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.^4. den 26. dec. Christianum Carolum. Solisten war auchmis dleftm geschlechte Churfürst Theodoricns von Mayntz, wel-^ bis i4;y. dieses Ertz-Stifl besessen. Er war-" ^h" Wolfgangi Schenckens von Erpach, welchen er mit>ner Freym von Winsperg gezeuget, und ein enckel Friderici.
inn^' oxer. Deralc!. part. ipccial. lib. II. c. 2;. Lr^e/r-r.p ,.^"IwatoZr. Kittee,/,«/ in exeges. kistor. geneal. X.
Ub. VIII. c.Souveramen von Europa, p. i;;l.
^b^penius, (Thomas) war zu Gorcum, dahin sich seinliain Gerardus Johannes ab Erpe, von Hertzogenbusch der re-wegen gewendet, an. i; 84. gebohren- Er gieng anfangslies in die schule, und wie er einen ziemlichen gründ gelegt,I, " ^ sich unter die studenten daselbst einschreiben. Einige zeitin?« , wollte er eine andere lebens-art ergreiffen, weil er, daß er es unter den Gelehrten nicht weit bringen würde,Av?te sich aber nicht, diese gedancken seinem vatter zu eröfnen.?"ed also bey dem studiren, und wurde an. iüc>8. NsgillerPhilosophie, welche er so emsig getrieben, daß er, wie er'"vlt gestanden, den Lruacez fast auswendig gekonnt. Nachergriff er die Theologie; weil aber zu seiner zeit eben we-?'!..^eminii meynungen, unter den IKeoloZis zu Leiden un-r^.H'edliche streitigkeiten entstanden, ließ er davon ab, unds^resich durch Josephi Scaligeri zureden auf die OrientalischeHierinnen besser fortzukommen, zog er nach Cam-
und Oxford, nachdem er sich vorher» in Londen initre« » mw Bedwello bekannt gemacht hatte, und nach ;. jah-' wich Paris. Daselbst gerieth er mit Isaaco Casaubono inictipn ^ freundschafft, und konnte sich bey ihm in vielen Arabi-rd?n n?^oibu 8 umsehen. Er kaufte auch, von einem Königli,hg" Esäico unterschiedliche Arabische bücher, und ließ sichbii>k^>epho Barbato Jacodita, einem Egyptier, in der Ara-lan^" brache unterrichten. Als er dieser Unterweisung nichtsv-we genossen, gestund Casaubonus, daß er in der gedachtenboni^-b sein lehrer seyn könne, da er vor kurtzem noch Casau,sv" Muler gewesen war. Dieser bewog ihn auch, daß er ver-Arabische sprüchwörter zu continuiren, welche Ios.h.^'Wr ,u das Lateinische zu übersetzen, und mit an nerckungener geben angefangen hatte. Nach einem jähre reifttebelb-k? Saumur, machte sich daselbst bey Philippo Mornäolebr?*' ""d fieng an, die Orientalischen sprachen privatim zuHier erinnerte er.sich seines dem Casaubono gethanen° ns, »je Übersetzung und erklärung der Arabischen^ uchwvrter fort, und verbesserte Josephi Scaligers arbeit,vb^n ^umur reiftte er wieder nach Paris, allwo er von Ste-diff'w Huberto, Königlichem ölcclico und krokellors der Ara-pfan sp^che, wie auch von andern Gelehrten freundlich em-wurde. Damit er aber seinen studien recht abwartenrtii^. ' ^rlt er sich ausserhalb Paris auf, und brachte nachNim " Monaten sein Arabisches Lexicon, welches er in Sau-tet^ .""^fangen hatte, zum stander An. i 6 n. that er einesch' .m Italien, machte sich die Mayländische und Venetiani»den^'wlhecken wohl zu nutze, conferirte fleißig mit den Jü»std ""b Turcken, und ließ sich von diesen noch in der Türcki-dvt ik wrrsische» und Aethiopischen spräche unterrichten. Manftkffpm daselbst jährlich zoo. ducaten, wenn er sich zur über-fete v» Arabischer bücher wollte gebrauchen lassen; allein er rei-chen "bannen in die Schweitz, Johannen« Buxtorfium zu spre-ersuchte hierauf die Teutschen Universitäten und biblio-1vnd^' "nd machte sich mit unterschiedlichen Gelehrten, in-rsir ^ mit Iano Grutero in Heidelberg, bekannt. An.
reiftte er nach Hause, und bekam an. 161;. zu Leiden diebis ^rr Arabischen und anderer Orientalischen sprachen,Er ?! ^ Hebräische, welche er doch an. 1619. dazu erhielt,rjg^gte von seinen Mitteln eine druekerey zur Hebräischen, Sv-wra^' Arabischen, Persischen, Aethiopischen und Türckischen8 ab e ^ "" ^ und gab die vortreflichsten fachen heraus. Spaniendvn mühe, um seiner gemessen zu können, und dem Königeöft^iarocco gefielen seine Arabische briefe dermassen, daß er sieaus s ,leinen Minilkris als ein mirackel gezeigt , und sich viel
^seinem ^ Franckreich
weiter kommen konnte, ^s er a . Myxeam Rt-
Seschrckt wurde, um Petrum Molmaum yjenste
dahin zu disponiren, daß emer m Hvu h»he
Men mochte, führte er sich dabey so wohl ^
br '^n das zeugnrs gaben, er wäre m , brauch-
rauchen. Da er aus Franckreich wieder gewA»hndie Staaten von Holland zum boum in ^^a-Aefe, welche sie von den Konrgen aus Asien Uiuea, und vertrauten ihm alle, aeten, dte zu d ^ ^
«Gelegenheiten mit diesen Konigen gehörten. .
N.emst in einer versammlung der Staaten von Hd reden zu sehr ermüdet hatte, und darauf uve oe^"rh die pest hm und wieder in Holland graßttte , g ^ ^on
^4: mit tobe ab. Man hat von ihm ünnoiÄemne« m ^ver-Awdwum br. ftäpbelLngü ; Orammacicam Lrsbicam,
^ br.bic. cum inrerpremrlone L lclmlu-; 8a-
d.Wvvz ksbulas L IsleölA gu«äam Lrabum LäaZm,
Oisnimrsm L I.ibellum üs cenwm VvLibu8 ^
leÜÄmenrum Lrabmum; Utikori-lm ^olepül k^Llaorano Lrabwe; Ver.EM L dlot.8 ^^rzphrzs,^ Lvangallum Zoksiuus ; ksnwreuLkum M
., Uistorlam 8srseemesm, a Maliomets xisuäoproxhetn
erp ers zzr
Lc! initium ustguo lMperii lurcici, Lrab. L I.atin.; MlwosI)avicli8 bvri^ce ; tlrcanum kunctstionis revelstum, Lc.niemor. kbiloftiph. clec. I. P. l)9> ssgg. ^0^,«;, in orat. in obi«tum Lrpenii.
Erps, ein schloß in Brabant, davon Ferdinand 6e Boisschot, Spanischer geheimer Rath und Cautzier in Brabant, am1644. den Gräflichen titul erhalten» /.'evtL üe ^
Erps, Grafen, siehe Boischot»
Erquics, oder Ercoco, eine sradt in Aftica, am Rothenmeer, welche einen bequemen Hafen hat, und deswegen auchstarcke Handlung treibet. Sie ist in Türckischen Händen unterdem commando des Beglerberg von Equaquen, welcher am Tür-ckischen Hofe Bassa von Abaßia gcneunel wird.
* Erquivias , ein flecken in Spanien, nahe bey Toledo,ist nur deswegen bekannt, weit daselbst Michael Cervantes,der berühmte auökor des sinnreichen romans Don Quixokte, ge-bohren worden.
* Errault, (Franciftus I Ritter, Herr von Chemans bey
Duretal in Anjou, Siegel-Bewahrer von Franckreich, war derjüngste söhn Antonii Errault, Herrn von Chemans, und Ro-berlä von Boutlls. Er wurde zu Chemans gebohren, und inguten künsten wohl erzogen, worauf er zu Paris einen Advo-caten abgab, und daselbst an. 15)2. eine stelle unter den Par-lements-Räthen erlangte. Dieser stund er bis an. 15,8 vor,worauf er, nachdem die Königlichen Waffen Piemont untersich gebracht, Präsident in dem Parlement zu Turin und Ne-quetenmeister wurde, wovon er an. 1541. den 18 jul. den evdablegte. An. 154^ vertraute man ihm, nach Francifti vonMoncholon tode, die siegel von Franckreich, welche er jedochan. i;44. wieder weggeben muste; die würde hingegen einesRequetenmeisters und Präsidenten von Turin behielt er bis ansein ende, welches in eben diesem jähre am ;. ftpt. zu Chalons inChampagne erfolgte, wohin er sich mit dem Admiral von An»nebaut begeben, um mit dem Kayser einen frieden zu schlieffen.Er liegt zu Chalons in dem chor der Dom - kirche begraben.Seinegemahlinwar Maria -lsLoynes, milderen er nebst zweytöchlern auch einen söhn, Johannem, Herrn von Chemans,Abt von St. Loup zu Troyes, und Parlements-Rath zu Paris,welcher an. 1614. verstorben, gezeuget. bist. gLncal»
tom. VI. p. 480.
* Errico, oder Ehrico, (Heine. Scipion) ein Italiäni-
scher Poet, welcher weder zu Neapolis, noch zu Cosenza, z wieeinige behaupten) sondern zu Meßina gebohren , florirte in demXVII. fteculo, unter dein Papst Urbano VIII. Er hat in sei-ner mutter-sprache verschiedene getichte verfertiget, unter wel-chen sonderlich zu bemercken sind. i.I Das Portrait der schö-nen stauen in verüdus iensrüb. L.) Die Jdillien EndymivnSund der Ariane. Die milch - straffe, oder der weg des H.Jacobi in den Himmel. 4.) Ein band von Lyrischen getichten.5.) Ein Lärmen Hetoicum äs Lsd^lone clellru<ffr,. 6 . : Einander heroisches geticht von dem Trojanischen kriege. 7.) Ziveycomödien, eine unter dem titul: der auflauft des Parnaß!,die andre ist genennet, der Proceß des mahlers. 8 .) Derkrieg des Parnaßi, in zwey theilen. 9.) Das gestirnte creutz.ro.) Ein kleines geticht über den brief, den die Mutter GOttessoll an die einwohner von Meßina geschrieben haben. 11.) EineOpera zur music componirt, unter dem titul: Deidamia.12.) Das siegreiche Oesterreich, welches eine gattung braut»lied ist, nebst etlichen Metamorphosen, so eine Nachahmung derOvidischen Verwandlungen sind, und der durchzug Mostsdurch das Rothe meer rc. Der Herr Toppi sagt von Erricrwercken, daß man darinnen insonderheit seinen wohl-fliessendmund einfältigen st^lum, und seine lebhaffte einbildung und schönegedancken bewundere. Viblioch. Xsxoliran»
xag. 28 o. 2gl.
Errif, ein theil des berges Atlas, siehe Atlas.
Errif, ist eine provintz von Aftica im Königreiche Fez in derBarbaren, welche längst an dem Mittel-meer hin lieget, und dieprovintz Habat westwärts, Garet aber ostwärts hat. Dievornehmsten städte darinnen sind, Gomer, Mezemma, Terga,Pennon äe Velez, Tegazza, Gnasavala, Bedis, rc. Es füh-ret sonsten auch das untere Egypten den nahmen Errib oder El»rif von dem Arabischen , welches eine birn bedeutet, gleichwiees die Griechen Delta nennen, weil die figur des landes mit dekfigur dieses buchstabens übercin kommet. H/ar-mo/. Lst.
L-masn üb. IV. c. 28. *
. Evftche, ein fluß m dem Luneburgiftchen, welcher im Amkemersen , ohnweit Wichshausen entspringt, und sodann ober«ld Utze rn dem fluß Fuft fällt.
* Erskine, ein vornehmes qeschlecht in Schottland, wes.:s von dem in der Baroney Renfrey gelegenen schlösse Ers->e den nahmen bekommen. Henricus von Erskine lebte an.26. unter Königs Alerandri II. regierung. Von dessen nach«nmen wurde Johannes, wegen seiner wider die Engelländeezeugten tapferkeit von dem Könige Roberto!, an. iiz, runiitter geschlagen, und war ein vatter Roberti, welcher demmige Davidi II. als er in der schlacht bey Durban, die ide».lt verlohren, ansehnliche dienste that, und davor nacht, erslN Ober»Cammer - Herrn, wie auch zum Gouverneur derEe 4 schloss