emp eins
, Glaucias und Heraclides von Tarent danst-nen gefolget sind. Plinius meldet, es habe die secte der Xmpi-n^orum zuerst in Sicilien angefangen, und deren Urheber soll^ btn berühmter Nsäisu? von Agrigent, gewesen seyn,!"blcher; io. jähr vor erbauung der stadt Rom gelebet. Heut zubrauchet man dieses Wort bey denen, welche in der Artzney-6k . ^ erfundener geheimnisse, compositionen, chymi-
imer ertractionen, u. d. g. berühmen, dabey aber die xrinsipmAppocratis und Galeni, oder andere von den Universitätenangenommene gründ - sätze der Medicin, aus Unwissenheit oder6k Venffnn verachten, auch sonst den ltmmis der medicini-uyen ^aeultäten sich nicht unterwerffen. Einige schreiben Xm-k^riLl mit einem y, und leiten es her von dem GriechischenWort 7^, seuer , so aber unrecht ist. XLraee--. in 166.
.2- Lro?. Air». Ae//I Le Aerc, biü. äe Ueäe-
cins. *
Empoli, eine stadt im .Florentinischen gebieth in Italien,"m siuß Urno, zwischen Pisa und Florentz, deren Bißthum un-eben Ertz-Bischoff von Pisa gehörig.
Empone, siehe Eppomna.
LN?OKIW8 8MLI8, oder Golfs äi Sala, ist ein^ser-busen in der gegend, wo die stadt Sala lieget, im König,reich
Empulrum , oder nach der heutigen benennung 8-mw XIpXist eine grosse stadt in der Anconitanischen Marck, an der ste-tste , 6 . meilen von Firmo westwärts, wiewol andere habenwollen,es sey Cluvello,ein gewiß castell an der see-küste.
Empulrum, siehe Ampiglione.
Empurias, siehe Lastet - Aragonese.
. , war eine art einer düstern und furchtsamen ge-
Wt, welche man der Hecatä zueignete, als ob sie solche die un-Mckseligen zu erschrecken gebrauchte. Andere halten dafür,M Hecate selbst unter diesem nahmen verstanden werde. Es?nnte sich aber selbige in vielerley gestalt verändern, um da-zbrch sich desto schrecklicher zu machen. LAcH. L
imag. 6es Lisux.
Ems, lat. Lmoüus, Üms6-r, Lmistus und ämiüa, ein ffuß,welcher in dem Bißthum Paderdorn in Westphalen an dem Sta-pelager-berge seinen Ursprung hat, von dar Ritberg, Nheda,^>assenberg, Rhenen, Lingen, Meppen, Rheyde vorbey flies-1 "' und sich endlich nach einnehmung einiger andern Wässer inAn Dotiert bey Emden ergießet. 8r,aLa.
"»»Fo». Wpogr. XVsüxbLl.
. Emser - bad, hat seinen nahmen von dem dorfe Embs, anAr Löhn, in der Grafschafft Dietz, nicht weit von der stadtBaustein, gelegen. Es sind daselbst c. warme bäder, davon s.siegen abend dem Landgrafen zu Hessen, und ;. gegen morgenvem Hause Nassau-Dietz zustehen, wtnckelm. beschr. Hessen.
Emser, (Hieronymus) gebürtig aus Schwaben, wurde^cenrimus siuris LsnomLi, und kroksllor zu Leipzig, wie auch^cremrius und Rath bey dem Hertzog Georgio zu Sachsen.7'"-1; 17 - ehe der religions-streit angieng, tractirte er LutherumL" Dreßden, da er geprediget hatte, wobey mit einigen darzu
Muten Dominicaner-Mönchen von der IbeoloW IbomWca> "e Marse disputation vorfiel. Nachgehends, als einige vonAu Hußitcn aus Böhmen Lutherum lobten, und zu der vorha-nden religions-änderung aufmunterten, schrieb er einen briefvpj "hon gewissen vociorem nach Prag, darinnen er von derMziger disputation Nachricht ertheilte, auch den Hußiten inMmea die Hoffnung benahm, als wenn Lutherus es mit ihnenikn , würde. Im übrigen wollte er den schein haben, daß erA lobte, welches doch mit ziemlicher kaltsinnigkeit geschahe.Awrauf Lutherus eine weitläuftige epistel wider , ihn schrieb,k!>b sich wm. 1. I-atiim sienenä befindet, darinnen er ihn unter
dem
Negte,
se»,svriu
nahmen Aegocerotis oder Capricorni scharf angriff; denn er
, um zu zeigen, daß er aus adelichem geschlechte entsprof-vor seinen büchern sein wapen zu setzen, darinnen ein
Ei^^uder und stoßender dock abgebildet war.
Hierauf gab
^wierus unterschiedene schriften wider Lutherum heraus, in-Anoerheit bemühete er sich, seine Teutsche Übersetzung der Bi-6k iu unterdrücken, und gab zu dem ende an. m Teut-ein- Mache anmerckungen darüber heraus, fieng auch an,neue Übersetzung des neuen Testaments zu verfertigen, wel-f°k,r ltr?. heraus kam. Er gab vor, daß er ivlches auf be->Sz einrathen Hertzogs Georg« zu Sachsen, wie auch dererm^, ^ Meissen und Mersebnrg gethan. Diß ist gewiß, daßverlM,i,. Hertzog eine Verordnung hinzu gefügt, darinnen ertber, ^ alle und jede, mit Hintansetzung der Version Lu-i-"' tuest neue lestn sollten. Sie ist bald nach seinem tode an.«Ulk ?oin durch Johann Dietenberger, der nachgehendsgen Testament hinzu gefüget, mit Emseri anmerckun-
an /'eoer aufgeleget, darinnen diejenigen anmerckungen, soAün besonders^ heraus gekommen, und in der Dreßdni-er in6«x"wn weggelassen, mit inseriret worden. Sonst hatschoffs ..Kit auch mit Luthers wegen der canonisation des Bi-wurd- ^Mnssen, Vermonts, welche an. i; 24. vorgenommen^es g^«^- thun gehabt. Denn Lutherus nahm durch die bulleadumspgelegenhert, ein buch unter dem titul wider den altenMeißmschen teufe! zu schreiben,darinnen er von dieser"miarlvn sttne meynung entdecket, worauf Emserus mit jiem-
emu enc 27;
licher Heftigkeit antwortete, welcher auch längst vorhero an.I;i2. Wtorism äe vü-l L6nnoni8 zu Leipzig hatte drucken las-sen , und selbige dem Hertzog George von Sachsen dedrciret.Er starb sehr plötzlich den 8.nov. an. 1527. Seine schuften-die wider Lutherum gerichtet waren, sind Erüo NiilW comrsI.ut6ersnnm kormulsin ; äs Lsnone Nilsix und andere.
, vita lchtkeri. bist. I>ut6. lik. I. stet. 8-
62. 127. 141. lib. II. stöt. Z4. stc. Lor-z-o/c. 6s vsr. stript. eäiuc. 2;. §. 7. stg. 6e striptor. stes. XVI,
K»ro»^> kiüoir. sritig. csts vsrlions 6u nouv. Tettsm. c-lp. 4z.Arnold, in der ketzer-hist. k. II. lib. XVI. c. 8- §. 2. Ls.
* Emui, ein sehr bekannter Chinesischer Hase in der pro-vintz Fokien. Er hat seinen nahmen von der insul bekommen,welche ihn formirt, denn es ist eigentlich nichts anders als ei-ne rhede, welche einstits von der insul, und anderseits vondem vestett lande zugeschlossen, und zu einem see-hafen tauglichgemachet wird. Doch finden die allergrösten schiffe allda ihresicherheit, und das meer ist dort so tief, und das nfer so steil,Laß sie demselben so nahe kommen können und dörfen, als sieverlangen. Der grosse Handel, welcher da sowol von fremdenals einheimischen getrieben wird, machet diese gegend sehrvolckreich, und man haltet diesen Posten für so wichtig, daßder Chinesische Kayser, um denselben nicht zu verlieren, alle-zeit 6 . bis 7000. mann in garnison da liegen hat, welche einChinesischer General commandiren muß. Ls lstrs st LstE,märn. lur I'etat xrestiw äs In Lkine. TA. L'or»er'tst, Oict.6 eogr.
* Emmidus I. König in Schweden, war ein söhn Erici
III. Königs in Schweden, und regierte mit seinem bruder,Biorno II. gemeinschafftlich. Er wurde zweymal vertrieben,gelangte aber durch Dänische hülffe beyde mal wieder zum Rei-che, und starb um das jähr 848. Ihm folgte sein söhn Eri-(Uö IV. vidL AdLib.
Ap. I-inäenbr.
* Emundus II. Gamele, der alte, König in Schweden,
war ein unächter söhn Königs Olai III. und kam nach feines bru-ders Amundi an. erfolgtem tode zur regierung. Er ver-läugnete Christum, und trat Halland, Blecking und Schonenan Dänemarck ab, so ihn aber bald gereuete. Hierauf start»er an. 1054. und hinterließ nur eine tochter, deren gemahl,Steinchill, nach ihm König wurde. L,e»re»/r>. L> ,-
E l/x/ä/str^s. ütlsntlLo.
* Enarchus, war so kranck, daß ihn die Aertzte schon ver-schätzet und verlassen hatten, und er endlich für todt gehaltenwurde; er kam aber wieder zu sich feststen, und versicherte nachder Hand, baß er in der that schon gestorben gewesen, und wie-der sey auferwecket worden. Er that hinzu, die geister, wel-che die seele von seinem leibe gerissen, seyen von ihrem Ober-herrn härtiglich bestrafet worden, daß sie sich geirret, und ihnfür einen gewissen gerber mit nahmen Nicauda genommen, wel-cher den ziemlichen tag an einem fieber gestorben ist. Um dieseauferstehung besser zu beweisen, sagte er Plutarcho, der da-mals kranck läge, daß er wieder aufkommen werde, welchesauch geschehen. Siehe eben diesen Plntarchnm in seinem buch6e LiülNÄ, allwo er diese geschichte erzehlet.
war ein fest, welches die Heyden jährlich,an dem tage, da ein gebäude oder stadt auferbauet worden, be-giengen. Lstr/ö«,. O«
L^L^I781CM, war unter den ConstantinopolitanischenIaysern eine von purpur gemachte »inte, womit die Kayser ihrebfiefe unterschrieben. Es durfte niemand bey lebens-strafe sel-bige nachmachen, wiewol sie nachgehends in andere länder ge-kommen , und von niedrigern Personen gebraucht worden. DieAlten hiessen also eine gewisse Mahlerey, da sie auf wachs oderhelfenbeinerne tafeln mit einem Wenden griffe! allerhand figu-ren stachen, und solche hernach mit wachs von allerhand färbenso künstlich auslegten, daß man keine fuge sehen konnte-7-F. äs red. äsxerä. O» gloss. 6r. p. 647.
Enceladus , des Tartari und der Erde söhn, einer von denentsetzlichsten riefen, welcher wider den Jupiter mit gantzen aus-gerissenen bäumen stritte, endlich aber von der Minerva "erschos-sen, oder von dem Jupiter mit dem donner erleget, sodann mitder insul Sicilien also bedeckt wurde, daß der derg Aetna geradeauf seinen köpf zu stehen kam. Er soll auch also liegen, undwenn er athemholet, verursachen^ daß das seuer aus demberge gehet, wenn er sich aber umwendet, die gantze insul er-schüttern. Kneiä. lib. III. Äa-rr», lib. III.
lib. I. äs rapru.
* Encelius, (Christoph) von Saalfeld in Thüringen ge-bürtig , lebte in dem ansang des XVI. Lculi, und schrieb eme«tractat äs Xs MetKlüL-r, welcher zu Franckfurt i;; 7 - in 8. ge-druckt , auch in dein 8Mt3gmats Herum A-letsIIiLsrum, jo da-selbst an. 1698. heraus gekommen, zu finden ist. Gtoll.hist. der medic. gelehrth. 1.4. s. 17.
Enckevoert, (Wilhelmus) ein Cardinal und Bischofs zuUtrecht, war gebürtig von einer kleinen stadt m Brabant, beyHertzogenbusch. Er soll zuerst Lsnomm,« zu Antwerpen undnachgehends Probst zu Utrecht gewesen seyn. Der Cardinal Adria-nus Florens übergab ihm dieses Zeneticium, ,a, als berselbige un-ter dem nahmen Adriani VI. Papst wurde, machte er ihn zum Da-tgilo.gab ihm das Bißthum Tortosa,und an.iz rz.den Cardinals-