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und unsäglichen kosten erbaucte Pyramide" und me
mcht weniger in unterirdischen sewoldern, e wer-
Ucyften specereyen balsamirte corper, so -Ru ^n^^h Scande-dm, zu finden. Ferner Alerandrta, aufr>ck, davon ehedesfin nicht so gar weit der gss andere,
gestanden, Damiate' Rojette, Smz, A;»rM sind/^bngcachtet nun auch viele grosse wusteney n ^ «j,vvrnemltch in Ober-EgYPten, auchsonstm di e ysirrem
lm feiten, ausser wo eS an das meer stoffet , mil tau^ ^
sand-boden umgeben / so wird doch das erd ch '^er-EgYptenastzu hoch lieget, und nahmentlich das gmitze ^ ^ em-durch die crgiessung des W-ftroms so fett gern pflegen,
wvhner an einigen orten etwas fand darauf M
Die Römer haben es schon zu ihren zelten »hch^y^ ^ ^
uet. So kan auch Egypten den venachd^,^ Cvnstantinspet,sten Arabien, im gelobten lande, m Syrien^z ^ senes-blat-)a dem gantzm Europa, zuckcr, schwaitzm zlmmerter, unterschiedliche hartze und andere em ^ ^^iden er-vvn seinem Überfluß zuschicken. Die schonen Y ^ unduahren buffel, ochsen, cameele, Pferde» eier, ^
Maüft, welche letztere sehr fett, und hre Ae ^
Alwantze auf der erde nachschleppen muffen. Dre Mgche man häufig um Alexandna findet, haben »» n ^welche fast bis auf die erde herunter st)ang n , un^ ^ .-n
den vier oder fünf finger breit aufwärts fickrumden bergen des Oder-EgyMns findet man auch galkmg,gen, weiche trouppen - weise lauffen / sind von » threrenwelche die Alten Orygos nannten. Unter den , nur
sind der L^nLcsxbüius oder hunds-kopf, eine ^ f-xuer derweil sie mit dem topft einem Hunde gleichkommenchamaleon, croevdil, das fiuß-pftrd und verschieden ^trn. Unter den land-thieren ist Mderlrch der von dgenannte Ichneumon) oder Egyptische ratt, annoct) icken, welcher ungefehr die grosse einer katz hat/ undml »
ruffel versehen ist, womit er in der erden wühlet / unv
ster der schlangen , heydechsen, ehamaievns, mame unvderer thiere, welche, wo sie sich zu sehr vermehrten, Cglpschädlich seyn könnten, aufbricht, und sie, als stme nah Sverschlinget. Sonderlich thut dieses thier Egypten eme g
srn dienst dadurch, daß es die crocodillen-eyer , wo vst m>
in dem boden verscharret sind , mit gröster begterde ausip »und dann zerbricht. Welches die allweise Göttliche voriev sauf eine sonderbare weise scheinet angeordnet zu haben/ vusich diese schädliche art nicht allzusehr vermehre; mästen y
diesen Icbneumvn . der Nil und alle arme und canale desteiv
so voller erocodillen seyn wurde, daß der wenigste the l veo m«konnte bewohnt oder gebauet werden. Aus dieser mlacklder tcdnMmon unter den alten Egyptern für eines oer 8» ^thiere geachtet, und empfienge Göttliche ehre. Don den v gdes Egyptenlands , die anderwärts nicht viel gefunden weroemist sonderlich der Ibis anzumercken, der unsern Archen unvgrauichen gleichet, jedoch noch etwas hoher und fiacae ^diese ist. Dieser suchet insonderheit dre geflügelte schlangen aunwelche zu gewissen zelten , wann der sud-wmd hoM ma, ,den Libyschen und Aethiopischen wusteneyen rn undeschretvllchermenge gegen Egypten angeflogen kommen , und Vieles ivni^
herrliche und fruchtbare land unfthlbar wurden undewoymam
und wüste machen, wo dieser vogel ,der durch ft nm ia gmstarcken schnabel und hohe füsse gegen dieses schädliche ungezreMabsonderlich scheinet gewaffnet und ausgeruste zu sey» M)
mcht ,edesmal, da diese schlangen anzukommen pflegen » m
grossen heerden denselben auf dem weg elUgegen chEe, »no 'blge theils noch im fing, theils, wo sie sich aus mudiMt am v
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haben. Man mercket auch noch bllstch m EAwn »« ' ^
M sperber, welche bey den « estm Anwohnern ^wegen ihren scharfen äugen, mit weiche i ^ ^ finn-svnne sehen, svwol als wegen ihrem sihneue m g' ^
bild dieses herrlichen gestirns, als der vornehm ».der Egypter, gewesen , und dahero M ihren m «naeftbr
Phischen Auren so oft vorkommt. Dieser voge! HM ungefthr
die grosse eines raben, gleichet mit dem kpf emttn geyeran den federn dem falcken. Gleichwie aber der Nil ftwot ocinerbreche, als den thieren gar nützlich »st, also macht dAMtranck die Weibsbilder fruchtbar, und wegen der schleiMichtenMaterie, die er mit sich führt, die einwvhner der stadte, welchesich des dadens noch darzu häufig bedienen, fett. Doch verur-sacht er auch gar gefährliche kranckheiten , wenn er gar zu lan-ge bey seiner ergreffung auf dem lande stehen bleibet; da denn,wenn die sud-winde wehen, heßliche dämpft aufsteigen, welchePest und andere seuchen erregen. Das bauren - volcr hingegenund die Araber, welche sich von rauben auf dem lande nähren,Mid das baden nicht bequem haben können, sind desto trockener.tLvwol in den städten, als aus dem lande ist die vielweiberey ein-geführt , und suchen sich die frauen ihren männern dardurch oe«stcbt zu machen, daß sie sich vielfältig baden, mit gewissen wohl-riechenden salben bestrerchen , und solcher speise gemessen, da-von sie fett zu werden gedencken. Sonst leben diese leuthe mehr
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rentheils bis neunzig jähr, und wird solches der Mäßigkeit imessen und trincken zugeschrieben. Heut zu tage sind sie durchge-hends Mahometaner, wiewol sich auch viel Iüden, einigeHeyden und Christen darunter befinden. Ordentlich bedientman sich der Arabischen spräche, doch gebrauchen auch die Chri-sten bey ihrem goltesdiensie die Cvptische. Vor alten zetten, danoch die Heydnische reiigion florirte, bäteten sie nicht allciirverstorbene menschen, sondern auch thiere und leblose creaturman , und richteten zu erst ihren götzen-tempel auf, daher mansie für ersinder des götzen-dienstes hält. Sie pflegten auch denbesagten götzen, unter welchen sonderlich Isis , Qsiris, Mne-vts und Apis, menschen zu opfern, doch Amasis stellte diesesgrausame Wesen ab. Ihre Priester gebrauchten sich sonderlichder hieroglyphischen figuren, und wußten durch die gestaltender thiere geheime fachen vorzustellen. Sie waren auch derfeldmeß - kunst und des lauft der gestirne vor andern kundig;gleichwie deren erstere zu treiben und in einen guten stand zubringen, sie gleichsam die beschaffmheit ihres landes nöthigte,weil der Nil - fluß in seinen alljährlichen Überschwemmungendie marck - steine entweder umzuwcrffen und wegzuführen,oder mit schlämm und gründ zu bedecken pflegte; dahero einegenaue und sichere meß - kunst vonnöthen war, nach ablaufi-fung der wassern die vorige seid - marchen wieder zu finden undherzustellen. Zu der stern - kunst wurden ste zwar durch diebeschaffenheit ihres landes nicht so gezwungen, wie zu dem ftld-messen, jedoch gab ihnen dasselbe wenigstens die beste gelegen-heil dazu , weil in Egypten die lust allezeit hell, und fast niemit wvlcken umzogen ist , daher es oft in vielen lahren danicht regnet. Wegen dieser wissenschafft der Egypter in demgestirn und bequemlichkeit den laus des Himmels zu beobach-ten , hat man, nachdem die Christliche reiigion eingeführtworden, welches gleich zu ansang der Apostolischen kirche ge-schehen , in den folgenden Aculi 8 dein Bischoffe zu Alexandnendie fest - rechnung aufgetragen. Die älteste Egyptier wendetenunsägliche kosten auf die leichen, daß sie recht einbalsamirt undprächtig beygesetzt werden möchten ; erzeigten auch diese ehrenicht minder ihren geheiligten thieren als den menschen. Die-ses thaten sie darum, damit die fiele, wenn sie nach ihrenlehr-sätzen nach verlaus 7000- jähren wieder in ihre alte behau-sung käme, solche rein und unverweslich antreffen möchte.Was ihre zert-rechnung betrift, so war der alten Egyptier jähranfangs nur einen monat lang, hierauf erweiterten sie es bisauf drey , und nach diesem auf vier monate; aufweiche art esihnen leicht zuzugeben, wenn sie dem alterthum ihrer Monar-chie so eine große menge von jähren beylegen. Endlich nahmensie ein jähr von i r. monaten, deren jedem sie zo. tage zuschrie-ben , an , und weil dieses dennoch nicht mit der sonne» lauf ein-treffen wollte, so thaten sie noch fünf tage darzu, und machtenendlich wegen der übrigen fünf stunden und Minuten das vierte,gleich der Julianischen rechnung, zum schalt-jähre. Was ih-re Monarchie betrift, so ist nicht zu läugnen, daß selbige einevon den ältesten, doch ist darinnen alles mit so vielen fabeln ver-mischt , daß sich die Wahrheit gar schwer darunter sehen lässet.Die Egyptier sagen, daß sie so gar von gölten» und hald-götternviel tausend jähre beherrscht worden, und will eine alte chronick,so bis auf die LVH. Ohmpigg gehet,und sich 15. jähr vor dem zu-ge Alexandri N. endiget, deren Syncellus gedencket, behaupten,daß in zc>. verschiedenen Dynastien ober Herrfihafften, vonwelchen Egypten zu verschiedenen zelten gouverniret worden,16525. jähr verflossen. Von den Königen war Menes der erste,und beherrschte gantz Egypten ; nach dessen tobe aber wurde esin zwey Dynastien öder Herrschafften getheilet, davon AthotesTheben, und Tosorthrus oder Aefinlapius Memphis zu resi-dentzen gehabt, deren nachkommen wiederum verschiedene Dy-nastien aufgerichtet, bis sie sich endlich in zwölf kleine Königrei-che eingetheilet, welche Psammitichus mit hülsse der Carier undJonier in Verschlackst bey Memphis aufdas Haupt erlegte, undsofort gantz Egypten unter sich brachte, welches um die XXVHI.Olympia« geschehen. Auf solche art blieb das Reich bis auf diezelten des Königs Cambysis in Persien, welcher Psammenitumgefangen bekam, und Egypten unter das joch brachte. Unterden Persern blieb es bis auf die zelten Alexandri N. denn ob sieschon verschiedene mal wider die Perser rebellirten, konnten siedoch ihre freyheit nicht lange behaupten. Nach Alexanders todekam Egypten an Ptolemaum I. AZi sohn, dessen nachkommengleichen nahmen angenommen , gleichwie man vormals die Kö-nige jchMoriL8 zugenemiet. Von dieser zeit an hatte es 29z. jährunter eigenen Königen gestanden; worauf es, nachdem Cleopa-tra sich leibst gelobtet, zu einer Römischen provintz gemachtworden. Nach verfall der Römisch - Occidentalischen Kayfirunterwarfen sich die zu Constantinopel diefi provintz ; allein alsdiese mit ihren harten geld - erpressungcn den Egyptier» gantzunerträglich fielen, ergaben sie sich fteywillig um' das jähr 704.den Arabern unter ihrem Calif dem Omar. An. n6;. brachtees Syrakon, des Königs von Damafio Feldherr , unter sich,worauf er sich Sultan von Egypten nennere; welche Sultani-fche regierung bis an. 1517. gedauret. Da der letzte SultanTvmumbey II. ein opfer der grausamkeit des Gross- SultansSelims wurde, nachdem Egypten unter den tapfern Mamelu-cken zoo. jähr feine freyheit behauptet hatte. Anjetzv wird esdurch einen Türckischen Bassa regieret.
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