248
elc el d
«inen leib beygelegt, und sowol von der lange als brerte dre-ier leider viel thörichte dinge vorgegeben. Nächst diesem sol-len sie auch das wasser angebätet haben, ingleichen 2. wews-personen, nahmens Martha und Marthana, die aus dem ge-schlechte ihres falschen Propheten sind entsprossen gewesen;ja sie haben den staub von ihren fuffen, und ihren sperchel auf-gehoben , und sehr hoch gehalten. So wich ihnen auch beyge-mcssen, daß sie sich auf die Astrologie und Magre gelegt, undbeflissen, zukünftige dinge vorher zu verkündigen.üxeref. 19. A cle ÜLrel. c. ;2. acl
ü. I. bist. eccl. üb. VI. c. ;i. üb. V.
«.24. 8a,o-rr«i, sä snn. L. ioj- ir. aÜ LNN. 249. Ac.
Elche, von den Alten, wie etliche meynen, Jlice genannt,ist eine kleine stadt in dem Spanischen Konrgrerch Valencia,gantz nahe bey Alicante, in einer an wein, ol, datteln undandern srüchtcn überaus fruchtbaren gegend, gelegen. Wie-wol das meer fast 2. meilen davon entfernt ist, so findet mandoch mehrentheilü nur alles gesaltzen wasser daselbst. DerKayser Carolus v. hat diesen ort mit dem titul eines Marggraf«thums beehrt, und zwar in der person Bernardini cle Cardena,Hertzogs von Maqueda. o,/»,,««»-, äsüc. äe x. 548.
Elchintzen , Eschlingen, ist ein kloster in Schwaben,«icht weit von Ulm, an der Donau, über welchen fluß sichdaselbst eine brücke befindet. Es ist an. 1128. von Conrado,Hertzvge zu Sachsen, und dessen gemahlin, einer Hertzogin ausSchwaben, gestiftet, an. 1142. aber von Alberto, Grafen zuRauenstein, aufs neue erbauet worden, nachdem es durch ei-ne feuers-brunst im rauch aufgegangen. Der Abt hat, alsein Stand des Teutschen Reichs, einen sitz bey Reichs - Ver-sammlungen unter den Schwäbischen Prälaten, und triftman seine Unterschrift in den Reichs-abschieden äs an. i;oo.r;io. l;2L. und ie;4. an. An. 1546. hat das kloster im krie-ge einen grossen brand erlitten, und im ;o. jährigen kriege istihm auch nicht geschonet worden. , m cbron. 8uev.
Üb. IX k. II. c. i;. in mantilür sä commentarium st.
V. c. 24. st/ena« top. 8uev. aä Vitriar. üb. II. tom.
XV. p.l2y4. cle mon. Oerm. x.i64.fsg. L«ce/r». Oerm.
Iscr. k. I. <L II-
* Elci, (Johannes ä') war aus Gräflichem stände zu Sie«na, und erhielt noch an. 1463. das Bißthum Grosseto. Weilaber die Lgnoaim daselbst wegen schlechter einkünfte meist abwe-send lebten, und solcher gestalt der gottesdienst nicht behorig inacht genommen wurde, erlaubte Sirius IV. sowol die intradendes Benedictiner-Nonnen-klosters 88. stnckuncmtse, sd damalsvacant war, als auch der Probstey selber zum Capitul zuschlagen. Allem es blieben dem ungeachtet die Dom-Herren,die anderwärts einige präbenden genossen , aussen, dahero vonJnnocentio VIII. im jähr 1484. befiehl erfolgte, 8 . Lsncmicosjupranumersrio» zu wehten, welches auch im folgenden jährgeschahe. Elci aber starb an. 1488. xomp. 8en.
x. 174. IM?/.'„!, Iml. sscr. wm. III. p. 682.
Elckershausen, genannt Rlüppel, eine adeliche familiean dem Rheine , davon Dieter um das jähr 1117. gelebet.Dessen urenckel haben sich zuerst nach ansang des XV. liecuüMuppel beygenannt. Jörge Wilhelm wär an. i6;y. desTcritjchen vrdens Comtur zu Ellingen , Land - Comtur inSchwaben, Kayserl. Rath und Cammer - Herr, wie auchStatthalter der Herrschafften Freudenthal und Ellenberg inSchlesien. Dessen bruders söhn, Philipp Adam, warDormHerr zu Wurtzburg, resignirte aber an. 168;. und ver-mählte sich mit einer Gräfin von Hatzfeld. Humbr. v. Nh.
Elda Mine kleine stadt in dem Spanischen Königreich Va-lencia , an einem kleinen fluß, 6. meilen westwärts von Au-cante, gelegen. Sie führet den titul einer Grafschafft, undward an. 1708. von Philippo V. dem Neapolitanischen Hertzo-ge von Atri gegeben, weil der vorige besitzer sich vor den Kö-nig Carolum III. erklärt hatte. c?„/EE, Mio. äe I'ülp.
Eldad, ist der nähme eines von den 70. Nettesten des volcksIsrael, welche Moses abgesondert hatte, und nebst Medadin dein lager weissagte. XI. c. i. kam-
lipom. , 2N. 2545.
Eldagsen , eine kleine stadt, und der Haupt-ort in der altenGrafschafft Hallermünde an dem walde Hallerbruch, gehörtjetzo zu dem Furstenthum Calenberg.
Eldan , oder Heldan, Bischoff von Glocester in Engelland,lebte um das jähr 49«. Man legt ihm verschiedene Driftenbey, und unter andern eine, welche er vor die gebohrnenBritaruuek tvlder die Süchien schrieb.
^^lde , ein mittelmäßiger fluß in dem MecklenburgischenFüriienthum Wenden, entspringt aus dem Plauen-see, undfließt aufLubitz, Parchun, Niestadt, Grabow und Eldena,bey welcher letzter» stadt er sich theilet, und in etlichen ärmenbey Damitz in die Elbe fällt.
Eldenau, oder Eldena, in dem Vor.Pommerischen districtvon Gützkow, zwischen Gryphswalde und Ludwigsberg, aneinem kleinen arm von der Ost-see, gelegen. Ehemals war eseine Abtey ; man hat aber dieselbe, nebst deren zubehorungen,der Gryphswaldtschen Universität zugeschlagen. In dem Meck-lenburgischen Furstenthum Wenden an der Elbe liegt ein
e l e
städtlein gleiches nahmens, darzu ein Amt gehörig.
8a«. r«/. p. 79.
* Elea, eine Asiatische stadt in Aeolia an dem meer gelegen,wo die Pergamenfer, welche 120. stadien davon entfernet wa-ren, ehedesten ihre schiffe hatten; sie wurde von Mnestheo auf-gebauet , und hiesse zuerst Cidänis. Zenon der kkiloloxlms,so deswegen Lleates genennet wird, hatte hier seine vatter-stadt.In dem II. lTLulo nach Christi geburt stunde diese stadt nichtmehr unter Pergamus, dann man findet eine müntze von Quin-to, der sonsten unter dem nahmen Hostilianus bekannt ist,welche von den Eleatern geschlagen worden. Übrigens istnoch eine stadt dieses nahmens in Lucanien, welche von eini-gen Hela genennet wird , und vielleicht von dem GriechischenWort welches einen sumpf oder Morast bedeutet, herge-nommen worden, dieweil es da herum viel dergleichen Mo-raste giebt.
Eleazar, war einer von Aarons söhnen, welcher seinemvatter L. N. 2492. L.L. 1492. in derHohenpriesterlischen wurdefolgte, und nebst Josua das heilige land einnehmen und aus-theilen half. Er starb, nachdem er das Hvhepriesterlicheamt 12. jähr verwaltet hatte. XXXI. XXXII. XXXIV.
X. XIV. XVII. XIX. L , -m-
L;8t- logg.
Eleazar, ein bruder Simonis, mit dem zunahmen desgerechten , folgte seinem bruder in der Hohenpriesterlichcnwürde, weil dessen söhn Onias noch gar zu jung war, die-ses amt zu bekleiden. Man giebt vor, daß unter seiner re-gierung der König Ptolemäus küilaäelpüus 26000. gefangeneJüden aus Egypten zurückgeschickt, dabey ein höfliches schrei-ben nebst ansehnlichen präsenten an diesen Eleazar abgehen lassstn, und zugleich ersucht, ihm das gesetze der Jüden zu über-senden. Worauf denn auch dieser Hohepriester um das jährder wett ;7°o. L.L. 284. nebst dem gesetze 72. Dollmetscher nachEgypten soll gesandt haben, welche dasselbige, oder wie anderewollen, das gantze alte Testament in die Griechische sprächeübersetzet. Welche Übersetzung daher der 72. Dollmetscher ge-nennet wird. Allein es haben heutiges tags die Gelehrten nochviel dabey zu erinnern, und wollen sich solches von dem Ari-stea, auf dessen autorität fast alles ankommt, und von demJosephs, nicht schlechterdings bereden lassen. , amig.
Üb. Xll. c. 2. aä an. Z766. legg.
Eleazar, mit dem zunahmen Auran , der fünfte und letz-te söhn des Mathathiä, ließ sich nebst seinen brüdern angelegenseyn, die Jüdische religivn tapfer zu vertheidigen. Insonder-heit that er sich in der schlackst hervor, welche sein bruder JudasMaccabäus mit dem Könige Antiocho Lupstoie L. IN.; gro-ll. L. 164. Olymp. LÜIV. I. II. L. ^90. hielte. Denn da er ei-nen elephanten, der höher und besser gerüstet war, als die übri-gen , gewahr wurde, und gedachte, daß der König daraufwäre, drang er durch die feinde, nachdem er viel auf beydenfeiten getödtet hatte, und machte sich unter den elephanten,den er auch erstach, doch so, daß er auf ihn fiel, und er da-durch getödtet wurde. i. II. L VI. üb. XII. anrig-c. 8. 14.
Eleazar, ein söhn Eliud; seiner wird in dem geschlecht-re-gister des HErrn Christi gedacht. 1.1;.
Eleazar, ein vornehmer Schrift - Gelehrter im Jüdischenvolcke, war so standhafftig, daß er unter der Verfolgung Antio-chi lieber die gröste marter und den tod leiden , als nur denschein haben wollte, daß er von dem vätterlichen gesetze abgefal-len wäre. Er hatte damal sein leben schon aus 90. jähr gebracht.2. VI. i g. leg. Joftphus , üb. XVIII. sMiquit. e. 6.
gedencket noch unterschiedener, die diesen nahmen geführet. *
* Eleazar, ein berühmter zauberer, dessen Joftphus erweh-net, und ihn selbst gesehen zu haben meldet. Er soll durch sei-ne kunst die besessenen befreyen, und den bösen geist aus thuesttreiben haben können. Wann er einen geist anstreiben wollte,so machte er an des besessenen nase einen ring vest, worinnesteine wurtzel soll eingefasset gewesen seyn, deren sich der KömSSalomon zu diesem ende gebrauchet, und sobald der geist dl»krafft derselben gespüret, so warf er den besessenen zu boden»und führe von ihm aus. Nach diesem sprach er die nemlickftstWorte, die Salomon in diesen fällen gebraucht , und aufge-schrieben hinterlassen haben soll; dabey that er diefes König»Meldung, und verbot zuletzt dem geist, wieder in des besessengewesenen leib zurück zu kehren. Er soll die probe in gegen'wart des Kaysers Vespasiani, seiner söhnen, und vieler de»vornehmsten Generalen und soldaten gemachet haben. 3)amner aber die krafft seiner beschwörung desto besser zeigen möchte/füllte er, bevor er den geist austriebe, einen krug mit wasser /und befahl dem geist , in denselben zu fahren, und den krusumzustürtzen , und der geist gehorchte, und war diß ein zeichen/daß er in der that von dem besessenen ausgefahren. Siehe äs/epbr sntiguit. Üb. VIII. e. 2.
* Eleazar, ein eifriger und in seiner religivn gelehrterwelcher, da er in erfahrung gebracht, daß Jzates, der Ko»wder Adiabenier, die Jüdische religivn angenommen, sich ,nicht beschneiden lasten wollen, dem König offenhertzig MUdaß seine bekehrung ihn wenig nützen würbe, wann er uU,dieses zeichen, dadurch die gläubigen sich von den ungla"^gen unrerscheideten, annehmen würbe, und könnte er ohne biei,unmöglich selig werden. Der König wurde durch dieft." ^