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Wösser zu Stirling, Edinburg und Dunbarton verordnetwurde. Er legke auch in dieses Königs nahmen eine Gesandt-schafft in Franckreich ab, und half nach dessen an. i;?o. er-folgten: tode nicht wenig dazu, daß Robertos H. den Schot-tischen thron behauptete, worauf er an. 2:85. starb, und zweysöhne, Thomam und Nicolaunr Erskine von Kmoul, nach sichließ. Der älteste, Thomas, so von Roberto II. zum Ritter ge-schlagen , und von diesem Könige sowol als von dessen Nach-folger, Roberto III. als Abgesandter nach Engeüand geschicktwurde, zeugte mit Johanna, einer tochter des Ritters EduardiKeith von Sinton, Robertum Erskrne. Dieser diente demKönige Jacobs I., da er in Engelland gefangen saß, mit unver-brüchlicher treue, und machte an. 14)6. nach des Grafen vonMar absterben, wegen seiner Mutter auf die helfte der Graf-fchafft Mar anspruch, nahm auch den titul davon an, konnteaber bey seinem leben, welches er an. 14;;. endigte, zu dembesitz nicht gelangen. Sein söhn, Thomas, den er mit einertochter des Lords Lorn gezeuget, setzte zwar diesen anspruchfort, richtete aber nichts aus, und hinterließ, da er an. izoz.mit tode abgieng, von Johanna, einer tochter des Grafen vonMorton, seinen Nachfolger Alexandrum, welcher unter JacobsIV. ein mikglied des geheimen Raths, wie auch Gouverneurdes schlaffes zu Dunbarton war, und mit Christians, einer toch-ter Roberti, Lords von Crichton, Robertum zeugete. Derselbeblieb an. i;iz. in der schlackst bey Flodden, und hinterließ vonElisabeth«, einer tochter Georgii Campbel von London, unterandern Johannem, welcher, als Gouverneur von dem schlösseStirling, über den jungen König Jacobum V. ingleichen nach-mals über dessen tochter Mariam, die aufsieht hatte, und dieseletztere an. i;84- nach Franckreich führte. Er that sich beyseinen Gesandtschafften, die er an dem Französischen und Engli-schen Hofe verrichtete, sonderlich hervor, und zeugte mit Mar,garetha, einer tochter Archibaldi, Grafen von Argyle, drey töch-ter und fünf söhne. Von diesen büssete der älteste, Robertus,in der Wacht bey Pinkey das leben ein; der andre, Thomas,so sich in vielen Verschickungen gebrauchen ließ, starb ohnbeerbt;Johannes und Alexander aber fetzten ihren stamm fort:
I. Alexander Erskine von Gogar, Johannis vierter söhn,zeugte mit Margarethe, einer tochter Georgii Lords Hume,Thomam, welcher mit dem Könige Jacobs VI. auferzogenwurde, und sich so beliebt machte, daß derselbe ihn au. 160z.zum Baron von Dirleton, an. 1606. zum Vicomte Fenton,und an. 1619. zum Grafen von Kelly in der Grafschafft Fifemachte. Hiernächst war er Königlicher Cammer-Herr, Capi-tal der Englischen garde und Ritter des Hosenbandes, undhinterließ von Anna, einer tochter Gilberti Ogiboy und Burie,ftlgende 2. söhne: i.) Thomam, welcher im ledigen ständemit tode abgieng. r.) Alexandrum, der seinem bruder suc-«dirte, an. r6?i. in der Wacht bey Worcester von des Kö-nigs feinden gefangen wurde, und an. 1677. das zeitliche ge-segnete, nachdem ihm seine gemahlin, Anna, eine tochterAlerandri, Grafen von Dumfermling, drey töchter und zweysöhne gedohren hatte. Von diesen war der jüngste, Carolus,Wapen-Herold; der älteste aber, Alexander, Graf von Kelly rc.zeugte mit Maria, einer tochter Johannis Dalziel von Glenä,seinen Nachfolger Alexandrum, welcher an. 1710. starb, undvon Anna, einer tochter Colini Lindsay, Grafen von Balcar-ras, Alexandrum Erskine, Grafen von Kelly, Vicomte Fenton,Lord Pettenweem und Baron von Dirleton, so noch an. 1728.gcledet, nach sich ließ. ^
II. Johannes Erskine, des oberwehnten Johannis dritter
söhn, wurde nach seines vatters tode, ohngeachtet er noch sehrjung war, von der Königin Maria an. i;;;. zum Gouver-neur des schlosses zu Edinburg bestellet, und nachher» zum ge-heimen Rath ernennet. Eben diese Königin machte ihn zumGrafen von Mae, und vertrauete ihm die auferziehung ihresan. ,;66. gedohrnen Printzen Jacobi VI. da er denn nicht we-nig beytrug, daß derselbe an. 1567. den 29. jun. gecrönet wur-de,, woraus man ihn an. i;?i. zum Regenten des Reichs er-klärte. Er starb an. 1572. den 28. oct. und hinterließ vonstiner gemahnn Annabella, einer tochter Wilhelm, Murrayvon Tullwardin, einen unmündigen söhn, Johannem, andernGrafen von Mar, welcher an. 1602. als Abgesandter nach En-gelland gleng, und von Jacobs VI. da er an. i6c>;. den Engli-schen thron bestiegen, zum Ritter des Hosenbandes, zum ge-heimen Rath und Groß-Schatzmeister von Schottland er-kläret wurde. Dreier letztem bedienung stund er 1;. jähr vor,und zeugte nut ferner ersten gemahlin, Anna, einer tochter Da-vidis, Lords Drummond, seinen Nachfolger Johannem, mitder andern aber, Mama, einer tochter Esme Strrart, Hertzogsvon Lennox, unterschiedene krnder, von denen Jacobus undHenricus zu mercken : . ^
Johannes Erskrne, em söhn Johannis, des andern Gra-sen von Mar, aus erster ehe, empffeng an. 1610. den Ritter,orden des Bades, succedirte dem vatter als Graf von Mar,und wurde nachmals Königlicher geheimer Rath und Gouver-neur des schlaffes zu Edinburg. Er starb an. i6?6. nachdemrr von den feinden des Königlichen Hauses mel uygemach aus-gestanden , und mit Johanna, einer tochter Francisci Hay,Grafen von Errol, Johannem, vierten Grafen von Mar, ge-zeuget hatte. Derselbe blieb in währendem innerlichen kriegefeinem Komgr getreu, und hinterließ von seiner ersten gemah-Kn, Maria, einer tochter Waltheri Seot, Grafen von Bucc»
leigh, keine kinöer, die andre aber, Maria, eine tochter GeorgiiMackenzie, Grafen von Seaforth, gebahr ihm z. töchter, undeinen söhn, Carolum , fünften Grafen von Mar, welcher beyCarolo II. ein Mitglied des geheimen Raths, und unter Jaco-bs II. Oberster über ein regiment zu fuß war. Er starb an.1689. und hinterließ von seiner gemahlin Maria, einer tochterGeorgiii Maule, Grafen von Panniure, unter andern folgen-de z. söhne: r.) Der jüngste, Henricus, blieb an. 1707. irrder Wacht beyMmanza. 2.) Der mrttlste, Jacobus, wur-de von der Königin Anna zum Lord Justice Clerk ernennet.;.) Der älteste, Johannes, Graf von Mar, von dem ein be-sonderer artickul folget, starb an. 17,2. im elend. Er hatt«sich erstlich mit Margaretha, einer tochter Thomä Hay , Gra-fen von Kinoul, an. 1714. aber mit Francisca, einer lochte«Evelyn Piervont, Hertzogs von Kingston, vermählet. Dies«hat ihm eine tochter, jene aber einen söhn, Johannem, der an.17;2. in Französischen kriegs-diensten stund, gedohren.
8.) Jacobus Erskine, des oberwehnten Johannis, andernGrasen von Mar, ältester söhn aus der andern ehe, heurathetSan. läoi. Mariam, die einzige tochter und erbin Roberti Du*glas, Grasen von Buchan, und wurde dadurch Graf vonBuchan. Er war bey Carolo I. Cammer-Herr, und hinter-ließ Jacobum, welcher sich mit Maria, einer tochter Wilhel-mi Ramsey, Grasen von Dalhouste, vermählete. Diese ge-bühr ihm Wilhelmum, dritten Grafen von Buchan, welche«an. 169;. im ledigen stände sein leben beschloß.
L.) Henricus Erskine, des mehrerwehnten Johannis, an-dern Grafen von Mar, zweyter söhn aus der andern ehe, wur-de durch seine gemahlin, Mariain Stuart, Lord Cardroß. Seil»enckek, gleichfalls Henricus genannt, heurathet öl. eine lochte«und erbin Jacobi Stuart von Kirkhill, und zeugte mit ihr DAvidem Erskine, Lord Cardroß und Auchtrhouse, welcher nachseines vetters Wilhelm» an. 1695. erfolgtem tode Graf vor«Buchan wurde, und noch an. 1723. als Lord-Lieutenant be«landschafften Stirling und Clackmannon, storirte. Er war un-ter Wilhelms III. und Anna regierung ein mrtglied des gehei-men Raths, widersetzte sich dem unions-tractal zwischen En-gelland und Schottland aus allen kräfften, und bekleidete l»dem ersten Parlement von Groß-Britannien, welches Georgius l.berief, unter den 16. Pairs eine stelle. Mit seiner gemahlin-Francisca, einer tochter und erbin Henrici Fairfax von Hurst>hat er 16. kinder gezeuget, davon an. 1728. noch ;. söhne uns2. töchter am leben waren. Lnr. rom. II. x. 21»-228. 280.
* Erskine, (Johannes) Graf von Mar, Lord ErskEGarioch und Alloway, erblicher Gouverneur und Caprtarn be»schlosses Stirling, war der älteste söhn Caroli, Grafen vonMar, den derselbe mit Maria, einer tochter Georgii Maul«»Grafen von Panmure, gezeuget hatte. Er stund bey der Kö-nigin Anna in solchem ansehen, daß sie ihn nicht nur zum bey-sitzer des geheimen Lcmcilü und Obersten über ein regimer»zu fuß, sondern auch znm Ritter des Distel-ordens, und zw»Staats-8eoretaric> ernennete. An. 1707. war er einer von be»Lommiilsriik!, welche die Union zwischen Engelland und Schott-land zu stände brachten, und nahm in dem ersten Groß-bAtannischen Parlement unter den 16. Schottischen Pairs seine»sitz. An. 1709. bekam er wegen seiner treu - geleisteter» dienn»eine pension von 2000. pfund sterlinge, und muste an. 27*1;den 1. sept. das amt eines Staaks - äserstsrii zum dritten >Eauf sich nehmen. Nach der Königin tode suchte er den Prä-tendenten auf den thron zu heben, und rüste an. »725. b«»16. sept. denselben öffentlich vor einen König von Engellaiwund Schottland aus. Als es aber den folgende« 1;. nov. be»Scheriff-Moor nahe bey Dumblaine zu einer Wacht kam ^wurde er von Johanne Campbel, Hertzoge von Argyle, der 0»Königlichen völcker commandirte, auf das Haupt geschlE'Es stellete sich zwar der Prätendent ein, und stieg den 2;. Wohnweit Dundse ans land; allein das zusammen gerafte vo»:wollte nirgends stand halten; welches den Grafen von M"veranlasset, daß er sich nach Montros zurück zog, und U2716. den i;. febr. die flucht ergriff, inmassen er noch berw'den abend mit seinem Prätendenten die Flandrischen küsten Ureichte, bey Grävelingen ausstieg, und sodann nach Franckren»eilte. An. 1719. wollte er in geheim nach Holland gehen, w»de aber zu Genf, auf verlangen der Englischen Residenten, ^restirt. Nach erlangter freyheit begab er sich nach Paris,führte ein eingezogenes leben. Endlich fiel er in eine waiisucht, und reiset nach Aachen, um sich des bades zu bedien»^es schlug aber die cur so übel an, daß er an. i?;2. im tun- >' ^den muste. Man sagt, es habe ihn der Prätendent, da ^ zSchottland gelandet, znm Grafen von Alloway, zum Maxellvon Stirling, und zum Hertzog von Mar gemacht. Von is> ^gemahlinnen und bindern stehe den vorhergehenden arn»
cam/,. tom. II. x. 228. . «
* Erstem, oder Ehrstetn, Erenstein, Ernstein / /'§kleine stadt in Nieder - Elsaß amJll-fluß zwischen Straß«nd Schlettstadt, zum Stift Straßdurg gehörig. M»nahmen es die Straßburqer mit stürm ein. An. 26;»veu
die Schwedischen die Gallasischen allhier, und an. isz"-der Französische Feld-Marfchaü Rantzcm erobert. Das -- ^nen-rloster daselbst hat Jrmengardis, Kaysers Lotharrrc-.^mahln», in ihrer jugend gestiftet.