theil. D - Ha.
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232
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nuS MaurstS, der ihm seine grab-schrift gemacht, gestorben.Seine Niltoria Caroli IVl. befindet sich bey Reubero, Frehero,äu Chene , tom. II. Icriptorum bist. Lrsric. ist auch zum ofternallein, theils ohne, theils mit den gelehrten anmerckungen Bei-sein und Schminckii aufgeleget worden. Über dieses hat ergeschrieben äe Irsnslstions L Mraoulis 88, IVIsrcellillI <Lkerri libros IV.; Lxiüolss DXII.; Lxiäolsm sä Tupum Lb.batem kcrrarienlem Lc. Die ünnalss Herum gestsrum ki.xini sseßis, Lsrnli ssl. L I-uäovioi kü von an. 741. bis an., 828.werden im fälschlich beygelegt, und zeugen dieses wercks ältesteÜberschriften, daß es von einem Benedictner - Mönch verferti-get worden. /.r-Mk , ex. i. äs vir. illustr.

k. 16. in cat. lorixt. e.scles. LeFarmr». Icrixt. eccl.

sä äism n. .funii. tom. II. menst ^sn.

p. 87;. , äs Illst. kst. üb. II. c. H« in

gxxenä. tom. II. Icript- kill. kranc. kill. eccl. c.24.

j. r8. p. 616. eave. otia, tom. II. p. 102. *

Eginenthal, ist ein thal-gelend in Wallis, welches li.nckerHand der Rhone sich eine gute Teutsche weil wegs, gegen süden,in das gebürg hinein ziehet. Die Eginen, ein berg-wasser,, soam Grießberg entspringet, durchrauschet dieses thal , und füh-ret sein wasser der Rhone zu , welche davon sehr anwüchset.Es gehen auch zwey vässe dardurch in Italien; der eine überden derg Nify gegen Airol ins Liviner - thal; der andere überden Grießberg ins Eschen-thal gen Bonmatt. .vrrn/er. äe Va-leüa, p. 12. b. *

* Egino, war als Graf über den Lagum Badnegewe inFrancken / zwischen der Tauber und dem Mayn gesetzt, konn-te sich aber mit Popone, welcher über die Sorbischen grentzendie aufsieht hatte, nicht vertragen, sondern fieng an. 882. ei-nen krieg mit ihm an, darinnen Poppo noch in demselben undauch im folgenden jähre geschlagen wurde, also daß er kaummit weniger mannschafft entfliehen konnte. Endlich starb Egi-no an. 886. contin. sä an. 882.

Lamkec, aä an. 88). sä tz. s. ^ ,

rer. Lrsnc. XXXI. ,05. ;io. ;;4. Von seinem söhn gleichesnahmens wird gemeldet, daß er auch einer Grafschafft, nem-lich dem Jffigewe, vorgestanden. ^ I. c. ^70. Jn-

gleichen, daß er an. 905. auf des Marggrafen Adalderti feitegegangen, sich aber hernach zu des Kaysers Ludovici parteygeschlagen. ^ , I. c. XXXII. 1 - 7.

Egisheim, ein schloß und ehemalige Grafschafft im Unter-Elsaß , auf welchem lange vor den zeiten Caroli IVl. HertzogEberhard von Alemannien seinen sitz gehabt, von dem das ge-schlecht der Grafen von Egisheim abgestammet, angesehen dienachkommen Eberhards durch die gewalt Caroli Martellt,Groß-Hofmeisters in Franckreich , von ihrem vätterlichen Her-tzogthum vertrieben wurden, daß ein theil derselben in Schwa-ben , andere aber im Elsaß, im Grafen-stand verbleiben müs-sen , worunter, nebst den Habspurgern, (deren stamm, seitder vorgegebenen entdeckung des Hieronymi Vignier, vonden meisten Genealogisten ebenfalls von diesem Eberhards her-geleitet wird,) und den Dagspergern, auch diese Egisheimerzu zehlen sind. Gerhardus III. und dessen söhn Theodoricus,beyde Hertzoge zu Lothringen, von welchen die heutigen Her-tzoqe abstammen, sind aus dem Egisheimischen geschlechte ge-wesen , weswegen sie sich auch von Elsaß geschrieben haben.Über dieses haben die Egisheimer das Unter-Elsaß besessen, wel-ches Kayser Otto III. dem Grafen Theodors zu erst gegebenhaben soll. Nach dem tode Heinrichs an. 12; 8. kam dieselbean die Oettinger, nicht sowol, weil Heinrich keine erben ge-habt , sintemal das krsßmenwm Drstistanum ihm einen bru-der und xoükumum giebt, sondern weil diese der lehen nichtfähig geachtet wurden. Doch hat man ihnen die GrafschafftWerde, nebst andern stücken, als St. Pillen und Francken-heim, nicht nehmen mögen, wie sie denn auch den titul derLandgrafen fortgeführet, wohin zu deuten, wenn Albertus str-xentineiisi8 sagt, daß Johannes, der letzte seines geschlechts,an. i;?8. diese stücke, unter dem nahmen der LandarafschafftUnter-Elsaß, an den Bischoff zu Straßburg verkausset. Daßaber dieser Johann aus des Heinrichs von Egisheim nach«kommenfchafft, und nicht aus dem Oettingischen geschlechtegewesen, beweiset Obrecht, (siehe Werth.) Romgshofen,Elsaß, chron. p. 260. Hertzogs Elsaß, chron. n. 2.

xroä. rer. Ills. *

Egli, genannt Götz, oder Iconius, (Raphael) ist an.1559. gebohren worden; sein vatter Tobias war gebürtig vonFrauenfelden, und Pfarrer erstlich zu Davos in Vündten, undhernach zu Rüßickon im Züricher gebieth, auch darneben ge-lehrt , und ein guter Poet. Er hat erstlich zu Chur, unterdem berühmten Pontrsella, und hernach zu Cläven, unter demScip. Lentulo, studirt. Nach seines vatters tode kam er zuZürich in das Lollsgimn üwmnorum, allwo er seine stuäia,unter aufsicht Stuck« und Collim, glücklich fortgesetzet hat.An. i;8o. begab er sich nach Genf, und hielte daselbst un-ter Beza zwey disvutationen: äs Lr^äettmations. Er gab aucheine kroloäism in druck, welche Beza sehr gelobet hat. An.1582. gieng er auf Basel, allwo er unter Grynao gleichfallsdisputirt hat. Er wurde darauf zum schul-dienst nach Sondersjm Veltlin beruffen, allwo er bis an. 1586. gestanden, da er,wegen einer von einem Mönch erregten aufruhr, von ban-nen weichen müssen. Er kam also gen Winterthur, und ar-

beitete dastlbst an einrichtung der schule, gab auch eine Wider-legung der unrichtigen lehre Alberici Triuncuriani iVI. D. undkros. zu Lausanne, äe krseäeüinations, heraus, wodurch ergrosses lob erhalten. An. 1588. wurde er kkkäsgogus Colls.x!i stlumnorum zu Zürich. An. 1592. Diaconus,m grossenMunster, und krokeäor X. Teüsmenti» da er der erste gewe-sen , der die öffentlichen disputationen eingeführet hat. An.1596. wurde er strckiäiaconus, und der Urheber der einfüh»rung des kirchen-gesangs. Er hat aber nach dieser zeit der thö-richten Alchymie so unsinnig sich ergeben, daß er sowol seineigen, als auch anderer leuthe guth, in dem rauch verzehrt,und endlich an. 1601. schulden wegen austreten müssen. Erzog also 6. monate in grosser gemüths - anfechtung herum,suchte endlich beym Rath an, und erhielte feinen abschied nebstemer recommendation, wormit er nach Marpurg gekehret,allwo er von dem Landgrafen Mauritio zum vierten ProfessorsTheolog gemacht worden , und an. 1622. gestorben ist. Erhat allerhand theologische, philosophische, historische, chymi-sche und poetische fachen heraus gegeben. 8cliol»

Tigur. p. 92. Dyrstelers Zürich, geschlechtb. *

* Eglingen, oder Egglingen, eine kleine stadt und Herr-

schasst m Schwaben, unweit Nördlingen, ist sonst die restdentzeiner linie der Grafen von Grafeneg gewesen, welche es aberan. 172;. an den Fürsten von Thurn und Taxis, Erb-Gene-ral-Postmeister im Römischen Reiche und Niederlanden, vor200000. gülden verkauft haben. not. kroo. Imp. VII-

§. 2.

*Eglington, ein schönes schloß in der Schottländischer»Grafschafft Cuningham, nicht weit von Irwin, hatte ehemalsEdelleuthe zu besitzern, welche davon den nahmen führten.Nach diesem kam es an die Montgomeries, welche davon sichGrafen von Eglington schreiben. Camäe«, Lrit. x. 914.

Eglisau, ist eine Zürichische mittelmäßige stadt, auf derrechten feite des Rheins, samt einem schloß auf dessen linckenfeite gelegen, welches mit einer brücke an die stadt gehenckt ist.Sie war vor altem den Grafen von Tengen zuständig. Alssie aber an. 1455. rauberey getrieben, und fürnemlich etlicheangesehene burger von Straßburg, aus dem Pfäffers - badnach Hause kehrend, allda angehalten, beraubet, und in daSschloß gefangen gesetzet, sind die Züricher (die damals mitder stadt Straßburg verbündet waren) für Eglisau gezogen,haben schloß und stadt erobert, und die gefangenen erlöset.Hernach, in dem darauf erfolgten friedens-vertrag, ist ihnendie stadt und Herrschafft Eglisau geblieben, jedoch musten siedem Grafen Johanni, über ihren erlittenen kriegs-kosten,annoch eine summa gelds bezahlen. Fünf jähr darnach,nemlich an. 1460. kamen zwey brüder, Bernhard und Vi*gtlius, die Gradier, von Grätz aus Steyermarck gebürtig/Herren zu Gygenwitz und Faustetten, (die Hertzog Sitzmund von Oesterreich aus dem lande vertrieben hatte) nachZürich, und wurden bürger daselbst. Diesen nun gabdie stadt Zürich die Herrschafft Eglisau zu kauffen, mit vor-behält des wiederkaufs und des öfnungs-rechtens am schloßund gieng ihrentwegen der Thurgöwer-krieg mit Oesterreichan. Nach ihrem, tode fiel sie an Johann Gradier, welche/selbige der stadt Zürich wiederum zu kauffen gegeben an. 140^'die eine Landvogtey daraus gemacht hat, welche alle 6. jährtbesetzt wird, und an. 1650. mit der von dem Grafen vo»Sultz um ;4°oc>. gülden erkauften Ober-Herrlichkeit über d>e4. dörfer Wyl, Raftz, Hundtwangen und Wasserkingen ver-mehrt worden ist. Es ist allhier der stadt Zürich saltz-nieder-läge. Iib. VI. x. 129. b. Herr/,7, k. I. lib. IV. x. l8i-

Bluntschli, merckw. x. 64. *

*Eglish, ein Jrrländischer flecken, in der Grafschafft Kingsrn Lagenien, 8. stunden von Philipstoon, und so viel von Queen--st.oon, oder Martborough. Er hat sitz und stimm in dem In-ländischen Parlement. Dicstion.

* Egloff, eine freye Herrschafft in Schwaben, nicht weitvon der Reichs-stadt Jfni gegen dem Boden-fee gelegen'Es gehöret den Grafen von Traun, Meissauifcher linie /aus welchen es Ernestus, nachdem er in den Grafen - stn""erhoben worden, im vorigen tXculo von dem Hause Oe-sterreich vor ;oooo. gülden erkauffet. not. Lwc. 1E>VII. 16. §. 7.

Eglofftein, eine uralte Freyherrliche familie in FranckAwelche seit an. 906. fast allen ehemaligen turnieren beygewov:net, und bis diese stunde ihr altes stamm-haus, das M-sEglofstein, besitzet. Wolf von Eglofftein, der an. 1284-.^,dem turnier zu Regenspurg erschienen, hatte eine von Rothe'han zur gemahlin. Siboth von Eglofstein half an. 1291- ^zwischen dem Bifthoff und den bürgern zu Bamberg ^standene irrungen beylegen. Dieses Siboths söhn, gleimnahmens, und Heinrich von Eglofstein waren an. i;r6. Lj-gen, als Gottfried von Bruneck die bürg zu Gründlach » ^derico, Burggrafen zu Nürnberg, verkaufte. Lupold, 6^Herr von Eglofstein, starb an. 1,41. als Bischoff von BarE^Johannes wurde an. 140;. Bischoff zu Würtzburg,stiftete da>e .die hohe schule, und starb an. 1412. Conrad war an. *4Meister in Teutschen und Welschen landen. Catharina ^Eglofstein, Aebtißin zu Nieder-Münster in Regenspurg B