epL
Akn und opfer hielten. Indessen war es nach dem unterscheid§er auch m etwas unterschieden; doch hielte man es anHeld-Obersten für eine unumgängliche schuldigkeit, nach^eg em solches sest und opser zu halten. Es hiessen auchvie neoeralso, welche man dem überwinder zu ehren absung.
Epiphanes , war des ertz-ketzers Carpocratis söhn, der sei-nes vatters bosheit nachfolgte. Clemens LIexsnärinus erzehlet,W er von den einwohnern in Cephalonia, aus welcher land-ichaht feine Mutter gewesen, als ein gott angebätet worden,»-/e-n. ürom. üb. III. ÜTr. ;r.
^ * Epiphania, eine Syrische stadt an dem fluß Orontes,weiche Antiochus Lxchhsries gegründet hat, woher sie diesennahmen bekommen. Cuspinianus will haben, daß sie nunwcapoa heiffe; und Niger nennet sie Aman. Sie lieg! zwischenEiochjen und Damasco, ungefehr in der mitte, und achtzignierien von beyden ab, und ist nun sehr geringe.
. Epiphanius , ein Patriarch zu Constantinopel, folgte umnae ,ahr 520. dem Patriarchen Johanni aus Cappadocien. DerAapst Hormisdas forderte von ihm, daß er, nach gewohnheit,«ncn Gesandten an ihn schicken, und die gewöhnlichen präsen-te vfferiren sollte, welches die Constantinopolitanischen Bischöffemvher freywillig gethan, Hormisdas aber als eine schuldigkeit^langte. Epiphanius bequemte sich, und that, allen streit«u vermeiden, was der Papst haben wollte. Er bekam auchM dem Papst eine vollmacht, alle diejenigen in die gemein-sam der Römischen kirche aufzunehmen, die eine gewisse for-mal , darinnen, die annehmung des Chalcedonischen Oonoiliiund Verdammung des Eutychis enthalten war, die ihm derlmpst zugeschickt, unterzeichnen würden. Er starb an.
Wd hat das zeugnis, daß er es milden rechtgläubigen widerEutychianer gehalten. epitl. 72. L 7;.
glj sn. 520. n. 8. it. sä sn. n. ;8- Oxxrr«,,
v Lnron. LLelcI. 6rsec. x. ;y.
Epiphanius, unbekannter kirchen-scribent, war gebürtigUs Palästina, aus dem dorfe Besanduce, in dem gebiethAeutheropolis. Seine eltern sollen Iüden gewesen seyn, undvon ftmer auferziehung, bekehrung und gantzem lebens-lauf.Mden von Johanne und Polybio, die sein leben beschrieben,"'"dinge erzehlet, welche aber die Gelehrten als ungewiß undWlfelhafft verwerffen. In seiner jugend that er eine reife nachÄgypten, da er in grosse gefahr gerieth, von einigen Weibs-personen der 6notticorum verführt zu werden , von welchen erM noch los ward. Er gieng daselbst mir den Egyvtischenf-noncheu um, und erkundigte sich ihrer gebräuche, worauf erzwanzigsten jähre seines alters wieder nach Hause kehrte, undMe Zeitlang unter des Hilarionis aufsicht lebte. Er selbst fun-Me ein kloster, dem er als Abt vorstund , bis er an. zsg. zu^ülamina in Cypern zum Bischoff befördert wurde. An. ;8r.wurde er nach Nom deruffen, um Paulini fache, wegen desMwchenischen Bißthums , zu beurtheilen. Nachgehends ver-m er mit Johanne, dem Bischoff von Jerusalem, in grosseArtigkeiten, indem Epiphanius mit sonderlicher Heftigkeit denEigenem verdammte, welchen im gegentheil Johannes ver-cUdrgte, und geschahe es, daß, als Epiphanius einsmals zu^uisalem predigte, und seinen eifer gegen Origenem ausließ,L,,Annes einen Lrcbläisconum zu ihm schickte, und ihm das' eigen auferlegen ließ. Zu einer andern zeit, als Epi-; o»n,tus daselbst predigen wollte, stieg Johannes selbst auf, undMen in seiner gegenwart, als einen Anthropomorphitenrvia, Dieser streit wurde so heftig, daß sie unterschiedene.Allein und apologien gegen einander schrieben , und darinnen.Münder vorwurffen, was sie nur erdrücken konnten. Baldverfiel er noch in einen andern streit. Denn als sichWvphilus , Bischoff zu Alexandrien, gleichfalls sehr heftig«wer Origenem bezeigte, und einige Mönche, die es mit Ori-vi..- Halten schienen, aus Egypten verjagte, nahm Epipha-dessen partey an; hielt auch bald darauf eine Versammlungd^.Bischvffe aus Cypern, da dann Origenes und seine büchernoamrnet wurden, welchen schluß des Loncilu er sowol andernU.auch dem Chrysostomo, der die von dem Theophilo verjagteNZe aufgenommen hatte, kund that. Ja er ließ sich vonMphrlo bereden, selbst nach Constantinopel zu gehen, wo-xs A'er mit Chrysostomo, der ihm alle Höflichkeit bezeugte, nichtUnk zu schaffen haben wollte, bis er Origenem verdammt,ses ni^EgYPtische Mönche weggeschafft hätte. Da er aber die-liinVt erhalten konnte, auch in Chrysostomi ktrchen-verrrch-Hen ? umgriff that, und von ihm deshalbcn bestraft, mgle»-gen der Kayserin Eudoxia nicht allerdings gütig empfan-ll>ea - gieng er unverrichteter fachen von ConstantinopelHM- berichtet, daß er bey dem abschied gesagt: ErdieU ' Chrysostomus sollte nicht als Bischoff sterben , worauftvjed geantwortet: Epiphanius würde nicht einmal lebendigsey» ^ m sein Vißthum kommen. Beydes soll erfüllet wordenlwm* Chrysostomus bald darauf abgesetzt worden,und iinan ^ gestorben, Epiphanius aber gleichfalls aufder rückreiseEr /ein leben aufgegeben, da er fast hundert jähr alt war.Jelvbr etlichen wegen seiner frömmigkeit und gelehrsamkeit«it „nx^ere aber bemercken an ihm eine gar zu grosse heftig-anstek-« g"^ere schwachheiten, die einem Bischöffe nicht wohlielves«, ' bezeugen seine bucher, daß er sehr leichtgläubig' " ^ und vieles ohne genügsame Untersuchung geschrieben.
e p i 299
Die Kayserin Eudoxia machte ihn wegen der allzugrossen Hitze,und dem fast blinden eifer, welchen er in diesem streit widerOrigenem und alle, die solchen nicht, gleich ihm aufs heftigsteverdammen wollten , mercken ließ, durch eine sehr vernünftigeantwort schamroth. Sie hatte ihn, da eben ihr söhn der jün-gere Theodosius unter wahrendem anwesen Epiphanii zu Con-stantinopel gefährlich kranck war, für desselben gesundheit zubäten ersuchet. Er antwortete: Ja, ihr söhn würde nicht ster-ben , wo sie nur alsobald den Dioscorum und andere Origeni-sten aus ihrer gescllschafft verdannete. Aber er muste von Eu-doxia sich wieder sagen lassen: Sie wisse wohl, daß ihr GOttden söhn nehmen könnte, wie er ihn gegeben; sey auch bereit,sich nach seinem heiligen willen zu bequemen. Indessen wäresie auch dessen versichert, daß Epiphanius, der sich eines so ho-hen thons gebraucht hatte, als wenn er über tod und lebenfrey gebieten börste, ihren söhn , wo der je stürbe, keineswegswürde wieder erwecken mögen, als der >a eben vor wenig tagenseinen Lrchiämcormm hätte sterben lassen. Unter seinen schrif-ten ist das vornehmste das sogenannte ksnsrion säverlus Ilivre-lesüXXX. ; die übrigen, so noch vorhanden, sind : önLors-
tU 5 , s. äs hiäe 8ermo ; önscsxbsl-eoüs s. ksnsrii Lpitams;äs konäeribus <L ölenluris Über; <Lc. DivNysius Petavius hatunter andern seine wercke zu Paris an. 1622. in zwey vol. in sol.heraus gegeben, und gelehrte anmerckungen hinzu gefügt, welcheedition zu Cöln an. 1682. cum spxeaäics Letsvisns wiederumaufgelegt worden. , in cstslog. tcriptor. sccl.
c. 114. it. sxolog. 2. sä ftuftie. L slibi. äe bLe-res. coä. 12;. L 124. Ävraker.
K«ro»r«r, sä sn. Z72. n. rvF. feg.
Le/larM,»»,, äe seri-
xtor. eeelek. O» lvr». *
Epiphanius , Bischoff von Pavia, wurde gebraucht, eineVersöhnung zwischen dem Kayser Anthemio und seinem tochter-mann, dem Ricimer, aufzurichten. Desgleichen gieng ermit dem character eines Ambassadorn zu Theodorico, welcherihn zu dem Könige Gondebaldo in Burgund schickte, um da-selbst die freyheit vielen gefangenen wieder zu verschaffen,worinnen er auch nicht unglücklich war, und darauf um dasjähr 490. starb. L»«aär«r, in ixstus vits sxuä 8urimn 22.jsnusr.
Epiphanius , ein 8ckolgüicus , lebte in dem V. steculo,und stund mit Caßiodoro in guter Vertraulichkeit, auf desseneinrathen er auch die Kiäor. ecclek Tyeodoreti, Socratis undSozomeni ins Lateinische übersetzet, woraus er nachgehendsdie seinige , welche er Iripsrtitsm nennet , verfertiget. Eswerden ihm auch noch einige andere Übersetzungen zugeschrieben,als die erklarung Didymi über die Sprüchworter Salomonisund die sieben Canonische Episteln, auch des buchs Epiphaniiüber die Lsntics, und endlich eine sammlung von Synodal,sendbriefen, welche in fachen des Chalcedonensischen LonciMan den Kayser Leonem waren geschrieben worden.xr-efsr. in bistsr. trip. äe äivin. leck. e. 17. KZese/r. in cstsl.c. 12. aLrrc/nr, bibl. lbstin. *
Evirus , ist eine provintz von Griechenland , zwrsthen Illy-rico, Thessalien, Aetolien und dem Ionischen meer. Siewird von den deogrspbis in stpirurn sntignsm und NVVLM un-terschieden , wovon jene den eigentlichen Epirum, diese aberauch Illvriäem OrLciL, oder das heutige Albanien mit begriff.Die erstere theilte man wieder in die landschafften Chaoniam,Thesprotiam und Moloßidem, worzu einige noch Cassopiam,Cestrinem und den Pindum hinzu thun. Die völcker waren,ausser den schon genannten, die Oreü-ei, ksrrkosbü, ltrbsms-nes, , Ltbices, ksrorrei, KtlStares. Sie begriff
die städteOricum, Palästem , Antigonaam , Nicopolin, Passarton, Chimäram, Omphalium, Phöntcen, Panormum, On-chesmum, Dodonam, Catzopen, Posiddium, Elatriam, Buthro-tum, Pandosiam, Cichyrum, sonst auch Ephyre genannt, Tec-mon,, Phylacem, Buchätium, Ambraciam, und andere, nebstden flussen Celydnv , Thyamis, Acheronte und Arachtho, vondenen der erste die grentze dieser landschafft gegen abend, der letzteaber gegen morgen war. Auch waren die Ccraunische gebürgebey den Alten gar berühmt. Es hat dieses land vor zeiten seinemächtige Könige gehabt, und ist Olympias, Alexandri öl. mut-ier, sowol als Pyrrhus, hieraus entsprossen gewesen, nachge-hcnds aber sind diese von den Römern unter das joch gebrachtworden. Seit dem XIV. lssculo stehet es bis auf etwas weni-ges , so den Venetianern gehört, unter Türckischer bvtmäßig-keft. Aber ehe sich darin» die Türcken recht vest setzen möchten,gab ihnen der berühmte Scanderbeg viel zu schaffen. Heut zutage gehören dazu die örter Chimära, Larta, Butrinto, Prevesa,Orchimo, Archtro, Elatria, rc. An. 1516. wurde wegen desBischoffs zu Nicopolis, Johannis, ein Loncilium aühier gehal-ten. s/r«. Üb. IV. Ift,. VII. üb. V.
Üb. XVII. XXVI. XXVIII. Liv. üb. VIII. 6eF. XVII. LeL».üb. I. obst c. 64. tom. IV. Lonc. 6sogr. snrigus. *
Episcopius, (Nicolaus) ein berühmter buchdrucker, warvon Mondidier in Bresse gebürtig, und muste sich der religionhalben aus Frankreich nach Basel begeben, da er eine tvchterJohannis Frobenii, eines gleichfalls berühmten buchdruckers,heurathete. Seine wercke, die er sowol m Griechischer alsLateinischer spräche gedruckt, sind alle sehr sauber und nett.Mit Erasmo Xoteroäsmo hielt er gar genaue freundschafft; wie
dann