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ABayrrn, die stelle eines Hof.Raths. M EUin-
Statthalter der Valley Francken, und Comm^
gen. Cunegunda lebte an. 1479. als Aebttßm KuOe ^hrm Regenspurg. Leonhard war an. l?o;. Dolwy ^
Ralh zu Bamberst und Wurtzburg. Wolf hielt es ^
Mit dem Schwäbischen dunve. An. war
von Eglvfstem zu Mülhausen vor IÄ bunde erlitte-
burge, daß derselbe den von dem Schwabtschm vunv ^ ^nen schaden nicht rächen wolle, ^ohann von Eg W ^^schen.M Speinßhart, stund um dasrahr lzz^ m gasten
An. r^;. war Rochms von Eglvfstem Amtmann z >
Nrcolaus erlebte an. i;5;. das ungluck, daß Aw ^
Mf zu Brandenburg , sein scbwß Cunrcuth verbranMvls m die vierzig kamen , die er daselbst angetrosse , ^ ,Pfarrer hencken ließ. An. 1 ^ 8.kbtenMelchtor,M ger^^Dietfurt, Hans, Blasius, Philipp, Claus - George, ^charl, Haintz und Wilhelm , alle von Eglvfstem zu MU )Hausen, Garlnreuh, Wolfsberg, Wanbach und ^ ai-Albrecht von und zum Eglvfstem starb an. i6;;. lm hter. Anshelm Hans Christoph succedirte an-r67r. Avam sdrrchen von und zum Eglvfstem. Noch an. i?;?- leb d »
Herr Carl Maximilian von und zum Eglofstem , am r,e
stein, Biberach, Cunreuth,. Mulhausen, Burglvsten^un^
Guntzendorff, Kayserlicher wurcklicher Rath - uad
telbarfreyenRitterschafftlandes zu Franckenorts gebürgt».
ter-Hauptmann. L«
Eglofstein, (Lupoldus von) stehe Babenberg.
Eglon, ein König der Moabiter, welcher sich mtt den rmdern Ammon und den Amalekitern verewigte, das vom -weitste sich hoch. versündiget hatten, schlug , und die Mim -stadt L.N. 2,65. L.c. 1419. einnahm, worauf es ihni 18.jähr dienen muste; da endlich GOtt Ehud erweckte, weicher udaraus erlösete, indem er dem Eglon L. N. 14 -
geschencke überbracht, und dabey ihm zugleich das schwerer mden bauckstieL, III. , üb. V. La-
den bauch stieß.
/ra»«,, Lc.
Eglon, war eine Königliche stadt im stamm Juda, dreyweilen von Jerusalem, und vier von Hebron, nicht weit vonBethlehem, welche Iosua einnahm, und alles volck samt demKönige darinnen todt schlug, welcher sich nebst vier andern Köni-gen in die hole Makeda verborgen hatte, aber aus selbiger nebstseinen andern bunds-genoffen heraus gezogen , und von denObersten des volcks mit fassen getreten, ausgehänget, amabend wieder herab gethan , und in die höle begraben wurden.
z. I?. ;4. ssgg. in loL. Lbr. Es irret
sich EusebiuS, wenn er Eglon mit Odoüa vor eines ausgiebt.CeFalrk)., not. orb. ant. III. iz. H. 184.
* Egly, ein Französischer fiuß, welcher in Ober-Languedocentspringet, ohnfern Massac. Er läuft theils durch das land-fein Roußiüvn, und fällt in die Mittelländische sie, zwischendem see Leucate und dem einfluß des Tets.
.Egmont, ein stecken und schloß nebst dem titul einer Graf-schaffl anderthalb Meilen von Alcmaer in Nord-Holland gelegen.Es ist das stamm-haus der ehemals berühmten Grafen diesesnahmens, und hatte vor zelten eine berühmte Benedictmer-Ad-tey. MrZ. p. l;o.
Egmont, eine der vornehmsten familien in Holland, sollvon Radbodo, einem söhn eines alten Komas der Friesen, ihrenUrsprung haben. Dieses ist gewiß, daß sie fett dem XII. steauloberühmt gewesen, und im XV. Lculo dre Hertzoge von Gel-dern hervor gebracht. Arnolphus von Egmont succedirte umdas jähr 142^ Renaldo, Hertzoge von Geldern, und zeugte
Advlvhum. (Siehe Adolphus ' Atz°g. voni^ernoasDieser zeugte mttCatbarma, einer tochter Carolt 1. Hertzogsdvn Bourbon, Carvlum von Egmont, Hertzogm Geldern,welcher an. 15,8. ohne erben von seiner gemahlm, Elisabeth vonBraunschweig, mit tode abgieng; und Phtlippmam, die an^uatumll. Hertzog von Lothringen, verheurathet worden. Estst auch noch eine linie in dem Hanse Egmont, welche viel grossL.leuthe hervor gebracht. Arnoldus war Ritter des güldenenVürsses, starb dm iy. fchx. an. 148;. und hinterließ Iohan-nem 111. welcher Dordrecht, Horn, rc. einnahm, der erste Grafvon Egmont und Ritter des güldenen Vliesses wurde, und«n. 1516. starb. Sein söhn (Mannes IV. Cammer-Herr beygieng an. i zr8. in dem Mayländischen,ne vN 7 das fuß-vvlck commandirte, mit tode ab, zwey soh-«c hinterlassend , davon der eine iuna starb, der andere aberrLLmer hertzhafftigkeit und unglücklichen zufäüe desto be-wmv! Duser war Lamorallus, Graf von Egmont; er
denen mu^rneur von «landern und Artvis , Ritter des gu -
^^Dllesses und Cammer-Herr des Kayftrs Carolt V. wel-stet? ö^ auch semem söhne, Philippe II. grosse dienste lei-«nd im^.^E thm die schlacht bev i-.t Quintin an. izz?.
. uu^, ,rmcm jvyne , PhilippvEr gewann ihm die schlackst bey St.tm folgenden jähre die bey Grevelingen.Histop. Le«wo» 111. Theil.
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die gantze Welt diesen Grafen sehr hoch ästimirte, so wurden docham Spanischen Hofe seine geleistete dienste nicht geachtet; dennweil er das harte verfahren der Spanier in den Niederlandennicht ertragen konnte, sagte er hiervon seine meynung etwas freyan dem Hofe Philippi 11. und in Flandern. Hernach nahm erdie partey der Conföderirten, verließ sie aber alsobalb wiederum.Man legte es ihm auch als ein verbrechen aus, als die von Gentkeine garnison haben wollten, und er ihre proteckion bey demHertzoge von Alba über sich nahm, da denn gedachter Hertzogihn mit dem Grafen von Horn nach Brüsiel kommen, den 6.sept. an. 1567. gefangen nehmen, und am z.jun. des folgen-den jahrs enthaupten ließ. Wie sehr ihn das volck geliebet, istdaraus abzunehmen, daß viel von demselben ihre schwerß-tücherin sein blut tauchten, und selbige bey sich trugen , um em an-dencken der bey sich beschlossenen mache zu haben; andere kusse-ten dessen sarg, und liessen sich gegen feine feinde dieser droh-worte öffentlich vernehmen, es sollte diese that nicht »»gerochenbleiben. Seine gemahlm war Sabina von Bayern, mit wel-cher er drey söhne und eilftöchter gezeuget, welche er in grosserarmuth hinterließ, dahero er selbige in einem schreiben dem Kö-nige zugleich aufs wehemüthigste recommendirte. Der älteresöhn Philtppus war anfangs in dem dienste der vereinigtenStaaten; als er sich aber wieder ausgesöhnet, bekam er dasGouvernement von Artois, und den Ritter-orden von dem gül-denen Vließ. Er blieb in der schlackst dcy Avry an. 1590. La-morallus 11. ist in Franckreich verstorben, Carolus aber ein dat-ier worden Ludovici, Grafen von Egmont und Printzens vonGavre, der an. 1654. mit tode abgegangen, und Phjlippum Lu--dovicum, Vice-König in Sardinien, hinterlassen , dessen söhnPhilippus Maria, letzter Graf von Egmont, ist an. 1707. inSpanien ohne erden gestorben. Aus dieser familie ist auch nochberühmt Maximilianus oder Florens von Egmont, Grafvon Buren, war einer von den berühmten Generalen Kay--ser Carls des v. den er sonderlich in den Niederlanden gegendie Franzosen brauchte. Er commandirte die Kayserltchc ar-mee, die sich an. 1522. mit den Engellandern vereinigte, in-gleichen in den folgenden jähren, mit und ohne die Engeüän-der. An. iz;7. nahm er St. Paul mit stürmender Hand ein,verbrannte den ort und schleifte das schloß, eroberte hernachMontreuil, und belagerte Terouenne, welchen ort er auch oh-ne zweifel würde eingenommen haben , wenn nicht währenderbelaqerung ein stillstand wäre geschlossen worden. Weil in die-sen kriegen auf den grentzm gewaltig gesengt und gebremstwurde, hat man dem Grafen von Büren viel von diesen land-verderdlichen Unternehmungen beygemessen. An. 1546. führteer dem Kayser eine starcke armee wider die Protestanten zu hülste,nahm Darmftadt ein, und nöthigte die Franckfurter, sich zuergeben. Der Kayser schickte ihn hernach an. 1548. nach Engel-land , mit demselben Hofe etwas wider Franckreich anzulegen,welches aber nicht recht angehen wollte. Bald nach seinerrückkunft von dieser reise fiel er zu Brüssel in eine tödtlichekranckheit, und da ihm der berühmte Vesalius die zeit, wenner sterben würde, vorher sagte, ließ er ein groß gastmahl zu-richten , und alle seine freunde und anwesende Grosse einladen,zu denen er sich in seiner kostbarsten kleidung setzte; nach vol-lendeter Mahlzeit theilte er alle seine kostbarkeiten unter sie aus,nahm von allen seinen leuthen abschied, bedachte jeglichenvon denselben, und ließ sich wieder zu bethe bringen, da erdenn fast in demselben augenblicke verschied. Seine einzigetochter ist mit Printz Wilhelmen von Oranien vermählt gewe-sen , Hem sie auch die Grafschafft Büren zugebracht. Er warsowol wegen seiner tapferkett, als auch wegen seines angeneh-men Umgangs, und weil er sich in allem thun überaus präch-tig erzeigte, in grossem ansehen. Ist,. 11. v. ?. Oa-
bitt. äs fr. tom. III. Lgpit. etrsng. tom. I.
ckronicon 6e1ärise. äs bello Lels.
opu8 kerslcl. Ich. I. c. 2l.
Egnatia, eine stadt in Italien, in dem Salentinischenstrich landes zwischen Bari und Brindisi, welche sich rühmte,einen stein zu haben, so alles holtz anzündete. Dieser stein sollda zur thürschwelle eines tempels dieser stadt gedient haben,auch der weyhrauch den gottern ohne feuer darauf seyn angezün-det worden. PUnius erzehlet diß, als eine wahrhafte und ge-wisse fache; aber Horatius, her solches berühret in beschrei-bung seiner reise von Rom gen Brundus, treibt damit sein ge-spdtl, und nennet im übrigen diese stadt, vielleicht wegenkommlichkeit dieses verses, Onstlam; scheinet auch im Überganganzumercken, dieser ort habe Mangel an wasser. Strabo heis-set sie Jgnatiam. Ä--aso, ich. VI. >/,». üb. II. c. 107.
8st. üb. I. Ist.v. 97. *
* Egnatius, ist ein nähme, welchen ein geschlecht zu Romgeführet. Es wurde zwar nur unter die kemes kle^as gezeh-let, indessen wird verschiedener Personen aus demselben m alslen geschlechten gedacht. Egnatius Mecemus lebte unterRomulo, und gieng mit seiner stau so hart um, daß er siemit einem stecken todt schmiß, weck sie aus vcm wem-faß wemgetruncken. 1Vr»E, bist. nst. XIV. 1;. st. Ist V.. 444. wurdendie Römer von einem Samncker, Gellw Egnatlo, heftig be-krieget , den sie aber doch endlich bezwungen. x. 19.
20 20 hu C Marii zeiren erlegten die Romer emen andernSamniter, Marium Egnatium. V-DE, epir. bXXV. Aufalten müntzen kommt ein C-Egnatius Maximus vor, dessen auch