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kche laydsknechte verjagt, auch das blockhaus und die St. Mar-tins-brucke erobert, aber anbey dem land eine contridution von4°oo. crvnen auferlegt. Dieses zu rächen , that Ertz - HertzogLeopold, (ungeachtet man zu Lindau auf einer friedens-confe-rentzbeysammen war) wiedermals einenunversehenen einf-ttindas untere Engadin, jagte die Bündtner gleichfalls daraus, undhäufele mit seuer und schwerdt übel darinnen. lib. X.
ksZ. ;oo. se«^. lib. IV. kaltaä. XkLt. p. H4-
k. l. lib. VII. xsg. ^46. L k. II. xsg. 519. ;45- 6c 549. *
Engedm , oder Enyed, ist eine in Siebenbürgen, zwischenVausenburg und Weiffenburg, nahe bey dem fluß Marosch, ge-legene kleine stabt, welche in der mitten ein schloß hat, so mitNasser - gräden umgeben ist. An diesem ort und zu Dornburgredet man in Siebenbürgen die Ungarische spräche mit der gro-llen zierlichkeeit.
Engel von wagretn, eine adeliche und Freyherrliche sämi-ge in Oesterreich, welche an. -717. von dem Kayser in den Gra-«en-stand erhoben worden. Georg Engel von Burgstall, starban. i;yz. Sein söhn Albertus, Kayserlicher Rath und Oder-Jagermeister , hat unterschiedliche kinder nachgelassen, welcheden nahmen von Wagrein angenommen, von welchen aber Au-gustinus das qeschlecht fortgepffantzet. Siegmund Friedrich war"m das jähr 1670. Nieder-Oesterreichischer Regierungs - Rath ,«nd ein vatter Marquardi Alberti und Conradi Philippi. Gott-Aed hat söhne gezeuget, nemlich r.) Frantz David , 2.)Zrantz Georg, r.) Frank Ferdinand; dessen bruder, nahmensFerdinand, verlohr in der schlacht bey St. Gotthard in Ungarnsem leben. In dem Hertzogthum Bremen sioriret gleichfallskwe adeliche familie, nahmens Engel. Ksmm. k. III.
rkeiitr. Xob. Lrem.
. Engelbera, eine Abley, Benedictiner-ordens, in dem Can-wn Unterwalssen, an dem stuß Aa, gelegen , hat emen enugcnHerrschaffts-district, von ungefehr zwey messen, welcher vor al-«rsden Freyherren von Seldenvüren zugehörig gewe,en »undden nahmen Henneberg , von dem hinter dem Gottshaus ste-henden berge, geführet hat. Der stifter war Conrad von Sel-denburen, aus dem Zürichgöw, an. r i-o: Kavftr Helnnch V.svwol, als Papst Castxtus, haben diese stlftung bestätiget undfnvilegiret, auch dem neuen kloster den nahmen Monas LnZe-, oder Engelbera , zugeleget, und dem Abt alle geist-N weltliche gemalt in «einem dezirck ertheilet; es hatte abervdbemeldter Conrad einen Benedictiner - Mönch, Adelhelm, in
nneue kloster zu einem Priorn, und nachgehends zu ei-m/st Abt, gefetzet, welcher ihn kurtz darauf beredete, selber den^Ms-orden anzunehmen, und im kloster als ein gemeineriicb-o ^ leben, welcher Conrad aber an. 1126. das Unglück,Ktum gehabt, von einem solchen erschlagen zu werden ,^"scheelen «»gen ansähe, daß ein so grosses guth dem klo,-^Messen sollte; Adelhelm ist ihm 5. jähr hernach in diestielt nachgefolget. Nach dessen tode gieng es in dem klo-bis , den nachfolgenden Aebten ziemlich unordentlich her,den--» . Abt Frowin die fachen auf einen bessern fuß setzte,ivd in das H78. jähr fället. Man hat von ihm siebenibn a,, . tue ^ über das liberum Lrbimmn geschrieben. AufMan k a Berchtold, ein strenger geistlicher Herr, welchembat" wunder von den sogenannten Albelen zu verdanckenwie solches Steiner erzehlet; er starb an. 1197. UnterCs f," Nachfolger Heinrich ist das kloster an. 1202. abgebrannt.E!w-?k^"ch ein Priester von Buchs ein Frauen - kloster beytvelrn,« g gebauet, gestiftet, und aus eigenen Mitteln begäbet,wenn»? wu 1214. durch Eberhard, Bischofs zu Costantz, einqe,lvorden ; an. 1449. ist solches auf den gründ abge-bald wieder erbauet worden , und stehet nun-lai-,... iu Sarnen ob dem walv, unter der inspection des Prä-ist oiüAs§"ZErg. Unter Rudolph dem 14. Abt an. i;o 6 .scbuk ,, Poster zum andern mal abgebrannt; es stehet unter demIcl d, Schwytz und Unterwalden, welche wegen dem ver-hann^eu der Aebte, auch öfters Pfleger dahin gefetzet. Jo-tet Scheuchzer, MessisinL Uocknr, von Zürich bertch-
der' >.Ä der Herrschafft Engelberg in dem sogenannten bru-p. i'o d geiß-loch silber-ertz gefunden werde. stb. vil.
p. 28^' üelvec. p. 4)6. Isgg. üelv. sacr.
Gcheuchzers berg-reis. wm. II. p. 27. *ter M" 3 elberga, Angilberga, oder Jngilberga, eine toch-rines Hertzogs in Schwaben, oder wie andere «vollen,z„M i^tzogs von Spoleto, bekam den Kayser Ludovicum II.i^stalt dl, wurde aber wegen dieser hohen Verbindung der-ben nnl-«!."wet' daß auch einige, wie man sagt, deswegen ih-ein Pnnt?«"? ^schlössen. Insonderheit wird vorgegeben, daßchrein Anhalt, und ein Graf von Mannsfeld sie bey
schien-nVU^ Me aber noch der dazu bestimmte tag erre ^er nachmalige erste König in Proven-
Hof bea^t-n^Ä- Augspurg an den Kayserlichen
ger ' nachdem er ihre falschen ankla-
-er bekänntnis gebracht, aus
rurück versüßt ^ '« seine länder wiederum
weise unterl?,^^!i^ Aks von keinem zulänglichen be-dvn dieser wird. Gewisser ist es, daß sich der Kayser
Ltstor. TheU.^ ^ren lassen , daher
sie auch von den Jtaliänern mehr gehasset als geliebet «vor,den. Nach dem tode ihres gemahls trat sie in den geistliche»stand , und ward eine Nonne in dem kloster St. Iuliä inBrescia, nach diesem aber in dem kloster St. Sirti zu Pia,cenza, so sie selbst gestiftet, und allwo sie noch an. 880. am le-ben gewesen. , abrege cie bbilt. 6s 8. kenoit. Lonti-
iwat. Lnnales Lertim-mi. mus. Itsl. tom. l.
Laxo». iiirnal. wm. X. <rä an. 87?- 6ce.
Churfürsten von Cöln:
St. Engelbertus , Ertz-Bischoff und Churfürst zu Cöln,ein gebohrner Graf von Berg , gelangte an. 1216. zu dem Ertz-Bißthum, und stund ihm rühmlich vor. Er war von über.aus schöner leibes-gestalt, und bey dem Kayser Friderico II. insolchem ansehen, daß er, da er in Italien zu thun hatte, ihmfeinen Printzen anvertraute, um für dessen auferziehung besor,get zu seyn. Er wurde an. 1225. von «'einem vetter, Frideri»co III. Grafen zu Isenburg, ermordet, und nach diesem an.1226. canonisiret. Sein leben hat Johannes Ileisterbacenüsbeschrieben, welches in Surii tom. VI. zu finden, auch vonAegid. Gilenio an. 16; z. heraus gegeben worden. Norlhofsorig. Mars. ap. wm. I. Eucä Grafen-saal, p. 12;;.
Oerm. sscr. ?. I.
Engelbertus II. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Cöln, warein Graf von Falckenburg, und gelangte an. 1261. zu der Ertz-Bischöfflicben würde. Er hatte aber das Unglück, daß er mitder stadt Cöln, wegen der Reichs-freyheit, gäntzlich zerfiel, unddarüber von Wilhelm, Grafen zu Jülich , der sich der stadtannahm, in einer schlacht gefangen wurde, da er denn, so oftgedachter Graf sich und dem völck eine ergötzlichkeit machenwollte, in ein eisernes kestg , welches zu Jülich an einemthuen hieng, kriechen muste. Als er nach etlichen jähren sei-ne freyheit erhalten , gieng der vorige streit von neuem an,welches die burger zu Cöln veranlassete, sich seiner person zuversichern; er wurde aber nach etlichen tagen wiederum auffreyen fuß gestellet. Hierauf schlug er seine refideutz zu Bonnauf, und gieng damit um, wie er sich nachdrücklich rächenmöchte; zu dem ende schickte er einen gewissen mann in bett,lers-kleidern nach Cöln , welcher des tages über sein brvdt vorden thüren suchen, des nachts aber in seinem quartier, wel-ches nahe an der stadt-mauer gelegen, unter der erde ein lochverfertigen muste z wie nun solches zu stände kommen, schick-te Engelbert so viel mannschafft dahin, als er, zu Überwälti-gung der stadt, nöthig zu seyn erachtete. Allein, weil der an-fchlag verrathen war, so hatte er diesen ausgang, daß vonden 600. soldaten, die sich der gedachten Passage bedienten,und worunter sich auch des Churfürsten bruder befand, keineinziger lebendig wieder zurück kam. Nach diesem verglich ersich in der gute, und gieng an. 1271. oder 1275. mit todeab. Oerm. sscr. k. I. Nvrthofs cat ürckiep. Ool.
Engelbertus III. Ertz-Bischoff und Churfürst zu Cöln,ein gebohrner Graf von der Marck, wurde an. ,«64. erwehlet,nachdem er vorher Bischoff zu Lüttich gewesen Weil das Ertz-Stift mit vielen schulden beladen war, so schlug er erstlich dieBischöffliche würde aus, welche er aber auf des Papsics zure-den endlich annahm. Er brachte die übrige zeit seines lebensauf dem schlösse Briel zu , und gesegnete an. i;68. das zeit-liche.
* Engelbertus II. Graf zu der Marck, Adolphi V. söhn,erbte nach seines bruders Ottonis tode Altena und Blancken-stein , baß er also die gantze Grafschafft besaß. Er verfiel mitdem Ertz-Bischoff von Cöln in einen krieg , weil sein Truch»scß X. von Bitter etliche bürger zu Soest gesanglich eingezo-gen hatte. Sie thaten einander beyderseits abbruch, bis derfriede durch die Heurath Engelberts mit des Ertz - Bischoffs an.verwandtin , Elisabeth von Falckenderg, geschlossen wurde.Mit derselben zeugte er Gerhardum und Elisabeth, FlorentiiIV. Grafen in Holland, gcmahlin. Vorher hatte er auch ei-ne gemahlin, Cunigundam, so ihm Eberhardum, Agnetem, ver-mählte Gräfin von Berg , nnd noch 2. tochter gebühr, davoneine an den Grafen zu Tecklenburg, und die andere an einenGrafen von Ziegenhayn verheurathet wurde. Als er an. 1277.in die Grafschafft Tecklenburg reifete , überfiel ihn Hermannvon Loen, nnd setzte ihn gefangen auf das schloß Bredevort,wo er vor bekümmernis starb. Lucä Grafen-saal, x>. 7. 8-
* Engelbertus III. Graf zu der Marck, Eberhard« V. söhn,succedirte seinem vatter in der regierung, und bekam bald an-fangs an. i;°8. Händel mit dem Bischoff von Osnabrück,weil Engelbert das schloß Osihoff devestigte. Nicht lange dar-auf kam es zum treffen, darinnen dem Grafen das pferd un-ter dem leib gefallt wurde , der Bischoff fiel auf ihn , undweil der Graf ein von dem Bischoff genommenes chor - Hemdeangezogen hatte, dachten die Bischöffliche», der untenliegendewäre der Bischoff , und verwundeten den obenuegenden Bi-schoff dergestalt, daß er drey tage Hernach starb. An. i;ic>.zerstörte Graf Engelbert das schloß Furstenberg des Ertz-Bi-schoffs zu Cöln, wurde aber im folgenden «ahre wieder aus demCölnischen geschlagen. An. i; 14. trat er auf des Gegen-KaystrsFriderici äulirlacä feite, und eroberte Strunkede. Um das jähri;2o. hatte er ein betn gebrochen, welcher gelegenheit sich der
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